Archive for Mai, 2013

Zukunftsfond veröffentlicht Jahresbericht

Mittwoch, Mai 29th, 2013

Potenziale der Älteren fördern, gemeinsames Wirken vorantreiben und so den demografischen Wandel gestalten – das sind die Kernziele des Generali Zukunftsfonds, der heute seinen Jahresbericht 2012 veröffentlicht.

2013-05-29 (db) Die Generali Gruppe Deutschland meldet ihr Zukunftsfond habe sich schwerpunktmäßig dafür eingesetzt, die gesellschaftlichen Akteure zum demografischen Wandel stärker untereinander zu vernetzen, ganz im Sinne des „Collective Impact“-Ansatzes. Dieses gemeinsame Wirken beschreibt, wie Bündnisse örtlicher Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft erfolgreich sein können, wenn Staat oder Stiftungen allein kaum noch Wirkung erzielen.

Unter dem Leitthema „Der demografische Wandel – unsere gemeinsame Herausforderung“ bündelt die Generali Deutschland Holding AG seit 2008 die Aktivitäten ihres gesellschaftlichen Engagements im Generali Zukunftsfonds. Der Generali Zukunftsfonds steht unter der Leitung von Christoph Zeckra, Uwe Amrhein sowie Loring Sittler und unterstützt jährlich mehr als 30 Projekte mit dem Schwerpunkt „Förderung des Engagements von und für die Generation 55plus“. Darüber hinaus ist der Zukunftsfonds als Change-Manager, Vernetzer und Initiator im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements tätig. Wurden in der Aufbauphase besonders wirksame Best-Practice-Initiativen gefördert, erfolgen heute zunehmend Investitionen in die Infrastruktur von Freiwilligenarbeit.

Das „4. Generali Zukunftssymposium 2012“ stand mit dem Leitthema „Vernetzt denken, vernetzt handeln“ im Zeichen der Bündelung gesellschaftlicher Kräfte. Die etablierte jährliche Konferenz des Generali Zukunftsfonds für bürgerschaftliches Engagement und demografischen Wandel erreicht mittlerweile einen großen Teil der Fachöffentlichkeit.

Ein Höhepunkt im Jahr 2012 war die Veröffentlichung der Generali Altersstudie. Diese in Form und Tiefe einzigartige Erhebung hat unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit erstmals Einblicke in das Leben, Denken und Engagement der heute 15,24 Millionen 65- bis 85-Jährigen in Deutschland ermöglicht. Die Generali Altersstudie wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Generali Zukunftsfonds durchgeführt und erfasst repräsentativ die Generation der 65- bis 85-Jährigen in Deutschland.

“Die Studie soll einen funktionstüchtigen Kompass für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik liefern. Ihr Wert liegt vor allem darin, dass sie mit dem bisherigen negativen Altersbild auf empirischer Basis aufräumt“, erklärt Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding.

2013 Generali Dietmar Meister_Vorstandsvorsitzender_klein_02

Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender Generali Deutschland © Generali

„Die Ergebnisse belegen eindrücklich, dass die Gesellschaft gut daran tut, dieses Potenzial zur Bewältigung des demografischen Wandels besser zu nutzen“, so der Generali-Chef.

Das „5. Generali Zukunftssymposium“ findet am 20. und 21. Juni 2013 in Köln statt. Das diesjährige Programm findet sich hier im Internet. Da die Anmeldephase bereits abgeschöossen ist, gibt es Restplätze nur noch auf Anfrage.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Der Jahresbericht 2012 des Generali Zukunftsfonds gibt es hier im Internet als Download

Elementarschutz hilft nach Wetterschäden

Mittwoch, Mai 29th, 2013

Der für Mai ungewöhnliche Starkregen dieser Tage hat in einigen Teilen Deutschlands zu einem rapiden Pegelanstieg bei Rhein, Donau, Mosel und deren Nebenflüssen geführt. Vielerorts kam es bereits zu überschwemmten Straßen und nassen Kellern. Jetzt ist die richtige Versicherung hilfreich.

2013-05-29 (db) Trotz steigender Temperaturen, verspricht die Prognose für die kommenden Tage keine Besserung im Wetter, Die Unwetter mit Starkregen halten an. So müssen sich viele Anwohner von Flüssen und deren Nebenflüsse auf überflutete Kellerräume und teils massive Schäden am Wohneigentum einstellen.

