Archive for Juli, 2010

Verbesserte Riester-Rente bei der Allianz

Freitag, Juli 30th, 2010

Die Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben) bietet seit Juli 2010 einen neuen Zusatzbaustein zur Allianz Riester-Rente an, dieser finanziert die Beiträge der Riester-Vorsorge im Fall einer Berufsunfähigkeit der Versicherten.

„Nachdem wir bis Ende Juni 2010 rund 1,8 Millionen Riester-Renten verkauft haben, war uns wichtig, für unsere künftigen Kunden die Frage zu klären, was passiert, wenn sie berufsunfähig werden und wer die Beiträge zahlt, wenn ihr Einkommen entfällt,“ erklärt Jörg Braun, Leiter Vertrieb Makler der Allianz Leben. „Mit unserem neuen Angebot haben wir eine passende Antwort auf die Frage und sind bei den ersten, die diese interessante Lösung im Markt anbieten.“

Die „Berufsunfähigkeits-Rente zur Beitragssicherung“ (BSR) sorgt mit den Zahlungen der BU-Rente im Fall der Berufsunfähigkeit für die Finanzierung der laufenden Beiträge für die RiesterRente. So wird die Altersvorsorge trotz Berufsunfähigkeit weiter aufgebaut. Aus rechtlichen Gründen muss die BSR über eine BU-Rente erfolgen, über die der Kunde im Leistungsfall frei bestimmen kann.

Auch der Beitrag für die Zusatzversicherung wird staatlich gefördert

Vorteile für den Kunden: Die Beiträge für die BSR werden – als Teil des gesamten Riester-Beitrags – durch Zulagen und zusätzliche Steuerersparnis gefördert. Wird ein Kunde berufsunfähig, muss er die Rente zwar versteuern, da er dann aber meist einen niedrigen Steuersatz haben dürfte, ist diese Belastung relativ gering. Zudem erhält er für die fortgeführte Riester-Rente weiterhin die Zulagen, sofern die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit gegeben sind.

Flexible Leistung

Die Höhe der garantierten BU-Rente aus der BSR muss mit der Höhe der Eigenbeiträge zur Altersvorsorge übereinstimmen. Abweichende BU-Renten sind nicht möglich. Für die Gesamtversicherung – sprich: für die RiesterRente und die BSR – kann ein Zuwachs zwischen ein und zehn Prozent vereinbart werden. Mehr als der Höchstbetrag von 2 100 Euro ist jedoch nicht möglich.

Der Kunde kann seine BU-Rente für die Beitragszahlung des Riester-Vertrags verwenden. Er kann diese sich aber auch auszahlen lassen und anderweitig nutzen. In der Regel entspricht die Versicherungs- und Leistungsdauer der BSR der Beitragszahlungsdauer der RiesterRente. Sie kann auch abweichen, muss jedoch mindestens bis zum Alter 60 laufen.

Besonders einfach ist der Abschluss: Kunden müssen nur zwei Gesundheitsfragen sowie Fragen zu Beruf und Hobby beantworten, um den Zusatzbaustein BSR zu erhalten.

Die BSR wird im Privatkundengeschäft zur Riester-Rente Klassik sowie zur Riester-Rente Index Select und Invest alpha-Balance angeboten. Die Allianz RiesterRente wird im aktuellen Rating vom Institut für Vorsorge und Finanzplanung mit dem ersten Platz in den beiden untersuchten Kategorien klassisch und fondsgebunden bewertet.

Hallesche kooperiert mit Privatkliniken

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Die Hallesche Krankenversicherung schließt als erste private Krankenversicherung einen Rahmenvertrag zum ambulanten Operieren mit der Deutschen Praxisklinik­gesellschaft e. V.

In Deutschland sind immer noch viele Operationen mit einem Kranken­hausaufenthalt verbunden, obwohl sie ambulant durch­geführt werden könnten. Dabei sprechen ökonomische und medizinische Gründe für die Vermeidung unnötiger Krankenhaus­aufenthalte. Ein stationärer Eingriff ist durchschnittlich um 1.600 Euro teurer und birgt ein erheblich höheres Infektions­risiko als eine ambulante Durchführung.

