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12.8.2011 von Dietmar Braun.
Die starken Schwankungen an den Börsen haben Anleger weltweit verunsichert. Was früher sicher und rentabel war, ist es heute nicht mehr unbedingt. Anleger sollten ihren Blick statt auf Staatsanleihen auf Unternehmensanleihen und Aktien richten. Das meldet die Fondsgesellschaft Fidelity International. Insbesondere Aktien mit einer hohen Dividendenrendite seien attraktiv. Diese hätten, in der Rückbetrachtung seit Ende 2008, die effektiven Renditen von Staatsanleihen geschlagen.Viele Unternehmen seien heute besser aufgestellt als Staaten, und seit Ende 2008 seien die Erträge von Aktien weltweit höher als die von Staatsanleihen, meldet Fidelity. Lediglich Unternehmensanleihen mit Investment-Charakter hätten bezüglich ihrer effektiven Renditen auch in diesem Zeitraum besser abgeschnitten als Aktien.
“Im Gegensatz zu einigen Staaten haben viele gute Unternehmen seit der Finanzkrise ihre Bilanzen saniert und verfügen über hervorragende Fundamentaldaten. Sie erzielen wieder starke Cashflows und solide Gewinne”, erläutert Dominic Rossi, Global Chief Investment Officer für Aktien bei Fidelity International. “Anleger sollten daher bei der Suche nach vergleichsweise sicheren und renditeträchtigen Investments umdenken und auf Rentenpapiere und Aktien gut aufgestellter Firmen setzen.”
Besonders Aktien haben seit fast drei Jahren überdurchschnittliche Renditen erwirtschaftet. “In den vergangenen 20 Jahren haben Anleger Aktien primär für Kapitalzuwächse, also Kurssteigerungen, ins Depot genommen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich auch wegen ihrer Dividenden für sie zu entscheiden”, rät Rossi deutschen Anlegern. Die höheren Dividendenrenditen sorgen für ein günstiges Bewertungsniveau an den Märkten und somit langfristig für weiteres Kapitalwachstum. Veränderte Vorzeichen für Investitionen machen dieses Umdenken erforderlich: In einem Umfeld mit niedrigerem Wachstum und niedrigeren Zinsen in den entwickelten Ländern werden Anleger nach höheren Erträgen suchen müssen. Dabei sollten sie sich mit Blick auf den Gesamtertrag den Aktienmärkten zuwenden.

Seit 1992 haben dividendenstarke Aktien eine bessere Wertentwicklung verzeichnet als die Aktien mit niedrigen Dividendenrenditen. Nur zum Ende der Blase am Neuen Markt im Jahr 2000 schlugen Unternehmen mit niedrigen Dividenden kurzfristig die dividendenstarken Titel.
Mit dem Platzen der Blase am Neuen Markt hat sich diese kurzfristige Entwicklung umgekehrt. Titel mit hoher Dividendenrendite verzeichnen seither eine deutlich bessere Performance - der Unterschied ist seitdem noch größer geworden.
Aufgrund des Zinseszinseffektes tragen selbst geringe Dividenden auf Dauer erheblich zum Kapitalzuwachs bei. So hätten Anleger mit dem MSCI Europe in den vergangenen 30 Jahren einen Ertrag von 915,7 Prozent verbucht. Wer die Bruttodividenden reinvestiert hätte, käme im gleichen Beispiel auf einen Gesamtertrag von 2.430 Prozent.
Besonders in den Branchen Energie, Healthcare, Versorger und Tabak sind Aktien mit höheren Dividendenrenditen zu finden. Mit einer effektiven Auswahl von Titeln auf Basis einer Fundamentalanalyse lässt sich das Risiko von Wertverlusten durch Aktien, die aus guten Gründen an Wert verloren haben und deren Dividendenpolitik nicht nachhaltig ist, reduzieren.
Tipp: Eine einfache Möglichkeit, Dividenden wieder anzulegen und gleichzeitig auf eine gezielte Titelauswahl zurückzugreifen, sei die Wahl eines thesaurierenden Aktienfonds.
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10.8.2011 von Dietmar Braun.
Deutschland und die Schweiz legen durch ein Abkommen den jahrelangen Streit um deutsche Schwarzgelder auf Konten eidgenössischer Banken bei. Anlagekonten mit Schwarzgeld können in einer einmaligen Aktion auch freiwillig legalisiert werden
Das Abkommen sieht nicht nur die Besteuerung von Alt-Vermögen sondern auch zukünftiger Kapitalerträge vor, wie aus Angaben der beiden Regierungen hervorgeht. Der Steuersatz werde den in Deutschland geltenden Abgaben angepasst, war von den Finanzbehörden zu erfahren.