„Bei vollgelaufenen Kellern etwa durch Hochwasser eines naheliegenden Flusses, entschädigt weder die Hausrat- noch die Wohngebäudeversicherung. Dessen sollten sich Eigenheimbesitzer unbedingt bewusst sein. Wer sein Heim vor den finanziellen Folgen einer Überschwemmung schützen möchte, sollte auf den Abschluss einer speziellen Elementarschadenversicherung nicht verzichten“, warnt Schaden-Experte Norbert Stand, Zurich Gruppe Deutschland.

So könne dieser Zusatzschutz bei der „herkömmlichen“ Gebäudeversicherung mit eingeschlossen werden und schützt Immobilienbesitzer zusätzlich gegen die finanziellen Folgen von Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen.

Teil- und Vollkaskoversicherung schützen das Auto

Opfer von Hochwasser sind vor allem auch Kraftfahrzeuge, die auf der Straße geparkt einfach von den Wassermassen überschwemmt werden. Anders als bei Gebäuden, sind Autos aber automatisch über die bestehende Teil- oder Vollkaskoversicherung abgedeckt. Die Versicherung übernimmt im Ernstfall also entsprechende Reparaturkosten und entschädigt auch im Falle eines Totalschadens. Die Regulierung wirkt sich dabei aber nicht negativ auf Schadenfreiheitsrabatt oder Beitragssumme aus.

Info zur Zurich Gruppe Deutschland

Die Zurich Gruppe in Deutschland gehört zur global tätigen Schweizer Zurich Insurance Group. Mit Beitragseinnahmen (2012) von über 6,1 Milliarden EUR, Kapitalanlagen von mehr als 31 Milliarden EUR und knapp 6.000 Mitarbeitern zählt Zurich zu den größeren Versicherungsgesellschaften im Schaden- und Lebensversicherungsgeschäft in Deutschland.

Fitch bestätigt W&W-Rating

Montag, Mai 27th, 2013

Die Agentur Fitch bestätigt das Finanzstärkerating aller Versicherungsgesellschaften des Vorsorgespezialisten Wüstenrot und Württembergische AG mit „A-„. Den Ausblick setzt die Ratingagentur auf stabil.

2013-05-27 (db) Die Ratingagentur Fitch hat das Insurer Financial Strength Rating (IFS-Rating), das die Finanzstärke beschreibt, in der Top-Bewertung „A-„ allen Versicherern der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) bestätigt. Im Einzelnen sind dies die Württembergische Lebensversicherung AG (WL AG), die Württembergische Versicherung AG (WV AG) und die Württembergische Krankenversicherung AG (WKV AG) bestätigt. Auch das Issuer Default Rating (IDR), das Rating für das Risiko als Emittent auszufallen, wurde für die drei Gesellschaften in der Stufe „BBB+“ bestätigt. Der Ausblick aller Ratings ist laut der Agentur stabil.

Die Agentur hat zudem das IDR der Dachgesellschaft des Wüstenrot & Württembergische Konzerns (W&W AG), mit ‚BBB+’ bestätigt. Der Ausblick sei auch hier stabil. Die Nachranganleihe der WL mit einem Volumen von  130 Mio. Euro, wurde mit ’BBB-’ bestätigt.

Die Schlüsselfaktoren für die aktuelle Bewertung

Die Bestätigung der Ratings der Versicherungsgesellschaften beruhen auf der verbesserten Profitabilität während der letzten beiden Jahre sowie der Erwartung, dass die strategische Initiative „W&W2015“ zu einer Stabilisierung der Profitabilität der W&W Gruppe führen wird.

Die Kapitalausstattung des W&W-Versicherungssegments hat vom Abbau risikoreicher Kapitalanlagen profitiert, besonders bei den GIIPS-Anleihen, und die Kapitalausstattung der Gruppe wirkt weiter unterstützend für die aktuellen Ratings.

Nach Ansicht von Fitch sind die WV, die WL und die WK als Kerngesellschaften der W&W anzusehen. Aufgrund der Struktur der W&W-Gruppe mit Aktivitäten sowohl in der Lebens-, Kranken- und Schaden-/Unfallversicherung als auch im Bauspargeschäft und in sonstigen Bankaktivitäten, hängen die Ratings dieser Kerngesellschaften auch von der Kreditqualität der Wüstenrot Bausparkasse AG (WBSK; ‘BBB+‘ /Ausblick stabil) und der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank (WBP; ‘BBB+‘ /Ausblick stabil) ab.

