Archive for März, 2008

Verlieren Sie kein Geld !

Donnerstag, März 27th, 2008

Verwenden Sie für das Einholen von Informationen über mögliche Geldanlagen und Sparformen mindestens zehn Prozent der Zeit, die sie brauchen, um das von Ihnen dafür vorgesehene Geld zu verdienen.

Handelt es sich um Ihre Altersvorsorge, so sollte Ihnen diese einige Tage Recherche, Beratung durch Experten und ein Seminar bei anerkannten Einrichtungen wert sein, bevor sie sich ein Leben lang oder für Ihre vierte Lebensphase (365-Tage-Urlaub) festlegen.

Betrachten Sie Geld als einen Teil Ihres Lebens. Sie müssen Stunden, Tage, Wochen oder Jahre Ihres Lebens opfern, um einen bestimmten Geldbetrag zum Investieren zur Verfügung zu haben. Diese Zeit ist unersetzlich. Sie ist ein Teil Ihres wertvollen Lebens, der für immer vorbei ist.

Wenn Sie Ihr Geld klug investieren und als Untergrenze die Sicherung der heutigen Kaufkraft und Substanz anstreben, gelangen Sie allein dadurch in die finanzielle Sicherheit.
Verlieren Sie also Ihr Geld nicht.

Denken Sie vor allem einmal über Folgendes 5 Minuten nach:
Wenn jemand mit Erfahrung auf jemanden mit Geld trifft, hat derjenige mit dem Geld am Ende die Erfahrung und derjenige mit der Erfahrung das Geld.
Die schwarzen Schafe der Finanzbranche scherzen dazu untereinander gerne:
Das Geld ist nicht fort, es gehört nur einem anderen.

Das muss nicht sein. Deshalb stärken Sie Ihr Geld- und Finanzwissen. Das beginnt schon damit, dass Sie kritisch über Geld und Finanzen lesen und nachdenken.

Zuletzt eine Eiserne Regel: Vertrauen Sie nur Experten die bewiesen haben, dass sie mit ihrem eigenen Geld umgehen können.

So wie man von Ihnen Gehaltsnachweis, Beruf und familiäre Verhältnisse zur Analyse Ihrer Situation verlangt, können Sie das Gleiche vom Experten verlangen.

Welchen Beruf, Aus- und Weiterbildung hat Ihr Experte?
Wo ist dieser (nicht seine Organisation !!!) persönlich öffentlich registriert?
Wo kann man sich über diese Person beschweren oder welche Schlichtungsstelle ist zuständig?
Wie ist sein letzter Gehaltsnachweis oder sein letztes Betriebsergebnis?

Wer sich an die letzte Regel hält, kann Geldverlust vorbeugen. Mancher Experte verlässt kleinlaut Ihr Grundstück oder legt bei der flotten Terminvereinbarung den Telefonhörer wieder auf.

Bei nervenden Telefonverkäufern hilft oft die Frage: Kann ich Ihr Angebot auch ohne Bankkonto nutzen, ich bin zur Zeit ohne.

IHK prüft für Sie Vermittler

Dienstag, März 25th, 2008

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) prüfen für Sie Versicherungsvermittler vor.

Mehr Sicherheit für Sie als Kunde. Die Versicherungsvermittler werden bei der für sie zuständigen IHK auf Sachkunde und guten Leumund vorgeprüft und in ein öffentliches Register eingetragen.

Das öffentliche Register finden sie unter www.vermittlerregister.info

Die Vermittler müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Nachweis der Sachkunde
Bestehen einer ausreichenden Vermögens-Schadensversicherung
Guter Leumund
Polizeiliches Führungszeugnis
Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Amtsgerichts (Schuldnerverzeichnis)
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Insolvenzgerichts

Sollten Sie mit Ihrem Vermittler nicht zufrieden sein, können Sie unter Angabe seiner öffentlichen Registrierung Ihre begründete Beschwerde vortragen. Treffen Sie auf einen Vermittler ohne Registrierung können Sie dies künftig auch bei der IHK anzeigen.
Bis zum 31.12.2008 gilt noch für Vermittler mit Berufserfahrung und ununterbrochener Tätigkeit eine Übergangsfrist, diese sollten sich aber als seriöse Marktteilnehmer zumindest freiwillig zur Registrierung angemeldet haben.

