Archive for Februar, 2011

Garantien für Windanlagenbetreiber versicherbar

Dienstag, Februar 8th, 2011

Munich Re versichert über spezialisierte Erstversicherer die Garantien, die der deutsche Windkraftanlagenbauer Fuhrländer an seine Kunden gibt.

Dies ist die erste Versicherung ihrer Art weltweit und Teil einer Palette innovativer Versicherungen, mit denen Risiken im Bereich erneuerbarer Energien übernommen werden. Der Münchner Rückversicherer entlastet dadurch Anbieter sowie Investoren und erleichtert Zukunftstechnologien den Markteintritt. Zur Realisierung der unkündbaren Deckung schaltet Munich Re einen ihrer Spezial-Erstversicherer ein.

Der Hersteller Fuhrländer gewährt Kunden seiner bis zu 2,5 Megawatt starken Windkraftanlagen eine mehrjährige Garantie in Verbindung mit entsprechenden Serviceverträgen. Für diese von Fuhrländer gegebenen Zusagen wird  das damit verbundene finanzielle Risiko in Deckung genommen. Dadurch wird der Hersteller entlastet und kann die Mittel auf den Ausbau seiner Position in einem sich weltweit nach wie vor überdurchschnittlich entwickelnden Markt konzentrieren. Gleichzeitig ist eine solche Versicherung attraktiv für Käufer und Investoren, da der Windanlagenanbieter seinen Kunden damit größere planbare Sicherheit, sowie Kreditwürdigkeit bei Banken bieten kann.

„Diese Investitionssicherheit unterstreicht die Zuverlässigkeit unserer Technologie und ist Zeichen unserer gelebten Kundenorientierung“, erklärt Joachim Fuhrländer, Vorstandsvorsitzender der international tätigen Firmengruppe. Der Vereinbarung war vorausgegangen war eine intensive Prüfung der Prozesse in Entwicklung, Herstellung und Logistik durch Ingenieure von Munich Re.

Thomas Blunck, Mitglied des Vorstands von Munich Re: „Wir freuen uns sehr, dass wir den ersten Kunden für innovative Deckungen dieser Art im Windenergiebereich gewinnen konnten. Wir sind damit erneut Vorreiter auf dem Markt, nachdem wir auch bei Deckungen von Leistungsgarantien in dieser Branche die Ersten waren.“

Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren erhebliche Kompetenz im Bereich erneuerbare Energien aufgebaut. Mit dieser Expertise können Erstversicherer spezielle Risiken erneuerbarer Energien übernehmen und damit in vielen Fällen entscheidend dazu beitragen, dass Investitionen in Zukunftstechnologien möglich werden.

Die neuen Versicherungen fügen sich nahtlos ein in die Ausrichtung des Rückversicherers, der den Klimawandel zu einem strategischen Thema erklärt hat. „Wir sehen den Klimawandel nicht nur als Risiko in Form zunehmender Naturkatastrophen, sondern auch als große Chance, da er den Umbau unserer Energiewirtschaft hin zu erneuerbaren Trägern zur Folge haben wird“, sagte Blunck. „Die Versicherungswirtschaft kann hier einen erheblichen Beitrag leisten.“

KKH-Allianz fusioniert nicht mit Techniker Krankenkasse

Freitag, Februar 4th, 2011

Die KKH-Allianz weist einen aktuellen Bericht der Leipziger Volkszeitung über angebliche Fusionspläne zwischen KKH-Allianz und TK  als Falschmeldung zurück.

Es finden keine Fusionsverhandlungen zwischen den beiden Krankenkassen statt. Der Zeitungsbericht basiert auf Falschinformationen und ist frei erfunden. Die Behauptung, dass der Verwaltungsrat in seiner nächsten Sitzung über die Fusion beraten soll, trifft nicht zu. Fusionsverhandlungen stehen nicht auf der Tagesordnung.

Die KKH-Allianz sei am Krankenkassenmarkt bestens positioniert und finanziell solide aufgestellt, so die aktuelle Stellungnahme in einer aktuellen Pressemitteilung.

SV-Versicherung verdoppelt 2010 in Leben Einmalbeiträge

Dienstag, Februar 1st, 2011

Die SV SparkassenVersicherung (SV) meldet am 1.02.2011 ein positives Ergebnis für das  Geschäftsjahr 2010. Die gebuchten Bruttobeiträge nach IFRS stiegen nach vorläufigen Zahlen von 2,74 auf 3,38 Milliarden Euro. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Insbesondere das Neugeschäft lief in der Lebens-, Schaden- und Unfallversicherung gut. Damit hat sich die SV auch 2010 im Markt verbessert“, erklärte in Stuttgart der Vorstandsvorsitzende Ulrich-Bernd Wolff von der Sahl.

In der Lebensversicherung stiegen die gebuchten Bruttobeiträge um 40,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Das Geschäft gegen Einmalbeiträge wuchs um 128,3 Prozent auf 1,17 Milliarden Euro. Hohe Neugeschäftssteigerungsraten wurden mit einem Plus von 20 Prozent auch im Geschäftsfeld betriebliche Altersversorgung (bAV) erzielt.

Die Schaden- und Unfallversicherungen blieben 1,176 Milliarden Euro Beitragseinnahmen konstant. Gut lief das Neugeschäft in allen Sparten. Insgesamt stieg das Neugeschäft um 16,2 Prozent. Das Neugeschäfts-Plus betrug nach Bestandsbeitrag in den Sparten Unfall (+ 34,2 Prozent), Haftpflicht (+19,7 Prozent) und Hausrat (+13,7 Prozent). In den gewerblichen Sachversicherungen stieg das Neugeschäft um 29,8 Prozent. Die SV als der viertgrößte Industrieversicherer Deutschlands konnte sich auch in diesem Jahr gut halten und erzielte in den industriellen Sachversicherungen im Neugeschäft eine Steigerung von 12,9 Prozent. Gleichzeitig sanken die Kündigungen nach Bestandsbeitrag um 8,9 Prozent. Die Bruttoschadenaufwendungen sanken nach vorläufigen Zahlen leicht auf 849,5 Millionen Euro. Damit sank die Bruttoschadenquote im Vorjahresvergleich von 73,5 auf 72,7 Prozent. Trotz des Orkans „Xynthia“, der mit einer Schadensumme von 44 Millionen Euro zu Buche schlägt, war es ein gutes Schadenjahr.

Zum 31.12.2010 beschäftigte die SV 2.905 Mitarbeiter im Innendienst. Im Vorjahr waren es 2.887. Hier spiegelt sich wider, dass die SV 2010 ihre Ausbildungsquote weiter erhöht und 40 zusätzliche Auszubildende eingestellt hat. Der geplante Ausbau im Außendienst kam 2010 voran, die Zahl der Vertriebsmitarbeiter stieg von 1.927 auf 2.013.