Archive for August, 2014

Stuttgart – eine Stadt und ihre Immobilien

Dienstag, August 19th, 2014

immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Sind diese Zentren auf diese Wohnwünsche vorbereitet? Gibt es ein vernünftiges Quartier-Management? Ein kritisches Gespräch mit Professor Dr. Hanspeter Gondring von der Dualen Hochschule Stuttgart (DHBW).

Auf Youtube finden sich interessante Beiträge um das Finanz- und Geldwissen der interessierten Internet-Nutzer zu stärken. Ein von der Stuttgarter Zeitung erstellter Beitrag informiert, am Beispiel der Schwabenmetropole Stuttgart, über Chancen und Risiken in der Stadtentwicklung.

Hier folgt der Link zum Video:

Stadtentwickung am Beispiel Stuttgarts mit Prof. Dr. Hanspeter Gondring

Pflegefall kann das Familien-Vermögen kosten

Donnerstag, August 14th, 2014

2014-08-14 (db) Die Bundesregierung will die staatlichen Pflegeleistungen verbessern. Das sind eigentlich gute Nachrichten für Pflegebedürftige und ihre Familien – doch kein Grund, auf die private Vorsorge zu verzichten. Denn trotzdem kann künftig ein Pflegefall für die betroffenen Familien teuer werden, sagen die Experten der Deutschen Bank AG.

Drei von vier Frauen und jeder zweite Mann werden im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Aktuell müssen rund 2,5 Millionen Pflegefälle versorgt werden und das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass diese Zahl bis 2050 auf knapp 4,4 Millionen steigt. Grund dafür ist vor allem die steigende Lebenserwartung: Heute hat ein 60-jähriger Mann in Deutschland im Schnitt noch 21 Jahre zu leben, eine gleichaltrige Frau 25 Jahre – Tendenz steigend.

Doch gute Pflege, sei es im Heim oder im eigenen Zuhause, kostet sehr viel Geld und Zeit. Mit einer großen Pflegereform will die Bundesregierung deshalb von 2015 an die Lage der Pflegebedürftigen verbessern. Konkret sollen die Leistungen im Pflegefall um bis zu 4 Prozent angehoben werden, die Pflegestufen sollen von heute drei auf fünf erweitert und besser auf unter Demenz Leidende abgestimmt werden. Für die Betreuung sollen zudem mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen und pflegende Familienmitglieder können sich auf mehr Entlastung freuen – etwa durch ambulante Dienste, wenn die Familie Urlaub machen möchte.

Die Pflege-Versorgungslücke bleibt

Die durchschnittlichen Pflegekosten in der höchsten Pflegestufe III („schwerste Pflegebedürftigkeit“) betragen rund 3.300 Euro monatlich. Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet derzeit aber nur 1.550 Euro – für die Differenz von 1.750 Euro im Monat müssen die Betroffenen selbst aufkommen. Ein angespartes Vermögen von 100.000 Euro ist so in weniger als fünf Jahren aufgebraucht. Werden die gesetzlichen Leistungen wie geplant um vier Prozent angehoben, reicht das Ersparte gerade einmal zwei Monate länger.
Dazu kommt, dass neben dem Sparkonto unter Umständen auch das Eigenheim herangezogen werden kann, um die Pflegekosten zu decken. Reicht das immer noch nicht aus, sind sogar Kinder und andere Verwandte in gerader Linie unterhaltspflichtig. „Ein langjähriger Pflegefall kann somit nicht nur das Vermögen des Pflegebedürftigen, sondern auch das der nächsten Generation aufzehren“, warnt Stephan Moltzen, Vorsorge-Experte der Deutschen Bank.