Etikettenschwindel bei Öko-Fonds

Samstag, März 22nd, 2008

Unsere Wurzeln liegen in der Natur. Eine grüne Rendite mit ökologisch reinem Gewissen erscheint sinnvoll. Allerdings halten nicht alle Öko-Fonds, was sie uns versprechen.

Alternative Kapitalanlagen sind in Mode. Jeder kann in Fonds investieren die Klimaschutz, Wasser, Bäume und alternative Energien zum Thema haben. Nicht jeder dieser Fonds hält, was dem Anleger versprochen wird. Manches ein Etikettenschwindel, wie so einige Bio-Nahrung, die mit Spuren von Pflanzengiften, im Handel entdeckt wurde.

Kriterien wie „ökologisch, sozial, ethisch und nachhaltig“ hängen von ihrer Anwendung ab. So kann es dem Anleger passieren, dass er trotz Etikett, in Automobil-, Luftfahrt-, Öl- und Chemiekonzerne, oder gar in die Rüstungsindustrie investiert. Die Fondsmanager begründen dies dann damit, es handle sich dabei um die ökologisch „Fortschrittlichsten“ dieser Konzerne oder man könne bestimmte Teile eines Konzerns einfach nicht abtrennen.

Da macht es schon Sinn direkt in ökologisch sinnvolle Güter zu investieren. Sie können ein Teil Ihres Kapitals in Windkraft, Sonnenenergie, Trinkwasser oder Holz investieren. Der Wind bläst, die Sonne scheint, das Wasser fließt und die Bäume wachsen, selbst bei Turbulenzen an den Börsen und bei Banken.

Es verwundert kaum, dass führende Anbieter auch aus Baden-Württemberg kommen. Die Schwaben und Badener sind auch Pioniere im ökologischen Weinbau, neuer Methoden in Wald- und Forstwirtschaft, oder stellen Weltrekorde mit Wasserstoff- oder Solar- Fahrzeugen auf.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft. So wird im Land von Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach an umweltfreundlichen Techniken und Energien geforscht. Und diese Forschung hat Zukunft und steht unter einem guten Stern. Sozusagen der Mercedes für Ihre Anlage.

Beim Trinkwasser gehören die Baden-Württemberger und der Freistaat Bayern mit zu den reichsten Ländern der Welt. Für Gewässerschutz und Abwasser-Management wird die neueste Technik entwickelt. Intelligente Klimaschutz-Fenster und Bauelemente mit Klimaschutz-Faktor werden entwickelt und weltweit verkauft.

Es gibt sie also doch, die Chance in grüne Technologie zu investieren. Sie sind nicht auf dem Holzweg, wenn sie sich über solche Investments beraten lassen. Eine doppelte Rendite für Gewissen und Ihr Depot ist Ihnen sicher, und das unabhängig vom Schicksal an der Börse.

Wie sagte einst der Börsenexperte André Kostolany zur Neuerung im Fahrzeugbau: „Man sollte über Aluminium nachdenken.“ Heute würde er wohl sagen: „Unsere Wurzeln liegen in der Natur. Denken Sie mal über Wachstum aus Sonne, Wind. Bäumen, Wasser und Klimaschutz nach. Und dabei können Sie auch noch mit gutem Gewissen schlafen.“

Nachdenkliches zum Karfreitag

Freitag, März 21st, 2008

Ist Geld die Wurzel allen Übels? Werfen wir einen Blick in die Heilige Schrift. In der Bibel steht: „Die Liebe zum Geld ist die Wurzel allen Übels.“ Sie sagt nicht: „Geld ist die Wurzel allen Übels.“

Das Problem ist nicht das Geld selbst, sondern die Art der Leidenschaft dafür. Es kommt also auf die Art der Liebe und Ihre Absichten an.

