Archive for März, 2012

Fitnesstest für Wohnmobil und Caravan für den ersten Urlaub 2012

Freitag, März 30th, 2012

Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling sind für viele der 560 000 deutschen Caravanbesitzer und  440 000 Wohnmobilhalter das Startsignal in die neue Saison.Jetzt ist es an der Zeit die technische Ausrüstung zu prüfen.

Damit man die Ferien mit seinem „Haus auf Rädern“ das ganze Jahr über unbeschwert genießen kann, hat der ADAC München einige Tipps zum Auswintern von Wohnanhängern und Wohnmobilen zusammengestellt:

– Batterie (falls vorhanden) anklemmen, Spannung überprüfen und eventuell laden.
– Innen und außen am Fahrzeug die elektrische Anlagen und besonders alle Licht-Anlagen wie Blinker, Bremslicht, Standlicht kontrollieren.
– Reifenluftdruck messen und gegebenenfalls korrigieren.
– Bei Wohnanhänger Freigängigkeit der Auflaufbremse und der Seilzüge testen.
– Wasseranlage befüllen, durchspülen und auf Dichtigkeit und Funktion untersuchen. Falls nötig, mit Reinigungsmitteln aus dem Campingfachhandel behandeln.
– Gasanlage wieder an die Gasflasche anschließen und Funktion aller Gasverbraucher wie Kocher, Heizung und Warmwasserboiler überprüfen.
– Fahrzeuge innen und außen gründlich reinigen. Besonders bei Fahrzeugen, die im Freien überwintert haben, das Dach speziell säubern und auf eventuelle Feuchtigkeitsschäden im Aufbau achten.
– Bei Wohnmobilen zusätzlich Motorölstand, Frostschutz im Kühler und der Scheibenwaschanlage kontrollieren.
– Nachschauen, ob TÜV, Gas- oder Feuchtigkeitsprüfung fällig sind.

Auch während der Saison empfiehlt der ADAC von Zeit und Zeit der einwandfreie Zustand der Technik sowie der richtige Reifendruck überprüft werden.

Extratipp: Versicherungsnachweis und gegebenenfalls Auslandsdeckung prüfen. An Planung der Fahrtstrecke und Pausen denken.

Private Krankenversicherung praktiziert betriebliches Gesundheitsmanagent

Donnerstag, März 29th, 2012

Am 29. März 2012 fand in der Hauptverwaltung der Universa Krankenversicherung a.G. in Nürnberg, im Rahmen des hauseigenen betrieblichen Gesundheitsmanagement, ein Gesundheitstag für die eigenen Mitarbeiter statt.

700 Mitarbeitern, Führungskräften und Auszubildenden wurde ganztägig ein buntes Rahmenprogramm geboten. So konnten sie sich über das betriebliche Gesundheitsmanagement und die angebotenen Kurse Yoga, Life Kinetik und Nordic Walking informieren, aber auch aktiv an Schnupperkursen zu Tai Chi, Rückentraining, Selbstverteidigung oder einem Power-Plate-Probetraining teilnehmen.

Eine Ernährungsberaterin führte eine bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) zur Bestimmung des Flüssigkeitshaushaltes und des Körperfettanteils durch. Der Betriebsarzt informierte über die Wichtigkeit des Impfschutzes. Vom Optiker konnte man seine Augen untersuchen lassen sowie vom Apotheker den Blutdruck, Blutzucker und Eigenhautschutz messen lassen. Auch für die Entspannung war gesorgt. So gab es eine 15-minütige mobile Massage, eine Probestunde am Fußballkicker in der Kantine und einen kostenlosen Fitness-Drink.

„Mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement wollen wir die arbeitsbedingten Belastungen für unsere Beschäftigten verringern und die Mitarbeitergesundheit stärken“, erklärt Projektleiterin Melanie Hahn aus der Personalabteilung. Neben der Qualifikation und Motivation ist vor allem die Gesundheit der Mitarbeiter ein entscheidender Erfolgsfaktor, um Kunden und Vertriebspartnern einen optimalen Service zu bieten. Aufgrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen längeren Lebensarbeitszeit wird dies künftig sogar noch wichtiger werden, so Hahn.

ERGO wächst 2011 und arbeitet zukünftig mit einem Kundenanwalt

Donnerstag, März 29th, 2012

Die ERGO Versicherungsgruppe veröffentlicht heute ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011. Trotz der Turbulenzen an den Kapitalmärkten meldet ERGO ein nur leicht von 355 auf 349 Millionen Euro gesunkenes Konzernergebnis. Die gesamten Beitragseinnahmen steigerte der Konzern um 0,7 Prozent von 20,1 auf 20,3 Milliarden Euro. 