Für die Versicherten der Hallesche verbessert sich durch den geschlossenen Rahmen­vertrag der Zugang zu modernen Behandlungs­einrichtungen in den beteiligten Praxiskliniken: Sie bekommen innerhalb von fünf Arbeitstagen einen Termin. Die Eingriffe erfolgen durch erfahrene Spezialisten mit modernster Medizintechnik und neuesten Anästhesie-Verfahren. Wird doch ein kurzer stationärer Aufenthalt notwendig, verbringt der Patient die Nacht nach dem Eingriff unter medizinischer Aufsicht in der Praxisklinik.

Über Deutsche Praxisklinikgesellschaft e.V. (PKG)
Die PKG ist der Spitzenverband für Praxiskliniken gemäß §122 SGB V. dieser Versorgungsform in Deutschland ein, damit Patienten auf hohem medizinischem und medizinisch-­technischem Niveau stationär und ambulant aus einer Hand versorgt werden können.

Die Hallesche Krankenversicherung ist eines der beiden führenden Mutterunternehmen im Alte Leipziger – Hallesche Konzern. Sie zählt mit 229.000 Vollversicherten und 344.000 Zusatzversicherten zu den großen privaten Krankenversicherern in Deutschland. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr Beitragseinnahmen in Höhe von rund 957 Millionen Euro erzielt und setzt auf ein langfristiges Geschäftsmodell mit hoher Sicherheit für Kunden. Unabhängige Rating-Agenturen, wie Assekurata, bestätigen die erstklassige Qualität des Unternehmens und seiner Produkte.

Euro stabil und Erholung an den Aktienmärkten

Mittwoch, Juli 28th, 2010

2010-07-27 Der Euro hat in der Krise einiges durchgemacht: Im Zuge der Griechenland-Problematik ging er auf Talfahrt. Dank des 750-Milliarden-Hilfspakets der Europäischen Zentralbank (EZB) erfasste den Eurokurs und dadurch auch die Aktienmärkte schließlich wieder Aufwind – so fassen die Experten von der Stuttgarter Privatbank Ellwanger & Geiger die momentane Situation zusammen.
„Das Ereignis, das die aktuellen Entwicklungen am stärksten prägte, war wohl die Milliarden-Hilfe der EZB“, analysiert Michael Beck die Vorkommnisse der jüngsten Vergangenheit. In der Folge stabilisierten sich die Rentenmärkte der südeuropäischen
Länder und Irlands und der Eurokurs löste sich von seinem jüngsten Tief. Der Euro stieg wieder von 1,19 auf über 1,28 Euro pro US-Dollar an.

„Insgesamt wurde bis dato im Rahmen des zuvor beobachteten Abwärtstrends des Euro nur dessen Überbewertung abgebaut, was die exportstarke deutsche Wirtschaft profitieren lässt. Einzig die Geschwindigkeit des Währungsverfalls beunruhigte die Gemüter der Investoren“, erklärt der Finanzmarktexperte.

Da die meisten europäischen Länder weiterhin wettbewerbsfähig seien, erwartet Ellwanger & Geiger eine Stabilisierung des Eurokurses zwischen 1,18 bis 1,29 Euro pro US-Dollar.

Aktienmärkte auf Erholungs-Kurs

Auch die Aktienmärkte erholten sich in Folge der EZB-Hilfen. Der deutsche Aktienmarkt hat sich dabei als sicherer Hafen abgekoppelt, denn er notiert mit einem Plus von fünf Prozent deutlich besser als die paneuropäischen Stoxx-Indizes, die zwischen minus drei und minus sechs Prozent notieren“, beschreibt der Finanzexperte die aktuelle Situation.

Wie es nun weiter geht, ist indes schwer zusagen. „Die Aktiemärkte werden in den nächsten Monaten zwischen positiven und negativen Einflüssen hin und her gerissen sein“, prognostiziert Beck.

Zu den positiven Einflüssen zählt er die starken Fundamentaldaten, wie Industrieproduktion und Auftragseingänge bei Unternehmen, die sich aus dem immensen Basiseffekt zum Vorjahr ergeben.