Konzernprogramme in der Finanzplanung erfolgreich

Die W&W-Gruppe hat Ende letzten Jahres ein neues Optimierungsprogramm aufgelegt, ’W&W2015’, dessen Ziel die Verbesserung der Profitabilität und eine weitere Kostenreduzierung ist. Das neue Programm baut auf das Programm ’W&W2012’ auf, um die negativen Effekte des europäischen Niedrigzinsumfeldes zu kompensieren.

Im ersten Quartal 2013 ging der Jahresüberschuss der W&W Gruppe deutlich von 66 auf 39 Millionen Euro zurück. Der Rückgang war von einem Verlust in der Bankensparte und einem Rückgang des Gewinns in der Lebensversicherungssparte getrieben. Das Ergebnis war teils auch durch Programminvestitionen für „W&W2015“ belastet. Auf Basis der Quartalsergebnisse hat die W&W ihr Gesamtjahresziel bestätigt, einen Jahresüberschuss von 125 Millionen Euro erreichen zu wollen. Im Jahr 2012 hatte die W&W AG, teils gestützt von Einmaleffekten, das höchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt.

Die Lebensversicherungssparte verbesserte 2012 die Vertriebskostenquote weiter von 5,5 auf 5,4 Prozent und hielt die Verwaltungskostenquote bei 2,7 Prozent. Trotz der Verbesserung bleiben beide Kennzahlen über dem Marktdurchschnitt, während die Stornoquote mit 4,4 Prozent besser als der Marktdurchschnitt war. Die Solvabilitätsquote der WL ging im Jahre 2012 leicht von 156,3 auf 153,1 Prozent zurück.

Die WV erzielte 2012 eine Bruttoschaden-/Kostenquote von 93 Prozent bedingt durch weiter niedrige Schadenbelastungen sowie einer niedrigerer Kostenquote 27,5 nach 28.7 Prozent. Für 2013 erwartet Fitch eine Normalisierung der Schaden/Kostenquote auf rund 95%. Die Nettoverzinsung lag 2012 bei 4,0 Prozent, gestützt durch einen verbesserten Saldo von Gewinnrealisierungen und Abschreibungen auf Kapitalanlagen.

Gründe für zukünftige Herauf- oder Abstufung im Rating

Eine erfolgreiche Umsetzung von W&W 2015 wäre ein Schlüsselfaktor für eine Heraufstufung der Ratings. Die Kosten- und Effizienzkennzahlen müssten sich hierfür mindestens auf das Niveau der Referenzgruppe verbessern und die Solvabilitätsquoten der operativen Versicherungsunternehmen mindestens ein Niveau von 160% aufweisen. Auf der anderen Seite könnte ein substantieller Rückgang des Kapitals und ein Absinken der regulatorischen Solvabilitätsquoten der Versicherungsunternehmen auf unter 140% zu einer Herabstufung der Ratings führen. Darüber hinaus könnte auch Druck auf die Versicherungsratings entstehen, wenn die WBSK und die WBP unter verstärkten Kapitalproblemen leiden würden.

Über die W&W AG

Die W&W AG ist ein Finanzkonglomerat, das hauptsächlich in Deutschland aktiv ist. Zum Jahresende 2012 wies die Gruppe eine Bilanzsumme von 77 Milliarden Euro aus. Die Versicherungsgesellschaften vereinnahmten 2012 gebuchte Bruttobeiträge von  vier Milliarden Euro.

Gemessen an der Beitragseinnahme gehören die WL und die WV jeweils zu den größten zwölf Versicherern in ihren jeweiligen Sparten in Deutschland.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Eurokrise über Sparer lösbar

Montag, Mai 27th, 2013

Der Abbau der europäischen Staatsschulden über niedrigen Zinsen fressen die Sparvermögen den meisten Euro-Ländern auf – weil diese deutlich unter der Inflationsrate liegen. Allein in Deutschland verlieren Sparer nach neuesten Berechnungen mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr.

2013-05-27 (db) Vorsorgesparer und Inhaber von Geldvermögen verlieren aktuell global mehr als hundert Milliarden Euro pro Jahr, weil die Zinsen in vielen Ländern unter der Inflationsrate liegen. Das geht nach einem Bericht der Sonntagsteitung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z) aus Berechnungen der DekaBank und des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor.