Torsten Oletzky, Vorstandsvorsitzender Ergo, erläutert: „Neben der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten hat uns die Diskussion über tatsächliches und vermeintliches Fehlverhalten (Anm. Sexreise des früheren HMI-Vertriebs) einiges an Kraft abverlangt. Wo immer Kritik am Unternehmen geübt wurde, haben wir umfangreiche Untersuchungen durchgeführt. Fehler haben wir bereinigt, wo uns das möglich war. Und wir haben Maßnahmen ergriffen, damit solche Dinge zukünftig nicht wieder passieren. Gleichzeitig haben wir den 2010 unter dem Motto ‚Versichern heißt verstehen’ eingeschlagenen Weg konsequent weiter beschritten. Dazu setzten wir unsere Arbeit an der Verbesserung von Verständlichkeit, Beratung und Service weiter fort. Ich bin sicher: Erfolg dabei wird sich auch positiv auf das Geschäft auswirken.“

Kapitalanlagen trotz Eurostaatenkrise stabil

Finanzvorstand Christoph Jurecka erläuterte das Geschäftsergebnis 2011: „Angesichts der dramatischen Verwerfungen an den Kapitalmärkten können wir mit dem stabilen Ergebnis von 349 Millionen Euro zufrieden sein. Unser operatives Geschäft blieb 2011 erfreulich stabil.“ Der Konzern kündigte für 2012 ein Konzernergebnis um die 400 Millionen Euro an.

Das Kapitalanlageergebnis sank von 5,2 auf 4,1 Milliarden Euro. Begründet wird dies mit Abschreibungen auf den Bestand an griechischer Staatsanleihen. Beteiligungsverkäufe und die Wertentwicklung der Zinsabsicherungsgeschäfte hätten sich positiv ausgewirkt. Der Bestand an Kapitalanlagen zum Jahresende 2011 stieg nach Unternehmensangaben leicht von 116 auf 117 Milliarden Euro. Dazu kämen ein Anstieg bei nicht bilanzierte Bewertungsreserven von 2,9 auf 4,9 Milliarden Euro.

Sinkende Beiträge in Leben durch Rückgang an Einmalanlagen

In der Sparte Lebensversicherung sanken die Beitragseinnahmen um 3,2 Prozent von 5,2 auf 5,1 Milliarden Euro. Beim Neuzugang hätte der positiven Entwicklung bei laufenden Beiträgen ein erwünschter Rückgang bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag gegenüber gestanden. Umgerechnet auf Jahresbeitragsäquivalente (APE = Annual Premium Equivalent) ergab sich ein leichter Anstieg.

PKV-Sparte  wächst, trotz Verkauf der internationalen Versicherer an Munich Health 

In der privaten Krankenversicherung stiegen die gebuchten Beitragseinnahmen um 3,5 Prozent von 5,8 auf 6,0 Milliarden Euro. Allein in Deutschland wuchsen die Beitragseinnahmen um 3,1 Prozent von 4,8 auf 4,9 Milliarden Euro. Der im Inland um 11,6 Prozent rückläufige Zugang war im Vorjahr geprägt von einem Großvertrag. Im Jahr 2011 wirkte sich die Aufhebung der 3-Jahres-Wechselsperre zum Jahresbeginn positiv auf den Neuzugang in der Krankheitskosten-Vollversicherung aus.

Die Beitragseinnahmen im internationalen Geschäft stiegen um fünf Prozent von 1,0 auf 1,1 Milliarden Euro. Die internationalen Krankenversicherer wurden zum Jahresende 2011 an die Munich Health Holding AG, ebenfalls eine Gesellschaft der Munich Re Gruppe, verkauft.

Im Firmengeschäft erfolgreich

In der Sachsparte legten die Beitragseinnahmen um 2,1 Prozent von 3,16 auf 3,23 Milliarden Euro zu. Den größten Beitrag zum Wachstum leistete mit 8,1 Prozent das Gewerbe- und Industriegeschäft. In der Kraftfahrtversicherung konnte der Konzern wieder einen Beitragsanstieg von 3,8 Prozent verbuchen, ebenso mit 0,4 Prozent in der Rechtsschutzversicherung. Wegen des niedrigeren Geschäfts gegen Einmalbeiträge gingen die Beitragseinnahmen in der Unfallversicherung 3,5 Prozent zurück.

