Archive for September, 2011

Die besten Anbieter für Berufsunfähigkeitsversicherungen

Freitag, September 30th, 2011

Die infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH hat im Rahmen der Untersuchung „Marktstandards in der BU – Stand 09/2011“ insgesamt 374 Tarife von 86 Lebensversicherungs-Gesellschaften analysiert und in insgesamt 17 Qualitätskriterien gegen den Marktstandard verglichen.
Von den untersuchten Produkten und Anbietern haben lediglich 32 Tarifangebote von elf Gesellschaften alle Voraussetzungen für die Erlangung eines Zertifikates erfüllt. Ausgezeichnet wurden:

Ageas Deutschland Lebensversicherung AG, DBV Deutsche Beamten Versicherung Lebensversicherung AG, DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group, HDI-Gerling Lebensversicherung AG, MetallRente, PrismaLife AG , R+V Lebensversicherung AG, R+V Lebensversicherung a. G., Swiss Life AG Niederlassung für Deutschland, universa Lebensversicherung a. G. und Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G..

Die Analyse basierte auf der Erhebung aller zu einem Qualitätskriterium am Markt tatsächlich vorhandenen Ausprägungen. Diejenige Ausprägung, die von den Anbietern in ihren Produkten am häufigsten verwendet wird, definiert den jeweiligen Marktstandard im Sinne eines Branchendurchschnittswertes.
Im Weiteren wurden die Qualitätskriterien weder gewichtet noch aggregiert. Eine für den Kunden unterdurchschnittliche Regelung kann somit nicht durch eine besonders vorteilhafte Formulierung bei einem anderen Kriterium ausgeglichen werden.

Der Verzicht auf jegliche Verdichtung der Analyse-Ergebnisse erhält zudem die wünschenswerte Detailtiefe. Für diejenigen Versicherer und Tarife, die in allen getesteten Kriterien diesen Marktstandard erfüllen oder übertreffen, vergibt infinma dieses Jahr erstmals ein entsprechendes Zertifikat als Auszeichnung.

„Bereits seit 2004 verfolgt die infinma GmbH das Konzept der Marktstandards in der BU. Dieses hat sich im Zeitablauf als sehr stabil in den Ergebnissen erwiesen. Daher freuen wir uns, dieses Konzept und seine Ergebnisse jetzt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können,“ erläuterte Geschäftsführer Dr. Jörg Schulz. „Insbesondere freie Vermittler suchen immer nach Orientierung und Unterstützung bei der Auswahl von Produkten für Ihre Kunden. Das Konzept der Marktstandards ist einfach, nachvollziehbar und transparent und spiegelt die Regelungen wider, die aktuell am Markt üblich sind.“

Gesundheit: Ratgeber im Internet

Donnerstag, September 29th, 2011

Wissen im Internet Viele Menschen recherchieren im Krankheitsfall online nach Gesundheitsinformationen. Doch im Internet liegen hochkarätige Hilfen und unseriöse Angebote oft nur einen Klick auseinander.

Die Salus BKK möchte verlässliche Orientierung bieten. Deshalb hat sie auf ihrer Homepage einen neuen Bereich eingerichtet – das Salus Medizinwissen. Auf den neuen Seiten finden sich vertrauenswürdige und geprüfte Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen.

So erhalten Asthmatiker genauso hilfreiche Auskünfte wie Migräne-Patienten oder Diabetiker. Die verlässliche Quelle der Informationen ist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Orientierungshilfe bei schwierigen Entscheidungen

„Mir ist es wichtig, dass die medizinischen Aussagen auf unserer Homepage wissenschaftlich geprüft und verlässlich sind“, erläutert Ute Schrader, Vorstand der Salus BKK. „Deshalb freut es mich sehr, dass das IQWiG der Salus BKK als zweiter Krankenkasse in Deutschland seine Inhalte für den eigenen Internetauftritt bereitstellt“.

Dr. rer. medic. Klaus Koch, Ressortleiter für Gesundheitsinformationen im IQWiG, begrüßt die Zusammenarbeit. „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass wir der Salus BKK die Informationen zur Verfügung stellen. Wir freuen uns über die Kooperation.“

Das Medizinwissen ist ab sofort unter diesem Link „Medizinwissen“ erreichbar. Es wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert.