Die Verluste für Sparer nach Abzug der Inflation (negativer Realzins) haben ihre Ursache vor allem in der Niedrigzinspolitik der Notenbanken und im Zuge der politischen Euro-Rettung. Zugleich strömt viel Vermögen der Sparer in diejenigen Staaten der Welt, die noch als sicher gelten. Das lasse die Zinsen für Geldanlagen in diesen Ländern zusätzlich sinken. 23 Länder seien derzeit von negativen Realzinsen betroffen, berichtet das IW unter Berufung auf die aktuelle Statistik der Weltbank.

Deutsche Sparer verlieren jährlich über 14 Milliarden Euro

Für Deutschland veranschlagt die Dekabank laut dem Medienbericht der F.A.Z die Einbußen der Sparer durch negative Realzinsen allein bei Tagesgeld, Girokonten und Ersparnissen, die in bar gehalten werden, auf 14,3 Milliarden Euro oder 14.300 Millionen Euro im Jahr. Das seien etwa 0,5 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts, wird Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Frankfurter Dekabank, in dem Bericht der F.A.Z zitiert.

IHK hilft Existenzgründern

Freitag, Mai 24th, 2013

Auf dem Weg in die Selbständigkeit stehen die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern allen Unternehmensgründern mit Rat und Tat zur Seite. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag hat die Broschüre „Herausforderung Selbständigkeit“ aktualisiert.

2013-05-27 (db) Die Industrie- und Handelskammern aus Baden-Württemberg melden die 13. Neuauflage des Leitfadens für Existenzgründer. Der kostenfrei erhältliche Leitfaden helfe bei der Erstellung des ersten Geschäftsplans und liefert das notwendige Finanz- und Geldwissen für Gründer.

 „Der Erfolg dieser Informationsbroschüre beweist, welch wichtiges Werkzeug hier mit der Fachkompetenz der IHK immer weiter perfektioniert wird. Mit dem Ratgeber wollen die baden-württembergischen IHK Anstöße für die sorgfältige Gründungsplanung geben und über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung informieren“, betont Prof. Dr. Harald Unkelbach, Präsident der für den Bereich Gewerbeförderung der für die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern federführenden IHK Heilbronn-Franken.

Die Broschüre bietet Orientierung und gezielte Informationen zu allen Themen rund um die Selbständigkeit. Hierzu gehören etwa die fachliche und kaufmännische Qualifikation, die Markt- und Standortplanung, öffentliche Finanzierungshilfen, die Kapitalbedarfsplanung, die Umsatz- und Ertragserwartung, gewerberechtliche Fragen, die Wahl der Rechtsform sowie Steuern und Versicherungen.

IHK bietet Internetportal für Gründer

Mit persönlichen Beratungsgesprächen, per Internet und mit viel-fältigen Informationsunterlagen bietet die IHK Heilbronn-Franken ein breit gefächertes Service-, Beratungs- und Qualifizierungs-angebot für eine erfolgreiche Existenzgründung oder Betriebs-übernahme. Ein ganz besonderes IHK-Angebot ist die Gründungswerkstatt Heilbronn-Franken. Mit diesem Internetportal können Gründer ihren Businessplan Schritt für Schritt erstellen und erhalten zudem Online-Begleitung durch erfahrene Tutoren der IHK.

Download der neuen Broschüre

Die 84 Seiten starke Broschüre „Herausforderung Selbständigkeit“ ist kostenfrei erhältlich bei der IHK Heilbronn-Franken oder hier im Internet per Download als PDF-Broschüre. Die Gesamtauflage der stark nachgefragten Gründerbroschüre der IHK beläuft sich mittlerweile auf 172 000 Exemplare und erscheint in der 13.Auflage.

Neue Gewerbeerlaubnis für Versicherer

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

Die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistung ändert die Rechtsauffassung, dass für Versicherer keine zusätzliche Erlaubnis bei der Vermittlung versicherungsfremder Geschäfte notwendig sei. Künftig müsse diese erteilt werden und angestellte Vermittler der Versicherer sollen ihre Sachkunde nachweisen.

2013-05-23 (db) Seitdem am 1. Januar 2013 der Paragraph 34f der Gewerbeordnung (GewO) in Kraft getreten ist, bedürfen Finanzanlagenvermittler einer gewerberechtlichen Erlaubnis.