Hintergrund sind zwei Besonderheiten im Schweizer Steuer- und Bankenrecht: Zum einen fällt auf Kapitalerträge, wie etwa Dividenden, bislang keine Steuer an so gilt die Schweiz nach wie vor international als ein Steuer-Paradies für Investoren. Auf der anderen Seite hatten die deutschen Finanzbehörden kaum die Möglichkeit, sich der nationalen Besteuerung Entziehende zu ermitteln. Das traditionelle Schweizer Bankgeheimnis sei aber auch weiterhin ein hohes Gut, das verteidigt werden müsse, heißt es dazu aus den Schweizer Regierungskreisen.
Nun könnten die Milliarden-Vermögen deutscher Steuersünder dem deutschen Staat zusätzliche Einnahmen bescheren. Denn künftig sollen schweizerische Banken eine Abgeltungssteuer in Höhe von 26,375 Prozent auf Kapitalerträge für den deutschen Fiskus erheben. Diese Abgabe entspricht damit in der Höhe der in Deutschland bereits gültigen Abgeltungssteuer, inklusive Solidaritätszuschlag. Damit scheint auch aus der Sicht deutsche Finanzinstitute eine erkennbare Wettbewerbsverzerrung beseitigt. Das nun ausgehandelte Abkommen könnte schon zum Jahresbeginn 2013 in Kraft treten.
“Schwarzgeld” kann freiwillig legalisiert werden
Bei Alt-Vermögen besteht für Steuersünder im Nachhinein die einmalige Möglichkeit, das in der Schweiz angehäuftes Kapital nachträglich zu versteuern und damit zu legalisieren. Die dann zu leistenden Steuersätze werden zwischen 19 und 34 Prozent liegen. Damit sind steuerliche Altlasten einmalig zu beseitigen, verkünden die jeweiligen Finanzbehörden. Die Regelung gelte auch für Erben solcher Vermögen.
Schweizer leisten eine pauschale Garantiezahlung an Deutschland
Die Schweizer Banken leisten zudem eine einmalige Garantiezahlung von zwei Milliarden Schweizer Franken, das entspricht umgerechnet zur Zeit 1,9 Milliarden Euro. Diese einmalig von den Schweizer Geldhäusern gemeinsam geleistete Vorauszahlung solle später mit den in Folge des Abkommens eingegangenen Nachzahlungen der Kunden verrechnet werden.
Sowohl bei künftigen Erträgen als auch bei Alt-Vermögen werde die Steuer allerdings von den Schweizer Banken weiterhin anonym transferiert. Schätzungen gehen von insgesamt 130 bis 180 Milliarden Euro aus, die in der Vergangenheit am deutschen Fiskus vorbei bei Schweizer Banken geparkt wurden.
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9.8.2011 von Dietmar Braun.
Der deutsche Bankensektor insgesamt wie auch die börsennotierten Titel wie
Deutsche Bank, Commerzbank und Aareal Bank sollten in der Lage sein, direkte
Belastungen aus ihrem Engagement in den gefährdeten Staaten der Eurozone zu verdauen.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle, umfangreiche Bankenstudie von Michael Rohr, Head of Financials der Silvia Quandt Research GmbH, mit dem Titel: “German Banks – Just when you thought it was safe.”
In seiner Studie bezieht Rohr – im Gegensatz zum Stresstest der europäischen Finanzaufsicht EBA vom 15. Juli 2011, der nur Griechenland berücksichtigt – auch die so genannten “Exposures” der Banken in die übrigen PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) mit ein.
Dabei geht der Bankenexperte in seinem theoretischen Basisszenario von einem “Haircut”, also der Möglichkeit der kreditgebenden Bank, bei der Sicherheiten unter eine vorher vereinbarte Grenze fallen den Kredit fällig zu stellen oder zusätzliche Sicherheiten zu verlangen in der Höhe von 40 Prozent für Griechenland, von 25 Prozent für Portugal und Irland, 10 Prozent für Italien und 5 Prozent für Spanien aus.
“Selbst dieses Risiko-Szenario wäre für die deutschen Banken zu verkraften”“, erläutert Michael Rohr. “Die Deutsche Bank würde dann Ende 2012 noch eine Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio) von 7,9 Prozent und die Commerzbank von 7,4 Prozent aufweisen.”
Neben der Eurokrise berge insbesondere auch das aktuelle Herabstufung der Bonität der USA einige Risiken und drohe über eine globale Wachstumsabschwächung auch die Banken zu treffen.