Flexible Lösungen für eine private Pflege-Absicherung

Die private Vorsorge für den Pflegefall bleibt daher auch zukünftig ein Muss. Eine private Pflegeversicherung bietet flexible Möglichkeiten der Absicherung, denn die Kunden können ganz nach ihrem Bedarf eine Pflegerente in individueller Höhe für die unterschiedlichen Pflegestufen vereinbaren. Neben der klassischen Pflegeversicherung mit laufender Beitragszahlung gibt es dafür auch innovative Konzepte gegen Einmalbeitrag. So können auch Ruheständler, die im Alter über einen höheren Geldbetrag verfügen, noch für den Pflegefall vorsorgen. Eine staatliche Förderung ist unter bestimmten Bedingungen möglich.

„Die private Pflegevorsorge ist ein flexibles Instrument für jeden Lebensabschnitt, um finanzielle Risiken im Alter abzusichern“, so Moltzen. „Die Versicherungsnehmer können so ihr eigenes Vermögen und ihren Immobilienbesitz schützen. Und nicht zuletzt haben sie mit einer privaten Vorsorge das gute Gefühl, ihren Angehörigen im Alter finanziell nicht zur Last zu fallen.“

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Versicherer müssen Betreungswünsche akzeptieren

Donnerstag, August 14th, 2014

Immer wieder ärgert es Versicherungskunden, wenn Versicherer den Betreuungswunsch und das Mandat des beauftragten Versicherungsmaklers ignorieren. Ein aktuelles Urteil schafft Klarheit.

2014-08-14 (db) Das Oberlandesgericht München hat sich mit einem Versicherer beschäftigt, der in einem Schreiben an seinen Kunden, den Betreuungswunsch des Versicherungsnehmers auf eine Betreuung durch einen beauftragten Versicherungsmakler, missachtet hat. Stattdessen wurde im Anschreiben an den Kunden ein Versicherungsvermittler des Versicherungsunternehmens als Ansprechpartner und Betreuer benannt.

Im Streitfall war konkret als Betreuer des Kunden („Es betreut Sie:…“) nicht der Makler des Kunden aufgeführt, sondern eine Ausschließlichkeitsagentur des beklagten Versicherers. Das Schreiben des Versicherers war an den Versicherungsnehmer gerichtet und wurde allerdings an den Makler („c/o“) übersandt.

Fehlerhafte Angabe des Betreuers verstößt gegen das UWG
Das Oberlandesgericht München hat bestätigt, dass diese Angabe irreführend im Sinne des § 5 Abs. 1 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) ist.

Die Begründung: Die fehlerhafte Darstellung der Betreuung könne dazu führen, dass sich der Versicherte bei einem konkreten Anliegen nicht mit dem richtigen Betreuer in Verbindung setzt „und in der Folge Geschäfte vornimmt, die er sonst nicht getätigt hätte“.

OLG München, Urteil vom 03.07.2014, Az.: 29 U 5030/13

Haftungsprivileg bei Schulkindern – Fuß vom Gas

Mittwoch, August 13th, 2014

In der Beratung von Kunden in der Kraftfahrt-Versicherung sollten Autofahrer und Eltern von Schulanfängern vor allem bei Schuljahrbeginn informiert werden. Eltern die noch nicht Kunde sind, könnten es werden.

2014-08-13 (db) Die großen Ferien sind in einigen Bundesländern schon wieder vorbei. Die Schule beginnt: Zig-tausende von Schülern machen sich täglich auf den Schulweg und der birgt Risiken: Fast 22.000 Kinder waren im vergangenen Jahr in Verkehrsunfälle verwickelt.

Besonders häufig verunglücken Kinder am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicher machen.

Schulweg planen und mit den Kindern mehrfach ablaufen

Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe rät Eltern von Schulanfängern, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Außerdem sollten die Übungsläufe möglichst zu Zeiten stattfinden, zu denen auch der Nachwuchs auf dem Weg in die Schule sein wird. Zudem sollten Eltern beim Üben Wert darauf legen, dass ein Kind am Bordstein stehen bleibt, Blickkontakt zum Fahrer eines Fahrzeugs sucht und die eigene Absicht deutlich macht, bevor es die Straße wirklich überquert.