Die Schaden- und Kostenquote, das Combined Ratio, stieg von 90,3 auf 93,6 Prozent. Der strenge Winter und zahlreiche Starkregen- und Unwetterereignisse im Sommer haben sich hier auf der Schadensseite bemerkbar gemacht. Darüber hinaus wurden die Reserven für Haftpflicht aufgrund von Großschäden und zur Risikovorsorge erhöht. Die Schaden- und Kostenquote soll im kommenden Jahr unter 95 Prozent liegen.

Die gesamten Beitragseinnahmen der Direktversicherung legten im Geschäftsjahr 2011 um 4,7 Prozent von 1,36 auf 1,42 Milliarden Euro zu. Einen kräftigen Anstieg von 12,6 Prozent verzeichnete die Krankenversicherung, die ERGO Direkt ausschließlich in Form der Ergänzungsversicherung betreibt.

In der Reiseversicherung kletterten die Beitragseinnahmen der Europäischen Reiseversicherung kräftig um 13,5 Prozent von 430 auf 488 Millionen Euro. Im Inland betrug das Wachstum 11,6 Prozent, im internationalen Geschäft sogar 14,3 Prozent.

Die Beitragseinnahmen im internationalen Geschäft gingen um 2,1 Prozent von 4,4 auf 4,3 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Beitragsvolumen auf dem Vorjahresniveau. In der Sachversicherung wuchsen die Beitragseinnahmen um 2,1 Prozent. Gutes Wachstum erzielte Ergo vor allem in Polen. Dämpfend wirkten sich dagegen die Sanierungsanstrengungen in der Türkei und Südkorea aus. Die Schaden- und Kostenquote reduzierte Ergo von 107,9 auf 105,6 Prozent.

In der Lebensversicherung lagen die gesamten Beitragseinnahmen im Ausland um 6,8 Prozent unter Vorjahr. Wie in Deutschland verzeichnete Ergo geringere Einmalbeiträge, wegen veränderter steuerlicher Rahmenbedingungen vor allem in Österreich.

Konsequente Kundenorientierung mit Kundenanwalt

Eines der wichtigsten Ziele für Ergo bleibt, für die Kunden im Versicherungsschutz und Bedingungen verständlicher zu werden. Bis Ende 2011 wurden die Standards für Verständlichkeit für Druckstücke mit einer Auflage von 20 Millionen überarbeitet. Die Versicherungsbedingungen in der privaten Haftpflichtversicherung, dem Schutzbrief und der Hausratversicherung hat der Konzern vollständig überarbeitet, deutlich verständlicher gestaltet und drastisch gekürzt, damit die Kunden die wesentlichen Inhalte schneller erfassen können. Weitere Produkte mit solchen verständlichen „Klartextbedingungen“ werden im Jahresverlauf 2012 folgen.

Eines der sichtbaren Zeichen für den engen Austausch mit den Kunden ist der Ergo Kundenanwalt, eine Art interner Ombudsmann. Er vertritt seit Anfang 2011 die Interessen der Kunden im Unternehmen bei der Gestaltung von Abläufen und auch im Konfliktfall: Sollten sich Kunden ungerecht behandelt fühlen, sucht der Ergo Kundenanwalt gemeinsam mit den Beteiligten nach einer einvernehmlichen Lösung.

„Auch 2012 werden wir uns wieder darauf konzentrieren, unser Versprechen an unsere Kunden bei jedem Kontakt konsequent in die Tat umzusetzen“, betont Torsten Oletzky zum Abschluss der Vorstellung der Jahresergebnisse 2011.

Vorsicht beim Osterbasteln mit Kindern

Donnerstag, März 29th, 2012

Eier auspusten und schön bunt bemalen: Für Kinder ist das vor Ostern ein Riesenspaß. Doch die kleinen Künstler sollten die Eier nicht direkt mit dem Mund berühren, rät in einer Meldung die R+V Versicherung AG aus Wiesbaden.

Auf der Schale der Eier könnten sich Salmonellen tummeln. „Bei Kindern reicht eine kleine Menge dieser Bakterien, um eine schwere Durchfallerkrankung oder hervorzurufen“, warnt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim R+V-Infocenter.

Sein Tipp, als Arzt und Experte, zum Basteln für das Osterfest:

Einen dünnen Strohhalm, eine Einwegspritze oder einen speziellen Mini-Blasebalg aus Bastelgeschäften verwenden und die Eier vor und nach dem Auspusten gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel abwaschen. So gelangen auch keine Salmonellen über die Hand in den Mund. Wem das zu aufwendig ist, kann auch hartgekochte Eier oder Eier aus Holz oder Kunststoff bemalen.