Auf der anderen Seite haben sich in den vergangenen Monaten nach Auffassung der Silvia Quandt Research GmbH vor allem im Inland die Aussichten für die deutschen Banken gebessert. So sorge vor allem die positive Entwicklung der deutschen Konjunktur für weniger Kreditausfälle sowohl im Privatkunden als auch im Firmenkundengeschäft.
Innerhalb der deutschen Geschäftsbanken billigt Analyst Rohr der Aareal Bank die besten Chancen zu, in den kommenden Jahren im Neugeschäft höhere Margen zu erzielen. Die Aktie der Deutschen Bank stuft der Bankenexperte aufgrund der aktuellen Risiken nur noch als “Neutral” ein. Die Aktien der
Commerzbank seien aufgrund des relativ hohen “Exposures” des Instituts in den PIIGS-Staaten am anfälligsten für Kursrückschläge.
Ein aktueller Geschäftsbericht ist von der Commerzbank AG über das 2. Quartal 2011 für morgen 10. August 2011 angekündigt.
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9.8.2011 von Dietmar Braun.
Elternunterhalt ist der juristische Fachausdruck für “Kinder haften für ihre Eltern”. Grundsätzlich hilft das Sozialamt, wenn das aktuelle Einkommen der Eltern (Rente, Pflegeversicherung) nicht mehr ausreicht, um beispielsweise die Kosten für ein Pflegeheim zu decken.Die Sozialämter der Kommunen fordern aber die für die hilfsbedürftigen Eltern vorgestreckten Gelder von den Kindern zurück.
Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) § 1601 ff sind Verwandte ersten Grades zum Unterhalt verpflichtet – demnach haften also Kinder für den Unterhalt der Eltern. Die sehen sich jetzt immer öfter mit finanziellen Forderungen konfrontiert, mit denen sie so nicht gerechnet haben.
Dabei geht es auch für den Staat um viel Geld: nach Schätzungen des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin finanzieren die Sozialämter derzeit gut 240.000 Senioren das Pflegeheim. Und die Zahlen werden weiter ansteigen, denn die Deutschen werden immer älter und leider auch immer pflegebedürftiger.
Die logische Folge ist, dass der Staat versucht, sich das vor allem von den Sozialämtern vorgestreckte Geld wieder bei den Kindern zu holen. Bei heute schon über einer Million Pflegefällen in ganz Deutschland wird sich der Trend deutlich erhöhen.
Der Bundesgerichtshof (BGH AZ: XII ZR 98/04) hat bereits vor fünf Jahren im August 2006 entschieden, dass Kinder nicht mit ihrem gesamten Vermögen die Pflegekosten der Eltern mitfinanzieren müssen, wenn das Geld für die angemessene eigene Lebensführung und Altersvorsorge benötigt wird. Es gibt ein gewisses Schonvermögen.
Zum Schonvermögen zählen die selbst genutzte Immobilie, eigene Lebensversicherungen, Wertpapiere, Gold, Schmuck und Bargeld in angemessener Höhe. Im vorliegenden Fall hat der Senat des BGH diesen Betrag mit rund 100.000 Euro bemessen.
Wenn kein Kontakt zwischen Eltern und Kindern seit längerer Zeit mehr besteht, so hat das auf die Unterhaltspflicht keine Auswirkung, es sei denn, es liegt eine besondere Härte vor. Das ist aber nur der Fall, wenn Eltern früher selbst keinen Unterhalt für den Nachwuchs gezahlt hatten oder ihre Kinder misshandelt oder grob vernachlässigt haben.
Also was können Kinder tun oder Eltern die das ihren Nachkommen ersparen wollen? Hier hilft der Abschluss von privaten Pflege Lebensversicherungen oder zusätzlichen privaten Krankenversicherungen für den Pflegefall. Je früher hier an später gedacht wird, um so besser und preiswerter ist eine Lösung möglich.
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9.8.2011 von Dietmar Braun.
Die Bedrohung durch digitale Kriminalität steigt. Aktuelle Fälle von Hacker-Angriffen und die Statistiken des Bundeskriminalamtes (BKA) belegen dies. Eine neue Initiative von IT-Experten und der Assekuranz will Hilfe aus einer Hand bieten.
Informationssicherheit in Unternehmen ist allerdings ein so breites Thema, dass einzelne Dienstleistungsunternehmen in der Regel nur Teilausschnitte bedienen können. Hilfe aus einer Hand wollen die IT-Sicherheitsexperten von 8com und dem Informatikzentrum der Sparkassenorganisation (SIZ) sowie der Versicherer AXA bieten. Die Unternehmen haben gemeinsam die Initiative “Lifecycle of Information Security” gegründet.