Die bisherige Sonderrolle, die Versicherungsunternehmen als Finanzdienstleister bei der Anlagevermittlung einnahmen warf dabei die Frage auf:

Gelten ähnliche oder gleiche Regeln des § 34f GewO auch für die angestellten Berater eines Versicherungsunternehmens?

Für die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht (BaFin) bestand daher Anlass, die bisherige Verwaltungspraxis hinsichtlich der Zulässigkeit der Vermittlung von Investmentfonds durch Angestellte eines Versicherungsunternehmens zu überprüfen.

Nach den früheren Verlautbarungen der BaFin und zuvor noch eigenständigen Versicherungsaufsicht aus den Jahren 1991 und 1993 war die Vermittlung von Investmentfonds durch Angestellte eines Versicherungsunternehmens zulässig. Die BaFin hat nunmehr den Entwurf einer neuen Verlautbarung veröffentlicht, wonach die bisherige Verlautbarung nicht aufrechterhalten wird.

Nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) dürfen Versicherungsunternehmen neben Versicherungsgeschäften nur solche Geschäfte betreiben, die hiermit in unmittelbarem Zusammenhang stehen (§ 7 Abs. 2 Satz 1 VAG).

Vermittlung von Fonds sind versicherungsfremde Geschäfte

Die Vermittlung von Anteilen an offenen oder geschlossenen Investmentfonds durch Angestellte einer Versicherung stelle, so die BaFin nunmehr, aufgrund des zusätzlichen finanziellen Risikos grundsätzlich ein versicherungsfremdes Geschäft dar und falle folglich nicht unter § 7 Abs. 2 Satz 1 VAG.

„Sollte die Verlautbarung entsprechend dem aktuellen Entwurf  der Aufsicht veröffentlicht werden, so benötigen Versicherungsunternehmen zukünftig eine Gewerbeerlaubnis für Kapitalanlagevermittlung. Eine Erlaubnis der BaFin zum Betreiben von Versicherungsgeschäften reicht dann nicht mehr aus“, so der Rechtsanwalt Dietmar Goerz von der auf Finanzdienstleistungsvertrieb spezialisierten Kanzlei GPC Law.

„Das bedeutet zudem, dass die Versicherungsunternehmen die Qualifikation ihrer Angestellten, bspw. durch eine Sachkundeprüfung nachweisen müssen. Im Übrigen sind dann auch Versicherungsunternehmen an die umfangreichen Wohlverhaltenspflichten der Verordnung für Vermittler von Finanzanlagen gebunden“, meint der Berliner Experte für Rechtsfragen.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist Wirtschaft

Download der BaFin-Verlautbarung

Eisenhut-Awards verliehen

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

Zum 14. Mal wurden für Vertriebs-Software die Eisenhut-Awards verliehen. Es wurden dieses Jahr zweimal „Platin“, zweimal „Gold“, dreimal „Silber“ verliehen, sowie Anerkennung und Auszeichnungen für professionelle Vertriebs-Tools ausgesprochen.

2013-05-23 (db) Im Kaisersaal des historischen Rathauses der Stadt Rothenburg ob der Tauber wurden die zwölf Preisträger in sieben Kategorien ausgezeichnet. Der Eisenhut-Award wird jährlich von den Fachzeitschriften Versicherungsmagazin und Bankmagazin, beide aus dem Wiesbadener Springer Gabler Verlag, sowie vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und KuBI e.V. verliehen.

Bei der Preisverleihung wies BVK-Vizepräsident Ulrich Zander erneut auf die Bedeutung des Awards für die Branche hin, denn nur eine professionelle Software könne Versicherungsvermittler zuverlässig und haftungssicher unterstützen.

Platin Awards für Impuls AG und Sparkasse Witten
Nach den Award-Regeln erhält ein Preisträger, der schon zum dritten Mal in Folge den „Award in Gold“ holte, automatisch den „Platin-Award“. Danach darf er sich mindestens zwei Jahre lang nicht am Wettbewerb um den Eisenhut-Award bewerben. In diesem Jahr traf dies in der Kategorie „Altersvorsorgeberatung“ auf die Impuls AG zu. Ihren Platin-Award verteidigt hat die Sparkasse Witten.