Neue Besteuerung der deutschen Lebensversicherung

Donnerstag, September 29th, 2011

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) gab heute in Berlin bekannt, dass im Zusammenhang mit der schrittweisen Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 es zum 1. Januar 2012 für Produkte der geförderten Altersvorsorge sowie für die Lebensversicherung zu wichtigen Änderungen komme. Die wichtigsten Änderungen sind:

Riester-Rente
Staatlich geförderte Riester-Rentenverträge, die ab dem 1. Januar 2012 abgeschlossen werden, dürfen als möglichen Auszahlungsbeginn der Riester-Rente frühestens das 62. Lebensjahr vorsehen. Nur dann ist sichergestellt, dass der Riester-Kunde die volle staatliche Förderung erhält und keine Zulagen zurückzahlen muss. Wird der Vertrag noch im Jahre 2011 abgeschlossen, ist weiterhin das 60. Lebensjahr als frühester Auszahlungsbeginn der Rente möglich.

Basisrente

Der geänderte Auszahlungsbeginn bei der Riester-Rente ab dem 62. Lebensjahr gilt auch für die staatlich geförderte Basisrente. Wer also erst nach dem Jahr 2011 eine Basisrente abschließen und seine Altersvorsorgebeiträge mit einem Sonderausgabenabzug staatlich fördern lassen möchte, muss ebenfalls auf den neuen frühestmöglichen Auszahlungsbeginn (62. Lebensjahr) achten. Ansonsten ist keine steuerliche Förderung in Form des Sonderausgabenabzugs möglich. Wird der Vertrag noch im Jahre 2011 abgeschlossen, kann die Basisrente schon mit Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden.

Basisrente: Steuervorteile, Sonderausgabenabzug

Der mögliche Sonderausgabenabzug bei der Basisrente wird im Jahr 2012 wieder erhöht. 2012 beträgt dieser 74 Prozent der für die Basisrente geleisteten Beiträge. Damit kann ein alleinstehender Steuerzahler bis maximal 14.800 Euro als Sonderausgabenabzug geltend machen, wenn der maximal geförderte Beitrag in Höhe von 20.000 Euro in die Basisrente eingezahlt wird. Verheiratete können maximal den doppelten Betrag, also 29.600 Euro, vom steuerpflichtigen Einkommen als Sonderausgaben abziehen lassen. Der maximal geförderte Beitrag für Verheiratete bei der Basisrente beträgt unverändert 40.000 Euro.

Berechnungsbeispiele für den Steuervorteil

Ein Selbstständiger, der sonst keinerlei staatlich geförderte Altersvorsorge betreibt, im Jahr 2012 eine Summe von 20.000 Euro in eine Basisrente einzahlt:

20.000 Euro multipliziert mit 74 Prozent ergeben 14.800 Euro, die vom zu versteuernden Einkommen direkt als Sonderausgaben (für die Altersvorsorge) abgezogen werden können.

Wenn dieser selbstständige Unternehmer verheiratet ist, kann das Ehepaar einen Basisrenten-Beitrag in Höhe von insgesamt bis zu 40.000 Euro staatlich fördern lassen. Bestehen bei dem Ehepaar keine anderen Sonderausgaben, die die maximale staatliche Förderungshöhe (den Sonderausgabenabzug durch die Rürup-Rente) reduziert:
40.000 Euro multipliziert mit 74 Prozent ergeben 29.600 Euro, die direkt vom zu versteuernden Einkommen als Sonderausgaben abgezogen werden können.

Generelle Änderung ab 2012 für die private Lebensversicherung

Steuervorteile gibt es auch bei der Lebensversicherung. Künftig werden Erträge aus privaten Lebensversicherungen, die ab dem Jahr 2012 abgeschlossen werden, nur zur Hälfte zur Besteuerung herangezogen, wenn die Versicherungsleistung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach Ablauf von 12 Jahren seit Vertragsabschluss ausgezahlt wird.

Tipp: Erfolgt der Vertragsabschluss dagegen noch im Jahre 2011, ist bei Ablauf noch die Vollendung des 60. Lebensjahres maßgebend.

