Archive for August, 2010

Was Versicherer denken und was Kunden erwarten

Donnerstag, August 26th, 2010

Dem Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt steht eine weitere Verschärfung bevor. Drei von vier Assekuranzen erwarten, dass ihre Kunden in Zukunft höhere Qualitätsansprüche an sie richten werden. Gleichzeitig gehen ebenso viele Unternehmen davon aus, dass parallel auch das Preisbewusstsein der Versicherten weiter steigt.

Das ist das Ergebnis des „Vertriebsmonitors für die Assekuranz 2010“, der vom Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen und vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G. erstellt wurde.

Vor allem bei der Lebensversicherung rechnen die Anbieter künftig mit deutlich anspruchsvolleren Kunden. Ein Drittel der befragten Unternehmen erwartet bei diesem Produkt, das vor allem über Beratung verkauft wird, eine stark zunehmende Bedeutung des Themas Qualität.

Der vermehrte Wunsch nach ausführlicherer Beratung und besserem Service geht dabei nach Einschätzung der Branche allerdings nicht zwingend mit der Bereitschaft der Konsumenten einher, für die geforderte Qualität einen entsprechenden Preisaufschlag zu akzeptieren. Im Gegenteil: Die Assekuranz stellt sich bei der Lebensversicherung sogar auf einen überdurchschnittlich wachsenden Preisdruck ein.

Für ein Drittel der Kunden ist die Qualität wichtiger als der minimale Preis

Was eine höhere Qualitätserwartung bei gleichzeitig steigendem Preisbewusstsein der Kunden für den Wettbewerb in der Versicherungsbranche bedeutet, wird einem schnell klar, wenn man einen Blick auf die aktuellen Preisstrategien der Marktteilnehmer wirft. Derzeit verfolgen fast zwei Drittel der Assekuranzen eine Premium-Strategie – hohe Qualität zu einem hohen Preis. Damit schöpfen die Unternehmen das Marktpotenzial allerdings nicht optimal aus. Sie selbst schätzen nämlich ein, dass nur ein Drittel der Kunden generell bereit ist, für gute Qualität auch etwas mehr zu bezahlen.

Somit werden die Versicherungen künftig an einer stärkeren Kundensegmentierung nicht vorbeikommen, wenn bei einer allgemeinen Positionierung als Qualitätsmarke die Kosten nicht aus dem Ruder laufen sollen.

Um das stets zwischen Preis und Leistung abwägende Kundendrittel vom eigenen Angebot zu überzeugen, sollten Versicherungsunternehmen sich daher auf die Qualitätsmerkmale konzentrieren, die für die Kunden den höchsten Nutzen stiften.

Zwei Drittel der für den „Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2010“ befragten Versicherungsunternehmen gehen dabei davon aus, dass die Kunden an erster Stelle mit einer schnellen und unkomplizierten Schadenabwicklung zufrieden zu stellen sind. Die Ausnahme stellt auch hier wieder die Lebensversicherung dar. Bei ihr legen die Kunden vor allem auf eine vertrauensvolle Beziehung zu ihrem Versicherungsvermittler wert.

Achtung Autofahrer die Schule beginnt

Mittwoch, August 25th, 2010

Die großen Ferien sind in den meisten Bundesländern vorbei. Die Schule beginnt. Massen von Schüler machen sich täglich auf den Schulweg und der birgt Risiken.

Von den 32.000 Verkehrsunfällen, in die Kinder im vergangenen Jahr verwickelt wurden, ereigneten sich besonders viele am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie in der Mittagszeit, zwischen 13 und 14 Uhr.

Der Weg zur Schule sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. In einer Pressemitteilung rät die HUK-COBURG Versicherungsgruppe Eltern, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und abzulaufen.

Der Gesetzgeber hat erkannt, dass Kinder trotz aller Vorsichtsmaßnahmen oftmals überfordert sind, wenn sie die Gefahren im motorisierten Straßenverkehr erkennen sollen. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie einem Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag.

Autofahrer, die in einen Unfall mit einem nicht deliktsfähigen Kind verwickelt werden, haften also unabhängig von der Schuldfrage.

Ob ältere Kinder über zehn Jahre tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer allgemeinen Fähigkeit zur Einsicht ab, also ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen generell richtig einschätzen können.