Nur eine regelmäßige Kontrolle nach Plan hilft
Grundlage des Konzepts “Lifecycle of Information Security” ist eine einfache Methodik, wie sie auch in der internationalen Norm ISO 27001 beschrieben ist: der PDCA-Zyklus mit den Phasen Plan (planen), Do (handeln), Check (kontrollieren) und Act (reagieren).
Dieser Zyklus berücksichtigt Veränderungen des Unternehmens und Umfelds und beschreibt einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. “Die erste Phase umfasst das Entwickeln von konkreten Zielen und Maßnahmen, um die gewünschten Verbesserungen in der Informationssicherheit zu erreichen. Die Umsetzung des Plans erfolgt nach Möglichkeit risikoorientiert und zeitnah, um kritische Lücken zu schließen”, so Götz Schartner bei 8com.
Beim Kontrollieren werden die in den vorherigen beiden Phasen gemachten Erfahrungen analysiert und mit den Erwartungen des Plans abgeglichen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden notwendige Modifikationen vorgenommen.
Dr. Keye Moser, Fachgruppenleiter beim SIZ: “Durch das enge Zusammenspiel der Partner können wir Unternehmen in allen Fragen der Informationssicherheit begleiten - im gesamten Lifecycle.”
Ziel der Initiative ist es, insbesondere bei Unternehmen mit erhöhtem Bedarf an Informationssicherheit ein entsprechendes Bewusstsein zu schaffen. Verantwortlichen für den Datenschutz bietet die Brancheninitiative passende Werkzeuge und Dienstleistungen zur Aufrechterhaltung eines angemessenen Schutzniveaus.
“Um Informationssicherheit herzustellen, reicht es nicht aus, Einzelprojekte zu initiieren oder nur Teilbereiche zu behandeln. Informationssicherheit muss ganzheitlich gesehen und in wiederkehrenden Zyklen gelebt werden - genau diesen Ansatz verfolgt unsere Initiative”, erläutert Dirk Kalinowski, Branchenverantwortlicher für IT bei AXA.
Nur ganzheitliche Risikobehandlung hilft wirklich
Maßnahmen zur Verbesserung der Informationssicherheit berühren typischerweise Problembereiche wie IT-Organisation, Technik, IT-Betrieb, IT-Compliance, Datenschutz, physische Sicherheit, Notfallvorsorge, Outsourcing und nicht zuletzt die Mitarbeiter.
Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtungen der an der Initiative beteiligten Partner profitieren Unternehmen von einem übergreifenden Konzept, das sämtliche Aspekte des IT-Risikomanagements berücksichtigt: Von der Identifikation über die Risikominderung und -vermeidung bis zur Übertragung von Risiken an einen Versicherer oder zur bewussten Übernahme von Restrisiken.
Die IT-Sicherheitsexperten von 8com erkennen und schließen Sicherheitslücken. Die Profis vom SIZ leisten die Beratung, Einführung und Bereitstellung von Lösungen zur Informationssicherheit. AXA bietet als einer der größten Firmenversicherer Deutschlands langjährige Erfahrung im Management und der Absicherung unternehmerischer Risiken, insbesondere auch IT-Risiken.
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8.8.2011 von Dietmar Braun.
Die Herabstufung der langfristigen Länderbonität der USA durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) von AAA auf AA+ am 5. August 2011 wurde bereits im Frühjahr 2011 angekündigt und ist aktuell keine so große Überraschung, wie manche Medien dies vermelden.
Bereits am 18. April 2011 hatte die Agentur S&P ihren Ausblick für US-Staatsanleihen von “stabil” auf “negativ” herabgesetzt. Anschließend veröffentlichte die Rating-Agentur am 14. Juli 2011 eine offizielle Warnung. S&P begründet ihre Einschätzung mit dem Unvermögen der US-Regierung, sich mit den politischen Gegnern auf einen tragfähigen Kompromiss oder Plan zur langfristigen Reduzierung des Staatsdefizits zu einigen.
Die kurzfristigen und mittelfristigen Auswirkungen der Bonitätsverschlechterung
auf die Finanzmärkte sind auch für Experten schwer einzuschätzen. Die Herabstufung der Staatsanleihen der USA ist noch nie vorgekommen und somit fehlt auch den Experten eine praktische Erfahrung aus der Vergangenheit.