Bausparkassen aus Aachen und Coburg planen Hochzeit

Mittwoch, September 28th, 2011

Die HUK-Coburg Bausparkasse und die Aachener Bau­sparkasse verhandeln über ein Zusammengehen der beiden Unternehmen. Der Zusammenschluss der beiden Partner soll bereits im Laufe des Jahres 2012 erfolgen.

In Kürze soll die Absichtserklärung („Letter of Intent“) unterzeichnet werden. Dies stehe unter dem rechtlichen Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und Gremien beider Häuser. Hauptsitz der fusionierten Bausparkasse soll Aachen sein, der Standort Coburg soll aber erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen seien, nach Angaben der beiden Partner nicht geplant.

Für die Bestandskunden beider Bausparkassen soll sich nach eigenen Angaben mit der Verschmelzung nichts ändern. Im Neugeschäft wird das Produktangebot ein breites Spektrum abdecken, das den unterschiedlichen Produkt- und Marketingstrategien der Muttergesellschaften gerecht würde.

Die Kundensachbearbeitung in Coburg und die Vertriebsstruktur im Bundesgebiet bleiben erhalten. Die Stabsfunktionen werden in Aachen zusammengeführt. Mitarbeitern aus diesen Bereichen, die nicht nach Aachen wechseln wollen, werden vergleichbare Arbeitsplätze bei der HUK-Coburg angeboten.

Ziel der Zusammenführung sei es, die Kräfte der beiden Gesellschaften zu bündeln, um den Kunden dauerhaft günstige Produkte und Lösungen rund um das Bausparen und die Finanzierung der eigenen vier Wände zu bieten. Durch die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen soll das Geschäftsmodell stabiler und profitabler werden.

Historie der beiden Bausparkassen

Die Aachener Bausparkasse wurde 1926 von Aachener Bürgern als Verein der solidarischen Selbsthilfe zur Überwindung der Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg gegründet. Sie ist heute die zweitälteste deutsche Bausparkasse und wird aktuell von acht Versicherungskonzernen getragen, die wie die HUK-Coburg überwiegend aus der Tradition der Versicherungsvereine stammen. Größte Einzelaktionäre sind, neben dem Gothaer Konzern, die Universa-Versicherungen und die LVM. Im Jahr 2010 erzielte die Aachener Bausparkasse ein Netto-Neu­geschäft von 29.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 541 Millionen Euro. Insgesamt betrug der Vertragsbestand Ende 2010 knapp 221.000 Verträge mit einer Bausparsumme von rund vier Milliarden Euro. Die Aachener Bausparkasse beschäftigte Ende 2010 im Unternehmen 235 Mitarbeiter, die Bilanzsumme betrug rund eine Milliarde Euro. Die Bauspareinlagen erreichten 592 Millionen Euro und die Baudarlehen 820 Millionen Euro.

Die HUK-Coburg-Bausparkasse wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, das Angebot der HUK-Coburg Versicherungsgruppe zur Alters- und Vermögensvorsorge durch Bausparprodukte abzurunden. 2010 erreichte das Unternehmen ein Netto-Neugeschäft von knapp 20.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 355 Millionen Euro. Der Bestand belief sich Ende 2010 auf 210.000 Verträge mit einer Bausparsumme von 3,6 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme belief sich auf 1,34 Milliarden Euro. Die Bauspareinlagen betrugen 963 Millionen Euro und der Darlehensbestand erreichte 893 Millionen Euro. Ende 2010 beschäftigte die Bausparkasse 141 Mitarbeiter.

Günstige Baufinanzierung als Sonnenseite der Finanzkrise

Dienstag, September 27th, 2011

Die Hypotheken-Zinsen sind erneut gefallen. Baugeld ist damit wieder so günstig wie beim Zinstief vor einem Jahr. Steht bald eine Anschlussfinanzierung an, lässt sich mit einem Forward-Darlehen die bisherige Rate reduzieren.

Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren sind aktuell mit einer effektiven Verzinsung von deutlich unter vier Prozent zu haben. Baugeld ist damit wieder so günstig wie vor einem Jahr, als die Zinsen einen neuen Tiefpunkt erreicht hatten. Der Grund liegt in der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Viele Investoren, denen die europäische Schuldenkrise Sorgen bereitet, suchen Sicherheit und finden sie vor allem in deutschen Bundesanleihen. Bei wachsender Nachfrage sinkt die Rendite dieser erstklassigen Papiere, die sogenannte Umlaufrendite, an der sich dann die Zinsen für Baufinanzierungen orientieren.
So war zum Beispiel 2008 ein zehnjähriges Hypotheken-Darlehen für einen nominalen Sollzins von knapp 5,5 Prozent zu haben. Verglichen damit besteht bei einem aktuell angenommenen Zins von 3,5 Prozent, einem Kreditvolumen von 100.000 Euro und einer Anfangstilgung von zwei Prozent ein Einsparpotenzial von monatlich rund 167 Euro. Wer jetzt plant, eine Immobilie zu erwerben, kann sich die niedrigen Zinsen für mehrere Jahre sichern.
Über ein Forward-Darlehen vorzeitig Zinsen sichern
Aber auch Immobilienbesitzer, die bereits eine laufende Finanzierung haben, können das niedrige Zinsniveau nutzen.  „Wenn die Zinsbindung des alten Darlehens in den nächsten drei Jahren ausläuft, kann schon jetzt eine Anschlussfinanzierung vereinbart werden. Mit einem Forward-Darlehen lassen sich die aktuell günstigen Konditionen bereits für die Zukunft festschreiben,“ erläutert Dr. Jens Wohlfahrt, Baufinanzierungs-Experte Deutsche Bank AG.  Die Kreditnehmer könnten die weitere Zinsentwicklung dann in aller Ruhe abwarten. Gerade wenn das Zinsniveau wieder steigen kann, garantiert den Darlehensnehmern das Forward-Darlehen ab Beginn der Anschlussfinanzierung den vereinbarten niedrigen Zins.

Versicherungsvermittler wehren sich gegen deutsche Politik

Dienstag, September 27th, 2011

Die deutschen Vermittler von Versicherungen lehnen eine gesetzliche Begrenzung der Vermittlungsprovisionen und Courtagen ab.

In einer gemeinsamen Erklärung des Präsidiums des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) und der Vorsitzenden der Vertretervereinigungen der Versicherungsunternehmen, die zusammen mehr als 40.000 Versicherungsvertreter in Deutschland vertreten und zurzeit in Bonn zu einem Spitzentreffen zusammen gekommen sind, lehnen die Vermittler den Vorschlag des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages entschieden ab, die Provisionen für die Vermittlung von privaten Kranken- und Lebensversicherungen durch ein Gesetz zu begrenzen.

Der Gesetzesvorschlag unterstelle nicht nur, dass die Versicherungsvertreter unangemessen viel verdienen, er schüre auch das Misstrauen gegenüber einem ganzen Berufsstand, erklärt der BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Die Versicherungsvertreter weisen darauf hin, dass es zwar in wenigen Fällen exzessiv hohe Vergütungen gäbe, die ganz große Mehrheit der Vermittler jedoch eher eine zu geringe Provision von den Versicherungsunternehmen erhält. Als zu hoch empfundene Vergütungen gebe es aber in vielen Berufen, ohne dass der Gesetzgeber Begrenzungen einführe.

In einer sozialen Marktwirtschaft, in der sich Preise nach Angebot und Nachfrage bilden, stelle die vom Finanzausschuss angestrebte Begrenzung von Provisionen und Courtagen für Versicherungsvermittler einen tiefen Eingriff in das Wirtschaftssystem und in die Grundrechte dar.

„Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, dass Vereinbarungen auf der Grundlage der Privatautonomie weiterhin ohne staatlichen Eingriff möglich sind“, betonte Michael H. Heinz. Er wies auch darauf hin, dass der Kunde bereits ausreichend vor zu hohen Provisionen geschützt sei.

Schon nach der Informationspflichtenverordnung, die seit 2007 gelte, müssten dem Kunden die Kosten des Vertragsabschlusses, in der auch die Vermittlerprovision enthalten sei, auf Euro und Cent vor Vertragsschluss mitgeteilt werden. Die Verbraucher können also vergleichen, bei welchem Versicherungsunternehmen sie die höchsten oder die geringsten Kosten zu zahlen haben.

Die Versicherungsvertreter machten auch deutlich, dass gesetzlich vorgesehene verbindliche Gebührenordnungen nur in verkammerten Berufen wie z.B. bei Ärzten, Notaren, Rechtsanwälten und Steuerberatern vorgesehen seien, also bei Berufen, denen hoheitliche Aufgaben zugewiesen seien.