Die Praxis zeigt, dass viele Kinder über zehn Jahre dazu durchaus in der Lage sind. Gleichzeitig kommt es aber auch noch auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.

Autofahrer müssen stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht an die Verkehrsregeln halten. Wer Kinder sieht, muss vorsichtig fahren: Also beide Straßenseiten im Auge behalten und so fahren, dass man jederzeit bremsen kann. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

Also Autofahrer, Augen auf, Straßenränder beobachten, langsam fahren und stets zur Bremsung bereit sein. Unsere Kinder sind es wert.

WWK BioRisk mit FFF-Rating in der Kategorie Berufsunfähigkeit

Dienstag, August 24th, 2010

Die WWK Lebensversicherung a. G. hat die Produktlinie WWK BioRisk, zur Absicherung der finanziellen Folgen bei Verlust der Arbeitskraft, erfolgreich optimiert. Die Rating Agentur Franke & Bornberg bewertet das Berufsunfähigkeit Produkt mit Höchstnote FFF.

Seit dem 1. Juli 2010 gelten neue Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) und aktualisierte besondere Bedingungen für die Nachversicherung für alle Tarife der Produktlinie WWK BioRisk.

Die angebotenen Berufs-, Erwerbs- und Grundfähigkeitsversicherungen werden damit für die Kunden und Versicherungsvermittler noch attraktiver.

Die Anpassungen gelten bei Vertragsangelegenheiten und der Leistungsregulierung auch für alle Verträge der aktuellen Tarifgeneration im Bestand, so profitieren alle Kunden von den besseren Bedingungen.

Neben den erfolgten AVB-Verbesserungen, wie beispielsweise der Klarstellung der für Verweisungen auf ein andere Tätigkeit zumutbaren Einkommenseinbuße auf 20 % oder der Aufnahme einer Infektionsklausel für Humanmediziner, erfolgten bei den besonderen Bedingungen für die Nachversicherung folgende Änderungen:

• Erweiterung der auslösenden Ereignisse
• Anpassung der Nachversicherungshöhen und -fristen
• Nachversicherung auch für Personen mit Annahme unter Erschwerung

Vertriebsvorstand Rainer Gebhart erläuterte: „Dass wir mit unseren Produkten weiter
auf dem richtigen Weg sind, zeigt die Reaktion der renommierten Ratingagentur Franke & Bornberg. Diese hat bereits vorab die Bestnote FFF für die hervorragende Produktqualität der SBU Komfort, SBU Complete und SBU Basis, sowie der Zusatztarife BUZ Komfort und BUZ Basis erneuert. Mit der erzielten Punktzahl im Rating haben wir uns an der Spitze des Marktes etabliert.“

Mit der modular aufgebauten Produktlinie WWK BioRisk bietet der Versicherer seit 2007 eine neue Qualität an Versicherungsschutz. Je nach Vorsorgementalität und vorhandenem Budget kann aus vier Vorsorgevarianten gewählt werden.

Mit Ausnahme der Berufsunfähigkeits-Versicherung im Tarif Basis besteht bei allen selbstständigen BioRisk-Versicherungen die Möglichkeit, über die Produktvariante Complete den Versicherungsschutz auch mit der Option auf eine lebenslange Altersrente abzuschließen.

Deutsche Assekuranz mit mehr älteren Beschäftigten

Montag, August 23rd, 2010

Der demografische Wandel ist auch in der Versicherungswirtschaft ein Thema. Nach Angaben des Arbeitgeberverbandes der Versicherungswirtschaft (agv) in München altert die Branche im Durchschnitt der Beschäftigten.

Seit den 1990er-Jahren steigt das durchschnittliche Alter der Belegschaft kontinuierlich
an. Das Durchschnittsalter in der Versicherungsbranche (Innen- und Außendienst) ist in 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Jahre gestiegen.

Im Innendienst waren die Mitarbeiter im Durchschnitt 42,6 Jahre alt.

Männer hatten ein Durchschnittsalter von 43,7 Jahren (Vorjahr: 43,4 Jahre) und waren damit deutlich älter als die Frauen mit durchschnittlich 41,6 Jahren (Vorjahr: 41,3 Jahre).

Vor zehn Jahren lag das Durchschnittsalter noch bei 38,2 Jahren.