Wir brauchen Geld als Tauschmittel, um in der Gesellschaft leben zu können. Für sich genommen ist Geld etwas neutrales, weder gut noch schlecht. Nur wie wir es erwerben, erhalten, vermehren und was wir damit tun, bestimmt, ob es schädlich ist oder nicht.

Finanz- und Geldwissen ist wichtig, um die Orientierung nicht zu verlieren. Der sinnvolle Einsatz wird allein durch das persönliche Mass an Moral und Charakter bestimmt.

Leider ist ein mit excellentem Finanz- und Geldwissen ausgestatteter Verbrecher weitaus gefährlicher, wie einer ohne dieses Wissen.

Es gilt aber auch, dass ein vermögender Wohltäter weitaus wirksamer ist, als ein armer Idealist. Hoffnung machen soziale Netzwerke, wo aus vielen kleinen Geldbeträgen eine vermögende Organisation wird, die ein gemeinsames Ziel wirksam und nachhaltig umsetzt.

Eiserne Reserve sucht Anlage

Donnerstag, März 20th, 2008

Die Generation50 Plus ist die finanzstärkste Gruppe in Deutschland. Die beträchtlichen Reserven lagern auf Tagegeld-Konten und ein stetiger hoher Mittelzufluss ergibt sich aus ablaufenden Lebensversicherungen. Diese Eiserne Reserve sucht interessante Anlagen, zumal für die reine verzinsliche Anlage ab 2009 Abgeltungsteuer droht.

Hier müssen Versicherer rechnen. Die Generation50Plus ist orientiert an Sicherheit, ist aber auch erfahren genug um Fälle von Erkrankung und Kosten für Fachpersonal zur Unterstützung im Privatbereich vorzusehen. Eine steuerlich optimierte private Zusatzrente mit interessanten Zusatzleistungen hat gute Chancen.

Kapitalmarkt-Risiken und Steuern raus, biometrische Risiken abdecken, Zusatzleistungen vorsehen, so können interessante Lösungen aussehen. Die Versicherer können aus ihrem Kollektiv heraus diese Leistungen am günstigsten und am sichersten anbieten.

Die Banken haben hier viel Vertrauen, im wahrsten Sinne des Wortes verspielt. Die Verluste in deren Büchern aus Wettgeschäften haben das Publikum erschreckt. Wenn Banker mehr Buchmachern ähneln und von Währungsunterschieden bis zu amerikanische Immobilienkredite auf nahezu alles wetten und verlieren, dann bedeutet das mehr als der Verlust an Vertrauen. Die ganze Reputation des seriösen Bankers weicht dem Image eines Zockers.

Vorsorge-Berater, Steuerberater und Fachanwälte die sich in Kooperationen auf die Zielgruppe 50Plus spezialisieren haben viel zu tun.

Die an Vermögen stärkste Bevölkerungsgruppe will clevere Lösungen. Nicht der Preis entscheidet, sondern die Rendite, steuerliche Betrachtung und Rechtssicherheit das ist gefragt.

Ein Mehrwert und Zusatznutzen entsteht, wenn die Lösung auch noch Spaß macht oder bringt. Das Spezialisten-Team kann durch Kundenzeitungen die über Reisen, Kultur- und Sport-Events, Gesundheit und Ernährung berichten ergänzt werden.

Warum soll die Zugehörigkeit als Versicherungskunde zu einer großen Gemeinschaft nicht mit entsprechende Vergünstigungen, Exklusivität und Freizeitclubs verbunden sein.

Erste Versicherer haben dies schon erkannt.Sie werden die Gewinner bei den Kunden, mit den eisernen Reserven, körperlicher Gesundheit, geistiger Fitness, Erfahrung und einer immer längeren Lebenserwartung sein.

Die Verlierer stehen fest. Es sind die Unternehmen die noch nicht einmal gemerkt haben, dass die Mehrheit ihres gemanagten Kapitals bereits der Generation über 50 gehört. Auch die Beschäftigung von gestylten und auf der Sonnenbank gebräunten jungen Verkäufern hilft da wenig.