Auf der Negativseite steht der immer wieder aufflackernde Zweifel an der Beständigkeit des europäischen Bankensektors, die Belastung durch Themen wie „Bankenabgabe“ oder „Finanzmarkt-Transaktionssteuer“ und die hohen Risiken bei Krediten und Anleihen in südeuropäischen Staaten.

Alles in allem kommt Beck aber zu einem positiven Schluss: „Die weltweiten Frühindikatoren kündigen weiteres Wachstum an, wenn auch auf etwas schwächerem Niveau.“

Gothaer Versicherungen expandieren nach Polen

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Als Teil seiner Strategie, in die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa zu expandieren, erwirbt der Gothaer Konzern 45,42 Prozent der Anteile am polnischen Schadens- und Unfall-Versicherer Polskie Towarzystwo Ubezpieczeń S.A.(PTU). Diese Beteiligung wurde vom polnischen Chemiekonzern CIECH S.A. und seinen Tochterunternehmen übernommen.
 
Der Kaufvertrag wurde am 28.07.2010 von der Gothaer und CIECH unterzeichnet. Die Gothaer kauft insgesamt 45,42 Prozent der Anteile an PTU, die aktuell von zwei Tochterunternehmen von CIECH – Janikowskie Zakłady Sodowe JANIKOSODA S.A. und Inowrocławskie Zakłady Chemiczne SODA MĄTWY S.A. – gehalten werden. Der vereinbarte Kaufpreis beläuft sich auf 136,27 Millionen Zloty ( 34 Millionen Euro). Die Verhandlungen der Gothaer mit weiteren Großaktionären von PTU schreiten ebenfalls gut voran, so dass das Unternehmen voraussichtlich in Kürze den Erwerb der Aktienmehrheit an PTU verkünden kann.
Polnischer Versicherungsmarkt ist attraktiv

Der polnische Versicherungsmarkt ist einer der attraktivsten Märkte in Europa. Der im Vergleich zu den restlichen Ländern der Europäischen Union noch nicht saturierte polnische Markt bietet der Gothaer eine einzigartige Möglichkeit an den hohen Wachstumsraten des Versicherungssektors und der polnischen Wirtschaft insgesamt zu partizipieren. „Wir beobachten die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa und speziell Polen bereits seit einiger Zeit sehr intensiv“, so Konzernvorstand Dr. Werner Görg. „Die polnische Wirtschaft hat ein enorm hohes Wachstumspotenzial und hat ihre Belastbarkeit bei der Bewältigung der Finanzmarktkrise unter Beweis gestellt. Die hohen Wachstumsraten nicht nur im Versicherungssektor, das sichere Rechtssystem, die solide Währung und die kulturelle Nähe zu Deutschland sind eine sehr gute Grundlage für unser Engagement“, so Görg weiter. „Ziel dieser strategischen Investition ist es, die hohen Wachstumsraten, die der polnische Markt bietet, gemeinsam mit dem Management und den Mitarbeitern von PTU zu heben.“

PTU ist einer der Top-Anbieter im polnischen Versicherungsmarkt und wird den polnischen Kunden auch weiterhin qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten. PTU wird davon profitieren, dass das eigene exzellente Verständnis der Marktgegebenheiten in Polen mit der Versicherungsexpertise und der Unterstützung durch einen der erfahrensten Versicherer auf dem deutschen Markt gebündelt wird.

Der Kauf findet vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und der Kartellbehörde statt.

Im gesamten Kaufprozess wurde die Gothaer vom Beratungshaus silkroutefinancial (SRF) beraten. SRF ist eine auf Mittel- und Osteuropa fokussierte Investment Bank, die sich auf den Finanzdienstleistungssektor spezialisiert hat.

Tag des Steuerzahlers 2010

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Am 4. Juli 2010 war der Tag des Steuerzahlers. Damit liegt dieser Gedenktag der Steuerzahler in diesem Jahr 10 Tage früher als 2009. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler arbeiten die Deutschen ab diesem Tag wieder für ihr eigenes Portemonnaie.

Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt. Der Bund der Steuerzahler verkennt nicht, dass den Leistungen der Steuer- und Beitragszahler auch Leistungen des Staates und der Sozialversicherungsträger gegenüberstehen.

Ermittelt wird der Steuerzahler-Gedenktag auf Grundlage der volkswirtschaftlichen Einkommensbelastungsquote. Anhand dieser Quote wird deutlich, wie viel der Staat vom Einkommen seiner Bürger und Unternehmen über Steuern und Sozialabgaben einbehält. Für 2010 werden es genau 50,5 Prozent sein.

Das bedeutet, dass der 4. Juli 2010, 7.47 Uhr, der exakte Zeitpunkt ist, bis zu dem die Steuer- und Abgabenzahler für den Staat arbeiten. Ab 7.48 Uhr arbeiten die Steuerzahler wieder in ihre eigene Tasche und damit deutlich früher als im Jahr 2009.

Münchener Verein Versicherungsgruppe auf Erfolgskurs

Sonntag, Juli 25th, 2010

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe zeigt bei der Vorlage der Bilanz 2009, dass der Kurs der 2008 begonnenen strategischen Neuausrichtung erfolgreich bleibt.

„Im vergangenen Jahr haben wir unsere Produkt-, Service- und Vertriebsqualität weiter verbessert und uns noch stringenter für unsere Zielgruppen Handwerk, die Generation 50plus, sowie dem öffentlichen Dienst und den Verbänden aufgestellt“, so Dr, Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender der Münchener Verein Versicherungsgruppe.

Das Wachstum aller drei Konzerngesellschaften zeigt sich am Anstieg der Beitragseinnahmen von 652,9 auf 655,9 Millionen Euro in 2009. Die Kapitalanlagen stiegen um 3,7 Prozent von 4,58 auf 4,75 Milliarden Euro in 2009. Die Zahl der Mitarbeiter stieg in 2009 von 810 auf 828 Beschäftigte.

Erfolgsträger Private Krankenversicherung

Die Zahl der Versicherten bei der Münchener Verein Krankenversicherung a.G. stieg in 2009  um 4,6 Prozent von 224.172 auf 234.434 Versicherte. Die Zahl der Versicherten in der Krankheitskosten-Vollversicherung stieg dabei von 95.239 auf 96.294 Mitglieder.

Die Zahl der Mitglieder in der Pflegeergänzungsversicherung hat sich in 2009 verdoppelt, und liegt jetzt bei 17.262 Personen. Hier zeige sich, dass sich das Werbemotto des Münchener Versicherers, als Generationen-Versicherer, in der Praxis gelebt wird.

Die Kapitalanlagen des privaten Krankenversicherers stiegen um 6,7 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro.Die durchschnittliche Nettoverzinsung stieg von 3,5 auf 4,0 Prozent.

Die Beitragseinnahmen sanken geringfügig um 0,8 Prozent von 445,9 auf 442,4 Millionen Euro ab.  Die Schadensquote erhöhte sich von 78,6 auf 82 Prozent und die Leistungsquote stieg geringfügig von 87,5 auf 88 Prozent.

Wachstum in der Lebensversicherung

Die Bruttobeiträge der Münchener Verein Lebensversicherung stiegen von 149,2 auf 152,2 Millionen Euro in 2009. Erstmals bietet der Versicherer seit dem Januar 2010 auch fondsgebundene Lebensversicherungen an.

Die Kapitalanlagen wuchsen von 1,97 auf 1,99 Milliarden Euro in 2009 an, damit dürfte die zwei Milliarden-Grenze vermutlich in2010 überschritten werden. Die Nettoverzinsung konnte von 3,5 auf 4,0 Prozent gesteigert werden.

Schadens- und Unfallversicherung kann zulegen

Die Beitragseinnahmen der Münchener Verein Allgemeine stiegen in 2009 um 9,2 Prozent auf 61,6 Millionen Euro. Die Schadensaufwendungen stiegen moderat um 1,5 Prozent von 43 auf 43,6 Millionen Euro. Die Brutto-Schadensquote sank von 76,3 auf 71,6 Prozent in 2009.