Die stärksten Kohorten sind derzeit die Mitarbeiter im Alter zwischen 40 und 46 Jahren. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ist ebenfalls um 0,3 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr angestiegen, nämlich von 14,5 im Jahr 2008 auf 14,8 Jahre in 2009.

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Kleine Lebensversicherung in der Qualität eine Größe

Freitag, August 20th, 2010

Im jährlich erscheinenden Rating der Deutschen Lebensversicherer (map-Report) erzielte die SDK Süddeutsche Lebensversicherung a.G. mit dem Gütesiegel „mm“ die Silbermedaille für langjährige sehr gute Leistungen. Nur vier Punkte fehlen für Gold.

Damit gehört eine der kleinen Lebensversicherungen zu den Besten der  Branche.

Die SDK Leben verbuchte 2009 etwa 48 Millionen Euro an Beitragsseinnahmen. Zum Vergleich: Der Marktführer Allianz nahm 15 Milliarden Euro ein.

Entscheidend ist jedoch nicht die Größe. „Ein richtig guter Lebensversicherer sollte viel Geld am Kapitalmarkt verdienen, mit dem Geld der Kunden sparsam umgehen und den Kunden gut beraten, ihn anständig behandeln“, so Manfred Poweleit, Chefredakteur des map-reports.

All diese Kriterien erfülle die SDK Leben und überzeugt besonders im Teilaspekt „Service“.

Ein weiteres Indiz für die Zufriedenheit der Kunden ist die Anzahl der Beschwerden bei der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin). Dort ging 2009 keine Beschwerde ein.

Die Kunden halten der SDK die Treue, wie die Stornoquote von 4,3 Prozent belegt. „Die SDK Leben versteht sich als Qualitätsanbieter“, so Klaus Henkel, der Vorsitzende des Vorstands. „Wir bieten eine grundsolide Altersvorsorge und Risikoabsicherung, auf die Verlass ist.“

Pflegebedürftigkeit vor allem ein Frauenthema?

Freitag, August 20th, 2010

Frauen sind in der Pflegebedürftigkeit in doppelter Hinsicht betroffen. Frauen übernehmen mehr Pflege-Verantwortung und werden häufiger selbst zum Pflegefall. Ein neues Online-Portal informiert interessierte Frauen und Männer.

Füttern, waschen, in der Nacht nach dem Rechten sehen – die Pflegebedürftigkeit eines nahen Angehörigen ist für die Betroffenen eine große Herausforderung, oft sogar eine Überforderung. Gerade für Frauen ist das Thema von besonderer Wichtigkeit.

Im Vergleich zu Männern sind sie meistens in der Rolle der Pflegenden. Dies zeigt eine repräsentative Studie, die vom Versicherer AXA gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

So geben 39 Prozent der befragten Frauen in der Studie an, eine pflegebedürftige Person zu betreuen oder bereits betreut zu haben. Auf der Seite der Männer ist dieser Anteil mit 22 Prozent nur gut halb so groß.

Die traditionelle Rollenverteilung mit der Frau als Fürsorgerin existiert damit auch heute noch in vielen Familien.

Darüber hinaus sind Frauen auch häufiger selbst auf Pflege angewiesen – sie machen 68 Prozent aller Pflegebedürftigen aus.

Männer vertrauen auf familiäre, Frauen auf professionelle Unterstützung
Die unterschiedliche Erfahrung mit dem Thema Pflege spiegelt sich auch in verschiedenen Bedürfnissen und Sorgen von Männern und Frauen wider.

70 Prozent der befragten Männer gehen davon aus, dass ihre Lebenspartnerin sie im Fall einer Pflegebedürftigkeit unterstützt, während Frauen dies von ihrem Partner nur zu 56 Prozent annehmen.

Gleichzeitig haben Frauen häufiger Angst, selbst durch die Pflegetätigkeit zu erkranken (63 Prozent im Vergleich zu 49 Prozent bei den Männern).

So stellen Männer und Frauen denn auch unterschiedliche Ansprüche an eine Pflegeversicherung. Frauen interessieren sich eher für Zusatzleistungen wie etwa eine telefonische Beratung. Auch Angebote wie Stressmanagement und Pflegeschulungen werden von Frauen häufiger nachgefragt.