Zum zweiten Mal den Gold-Award gab es in der Kategorie „Gewerbeberatung“ für die Softwarefirma VirmCC. „Gold“ gab es außerdem für die IWM Software AG und ihr Maklersystem. Schließlich erhielt der BGV/Badische Versicherungen „Silber“ für das Makler-Portal. „Silber“ gab es für die Gothaer Versicherungen in der Rubrik „Ganzheitliche Beratung“ sowie für Genodata in der Kategorie „CRM“. Eine lobende Anerkennung gab es für die Nationale Suisse bei den Makler-Portalen.

Alle Preisträger des Eisenhut-Awards „Vertriebssoftware“:

Der diesjährigen Fach- Jury für die Vergabe des Award gehörten an: Thomas Burdack (Provinzial Nord West), Dr. Wolfgang Drols (Versicherungsvorstand im Ruhestand), Stefanie Hüthig (stellvertretende Chefredakteurin Bankmagazin), Frank Jühe (Vermittler), Dr. Stephan Kaufmann (Geschäftsführer AWD), Margret Kisters-Kölkes (Rechtsanwältin und Steuerberaterin), Joachim Kober (Unternehmensberater), Michael Lange (Rechtsanwalt), Bernhard Rudolf (Chefredakteur Versicherungsmagazin), Dr. Bernhard Schareck (GDV-Präsident im Ruhestand), Werner Schmidt (Vorstand LVM), Csaba Szabo (Vermittler) und Georg Wiora (Executive IT-Architect, IBM).

Beste Versicherung für Beihilfeberechtige

Dienstag, Mai 21st, 2013

Deutschlands ältester privater Krankenversicherer gewinnt zum dritten Mal in Folge den Test von Euro am Sonntag in der Kategorie Versicherungsschutz für Beihilfeberichte.

2013-05-21 (db) Beihilfeberechtigte, wie Beamte oder deren Angehörige, können sich zusätzlich krankenversichern. Wo hierfür die besten Versicherungslösungen zu finden sind, zeigt ein aktueller Test in der Finanz- und Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“.

Im Auftrag der Zeitung untersuchte das Analyseinstitut KVpro.de GmbH zur Veröffentlichung in der aktuellen Ausgabe 18/2013 die Angebote am Markt. Die Unterschiede spiegeln sich nicht nur in der Versicherungsprämie, sondern vor allem in den Versicherungsbedingungen und den versicherten Leistungen wider.

Im Leistungsrating wurden 35 wesentliche Leistungspunkte für ambulant, stationär und Zahn auf den Prüfstand gestellt. Die Nürnberger Universa Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit erhielt im Gesamtergebnis in allen untersuchten Kategorien die Versicherungsnote „sehr gut“ und wurde zum Testsieger 2013 gekürt.

Besonders überzeugen konnte die älteste private Krankenversicherung in Deutschland im Leistungsrating. Dort erreichte sie die höchste Gesamtpunktzahl und die beste Leistungsbewertung.

Nach den Jahren 2011 und 2012 wurde die Universa in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge als Gesamtsieger bei den Beihilfetarifen von Euro am Sonntag ausgezeichnet.

Witziges und Kurioses

Montag, Mai 20th, 2013

Die Wahrheit unter Weinfreunden

„Merkwürdige Sitte der Deutschen mit den Gläsern anzustossen, oder?“

„Finde ich nicht. Im Wein liegt bekanntlich die Wahrheit. Und mit der Wahrheit stößt man überall an…“

Deutsche Urlauber fürchten Krankheit und Kriminalität

Montag, Mai 20th, 2013

Schon bei der Planung des Urlaubs beschäftigen sich zwei Drittel der Bundesbürger mit dem Thema Krankheiten. 60 Prozent der Urlauber rüsten sich mit einer Versicherung gegen Risiken. 80 Prozent der Deutschen meiden Urlaubsreisen in politisch instabile Länder oder mit hoher Kriminalität.

2013-05-20 (db) Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) zeigt, dass die Deutschen bei ihrem Urlaub stark auf Sicherheit setzen. TNS Infratest hat im Zeitraum von 8. Mai bis 10. Mai 2013 im Auftrag der W&W AG 1.000 Personen in Deutschland telefonisch befragt. Die Studie ist repräsentativ für die bundesdeutsche Bevölkerung ab 14 Jahren.

Eine mögliche Erkrankung im Urlaub berücksichtigen zu 64 Prozent zwei Drittel der Bundesbürger als mögliches Risiko bereits bei der Planung ihrer Urlaubsreise. 69 Prozent Frauen beschäftigt dieses Risiko deutlich stärker als Männer mit nur 58 Prozent.