Im Einzelnen stiegen die Beitragseinnahmen in der Unfallversicherung um 5,2 Prozent von 11,09 auf 11,67 Millionen Euro. Die Schadensquote sank in 2009 von 78,2 auf 41,2 Prozent.

In der Haftpflichtversicherung stiegen die Beitragseinnahmen um 11,2 Prozent von 11,66 auf 12,97 Millionen Euro. Die Brutto-Schadensquote stieg von 60,8 auf 67,6 Prozent an.

In der Kraftfahrtversicherung konnten die Beitragseinnahmen um 4,8 Prozent von 24,87 auf 26,07 Millionen Euro gesteigert werden. Die Brutto-Schadensquote beträgt in der Pflichtversicherung 86,5 Prozent und in der Kaskoversicherung 105,6 Prozent.

Die Beitragseinnahmen in den sonstigen Schadensversicherungen stiegen um 24,1 Prozent von 8,76 auf 10,87 Millionen Euro. Hier erhöhte sich die Brutto-Schadensquote von niedrigen 35,8 auf 54,5 Prozent.

Für 2010 erwartet Dr. Reitzler für seine Unternehmensgruppe ein erfolgreiches Geschäftsjahr, Ursache sei die klare Zielgruppen-Orientierung des traditionellen Münchener Versicherers.

Service: Geschäftsbericht 2009 Münchener Verein Versicherungsgruppe als Download

High-Heels und Flip-Flops in der Kraftfahrtversicherung

Freitag, Juli 23rd, 2010

 

Darf mit Flip-Flops gefahren werden?

Mit Flip-Flops ans Steuer? Bei diesen Temperaturen sind manche Autofahrer geneigt, auch einmal mit Flip-Flops oder leichten Sandalen Auto zu fahren. Zudem möchten viele Damen nicht immer ihr Schuhwerk wechseln und sitzen mit High Heels am Steuer. Viele fragen sich jedoch, ob dann die Kraftfahrzeug-Versicherung bei einem Unfall auch wirklich zahlt.

Tatsache ist, dass die Leistung der Kraftfahrzeug-Versicherung nicht vom Schuhwerk abhängig ist. Die Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers zahlt den Schaden des Unfallopfers immer – und zwar unabhängig vom Schuhwerk des Verursachers.

Schuh-unabhängig

Auch die Vollkasko-Versicherung für den Schaden am eigenen Fahrzeug wird ihre Leistung regelmäßig nicht vom Schuhwerk abhängig machen. Sie kann aber unter Umständen die Leistung zumindest teilweise verweigern, wenn grobe Fahrlässigkeit Ursache des Schadens war. Grob fahrlässig ist, wenn ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt werden und selbst das nicht beachtet wird, was jedem mit gesundem Menschenverstand klar sein müsste.

Auch wenn im Einzelfall die Abgrenzung gegen einfache Fahrlässigkeit sehr schwierig sein kann: Allein das Tragen von Flip-Flops beim Autofahren bedeutet wohl kaum ein so schwerwiegendes Außerachtlassen der üblichen Sorgfalt. Hier kommt es aber stets auf den Einzelfall und die Regelungen im Versicherungsvertrag an.

Nach Angaben der Nürnberger Versicherung hat der Versicherungsnehmer grundsätzlich Anspruch auf die ungekürzte Leistung trotz grober Fahrlässigkeit: Die Nürnberger bezahlt den Fahrzeugschaden nach einem Unfall im Rahmen der Vollkasko-Versicherung also auch dann, wenn der Versicherungsnehmer den Schaden durch unzureichendes Schuhwerk grob fahrlässig verursacht haben sollte.

Für Berufskraftfahrer gilt etwas anderes

Anders sieht es bei Berufskraftfahrern aus. Sie müssen die geltenden Unfallverhütungs-Vorschriften der Berufsgenossenschaften einhalten. Diese verpflichten Berufskraftfahrer, beim Fahren festes, den Fuß umschließendes Schuhwerk zu tragen.