„Uns ist es wichtig, diesem Beratungsbedarf gerecht zu werden“, sagt Thomas Michels, Vorstand der AXA Krankenversicherung. „Das neue Online-Portal AXA-Pflegewelt biete daher allen Interessierten umfassende Informationen rund um das Thema. Darüber hinaus profitieren unsere Kunden von dem breiten Angebot an Assistance-Leistungen in der Pflegevorsorge.“

Neue Berufsunfähigkeits-Deckung für junge Leute

Freitag, August 20th, 2010

2010-08-16 Stuttgart Die Württembergische Lebensversicherung AG, eine Tochter des
Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W) meldet, sie hat ihre bereits mehrfach usgezeichnete Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) um die kostengünstige Option „Einsteiger-BU“ erweitert.

Selbständiger BU-Schutz für „Junge Leute“
Die Einsteiger-BU ist eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung für „junge Leute“
zwischen 15 und 30 Jahren, welche einen echten BU-Schutz für Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufseinsteiger in allen Berufsklassen zu einem äußerst niedrigen Anfangsbeitrag bietet.

Der Tarif sieht eine abgekürzte Versicherungsdauer vor, welche zwischen sechs und 15
Jahren frei gewählt werden kann, bei einer Leistungsdauer bis maximal zum Endalter 67 Jahre.

Im Tarif ist eine Umtauschoption enthalten: Diese ermöglicht ohne erneute
Gesundheitsprüfung einen Wechsel in eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung mit der Möglichkeit einer Verlängerung der Versicherungsdauer. Die Umtauschoption kann bis zu fünf Jahre vor Ende der vereinbarten Versicherungsdauer und spätestens bis zum Ablauf des 35. Lebensjahres ausgeübt werden. Sie sieht vor, dass die versicherte Person im Rahmen der Umstufung mit dem dann ausgeübten Beruf und neuem Eintrittsalter eingruppiert wird.

Im Rahmen einer integrierten Erhöhungsoption, welche zu bestimmten Anlässen wie Heirat oder Beförderung in Anspruch genommen werden kann, kann der Versicherte zudem seine Rentenleistung individuell an seine Lebensumstände anpassen.

Ferner ist ein Wechsel des Überschuss-Systems jederzeit möglich.

BU-Schutz der sich rechnet
Gerade Berufsanfänger haben nicht viel Geld und das wenige, das Sie verdienen, möchten
sie nicht für Versicherungsschutz ausgeben. Um den Bedürfnissen der Zielgruppe auch in
diesem Punkt gerecht zu werden, ist der Anfangsbeitrag der Einsteiger-BU äußerst gering.

So zahlt zum Beispiel eine 19-jährige Bankkauffrau für die Einsteiger-BU lediglich 10,11 Euro (Beitragsverrechnung) im Monat. Im Vergleich zu einem Vollvertrag, welcher sich monatlich auf 46,23 Euro belaufen würde, spart die Kundin somit 35,13 Euro.

Sofern sie vom Umtauschrecht Gebrauch macht, zahlt sie beispielsweise bei einem Umtausch nach fünf Jahren lediglich 8,02 Euro mehr, verglichen mit einem Vollversicherungsvertrag über die gleiche Laufzeit.

Die Einsteiger-BU auf einen Blick:
 Eintrittsalter 15 bis 30 Jahre.
 Versicherungsdauer wählbar sechs bis 15 Jahre.
 Leistungsdauer bis Endalter 67 Jahre möglich.
 Umtauschoption ohne erneute Gesundheitsprüfung mit Verlängerung der
Versicherungsdauer bis zur ursprünglich vereinbarten Leistungsdauer (höchstens bis
zum dann möglichen maximalen Endalter).
 Abgesichert wird echter BU-Schutz für alle Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufseinsteiger (in allen Berufsklassen möglich).
 Erhöhungsoptionen ohne erneute Gesundheitsprüfung zu bestimmten Anlässen, zum Beispiel Heirat oder deutlicher Erhöhung des Einkommens.
 Wechsel des Überschusssystems jederzeit möglich.

Allianz steigt bei Discounter Aldi Süd ein

Freitag, August 20th, 2010

2010-08-20 Allianz Real Estate Germany meldet rund 80 Einzelhandelsobjekte des Discounters Aldi Süd von der Aldi Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG gekauft zu haben.

Die Objekte befinden sich im wirtschaftlich starken Süddeutschland und verteilen sich auf Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Über das Investitionsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Portfolio hat eine Verkaufsfläche von durchschnittlich 900 Quadratmetern pro Objekt. Die Gebäude sind langfristig an Aldi Süd als Hauptmieter vermietet.

