Archive for Januar, 2009

„Privatgesetzlich“ (1)

Mittwoch, Januar 28th, 2009

Anbieter der gesetzliche Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung treten immer häufiger gemeinsam auf. Das Ziel ist es, unter dem Stichwort „Privatgesetzlich“, dem Kunden das Beste aus beiden Systemen aus einer Hand zu bieten.

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten. Bei der KKH arbeiten mehr als 4.300 Mitarbeiter. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über vier Milliarden Euro. Exklusiver Kooperationspartner der KKH beim privaten Zusatzschutz ist die Allianz Private Krankenversicherung. Zum 1. April 2009 fusioniert die KKH mit der BKK Allianz zur „KKH-Allianz“. Hauptsitz der KKH ist Hannover.Die zwischen der KKH und BKK Allianz geplante Fusion findet einen weiteren Mitstreiter. Spätestens zum 1. Juli dieses Jahres vereinigen sich die METRO AG Kaufhof BKK (MKBKK) und die „KKH-Allianz“.
„Mit dieser Fusion setzen wir unseren Wachstumskurs fort und belegen damit die Attraktivität unseres strategischen Ansatzes, der auf eine enge Verzahnung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung setzt“, sagt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH.
Seit dem 1. Januar kooperiert die KKH exklusiv mit der Allianz Private Krankenversicherung. Ziele sind unter anderem die gemeinsame Produktentwicklung und die Erweiterung des innovativen Versorgungsangebotes. Zum 1. April schließen sich KKH und BKK Allianz zur „KKH-Allianz“ zusammen. „Das Dreierbündnis der beiden Kassen und der Allianz Private stößt auf großes Interesse insbesondere bei kleinen und mittleren Krankenkassen, die sich unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds strategisch neu aufstellen“, so Kailuweit weiter.
Seit einigen Monaten verhandelt die MKBKK mit der KKH hinsichtlich der Gestaltung einer freiwilligen Vereinigung. „Das Service- und Leistungsangebot einer Kasse gewinnt immer mehr an Bedeutung, setzt aber besonders bei bundesweit tätigen Krankenkassen eine ausreichende Unternehmensgröße voraus“, erklärt Petra E. Bieber, Vorstand der METRO AG Kaufhof BKK zur Motivation der Fusion: „Mit der KKH und ihren mehr als zwei Millionen Versicherten gewinnen wir einen starken und verlässlichen Partner, der die Gesundheitsversorgung unserer Versicherten nicht nur in gewohntem Maße gewährleistet, sondern erheblich erweitert.“
Der bisherige Sitz der MKBKK in Köln wird durch die Fusion gestärkt. Die 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in die Personalstruktur der „KKH-Allianz“ eingebunden und erweitern das Serviceangebot.
Zur Umsetzung der Fusion ist ein gleichlautender Beschluss der Verwaltungsräte beider Krankenkassen zu fassen. Die Genehmigung der freiwilligen Vereinigung obliegt dem Bundesversicherungsamt (BVA) als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenversicherung.
KKH.

METRO AG Kaufhof BKK
Die METRO AG Kaufhof BKK (MKBKK) hat ihren Sitz in Köln. Sie ist eine traditionell geprägte Betriebskrankenkasse, die auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurückblickt und deren Wurzeln im sozialen Engagement des Gründers des Kaufhofs liegen. Die MKBKK überzeugt seit Jahren mit umfangreichem Leistungsangebot und einem hervorragendem Kundenservice. Sie ist bundesweit geöffnet und hat mehr als 50.000 Versicherte, die von 90 Mitarbeitern betreut werden. Hauptsitz ist Köln.

Tagesgeldkonto schlägt Sparbuch

Mittwoch, Januar 7th, 2009

Mit der Einführung der Abgeltungsteuer in 2009 und nach dem Jahr der Finanzkrise in 2008 gibt es Verlierer und Gewinner.  Das Modell „Magisches Dreieck“ der Geldanlage wird erneuert.

In der Kapitalanlage galt bisher das Modell des „Magischen Dreiecks“ als Klassiker. Das richtige Zusammenspiel der Faktoren Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit entschied über den Erfolg oder Misserfolg einer Kapitalanlage. Das Modell ermöglichte in der Vergangenheit die bestmögliche Anpassung der Geldanlage an die persönlichen Ziele und Wünsche.

Mit der Finanzkrise in 2008 verschwand das Vertrauen in übertriebene  Rendite-Prognosen. Der Faktor Unsicherheit und das Risiko auf Totalverlust verbietet Anlagen in spekulative oder unternehmerische Wetten.

Dass selbst die Spekulation auf die Volkswagen-Aktie zu existenziell bedrohlichen Verlusten führen kann, zeigt die erschütternde Geschichte des auf Platz 5 der Forbes-Liste reichsten Deutschen, Adolf Merckle, die im Januar 2009, mit dem verzweifelten Freitod des rührigen Unternehmers (Ratiopharm, Heidelberger Cement) endete.

Es ist 2009 für informierte Anleger an der Zeit, den Klassiker „Magisches Dreieck“ anzupassen.

Im Vordergrund bleibt als Lehre aus der Finanzkrise der Faktor Sicherheit einer Anlage. Erste Wahl ist das Tagesgeld mit seiner stattlichen deutschen oder europäischen Garantie für das eingebrachte Kapital.

An zweiter Stelle folgt der Faktor Gewinn. Gewinn wird von Experten als ein Ertrag oberhalb der Inflationsrate definiert. Die Kaufkraft des Geldes wird dabei nicht nur erhalten, sondern sogar im Hinblick auf zukünftige Jahre gestärkt.

Neu im Modell ist der dritte Faktor: die Zeitersparnis. Nutzer des Internets erwarten nicht nur tagesaktuelle Informationen, sondern vor allem auch eine Zeitersparnis bei der Übersicht und Auswahl.

Internetportale wie tagesgeld.de helfen Zeit zu sparen und bieten eine unabhängige Übersicht über die Angebote mit tagesaktuellen Informationen und Hintergründe.  Besucher und Nutzer erhalten als Mehrwert auch Hilfe beim Ausfüllen der entsprechenden Anträge und Eröffnung der Konten. Der mühsame Weg von Bank zu Bank oder die zeitraubende Suche im Internet entfällt, da die Vergleiche bequem vom Arbeitsplatz oder dem heimischen Internet-Zugang erreichbar sind.

Auch im Hinblick auf die Orientierung und den Vergleich der umfangreichen Angebote in der Zukunft, steht dem Besucher und Nutzer dauerhaft eine tagesaktuelle und überschaubare Plattform im Internet zur Verfügung. Dieser Service ist 24-Stunden und weltweit von jedem Internet-Zugang kostenfrei verfügbar.

Auf den Punkt gebracht: In einer Zeit wo sich spekulative und riskante unternehmerische Wetten von vornherein ausschließen, kommt es allein auf die Sicherheit mit Staatsgarantie, den Gewinn oberhalb des Kaufkraftverlustes und die tagesaktuelle übersichtliche Information an. Die Zeitersparnis ist ein willkommener Mehrwert.

Erfreulicherweise erhalten die Nutzer auch zumeist mehr als den doppelten Ertrag wie auf einem klassischen Sparbuch. Da ist sogar die ab 2009 gültige Abgeltungsteuer leicht zu verschmerzen, bleibt doch nach deren Abzug noch deutlich mehr übrig als gegenüber einem herkömmlichen Sparbuch.

Merke: Was ist das Besondere an einem Sparbuch? Dass es sich ein informierter Nutzer des Internet und Web 2.0 getrost sparen kann.