Privatgesetzlich: BKK Alp kooperiert mit Münchener Verein

Montag, September 26th, 2011

Die BKK ALP plus eröffnet in den Räumen des Kooperationspartners Münchener Verein Krankenversicherung a.G. im Oktober 2011 eine neue Geschäftsstelle.

Stolberg/München, 26. September 2011 – Die bundesweit agierende BKK ALP plus eröffnet in München ihre erste Geschäftsstelle im bayerischen Raum. Zukünftig werden dort über 11.000 bayerische Versicherte rund um das Thema Gesundheit beraten.

Das Informationsangebot soll weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen, denn die etablierte Münchener Verein Versicherungsgruppe arbeitet dort Hand in Hand mit der BKK ALP plus zusammen. So könne private und gesetzliche Vorsorge, wie vom Gesetzgeber gefordert, bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Die neue Geschäftsstelle befindet sich in den Räumlichkeiten des Kooperationspartners, in der Pettenkoferstraße 22, in München.

„Mit der Unterstützung des Münchener Verein und dem gemeinsamen Konzept der aufeinander abgestimmten Vorsorge, werden wir in kurzer Zeit die Menschen für uns begeistern können“, freut sich Josef Alt, Vorstand der BKK ALP plus, auf die neuen Herausforderungen.

Dr. Rainer Reitzler, Vorstandsvorsitzender der Münchener Verein Versicherungsgruppe, erläutert: „Wir freuen uns, die bisher so erfolgreiche Zusammenarbeit mit der BKK ALP plus nun mit der räumlichen Nähe in unserer Münchener Direktion noch intensiver gestalten zu können.“ Seit die BKK ALP plus Menschen aus ganz Deutschland aufnehmen dürfe, steige neben der Zahl der Versicherten auch die Nachfrage an zusätzlichen Gesundheitsangeboten. In Gesundheitsförderung zu investieren statt Krankheitskosten zu verwalten, komme in ganz Deutschland gut an.

Die Garantie, bis ins Jahr 2013 keinen Zusatzbeitrag zu erheben, und zu den finanzstärksten Krankenkassen zu gehören, tragen, nach Angaben der beiden Partner, zu diesem Positivtrend bei.

Krise als Herausforderung für funktionierende Märkte

Donnerstag, September 22nd, 2011

Am gestrigen Mittwoch fand an der Stuttgarter Börse der traditionelle Börsenempfang statt. Vor rund 400 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sprach als Gastredner Friedrich Merz, ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

In seinem Vortrag betonte Merz, dass die momentane Krise beispiellos sei. „Es handelt sich nicht um eine Krise des Euros, sondern um eine Staatsschuldenkrise. Für die Bewältigung dieser Staatsschuldenkrise gibt es keine Lehrbücher, denn sie betrifft einen gemeinsamen Währungsraum verschiedener Volkswirtschaften. Dies ist eine Herausforderung, die in ihren Dimensionen fast vergleichbar mit der deutschen Einheit ist“, so Merz.

Eine gemeinsame Währung sei auf Dauer nur mit einer politischen Integration aller Staaten in Europa möglich. Eine Rückkehr in die alte Zeit sei keine Option. Merz zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die aktuellen Probleme bewältigt werden könnten. Schon nach der letzten Finanzkrise sei es die exportorientierte mittelständische Industrie in Deutschland gewesen, die wesentlich dazu beigetragen habe, die Krise schnell hinter sich zu lassen.

Von der Börse Stuttgart erhoffe er sich auch in Zukunft Signale für die Märkte. So habe Stuttgart den Weg für den Mittelstand an die Kapitalmärkte auch unterhalb eines Börsenganges geebnet. Damit werde die Börse Stuttgart den Bedürfnissen der Marktteilnehmer gerecht. Dies zeige, dass die Kapitalmärkte in Deutschland funktionierten.