Vielleicht sollte man doch mal seine Personalabteilung interviewen, warum diese täglich Menschen ab 50 für altes Eisen hält und nicht als Berater für die Generation 50Plus geradezu sucht. Der Kampf um den Markt der eisernen Reserven ist es wert.

Eine Herausforderung die über das Schicksal eines Versicherers entscheiden wird. Bei Banken wird das nicht viel anders sein. Wer zahlt hat das sagen, und das sind die Menschen über 50. Übrigens in der Mehrheit Frauen.

Zeit und Geld sinnvoll investieren

Montag, März 17th, 2008

Sollten Sie 114 Jahre alt werden, dann sind Sie Lebenszeitmillionär, denn Sie hätten eine Million Stunden gelebt. Neben Ihrer begrenzten Lebenszeit ist Ihre Arbeitsfähigkeit Ihr wertvollstes Vermögen.

Sie sollten Ihre Arbeitsfähigkeit optimal nutzen und für den Ernstfall gegen den Verlust durch schwere Erkrankungen oder auch Unfälle versichern. Ihr körperliches und geistiges Kapital müssen Sie ständig pflegen, es ist das Wertvollste was Sie besitzen. 

Setzen Sie Ihre Arbeitsfähigkeit sinnvoll ein, um wertvolle Dienstleistungen und Güter zu produzieren. Sie werden dadurch genügend Geld verdienen, um sich alles leisten zu können, was Sie sich wünschen und erträumen. Was Sie verdienenen, ist ein direktes Maß dafür, wie sie diese Fähigkeit bisher entwickelt und verkauft haben.

Ihre wichtigste Resource ist Ihre Zeit. In Wahrheit ist Zeit alles, was Sie zu verkaufen haben. Wie viel Zeit Sie investieren und wie viel von Ihnen selbst in diese Zeit einfließt, bestimmt wesentlich Ihre Fähigkeit , Geld zu verdienen.

Schlechtes Zeit-und Weiterbildungs-Management ist die Hauptursache für einen Mangel an finanziellem Erfolg und verantwortlich für Arbeits- und Auftragslosigkeit. Lebenslanges Lernen und sorgfältiger Umgang mit Ihrer Zeit ist gelebte Eigenverantwortung, Karrierefaktor und eine Garantie für Ihre Unabhängigkeit und Freiheit.

Eine der besten Investitionen Ihrer Zeit und Ihres Geldes besteht darin, Ihre Verdienstfähigkeit zu steigern. Ein praktisches Beispiel für die Ausrichtung Ihr persönliches Lebens- und Zeit-Management finden Sie in der Unternehmensplanung.

Unternehmensplanung zielt darauf ab die Eigenkapitalrendite zu verbessern. Der Return on Invest (ROI) ist zu deutsch die Rendite auf das eingesetzte Kapital. Dazu müssen die Firmenaktivitäten so organisiert werden, dass sich der Ertrag des investierten Kapitals erhöht.

Ihr persönliches Eigenkapital im Berufsleben ist Ihr geistiges und emotionales Kapital. Ihr Ziel muss es sein, mit Ihrem menschlichen Kapital die höchstmögliche Rendite zu erzielen und Ihre „Energie-Rendite“ zu steigern.

Zeit und Geld können entweder verbraucht und ausgegeben werden oder sinnvoll investiert werden.

Wenn Sie sie verschwenden, sind sie für immer dahin. Sie bekommen sie nicht zurück. Sie werden zu versteckten Lebenshaltungskosten. Wenn Sie aber andererseits sinnvoll investieren, erzeugen Sie einen nie versiegenden Gewinnstrom.

Investieren Sie Ihre Zeit oder Ihr Geld, um Ihr Wissen oder Ihre Fähigkeiten zu verbessern, dann wird Ihr Wert steigen und damit Ihre Einnahmen. Daneben sollten Sie Kunst, Literatur, Musik, Reisen und Hobbies für die Kreativität und die Erweiterung Ihres geistigen Horizonts nutzen. Wellness und Entspannung sollen für den Körper, das Haus in dem Ihre Seele wohnt, sorgen.