„Wir wollen das Immobilienvolumen der Allianz durch Investitionen in ertragsstarke Immobilien deutlich erhöhen“, sagt Stefan Brendgen, CEO der Allianz Real Estate Germany. „Der Erwerb dieses Portfolios ist ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg, den wir konsequent weiter verfolgen werden.“

 Illustratives Bild

Stefan Brendgen, CEO Allianz Real Estate Germany

Bei dieser Transaktion war nach Angaben der Allianz Real Estate Germany CB Richard Ellis beratend für den Käufer tätig.

Wüstenrot & Württembergische mit Kurs auf Wachstum

Samstag, August 14th, 2010

Das Eigenkapital der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 von 2,65 auf 2,76 Milliarden Euro. Die Konzerntochter Württembergische wächst durch Einmalbeiträge in der Personenversicherung und die Tochter Wüstenrot konnte die Position als zweitgrößte private Bausparkasse durch Zukäufe weiter ausbauen.

Dr. Alexander Erdland, Vorstandsvorsitzender der W&W AG, „Mit dem Erwerb der Allianz Dresdner Bauspar AG (ADB) haben wir strategisch weitere wichtige Vertriebskanäle erschlossen, in denen künftig Bausparverträge der Marke Wüstenrot vertrieben werden. Die Vorbereitungen dafür laufen planmäßig.“

Schon ab 2. September 2010 werde Wüstenrot exklusiver Bauspar-Produktlieferant der mit der ehemaligen Dresdner Bank verschmolzenen Commerzbank AG. Zum Jahresbeginn 2011 wird dann auch der Verkauf von Wüstenrot-Produkten bei der Allianz und der Oldenburgischen Landesbank sowie den freien Finanzvertrieben als bisherigen Partnern der ADB anlaufen.

Der Konzernüberschuss sank im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 134,7 auf 100,9 Millionen Euro. Als Ursache wird der Integrationsaufwand für die im Jahr 2009 erworbene Vereinsbank Victoria Bauspar AG (VVB) und die Investition in das konzerneigene Zukunftsprogramm „W&W 2012“ angegeben. Das Programm „W&W 2012“ soll ab 2012 nachhaltig einen Konzernüberschuss von 250 Millionen Euro pro Jahr ermöglichen.

Wüstenrot profitiert aus Kooperationen

Das Bauspar-Segment wächst 2010 bei Wüstenrot organisch durch eine weitere Akquisition. Nach der erfolgreichen Übernahme der VVB wurde mit der Commerzbank AG der Erwerb der ADB vereinbart.

Die rechtliche Eingliederung der neuen Tochtergesellschaft ist im Juli 2010 erfolgt. Die neu hinzugewonnene Gesellschaft wird im Konzernabschluss erst ab dem dritten Quartal 2010 berücksichtigt.

Wüstenrot hat im ersten Halbjahr das Brutto-Bausparneugeschäft um 27 Prozent von 4,6 auf 5,8 Milliarden Euro gesteigert. Das Neugeschäft in der Baufinanzierung hat sich um zehn Prozent von 2,4 auf 2,6 Milliarden Euro konzernweit erhöht.

Mit den Bausparabschlüssen der ADB würde das Bruttoneugeschäft 7,1 Milliarden Euro umfassen.

Württembergische mit Zuwachs an Einmalbeiträgen

In der Personenversicherung kletterte in der klassischen Betrachtung der Neubeitrag im Berichtszeitraum kräftig um 56 Prozent von 280 auf 437 Millionen Euro. Geprägt wurde diese Entwicklung durch einen deutlichen Zuwachs der Einmalbeiträge.

Der Neuzugang in der Personenversicherung fällt gemessen am Annual Premium Equivalent (APE) mit 94,2 auf 110 Millionen Euro geringer aus. Im APE-Ergebnis wird das Geschäft mit den Einmalbeiträgen nur zu zehn Prozent gewertet.

Der Zuwachs der Einmalbeiträge betrug 206,4 auf 362,9 Millionen Euro. Der Konzern achtet nach eigenen Angaben bei der Zeichnung von Einmalbeitragsgeschäft auf die Kollektiv-Verträglichkeit der Verträge. Von den Einmalbeiträgen entfallen, als große Position, 41,6 Millionen Euro auf die Rückdeckungsversicherung zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitverträge der W&W-Gruppe.