Auf Platz zwei der Sorgenskala rangiert bei 39 Prozent das Unfall-Risiko, gefolgt zu 31 Prozent vom Verlust der Reisedokumente sowie bei 24 Prozent dem Verlust technischer Geräte wie Smartphone oder Fotogeräte. Um sich für den Fall der Fälle zu wappnen, gehört der Abschluss einer Reiseversicherung für 60 Prozent der Bundesbürger zur Urlaubsvorbereitung.

Kriminalität und Krisen schrecken Urlauber ab

Neben Krankheit und Diebstahl setzen sich die Deutschen auch verstärkt mit politischen Unruhen, Terrorismus oder Kriminalität als Risikofaktoren bei ihrer Reiseplanung auseinander. Die Konsequenz: Acht von zehn Bürgern vermeiden Reisen in Ferienländer, die politisch als instabil gelten oder die eine hohe Kriminalitätsrate aufweisen.

94 Prozent der Bundesbürger beschäftigen sich bei der Planung einer Urlaubsreise mit möglichen Risiken. 89 Prozent der Single-Haushalte und Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro investieren Zeit für das Thema Risiken im Urlaub.

Allerdings gibt es ein deutliches West-Ost-Gefälle. Zu 72 Prozent sichern sich vor allem die Ostdeutschen für ihre Auslandsreise mit einer Versicherung ab, demgegenüber entscheidet sich mit 57 Prozent nur etwa jeder zweite Westdeutsche für diese Absicherung. Insgesamt schließt jeder dritte Deutsche keine Reiseversicherung ab. Mit 23 Prozent verzichtet fast jeder Vierte bewusst auf den Abschluss einer Reisepolice, da sie nicht mit einem Schadensfall rechnen. Jeder Zehnte schließt wegen der Kosten keine Reiseversicherung ab.

Fast ein Viertel der Bundesbürger musste im Urlaub schon mal zum Arzt

Ein Drittel der Bundesbürger hat bereits einmal Leistungen einer Reiseversicherung in Anspruch genommen. Am häufigsten war dies zu 17 Prozent die Reisekrankenversicherung vor der Reiserücktrittspolice mit einem Anteil von 14 Prozent und dem Auto-Schutzbrief mit zwölf Prozent. Knapp ein Viertel der versicherten Bundesbürger (22 Prozent) musste im Urlaub bereits ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen – jeder Fünfte davon in Form eines Arztbesuches, acht Prozent wurden sogar im Krankenhaus behandelt. Lediglich ein Prozent der Befragten musste den Urlaub abbrechen und nach Deutschland zurück transportiert werden. Zu 64 Prozent hat die Mehrheit der Deutschen bislang keine Leistungen ihrer Reiseversicherung in Anspruch genommen.

Reiserücktrittsversicherung bei Deutschen besonders beliebt

Die Versicherungsfavoriten der Deutschen sind zu 79 Prozent die Reiserücktrittsversicherung, zu 74 Prozent der Auslandskrankenschutz ohne oder zu 64 Prozent mit Rücktransport. Gründe könnten hier auch die Angebote der Reisevermittler und Veranstalter bei Buchung der Reise sein. Insbesondere die Generation 50plus entscheidet sich zu 74 Prozent überdurchschnittlich häufig für die Variante Auslandskrankenpolice inklusive Rücktransport. Deutlich weniger Deutsche wählen andere gängige Reiseversicherungen: Einen Auto-Schutzbrief schließen 42 Prozent ab, dahinter rangiert zu 41 Prozent die Reise-Unfallversicherung gefolgt zu 34 Prozent von der Reisegepäckversicherung und zu 32 Prozent der Reiserücktrittsversicherung mit Reiseabbruchschutz.

Angehörige und Nachbarn hüten Haus und Hof in der Urlaubszeit

Im Urlaub verlässt sich zu 57 Prozent mehr als die Hälfte der Bundesbürger darauf, dass die eigene Familie sich in ihrer Abwesenheit um Haus oder Wohnung kümmert. Die Nachbarschaft wird zu 24 Prozent von jedem vierten Urlauber hierfür herangezogen. Lediglich ein Prozent der Deutschen lassen ihr Heim während des Urlaubs von Profis wie Housekeeping-Agenturen oder Wachdiensten betreuen.