Doch auch private Autofahrer sollten im eigenen Interesse möglichst rutschsichere, feste Schuhe tragen, die selbst bei harten Bremsmanövern sicheren Halt bieten. Unfälle und Verletzungen können so oftmals vermieden werden.

Bauspargeschäft von Schwäbisch Hall wächst zweistellig

Dienstag, Juli 20th, 2010

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall verzeichnet im 1. Halbjahr 2010 ein deutliches Plus: Das Neugeschäft wuchs um mehr als 16 Prozent und das Baufinanzierungsgeschäft erhöhte sich um mehr als 10 Prozent. Der Spargeldeingang stieg um 15,4 Prozent auf 4 Milliarden Euro.

In den ersten sechs Monaten konnte Schwäbisch Hall in Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Banken 450.000 Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 14 Milliarden Euro abschließen, ein Zuwachs von 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Darunter waren gut 53.000 Wohn-Rente-Verträge, die Eigenheimrente erzielte ein Plus von 46,4 Prozent.

Zum 30. Juni 2010 betreute die Bausparkasse 6,7 Millionen Kunden, die 7,1 Millionen Verträge über 219,4 Milliarden Euro Bausparsumme unterhalten.

Auch das Baufinanzierungsgeschäft bei Schwäbisch Hall ist im 1. Halbjahr mit 10,1 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro stark gewachsen, während der deutsche Baufinanzierungsmarkt insgesamt etwa im gleichen Umfang zurückging. Dieses Geschäftssegment umfasst Bauspardarlehen, Sofortfinanzierungen, Zwischenkredite und Annuitätendarlehen der Bausparkasse sowie Immobilienfinanzierungen, die durch den Schwäbisch Hall-Außendienst an genossenschaftliche Banken und Kooperationspartner vermittelt werden.

Im Geschäftsfeld Weitere Vorsorge konnte Schwäbisch Hall das Vermittlungsvolumen um 2,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro steigern. In diesem Segment werden Vorsorgeprodukte, Investmentfonds und Versicherungen der Genossenschaftsbanken sowie der Verbundpartner Union Investment und R+V-Versicherung zusammengefasst.

Die Entwicklung des operativen Ergebnisses verlief im 1. Halbjahr planmäßig. Wie bereits am Jahresanfang angekündigt, wird das Vorsteuer-Ergebnis des Vorjahres in Höhe von 174 Millionen Euro nicht ganz erreicht werden. Ursache sind Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, höhere Vertriebsaufwendungen aufgrund des deutlich gestiegenen Neugeschäfts sowie eine weitere Stärkung der Rücklagen. Hier ist vor allem der Fonds zur Absicherung der Leistungen der Bausparkasse zu nennen, der mit der gesetzlich fixierten Höchstquote von drei Prozent der Bauspareinlagen dotiert wird. Dies ist ein Spitzenwert in der Branche. Der Fonds dient als Schwankungsreserve und stellt die jederzeitige Erfüllbarkeit der Bausparverträge sicher.

Ausblick

Im zweiten Halbjahr will Schwäbisch Hall den Wachstumskurs fortsetzen. „Die eigenen vier Wände sind der beste Schutz gegen die Inflation“, so Dr. Matthias Metz, Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Er rechne mit steigenden Zinsen, wenn die Europäische Zentralbank sukzessive Liquidität aus dem Markt nehmen wird. Das Bausparen sei für den Kunden ein einzigartiges Zinssicherungsgeschäft: „Der Bausparer weiß heute schon, welche Guthabenzinsen er für seine Ersparnisse erhält und wie hoch der Darlehenszins ist, den er für seinen Kredit in acht oder zehn Jahren zahlen muss“, erläutert Metz.

Für mehr Transparenz sorge ein neues Produktinformationsblatt, das zur Jahresmitte eingeführt wurde. Es enthält auf zwei Seiten einen Überblick über die zahlreichen Wahlmöglichkeiten eines Bausparvertrags, die hohe Flexibilität sowie die damit verbundenen Kosten.