Staatsschulden sind ein Problem
Die Finanzmärkte leiden vor allem darunter, dass das Wirtschaftswachstum offensichtlich in mehreren globalen Volkswirtschaften nachlässt. In erster Linie betroffen sind die USA, deren Volkswirtschaft muss nach der Abwärtskorrektur der Wachstumsrate für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal jetzt auch im zweiten ein langsameres
Wachstum verzeichnen. Aber auch in der Europäischen Union wachsen die Sorgen über eine steigende Staatsverschuldung, der Erfolg der Rettungsaktion für Griechenland und die Turbolenzen in der Bewertung italienischer oder spanischer Staatsanleihen.
China ist aufgrund seiner Exportpolitik als Handelspartner von der USA alles andere wie unabhängig und in der Folge auch der größte Investor in US-Schatzpapiere. China hat, als weltweit größter Gläubiger der Amerikaner, diese zwar wegen der Herabstufung und deren Ursache kritisiert, aber zunächst keine dramatischen Veränderungen in der Gewichtung in US-Staatsanleihen angekündigt.
Ein schlechteres Rating für die Staatsanleihen der USA kann sich nicht nur auf die Kreditkosten des US-Schatzamts auswirken, sondern auch auf andere Kreditnehmer wie Unternehmen und Einzelschuldner aus den USA. Diese negativen Folgen des Entzugs des Spitzenratings “Tripple A” (AAA) könnte die gesamte Wirtschaft der USA beeinflussen.
Als Konsequenz der Herabstufung könnte es vermehrt zu Umschichtungen von Portfolioanlagen bei großen Investoren kommen, da verschiedene institutionelle
Investoren, wie die Assekuranz, Kreditbeschränkungen unterliegen.
Verlorenes Vertrauen kommt nicht über Nacht zurück
Ein verlorenes AAA-Rating zurück zu gewinnen, ist nicht sehr einfach. Im Gegenteil könnten andere Ratingagenturen, insbesondere Moody’s und Fitch, S&P früher
oder später gleichtun und US-Anleihen die Spitzenbonität aberkennen.
Moody’s hat schon am 2. Juni 2011 vor einer Prüfung des US-Ratings gewarnt und am 13. Juli 2011 die Überprüfung der Note AAA für US-Staatsanleihen auf eine mögliche Abwertung hin veranlasst.
Die US-Politik muss die Sorgen der globalen Investoren um die Kreditqualität von US-Staatsanleihen berücksichtigen, wenn der Präsident mit den Entscheidern und Volksvertreter erfolgreich Lösungen für das langfristige Haushaltsdefizit erarbeiten will. Sobald ein praktikabler Plan vorliegt, könnte die US-Bonität wieder angehoben werden, doch das wird seine Zeit brauchen.
Ein positiver Ausblick ergibt sich aus der näheren Betrachtung der amerikanischen Unternehmen und Konzerne. Die vermeldeten Erträge sind generell solide ausgefallen und die Bilanzen wirken robust. Das erweckt wieder Hoffnungen, denn noch wird traditionell die Konjunktur eher von Seiten der Wirtschaft als vom Staat geprägt. Sollten diese Tradition durch das völlige Versagen der Politiker im wichtigen Thema Rückführung der Staatsschulden untergehen, dann wäre die nächste globale Finanz- und Geldkrise zu befürchten.
Private Anleger sollten ihr Finanz- und Geldwissen aktualisieren
Private Investoren sollten in unsicheren Zeiten einen langfristig orientierten, auf breite Streuung abzielenden Portfolioansatz in Betracht ziehen. Der Rat von Experten und die Stärkung und Aktualisierung des eigenen Finanz- und Geldwissen sind dabei hilfreich und tragen zum persönlichen Anlageerfolg bei. Dies gilt vor allem für die Portfolios aus denen die eigene Altersvorsorge finanziert und getragen werden soll.
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8.8.2011 von Dietmar Braun.
Die Ausgaben für die Miete sind rechtlich gesehen grundsätzlich als Kosten der normalen Lebensführung anzusehen und können daher nicht als außergewöhnliche Belastungen im Sinne des Einkommensteuerrechts anerkannt werden. Es gibt aber Ausnahmen.
Nach Angaben der Wüstenrot Bausparkasse AG kommt in der Regel also keine Steuerermäßigung in Betracht. Etwas anderes gilt, so das Urteil, wenn die bisher selbstgenutzte Eigentumswohnung unbewohnbar wird und Mietkosten für eine Ersatzwohnung entstehen.
Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 21.04.2010 (Az.: VI R 62/08) entschieden. In dem betreffenden Fall waren die Mietzahlungen nach Meinung des Klägers zwangsläufig entstanden, da seine Eigentumswohnung nach Feststellungen der Baubehörde wegen erheblicher Einsturzgefahr für das Gebäude nicht mehr nutzbar war. Realisierbare Ersatzansprüche gegen Dritte waren nicht gegeben. Die Mietzahlungen für die Ersatzwohnung seien außergewöhnlich und daher nicht mehr der normalen Lebensführung zuzurechnen, so der BFH.