So vermeiden Eltern unnötige Bauchschmerzen oder Durchfall für die Kleinen, ausgelöst durch Nichtbeachtung von Hygiene beim Osterbasteln. Na dann, frohe Ostern.

PKV weist Forderung der AOK nach einem Verbot der PKV zurück

Mittwoch, März 28th, 2012

Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) reagiert auf die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot der PKV durch Jürgen Graalmann, Vorsitzender des AOK-Bundesverband.

In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin erklärt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach: „Die abfälligen Äußerungen des Vorsitzenden des AOK-Bundesverbandes über die PKV haben mit der Realität in Deutschland nichts zu tun. Wider besseres Wissen erfindet Herr Graalmann ein Horrorszenario, das durch nichts belegt ist.“

Tatsache sei vielmehr, so Leienbach, dass es aktuell so viele Versicherte in der PKV gibt wie nie zuvor: 9 Millionen Vollversicherte und 22 Millionen Zusatzversicherungen.

Die Forderung nach einer gesetzlichen Einheitskasse für Deutschland sei nicht neu. Dass der Chef einer privilegierten öffentlich-rechtlichen Körperschaft wie der AOK wahrheitswidrige Behauptungen über einen privatwirtschaftlichen Wettbewerber verbreite, sei eine üble Entgleisung, so Leienbach. Wenn in der freien Wirtschaft ein Unternehmen so etwas über ein anderes sagen würde, wären Schadenersatzansprüche fällig.

Es sei nicht nachvollziehbar, was Herrn Graalmanns Motive für diesen Regelverstoß seien. Die Äußerungen können jedenfalls nicht davon ablenken, was sich Tag für Tag in der Praxis beweist: Deutschland hat dank seines dualen Gesundheitssystems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung eine auch im internationalen Vergleich hervorragende Gesundheitsversorgung mit kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und medizinischem Fortschritt für alle Bürger.

„Nur die Private Krankenversicherung trifft Vorsorge für den demografischen Wandel. Die Privatversicherten haben einen großen Kapitalstock für ihre höheren Kosten im Alter gebildet – während die GKV ihre steigenden Ausgaben einfach den kleiner werdenden künftigen Generationen überlässt. Umso mehr stärkt der solide Finanzierungsbeitrag der PKV die Gesundheitsversorgung. Das kommt allen Patienten zugute, auch den GKV-Versicherten. Je mehr Menschen und Leistungen kapitalgedeckt in der PKV abgesichert werden, desto besser für die Zukunft des Gesundheitswesens“, erläutert Leienbach.

AOK fordert Einheitskasse als deutsches Gesundheitssystem

Mittwoch, März 28th, 2012

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, appelliert an die Politik, die private Krankenversicherung (PKV) in ihrer jetzigen Form nicht künstlich am Leben zu erhalten. „Die Lage der PKV ist ganz offensichtlich bedrohlich“, sagte Graalmann am heutigen Mittwoch im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor diesem Hintergrund halte er „einen einheitlichen Versicherungsmarkt für die logische Konsequenz“.

Bis zu 40 Prozent Rabatt für neue Wohngebäude

Dienstag, März 27th, 2012

Die Grundeigentümer-Versicherung aus Hamburg meldet Veränderungen in der Wohngebäudeversicherung. Die Kunden erhalten künftig einen Neubaurabatt von bis zu 40 Prozent, mehr Leistungen und ein vereinfachtes Antragsverfahren.

Für die Versicherungstarife „Gebäude Schutz 60“ und „Gebäudeschutz 60 plus Sicherheitspaket“ wird der Neubaurabatt der Hanseaten von 25 auf 35 Prozent erhöht. Bei einem Online-Vertragsabschluss über das Internet profitiert der Kunde zusätzlich von einem 5-Prozent-Nachlass. Im Basisschutz „Gebäude Schutz 45“ gilt weiterhin der Neubaurabatt von 25 Prozent.

Was steckt hinter dem Neubaurabatt?
Der Neubaurabatt wird im Jahr der Bezugsfertigkeit des Gebäudes und in den folgenden vier Kalenderjahren gewährt. Bleibt der Vertrag schadenfrei, gilt ab dem fünften Jahr weiterhin ein Nachlass von 25 Prozent für alle Tarifvarianten bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem ein Schaden gemeldet wird. Höchstens jedoch für weitere fünf Jahre.

Mehr Leistung in der Wohngebäudeversicherung
Ableitungsrohre des Gebäudes sind im Rahmen der Bedingungen künftig wieder ohne eine Prüfung der Dichtigkeit mitversichert. Im Gegenzug hierfür erhöht sich der Beitrag für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind, um 0,10 Promille. Dafür verzichtet das Unternehmen auf den bisherigen Leitungswasserzuschlag für Mehrfamilienhäuser bis Baujahr 1956.

Neu in der Elementarschadenversicherung
Versicherungsnehmer, die Gebäude zusätzlich mit einer Versicherung für Elementarschäden schützen möchten, profitieren von einem einfacheren Vertragsabschluss, wenn sich das Gebäude, nach dem Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) in der Zone 1 und 2 befindet. Kunden brauchen künftig keinen Zusatzfragebogen mehr ausfüllen. Bei bestehenden Verträgen kann der Einschluss bei bisher schadenfreien Risiken formlos beantragt werden.

Mercedes-Benz Bank will mehr Versicherungen verkaufen

Montag, März 26th, 2012

2011 war ein Rekordjahr für die Mercedes-Benz Bank. Das deutsche Tochterunternehmen von Daimler Financial Services hat bei allen wichtigen Kennzahlen Bestmarken erreicht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Franz Reiner bei der Jahres-Pressekonferenz der Mercedes-Benz Bank heute in Stuttgart.

2011 war das beste Jahr in der 25-jährigen Unternehmensgeschichte der Spezialbank. Das Neugeschäft habe mit neun Milliarden Euro eine neue Rekordhöhe im Volumen erreicht. Der Marktanteil der Bank in der Finanzierung von Autos und Nutzfahrzeugen der Marke Daimler liege bei 55 Prozent.

Daimler-Kunden haben eine gute Zahlungsmoral

Die Risikokosten für Kreditausfälle seien auf ein historisches Tief gesunken. Mit anderen Worten: Noch nie war die Zahlungsmoral der Daimler-Kunden besser als 2011. Auch der Start ins laufende Jahr sei für die Mercedes-Benz Bank sehr erfolgreich verlaufen. In den Monaten Januar und Februar steigerte die Stuttgarter Autobank Neugeschäftsvolumen um 17 Prozent.

Mercedes-Bank will attraktive Versicherungspakete für die A-Klasse anbieten

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 der Bank sei optimistisch. Neue Fahrzeugmodelle des Daimler-Konzerns würden gute Geschäftschancen bieten:

Genannt wurden als Beispiele der neue Schwerlastwagen Actros oder für der neue Stadtlieferwagen Citan.

Im Fokus der Bank stehe die neue A-Klasse. Die Mercedes-Benz Bank werde die Einführung der neuen A-Klasse im September mit attraktiven Finanzdienstleistungsprodukten in der Zielgruppe junge Kunden stark unterstützen.

Die Bank plane dort mit günstigen Konditionen im Leasing- und Finanzierungsbereich in den Markt zu gehen . Wir werden das Thema Versicherung und Service zu Produktbündeln zusammenschnüren. Die monatlichen Raten sollen flexibel
gestaltet werden.

Auch beim Trend hin zu mehr Elektromobilität sieht sich die Mercedes-Benz Bank als Finanzdienstleister gefordert. Hier wolle die Bank Verantwortung übernehmen, um die umweltfreundlichen Mobilität dank der neuen Technologie aus dem Konzern auf die Straße zu bringen.

Ein Beispiel wäre hier der neue smart electric drive, der im Sommer auf den Markt kommt. Hier wird die Mercedes-Benz
Bank, unter anderem ein Modell anbieten, wo dem Kunden das Fahrzeug und die Batterie separat als ein sorgenfreies Mietprodukt offeriert werde.

Refinanzierung über eigene Direktbank gesichert 

Im Direktbankgeschäft ist das Volumen der Einlagen bei der Mercedes-Benz Bank 2011 leicht auf 11 Milliarden Euro gewachsen. Mit diesem Liquiditätspolster aus den am freien Markt angebotenen Tages- und Festgeldern sieht sich die Autobank gut aufgestellt, um private und gewerbliche Kunden sowie Mercedes-Benz Händler weiterhin mit günstigen Krediten zu versorgen.

Mehr Deutsche sparen mit Riester-Förderung

Montag, März 26th, 2012

Frankfurt am Main, 26. März 2012. Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) meldet, dass das Vermögen der Riester-Fondssparer per 31. Dezember 2011 um 12,7 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen sei und damit den Vorjahreswert um eine Milliarde Euro übertraf. Die Zahl der Sparer mit Riester-Förderung wuchs insgesamt um 6,7 Prozent.

Nach den Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wuchs innerhalb von zwölf Monaten die Zahl der Riester-Fondssparpläne um 4,9 Prozent auf fast drei Millionen Fondssparpläne per Ende 2011.

Der Anteil der Fondssparpläne an den Riester-Verträgen insgesamt liege aktuell bei 19,2 Prozent. Die Zahl der Riester-Versicherungsverträge stieg 2011 um 4,8 Prozent auf fast 10,9 Millionen Verträge.

Die erst im Jahr 2008 eingeführte Riester-Eigenheimrente der Bausparkassen hat mit 775.000 Verträgen die 750.000 Riester-Sparpläne der Banken erstmals überholt. Insgesamt wurden per Ende 2011 knapp 15,4 Millionen Riester-Verträge gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs an deutschen Sparern mit Riester-Förderung um 6,7 Prozent.

Trotz steigender Kredite, Schiffahrtskrise prägt diesen Markt für Sachwerte

Montag, März 26th, 2012

Die Deutsche Shipping hat trotz eines anhaltend schwierigen Marktes 2011 ihre Kreditzusagen um ein Drittel gesteigert. Wie die Schiffe finanzierenden Sparte der Deutschen Bank AG heute mitteilte, stiegen die Kreditzusagen in 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 auf 1,6 Milliarden Euro.

2011 wurden die Kreditzusagen insbesondere im Wachstumsmarkt Asien deutlich ausgeweitet, wie Ralf Bedranowsky und Simon Booth, Global-Co-Heads of Deutsche Shipping, betonten. Der Anteil der Region Asien an allen Kreditzusagen stieg 2011 von 7,5 auf 18,7 Prozent.

„Mit der geschäftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 sind wir insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit in den drei wesentlichen Schifffahrtsmärkten sehr zufrieden“, kommentierte Bedranowsky.

Die Anteile der Regionen am Gesamtergebnis hätten sich stärker aneinander angeglichen. „Wir bewegen uns mit dieser
Politik der geografischen Portfolio-Diversifikation in unserem angestrebten Zielkorridor“, so Bedranowsky.

Bei den Inanspruchnahmen erhöhte sich das Gesamtvolumen als Bar- oder Avalkredit 2011 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem bereits 2010 eine Ausweitung um 15 Prozent zu verzeichnen war. Damit stieg das Volumen um über 600 Millionen Euro auf nunmehr 5,8 Milliarden Euro. Zusätzlich zu den beanspruchten Krediten bestehen feste Zusagen in Höhe von 800 Millionen Euro. Dies sei ein niedrigerer Betrag als im Vorjahr, der seine Ursache in der spürbaren Zurückhaltung der Schifffahrtskunden bei Neubaubestellungen und Bestandsverkäufen in einem von Überkapazitäten geprägten Umfeld findet.

So funktioniert das Risikomanagement

Annemarie Ehrhardt, Global Head of CRM Shipping erläuterte die Qualität des Kreditportfolios: „Durch aktives Risikomanagement können Konzentrationsrisiken vermieden werden. Wir steuern das Kreditportfolio sowohl nach Schiffstypen, Größenklassen und Sitz des Kreditnehmers, als auch in Bezug auf indirekte Risiken wie Konzentration bei Charterern. Neben dem Schiffsalter liegt der Fokus vermehrt auf Tonnage, die zunehmende Umweltanforderungen erfüllen muss.“

Schiffahrtskrise prägt den Markt

Für das laufende Jahr geht die Deutsche Shipping laut Bedranowsky und Booth davon aus, dass die Schifffahrtskrise
weiterhin den Markt prägen wird. Zudem befindet sich der Schiffsfinanzierungsmarkt in einem strukturellen Wandel. Es
gäbe einen Trend zu einer stärkeren Nutzung der Kapitalmärkte
sowie potentiellen Konsolidierungen. Etablierte Anbieter würden tendenziell Portfolien abbauen, während neue Anbieter hinzukommen.

„Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die neu eingetretenen Kreditinstitute die Schiffsfinanzierungen nachhaltig als Kerngeschäftsfeld definieren werden. Die Deutsche Bank bleibe auch in 2012 ein verlässlicher Partner des maritimen Mittelstands“, so die beiden Experten Bedranowsky und Booth.