Potenzial sieht Schwäbisch Hall einerseits im Wohnungsneubau. Mit 159.000 Wohnungsfertigstellungen ist 2009 der niedrigste Stand seit Bestehen der Bundesrepublik erreicht worden. Das Forschungsinstitut Empirica schätzt den erforderlichen Neubaubedarf jedoch auf jährlich 235.000 Wohnungen. Durch den geringen Neubau der Vorjahre fehlen in Deutschland daher schon jetzt 350.000 Wohnungen. Die Folge seien laut Metz steigende Mieten und Immobilienpreise sowie eine Unterversorgung in Ballungsgebieten. Vor allem für Familien mit Kindern sei oft kein finanzierbares und bedarfsgerechtes Angebot vorhanden.

Der Schwäbisch Hall-Chef erwartet wachsende Chancen und Impulse für seine Branche aufgrund steigender Investitionen in den Wohnungsbestand. Der Erwerb von gebrauchten Immobilien, Modernisierungen, energetischen Sanierungen, altersgerechter und barrierefreier Umbau umfasse heute bereits 80 Prozent des gesamten Wohnungsbauvolumens.

Frauen erhalten weniger staatliche Rente

Montag, Juli 19th, 2010

Frauen bekommen im Schnitt weniger Rente als Männer. Auch regionale Unterschiede in der Rentenhöhe wurden festgestellt. Das zeigt eine
Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in
Bonn.

Die Frauen müssen mit durchschnittlich 746 Euro im Monat auskommen. Männer stehen mit 1064 Euro deutlich besser da.

Vor allem im Westen klaffen die Rentenhöhen auseinander – dort, wo es lange Zeit üblich war, dass Frauen sich zu Hause um den Haushalt kümmern. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Frauen durchschnittlich 364 Euro weniger als den Männern.

Im Osten, wo berufstätige Frauen traditionell eher zum Alltag gehörten, ist mit 172
Euro die Differenz in der gesetzlichen Rente geringer.

Das macht sich in der Statistik auch bei der durchschnittlichen Rentenhöhe für beide Geschlechter zusammen bemerkbar. In der sächsischen Stadt Chemnitz bekommen Rentner im Alter von 65 Jahren und darüber durchschnittlich 1039 Euro. Das ist der Spitzenwert im Vergleich der 413 Kreise und kreisfreien Städte.

Am wenigsten bekommen die Rentner im rheinland-pfälzischen Landkreis Bitburg-Prüm.  Dort sind es nur 621 Euro. Deutschlandweit liegt das Mittel bei 878 Euro im Monat. In die Berechnung sind  alle gesetzlichen Rentenbezüge zum Stichtag 1. Juli 2008 eingeflossen.

Kindergeld-Trick für Auszubildende

Dienstag, Juli 13th, 2010

Ist die Ausbildungs-Vergütung über einem zu versteuernden Einkommen von 8.004 Euro im Jahr, dann verlieren Auszubildende bis zur Vollendung des 25. Lebensjahr ihren Anspruch auf 184 Euro Kindergeld pro Monat. Hier hilft ein legaler Steuer-Trick.

Ein Beispiel:

Ein Auszubildender kommt nach Abzug aller Werbungskosten und dem Arbeitnehmer-Sozialversicherungsbeitrag auf ein Einkommen von 9.696 Euro, das entspräche netto 808 Euro monatlich.

Wenn dieser Auszubildende nur 50 Euro monatlich in eine Entgeltumwandlung im Rahmen einer Direktversicherung investiert, dann sinkt das anzurechnende Einkommen auf 7.789 Euro.

Für eine Investition von 12 mal 50 Euro, in der Summe 1.200 Euro, erhält der Auszubildende 1.608 Euro wieder an Kindergeld.

Macht jedes Jahr 408 Euro mehr netto auf der Hand und dazu jedes Jahr 1200 Euro für die eigene private Rente ohne Mehraufwand investiert.

Simsalabim – so einfach kann man durch Steuergestaltung den Staat zum eigenen Vorteil austricksen.

Das Beispiel stammt aus einer aktuellen Pressemitteilung des Versicherers HDI-Gerling. Die HDI-Gerling Lebensversicherung bietet unter dem Motto „Kindergeld-Retter“ hier Lösungen für Berufsstarter.