Aus der Begründung zu dem Urteil ist laut Wüstenrot zu schließen, dass die Miete für die Ersatzwohnung nur für eine bestimmte Dauer steuerlich berücksichtigt werden kann, und zwar für den Zeitraum, der erforderlich ist, um die eigentlich genutzte Eigentumswohnung wieder in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen.
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8.8.2011 von Dietmar Braun.
Die Lebensversicherung von 1871 a.G. München (LV 1871) meldet für das erste Halbjahr 2011 ein Wachstum über dem Branchendurchschnitt. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist im Jahr 2011 bereits seit 140 Jahren für seine Mitglieder aktiv.
Die erst im April 2011 neu eingeführte Sachwertpolice und innovative biometrische Lösungen zur Absicherung gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit stehen im Fokus der Kunden des traditionsreichen Münchner Versicherungsvereins.
Den Neuzugang des Gesamtbeitrages kann die LV 1871 im ersten Halbjahr, nach eigenen Angaben, gegen den Branchentrend um 3,1 Prozentpunkte steigern. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen in diesem Zeitraum um 5,5 Prozent auf 280,1 Millionen Euro.
Positiv entwickelt habe sich die abgeschlossene Beitragssumme im Neugeschäft. Hier meldet der Versicherer ein Wachstum um 5,7 Prozent, nach eigenen Angabe sei dies weit besser als der Branchenschnitt, wo das Geschäft um 2,5 Prozentpunkte einbrach.
Getragen würde der Erfolg im ersten Halbjahr insbesondere vom Neuzugang gegen laufende Beiträge. Hier verzeichnet die LV 1871 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg um 8,8 Prozent. “Die Erfolge aus dem ersten Halbjahr 2011 belegen, dass wir mit unseren Produkten genau die Bedürfnisse der Kunden treffen”, erläutert Karl Panzer, Vorstandsvorsitzender der LV 1871, die positiven Ergebnisse im Jubiläumsjahr.
Bei der Sachwertpolice der LV 1871 handelt es sich um eine fondsgebundene Lebensversicherung, wo der Kunde die Kapitalanlage über zwei verschiedene in Sachwerte investierende Strategiefonds wählen kann. Das Ziel sei eine von schwankenden Kapitalmärkten unabhängige Kapitalbildung, die in ihrer Substanz auch vor der Inflation schützen soll.
Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings hat das A+ Finanzstärkerating der Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) bestätigt. Der Ausblick bleibe stabil. Im Ratingbericht lobt Fitch Ratings die starke risikobasierte Kapitalausstattung und die Nachhaltigkeit des erzielten Neugeschäfts, die vor allem auf biometrische Produkte zurückzuführen ist. Hervorgehoben wird auch die hohe Bonität des festverzinslichen Wertpapierbestands.
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6.8.2011 von Dietmar Braun.
88 Prozent der Versicherungsentscheider geben an, bis 2014 gezielt in das Fachwissen ihrer Mitarbeiter investieren zu wollen – das sei ein Plus von elf Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2008. Der Aufbau von internen Wissensdatenbanken, die Suche von Fachkräften für den Vertrieb und Risikomanager im Innendienst stünden im Fokus.
Das Human Capital Management in der Assekuranz zähle neben Servicequalität und Kosteneffizienz zu den drei wichtigsten strategischen Schwerpunkten der kommenden drei Jahre. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige aktuelle “Branchenkompass 2011 Versicherungen” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
Aufgrund der demographischen Entwicklung stünden der Assekuranz immer weniger qualifizierte Berufsanfänger zur Verfügung. Zudem seien die Unternehmen vor allem an Abiturienten interessiert. Diese entscheiden sich allerdings meist für ein Studium, nicht für eine Ausbildungsstelle.
“Umso wichtiger ist es für die Personen- und Schadenversicherer, ihre vorhandenen Mitarbeiter weiterzubilden, um sie langfristig an das Unternehmen zu binden und deren Know-how zu festigen”, erläutert Michael Süß, Versicherungsexperte bei Steria Mummert Consulting.
Wissensdatenbanken um Neues in bereits Bekanntem zu entdecken
Oft verfügen die Mitarbeiter selbst über ungenutzte oder unentdeckte Fähigkeiten, die aber dem ganzen Unternehmen nützen könnten. Einen Überblick über die Talente in den eigenen Reihen schaffe beispielsweise eine Datenbank, in der die ruhenden Qualifikationen gesammelt und fortlaufend gepflegt werden. So erkennen die Verantwortlichen in der Personalführung und Management, welche Ressourcen es bereits im eigenen Haus gibt. Gleichzeitig kommen sie den Vorlieben der Mitarbeiter entgegen und stärken so deren Bindung an das Unternehmen.