In Zeiten volatiler Märkte und globaler Börsenfusionen komme der Börse Stuttgart eine besondere Rolle zu, sagte Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH. In seiner Rede betonte er, dass sich Anleger in Stuttgart auch in turbulenten Marktphasen auf eine schnelle und zuverlässige Ausführung ihrer Orders verlassen könnten. Der zunehmende Wandel in der Börsenlandschaft führe dazu, dass die Interessen privater Anleger aus dem Blick vieler Handelsplätze gerieten. „Deshalb richtet die Börse Stuttgart ihre Angebote und Services konsequent auf die Bedürfnisse der Privatanleger aus“, so Lammersdorf. Ein hybrides Handelsmodell, das Technologie mit menschlicher Expertise verknüpft, und Services wie eine kostenlose Kundenhotline seien hierfür gute Beispiele.

Sozialversicherungsgrößen 2012 in Berlin vorgestellt

Montag, September 19th, 2011

Die neue Rechengrößen-Verordnung 2012 wurde als Entwurf in Berlin bekannt. Die  Bundesregierung wird die Verordnung nach Plan  im Oktober beschließen. Die Sozialversicherungsgrößen bestimmen die Beiträge in der Sozialversicherung.

Die Entwicklung der Löhne und Gehälter im Vorjahr 2010 ist die Grundlage für die Fortschreibung der Rechengrößen in der Sozialversicherung. Die Lohnzuwachsrate betrug gegenüber 2009 in den alten Ländern 2,09 Prozent und in den neuen Ländern 1,97 Prozent. Folglich werden die meisten Rechengrößen für 2012 angehoben. Lediglich in den neuen Bundesländern (Ost) bleiben einige Werte wie im Vorjahr.

Die voraussichtlichen Rechengrößen im Detail

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird von derzeit 3.712,50 Euro im Jahr 2012 auf 3.825,00 Euro im Monat (45.900 Euro als Jahresgrenze) steigen. Nachdem der Wert im Jahr zuvor erstmalig gesunken war, erreicht die BBG damit wieder die alte Höhe der Vorjahre.

Beitragszuschüsse zur Krankenversicherung steigen

Bleiben die SV-Beitragssätze unverändert in 2012 bestehen, wird es für die höheren Einkommen unter den Arbeitnehmern teurer. Der maximale Beitragsanteil zur Krankenversicherung aus Sicht der Arbeitnehmer beträgt dann 2012, bei einem Anteil von 8,2 Prozent, stolze 313,65 Euro. Die Arbeitgeber müssen 2012 aufgrund der Anhebung der BBG bei dem reduzierten Arbeitgeberanteil von weiterhin  7,3 Prozent am GKV-Beitrag für jeden Besserverdiener in diesem Sinne um 8,22 Euro höhere Beitragszuschüsse wie im Jahr 2011 zahlen. Der Beitragszuschuss wird sich 2012 auf 279,23 Euro belaufen. Unterm Strich wird so die gesetzliche Krankenversicherung 2012 wieder teurer.

Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt von bislang 49.500 auf 50.850 Euro pro Jahr. Für PKV-Bestandsfälle gilt nur die ermäßigte Jahresarbeitsentgeltgrenze, welche von derzeit 44.550 auf 45.900 Euro angehoben wird.

Die Überprüfung der Versicherungspflicht steht für Lohn- und Gehaltsempfänger wieder zum Jahreswechsel an. Weiterhin gilt, dass ein Ausscheiden aus der GKV nur möglich ist, wenn auch im Folgejahr vorausschauend betrachtet die dann maßgebliche Versicherungspflichtgrenze überschritten wird. Ende 2011 scheiden nur solche Arbeitnehmer aus der Versicherungspflicht aus, die innerhalb des Kalenderjahres 2011 mit ihrem regelmäßigen Jahresentgelt die Grenze 2011 überschritten haben und auch die neue Grenze in 2012 voraussichtlich überschreiten werden.

Abwanderungswelle zur PKV war bisher gering

Die Anpassung der Pflichtgrenze löst in der PKV mittlerweile Schulterzucken aus. Der große Ansturm war in diesem Jahr wider aller Erwartungen ausgeblieben, obwohl die Hürden zur Privatkrankenversicherung (PKV) gesenkt worden waren. Ob die Branche vor einem Umbruch steht, wird sich 2012 zeigen. Fast jährlich erhalten die Kunden der privaten Krankenversicherung Beitragsanpassungen im mehrprozentigen Bereich. Allein im vergangenen Jahr betrug die Anpassung im Mittel etwa sieben Prozent.