Und vor allem Schreiben Sie sich ab und zu die Dinge von der Seele. Vieleicht auch in Blogs oder Kommentaren.

Diese Freiheit nehme ich mir

Sonntag, März 16th, 2008

Finanzielle Unabhängigkeit und Wohlstand im Focus zu haben ist ein wichtiges Ziel. Das Mass an persönlicher und unternehmerischer Freiheit wird durch Ihre finanzielle Unabhängigkeit bestimmt.

Setzen Sie sich als wichtiges Ziel, so viel Geld zu haben, dass Sie sich nie mehr über finanzielle Dinge den Kopf zu zerbrechen brauchen. Das können Sie schaffen, denn finanzielle Unabhängigkeit ist heute leichter zu erreichen, als je zuvor. Die Wege sind vielfältiger geworden, Sie müssen sie nur kennen und auch nutzen. Die Aussage, das heute ein Job fürs Leben ausreicht, ist falsch. Richtig ist, dass wir heute ein Leben voller Jobs erleben. Ein wichtiger Job, ist die Pflege des persönlichen Finanz- und Geldwissen, als Orientierung und Schlüssel zu Erfolg und Wohlstand.

Die erste Regel lautet: Sie dürfen nicht mehr ausgeben als Sie einnehmen. Klingt einfach und ist es auch. Sie müssen sich einen schriftlichen Überblick über Ihre Einahmen und Ausgaben verschaffen. Dann können Sie entscheiden, welche Ausgaben Sie senken wollen und welche Einnahmen Sie erhöhen wollen. Viele Menschen scheitern nur daran, dass sie keine schriftliche Finanzplanung ihrer Gegenwart und Zukunft haben.

Sie können jedes Mass an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit erreichen, indem Sie das Richtige tun und das Falsche lassen. Das haben alle anderen auch getan, die daselbe Ziel vor Ihnen verfolgt und erreicht haben. Wer über Wohlstand nachdenkt und von Menschen mit praktischem Finanz- und Geldwissen lernt, wird Wohlstand und persönliche Freiheit auch erreichen. Und wenn nicht, dann nicht. So einfach ist das.

Welche Auswirkungen Geld auf Ihr bewusstes und unbewusstes Gefühlsleben hat, hängt von Ihrer Einstellung zu Geld und Wohlstand ab. Wenn Sie das Gefühl haben, zu wenig Geld zu haben, kann Geld zu einer Besessenheit für Sie werden. Es kann Ihr Denken, Ihr Gefühl und Handlungen bewusst oder unbewusst beherrschen.

Streitigkeiten wegen des Geldes sind einer der Hauptgründe für Scheidungen. Finanzielle Katastrophen sind auch der häufigste grund für den Zusammenbruch oder Insolvenz von Unternehmen, das Ende von Freundschaften und psychosomatischen Krankheiten aller Art. Es kommt nicht selten vor, dass sich Menschen wegen finanzieller Probleme das Leben nehmen.

Die zweite Regel sagt: Blicken Sie den Tatsachen ins Auge. Verschliessen Sie nicht Ihren Blick von der Realität. Das Wirklichkeitsprinzip gilt vor allem für Geldangelegenheiten. Nehmen Sie das Leben, so wie es ist. Mangelndes Finanz- und Geldwissen lässt die meisten Menschen in einer Scheinwelt versinken unter teilweiser Selbsttäuschung und Selbstbetrug. Sie stellen sich Unmögliches vor und wundern sich dann, warum sie so viele finazielle Probleme haben.

Manche Menschen sagen, sie hätten keine besonders gute Hand für Geld und Finanzen. Hier gilt die dritte Regel: Finanzielles Geschick ist eine Fähigkeit, die sich jeder durch Lernen und Üben aneignen kann.

Wenn Sie genügend Geld und Wohlstand haben wollen, müssen Sie Ihr Finanz- und Geldwissen aktualisieren, erweitern, anwenden und pflegen. Dieser Informationsdienst und Blog will Sie dabei unterstützen.