Vertrieb braucht zukünftig mehr Fachkräfte im Innen- und Außendienst
Innerhalb der Versicherungsbranche leidet besonders der Assekuranz-Vertrieb unter dem Fachkräftemangel. Speziell die unabhängigen Versicherungsvermittler und die Versicherungsmakler hätten große Schwierigkeiten, sowohl qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen als auch Nachwuchskräfte für die Branche anzuwerben. Dabei sind gerade gut organisierte Maklerpools ein wichtiger Vertriebsweg für die Versicherungsunternehmen. Die Makler konnten ihren Anteil am Neugeschäft kontinuierlich ausbauen.
Solvency II erfordert mehr ausgebildete Risikomanager
Die deutsche Assekuranz arbeite sich Schritt für Schritt aus dem Stimmungstief der vergangenen Jahre heraus. Dabei muss die Assekuranz permanent neue europäische Richtlinien umsetzen. So wollen 94 Prozent der Entscheider angesichts der Solvency-II-Vorgaben in den Ausbau ihres Risikomanagements investieren. Die schwierige aktuelle Kapitalmarktsituation sowie neuartige Versicherungsrisiken seien weitere erkannte Herausforderungen für die Branche.
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5.8.2011 von Dietmar Braun.
Die Allianz SE meldet im zweiten Quartal 2011 ein solides Ergebnis. Trotz Schuldenkrise in Europa und Währungsschwankungen blieben die Ergebnisse nahezu auf dem Niveau des Quartals im Vorjahr. Auch die Allianz nimmt, wie die Munich Re, Abschreibungen auf griechische Anleihen vor, schließt aber künftige Zuschreibungen auf diese Papiere nicht aus.
Der Gesamtumsatz der Allianz Gruppe ging um 3,2 Prozent von 25,4 auf 24,6 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreswert zurück. Nach interner Rechnung sei der Umsatz sogar nur um 0,9 Prozent zurück gegangen, merken die Allianz-Chefs an. Das operative Quartalsergebnis lag mit 2,300 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau von 2,302 Milliarden Euro, dem höchsten operativen Ergebnis des größten deutschen Versicherers seit der Finanzkrise.
Insgesamt erwirtschaftete die Allianz Gruppe einen Quartalsüberschuss von 1,071 Milliarden Euro, trotz einer Nettobelastung von 326 Millionen Euro durch die derzeitige Wertminderung griechischer Staatsanleihen sowie signifikanter Wechselkurseinflüsse. Das Quartalsergebnis liegt damit 7,4 Prozent unter dem Vergleichswert 2010 von 1,157 Milliarden Euro.
Mit einer zum ersten Quartal 2011 unveränderten Solvabilitätsquote von 180 Prozent hat die Allianz Gruppe ihre starke Kapitalausstattung bewahrt. Nach Zahlung der Dividende an die Aktionäre der Allianz in Höhe von 2,032 Milliarden Euro betrug das Eigenkapital zum Ende des zweiten Quartals 42,6 Milliarden Euro.
Im ersten Halbjahr belief sich der Gesamtumsatz auf 54,5 Milliarden Euro, verglichen mit 56,0 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis von 3,960 Milliarden Euro lag auf ähnlichem Niveau wie im vergangenen Jahr, als es 4,034 Milliarden Euro betragen hatte. Der Überschuss in der ersten Jahreshälfte 2011 lag bei 1,986 Milliarden Euro nach 2,760 Milliarden Euro in 2010.
“Dies sind sehr zufriedenstellende Ergebnisse”, sagte Michael Diekmann, Vorsitzender des Vorstands der Allianz SE. “Unsere geographische und geschäftspolitische Diversifizierung sichert unsere stabile Ertragslage. Die Quartals- wie auch die Halbjahresergebnisse sind erstaunlich solide angesichts der Häufung an Naturkatastrophen, der Unsicherheiten an den Kapitalmärkten, der Wechselkursschwankungen und nicht zuletzt angesichts der derzeitigen Wertminderung unseres Portfolios griechischer Staatsanleihen. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir unser operatives Ergebnisziel 2011 von 8,0 Milliarden Euro plus/minus 0,5 Milliarden Euro erreichen können.”