Steigerung der BBG in der Rentenversicherung

Für höhere Lohnnebenkosten sorgen aber auch Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die Bemessungsgrenze zu beiden Versicherungszweigen steigt 2012 im ehemaligen Deutschland-West von 5.500 auf 5.600 Euro, im Jahr sind das 67.200 Euro. Unverändert ist die Entwicklung im Osten Deutschlands. Für das Rechtsgebiet Ost bleibt die BBG der Renten- und Arbeitslosenversicherung 2012 unverändert auf 4.800 Euro oder im Jahr 57.600 Euro.

Bezugsgröße 2012: West steigt, Ost stagniert

Die Bezugsgröße stellt einen wichtigen Ankerwert für eine Reihe daraus abgeleiteter Grenz- oder Bezugswerte im Sozialversicherungsrecht oder Sozialrecht dar. Im Westen steigt diese monatliche Bezugsgröße 2012 von 2.555 auf 2.625 Euro monatlich oder von 30.660 auf 31.500 Euro im Jahr. Für das frühere Ostgebiet bleibt der Wert auf 2.240 Euro monatlich oder 26.880 Euro unverändert bestehen.

Beitragssätze: Beitragserhöhungen noch nicht entschieden

Trotz guter Entwicklung der Einnahmen bleibt abzuwarten, ob die Bundesregierung noch an der Stellschraube für die allgemeinen Beitragssätze dreht. Bisher kommen alle Versicherungszweige mit ihren Geldern noch aus, die Politik hat sich in der Frage von einer Erhöhung, oder unwahrscheinlicher einer Senkung, noch nicht festgelegt, dies vielleicht auch weil die Bundestagswahlen 2013 anstehen.

Fitness-Programm kostenfrei im Internet

Montag, September 12th, 2011

Der Rücken schmerzt, der Nacken ist verspannt – gerade Beschäftigte, die Tag für Tag in immer gleicher Sitzposition oder auch stehend arbeiten, leiden häufig an Muskel-Skelett-Beschwerden. Mangelnde Bewegung, körperliche Fehlhaltungen aber auch Stress können Auslöser für eine beeinträchtigte Gesundheit sein.
Anlässlich des Arbeitsprogramms der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) „Gesund und erfolgreich im Büro“ führen die Experten für Prävention der VBG die Unternehmen Schritt für Schritt an die Arbeit in der Prävention als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements heran.

Mit dem Startschuss der VBG-Präventionskampagne „Fit für den Erfolg“ stehen im Internet auf www.fit-fuer-den-erfolg.de ab sofort eine Infobroschüre, ein Flyer sowie eine Checkliste zum Herunterladen oder Bestellen bereit. Unternehmen finden hier Anhaltspunkte, wie sich viele Faktoren, die Muskel-Skelett-Beschwerden begünstigen, leicht positiv beeinflussen lassen. Angefangen von der richtigen ergonomischen Einstellung des Bürostuhls über regelmäßige Bewegungsübungen am Arbeitsplatz bis hin zur Stressbewältigung: „Oft genügen schon kleine Veränderungen im Arbeitsalltag, um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen“, verdeutlicht Dr. Manfred Fischer, Direktor Prävention der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. „Gezielte Prävention ist weniger aufwändig als viele Unternehmen denken – sie minimiert die Fehlzeiten und erhöht vor allem die Motivation der Beschäftigten.“

Das Informationsangebot auf www.fit-fuer-den-erfolg.de wird in den nächsten Wochen weiter ergänzt und ist bis Ende 2012 verfügbar.

Ein Blick auf die Website der Kampagne für Prävention lohnt sich allemal: Neben Tipps und Hilfestellungen zu allen Maßnahmen für gesundheitliche Prävention im Bereich Arbeitsorganisation und einem Faltblatt mit Gymnastikübungen im Büro schnüren die Experten für Prävention der VBG ein Aktionspaket voller Bonusmaterial mit Mehrwert, wie Ideensammlungen und konkreten Vorschlägen zur optimalen Umsetzung der Maßnahmen zur Prävention als wichtiger Teil des Gesundheitsmanagements im Unternehmensalltag.

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit circa 34 Millionen Versicherungsverhältnissen in Deutschland.

Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Teilnehmer an Rehabilitationsmaßnahmen, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zur VBG zählen über 970.000 Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen.