Von Unisex zu Uniage – die neuen Einheitsbeiträge

In der vom Arbeitgeber finanzierten betrieblichen Krankenversicherung sind neu Einheitsbeiträge für alle Versicherte im Angebot. Die Transparenz und Gleichbehandlung aller Versicherten im Kollektiv wird so gewährleistet und der Aufwand für Arbeitgeber minimiert.

2013-03-26 (db) Die Gothaer Krankenversicherung bietet seit April 2013 private Krankenversicherung im arbeitgeberfinanzierten Kranken-Kollektivgeschäft wahlweise mit altersunabhängigen Einheitsbeiträgen an. Damit wird die betriebliche Kollektivversicherung deutlich transparenter, individuelle Rückfragen zur Beitragshöhe fallen nicht mehr an.

Voraussetzung für den Abschluss einer Kollektivversicherung mit Einheitsbeitrag ist die vollständige Übernahme der Beiträge durch den Arbeitgeber. Weiter müssen zum einen mindestens 90 Prozent der versicherungsfähigen Mitarbeiter im Kollektiv sein und zum anderen darf eine Mindestzahl an versicherten Personen nicht unterschritten werden. Versicherte Personen können hierbei nur die Mitarbeiter des Unternehmens sein. Die Kollektivversicherung wird so transparenter für alle.

Potentielle Streitpunkte zwischen den Mitarbeitern über einen unterschiedlich hohen Beitrag und die damit verbundene unterschiedlich hohe Förderung durch den Arbeitgeber entfallen. Durch den Einheitsbeitrag kann ebenso sichergestellt werden, dass die Freigrenze für steuer- und sozialabgabenfreie Sachleistungen durch den Arbeitgeber für keinen Mitarbeiter überschritten wird.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Gothaer Krankenversicherung

Dietmar Braun

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