Prämien und Profitabilität in der Schaden-Unfall-Versicherung steigen
Die Schaden-Unfall-Versicherung verbuchte im zweiten Quartal 2011 einen Anstieg der Bruttoprämieneinnahmen von 2,4 Prozent 10,0 auf 10,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das interne berechnete Wachstum betrug nach eigenen Angaben 3,7 Prozent.
Neben dem Geschäftsvolumen stieg auch die Profitabilität. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 15,9 Prozent von 1,147 auf 1,329 Milliarden Euro im Vergleich zum Quartal 2010. Die Schaden-Kosten-Quote ist mit 95 Prozent eine der besten Ergebnisse seit Ende 2008. Auf die Schadenquote wirkten sich die geringeren Schadenbelastungen durch Naturkatastrophen positiv aus, vor allem im Vergleich zum Vorquartal.
“Unser sehr gutes Ergebnis in der Schaden-Unfall-Versicherung spiegelt unsere stetige Konzentration auf profitables Wachstum”, sagte Oliver Bäte, Mitglied des Vorstands der Allianz SE. “Die auf das Geschäftsjahr bezogene Schadenquote ohne Naturkatastrophen setzt ihren rückläufigen Trend der vergangenen Quartale fort. Höhere Preise schlagen sich zudem nun sowohl im Umsatz wie im Ergebnis nieder.”
Solide Quartalsergebnisse im Leben- und Krankenversicherungsgeschäft
Die Entwicklung des Leben- und Krankenversicherungsgeschäfts wurde durch externe Faktoren beeinflusst. Die Umsätze sanken um 8,1 Prozent von 14,1 auf 13,0 Milliarden Euroim Vergleich zum zweiten Quartals 2010. Das zweite Quartal 2011 spiegelt eher einen normalen Geschäftsverlauf wider, nachdem im Vorjahr Sondereffekte das Geschäft beispielsweise in Italien beflügelt hätten. Das Geschäft in Deutschland habe im vergangenen Jahr von einer hohen Nachfrage nach Produkten mit Einmalbeiträgen profitiert. Der Umsatzrückgang entspricht nahezu vollständig den Sonderbewegungen aus diesen beiden Effekten.
Das operative Ergebnis betrug 679 Millionen Euro und damit 17,6 Prozent weniger als die 824 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Hierin sind aktuelle Abschreibungen auf griechischer Staatsanleihen enthalten.
Sowohl die Neugeschäftsmarge von 2,5 Prozent als auch der Neugeschäftswert von 242 Millionen Euro erreichten ein hohes Niveau.
“Das Segment Leben- und Krankenversicherung bleibt auf Zielkurs. Das zeigen unsere starken Umsätze sowie die guten Neugeschäftswerte und -margen”, sagte Oliver Bäte. “Besonders das Lebensversicherungsgeschäft ist aufgrund seiner Langfristigkeit so strukturiert, dass es Sondereffekte und zyklische Schwankungen überstehen kann.”
Profitables Asset-Management-Ergebnis
Das Asset-Management bleibt einer der treibenden Faktoren für die hohe Profitabilität der Gruppe. Die Provisionsüberschüsse stiegen im Quartal auf 1,297 Milliarden Euro von 1,188 Milliarden Euro im Vorjahr, ein Plus von 9,2 Prozent. Das operative Ergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal auf 528 Millionen Euro und übertraf damit die 516 Millionen Euro des Vorjahres um 2,3 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg das Ergebnis um 14,5 Prozent.
Die Allianz verwaltete zum 30. Juni 2011 insgesamt Anlagen von 1.508 Milliarden Euro im Vergleich zu 1.430 Milliarden Euro zum 30. Juni 2010. Das Asset-Management-Geschäft wuchs um 5,4 Prozent.
Die für Dritte verwalteten Anlagen erreichten 1.151 Milliarden Euro im Berichtszeitraum. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich bei Allianz Global Investors im zweiten Quartal auf 21,1 Milliarden Euro, verglichen mit 22,6 Milliarden Euro im Vergleichszeitraum 2010. Das Aufwand-Ertrag-Verhältnis stieg um 2,9 Prozentpunkte auf 59,5 Prozent, nach 56,6 Prozent im Vorjahr.
Oliver Bäte: “Der Erfolg unseres Asset-Management-Geschäfts erhält sogar noch größeres Gewicht, wenn man den Einfluss der Wechselkursschwankungen berücksichtigt. Bereinigt um diese stiegen im zweiten Quartal der Provisionsüberschuss um 21,3 Prozent, das operative Ergebnis um 14,5 Prozent und die gesamten verwalteten Anlagen um 11,1 Prozent. Das sind hervorragende Ergebnisse.”
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