Die laufenden Neubeiträge liegen mit 73,8 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau von 73,6 Millionen Euro. Die verdienten Nettobeiträge im Bestand haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv entwickelt. Sie sind um 104,8 Millionen Euro von 1,2 auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen.

Im Sachgeschäft waren Schäden zu verkraften

In der Schaden- und Unfallversicherung stieg das Neugeschäft, gemessen am Jahresbestandsbeitrag, um 6,3 Millionen Euro von 112,3 auf 118,6 Millionen Euro.

Die verdienten Nettobeiträge wuchsen aufgrund der Zugänge im Neugeschäft um 4,7 Millionen Euro von 526,9 auf 531,6 Millionen Euro.

Die Leistungen aus Versicherungsverträgen stiegen infolge erhöhter Geschäftsjahresschäden. Als größtes Einzelereignis wurde das Sturmtief Xynthia mit einer Schadenbelastung von rund 14 Millionen Euro genannt. Insgesamt erhöhte sich der Schadenaufwand von 251,1 auf 267,3 Millionen Euro.

Halbjahreszahlen 2010 im Internet

Im Internet zum Download der W&W AG Halbjahresbericht 2010.

Deutsche Bank Studie: Viele Jugendliche legen Geld zurück

Donnerstag, August 12th, 2010

Die Jugend in Deutschland sparen gut ein Fünftel (20,4 Prozent) ihres verfügbaren Einkommens. Von durchschnittlich 480 Euro, die Jugendlichen monatlich zur Verfügung stehen, legen sie 98 Euro zurück.

Der Sparanteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland ist mit 20,4 Prozent deutlich höher als die Sparquote der privaten Haushalte in Deutschland, die im Jahr 2009 nur bei 11,3 Prozent lag (Quelle: Deutsche Bundesbank).

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Deutschen Bank zum Internationalen Tag der Jugend am 12. August unter Schülern, Auszubildenden, Studenten und Berufstätigen im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.

Die Studie stellt fest, dass vier von fünf Jugendlichen regelmäßig Geld zurücklegen. Männer sparen mit 112 Euro monatlich im Schnitt mehr als Frauen mit 86 Euro. Allerdings verfügen junge Männer mit durchschnittlich 505 Euro pro Monat auch über mehr Einkommen als junge Frauen mit 456 Euro. Die Einnahmen stammen aus Taschengeld, Nebenjobs, Ausbildung und Berufstätigkeit.

Die Spareinlage auf Sparbücher und Sparangebote der Banken ist mit 66 Prozent unter jungen Leuten mit weitem Abstand die am häufigsten genutzte Anlageform. Dabei ist das Sparbuch besonders beliebt bei jungen Frauen mit 66 Prozent (Männer 56 Prozent).

Mit deutlichem Abstand folgen Tagesgeldkonto (34 Prozent), das Bausparen (25 Prozent) sowie die Riester-Rente (15 Prozent) und Lebensversicherungen (11 Prozent).

Die Geldanlage in Aktien und Fonds ist mit neun Prozent bei jungen Leuten weniger gefragt als noch im Vorjahr mit fünfzehn Prozent. Hier wirkt wahrscheinlich noch die Finanz- und Wirtschaftskrise nach.

Fast drei Viertel (72 Prozent) der Jugendlichen machen sich zudem Sorgen um ihre finanzielle Zukunft. Im Jahr 2009 waren es noch 61 Prozent. Dabei sind Frauen mit 79 Prozent besorgter als Männer mit 66 Prozent.

Bei den Sparzielen der Jugendlichen stehen konkrete Konsumwünsche wie Führerschein, Auto oder Reisen mit 49 Prozent an erster Stelle. Immerhin 33 Prozent der Befragten legen aber auch Geld für ihre Ausbildung, Studium oder Praktika zurück. 26 Prozent der Jugendlichen sparen bereits für ihre Altersvorsorge. Interessant: Für junge Frauen steht beim Sparen die eigene Ausbildung (37 Prozent) und Altersvorsorge (29 Prozent) stärker im Fokus als für junge Männer (Ausbildung 29 Prozent; Altersvorsorge 24 Prozent).