Tausche gutes Geld gegen schlechtes Geld

Freitag, März 14th, 2008

„Erwerben Sie einen Sachwert und entschulden Sie mit Geldwert.“

Dieser Unsinn wird auch nicht richtiger, wenn er immer wieder neu auftaucht. Oft soll hier eine Immobilie an die Frau oder den Mann gebracht werden und die damit verbundene Finanzierung angeblich unterm Strich nichts kosten.

Aufgabe der Mathematiker in den Banken und Versicherungen ist es die Schuldzinsen grundsätzlich um einiges höher als die Inflationsraten zu kalkulieren. Würden die Schuldzinsen unterhalb der Inflationsrate kalkuliert, könnten die Schuldner die Bank ausplündern. Das gute Geld bekäme der Schuldner, das schlechte die Bank. Die Geldmaschine für jeden wäre erfunden, ein Perpetuum Mobile des Finanzwesens.

Dieses Perpetuum Mobile des Finanzwesens zu Lasten von Banken (oder auch Versicherungen) gibt es in der Realität definitiv nicht. Die Wirklichkeit ist exakt umgekehrt.

Die Bank verdient und der Schuldner zahlt, und zwar um so mehr je länger er schuldet. Wäre es nicht so, würden Banken und Versicherungen schnell arm.

Es bleibt ein Traum, dass aus dem Nichts etwas entsteht. Tatsache ist aber, von nichts kommt nichts.

Das Geld steht in der realen Welt immer für einen Gegenwert. Wird weiteres Papier gedruckt, zum Beispiel Geldscheine in US-Dollar, ohne gleichzeitig Gegenwerte zu schaffen, antwortet das Geld mit Inflation. Ein neues Gleichgewicht zwischen Wert und Gegenwert entsteht.

Nun da hätten wir ja noch die finanzierte Immobilie. Die sei ja ein Sachwert der ständig teurer würde. Das ist abhängig von der Immobilie, deren Lage, dem Zustand und ob sich zum Zeitpunkt des Verkaufs ein Käufer finden lässt, der den erträumten Preis, dafür auch tatsächlich zahlt.

Immobilien heißen so, weil sie nicht sehr mobil sind, sonst wäre sie ja ein Wohnmobil. Der Wert dieses angeblichen Sachwerts kann von Gutachtern taxiert werden und hängt zusätzlich auch vom Einkaufspreis ab. Im Falle eines Verkaufs muss zuerst die Darlehensschuld an die finanzierende Bank gezahlt werden und ein Käufer gesucht werden.

Dass die Bank mit langfristigen Krediten ihr Geld verdient, erkennt Frau oder Mann, bei einer vorzeitigen Ablösung an der Vorfälligkeitsentschädigung. Hier lässt sich die Bank den entgangenen Gewinn aus dem getragenen Kredit-Risiko bezahlen.

Leider kann ein vorzeitiger Verkauf aus einer persönlichen Situation heraus erzwungen sein. Gründe könnten in der Person liegen (schwere Erkrankung, Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit oder Todesfall), aber auch in einer gescheiterten Ehe.

Im Durchschnitt wird in Deutschland jede zweite Ehe geschieden. Abgekühlte Liebe lässt sich nicht versichern. Zurück bleiben nicht nur Scherben, sondern oft auch noch eine Immobilie, die jetzt unter Zwang verkauft werden muss. Zwang ist aber meist die schlechteste Ausgangs-Situation um einen Käufer zu finden.

Der angebliche Sachwert wird zu einer belasteten Sache, die schlechter aufzuteilen ist wie Bargeld.

Neuer Fachartikel

Mittwoch, März 12th, 2008

Ein neuer Fachartikel wurde im Online-Dienst Versicherungsjournal veröffentlicht. Sie finden den Link zum Fachartikel in der Rubrik „Fachartikel“

Frohe Ostern

Dienstag, März 11th, 2008

Wie behandeln Banker ihre Kunden?

Wie rohe Eier.

Und wie behandelt man rohe Eier?

Man haut sie in die Pfanne!