Haftungsprivileg
soll Kinder schützen

Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder trotz aller Vorsichtsmaßnahmen oftmals überfordert sind, wenn sie die Gefahren im motorisierten Straßenverkehr erkennen sollen. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie einem Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag.

Autofahrer, die in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt werden, haften also unabhängig von der Schuldfrage. Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer allgemeinen Einsichtsfähigkeit ab – ob sie also die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen generell richtig einschätzen können. Die Praxis zeigt, dass viele Kinder über zehn Jahren dazu durchaus in der Lage sind. Gleichzeitig kommt es aber auch noch auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.
Durch die Haftungsprivilegierung von Kindern unter zehn Jahren müssen Autofahrer zudem stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten.

Augen auf, Gas weg, vor Schulen und Kindergärten

Wer Kinder sieht, muss vorsichtig fahren: Also beide Straßenseiten im Auge behalten und so fahren, dass man jederzeit bremsen kann. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Haftungsprivileg

Aquaplaning bedeutet Wasserski mit dem Auto

Mittwoch, August 13th, 2014

In der Beratung von Kunden in der Kraftfahrt-Versicherung sollten Versicherungsmakler und Versicherungsvermittler auf regelmäßige Informationen als Service achten. So wird die Wechselgefahr zum Jahresende wegen ein paar Euro Prämie deutlich reduziert.

2014-08-13 (db) Unwetter ziehen über Deutschland. Oft sind sie begleitet von extremen Regenfällen, die nicht nur Keller überfluten. Wer da mit dem Auto unterwegs ist, kann leicht die Schrecken des Aquaplanings erleben. Nach Auskunft des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) verhindert dabei das Wasser auf der Straße den Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn, besonders bei höherem Tempo. Die Räder schwimmen auf.
Das Auto fährt praktisch „Wasserski“ und lässt sich nicht mehr lenken.

Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb äußert sich Aquaplaning durch Aufheulen des Motors, also das Durchdrehen der Vorderräder.
Autofahrer sollen bei starkem Regen besonders vorsichtig fahren. Also Fuß vom Gaspedal und die Geschwindigkeit verringern. Schwimmt das Fahrzeug trotzdem einmal auf, hilft nur Auskuppeln und Lenkrad gerade stellen. So kann das Auto bei erneutem Bodenkontakt wieder geradeaus fahren.
Aquaplaning kann schon bei weniger als 60 km/h entstehen.

Besonders groß ist die Gefahr, wenn die Reifen abgefahren sind, da sie das Wasser nicht mehr durch die Profilrillen verdrängen können. Vorsicht ist auch bei Fahrbahnvertiefungen oder Spurrillen geboten. Hier sammelt sich Wasser und lässt die Reifen schneller aufschwimmen.
Spritzfontänen vorausfahrender Autos sind ein sicherer Hinweis für eine drohende Gefahr von Aquaplaning. Spätestens jetzt heißt es sofort für informierte Autofahrer: Runter vom Gas.

Die Fahrer von Fahrzeugen mit All-Rad-Antrieb fühlen sich sicherer. Diese Sicherheit hat durchaus ihre Berechtigung bei geringerer Geschwindigkeit. Die Gefahr des Aufschwimmens der Reifen wird hier besser durch den Ausgleich über die Einzelrad-Steuerung ausgeglichen. Aber auch hier gilt: Runter vom Gaspedal schafft mehr Sicherheit.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit rund 500.000 Mitgliedern der drittgrößte Automobilclub in Deutschland. Die Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG sind verbundene Tochterunternehmen die eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Beihilfe bei Wildschaden über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen bieten. Im Verhältnis von Leistungen und Prämie haben die Angebote in vielen Rankings und Tarifvergleichen in den letzten Jahren überzeugen können. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 Versicherungsmakler und freie Versicherungsvermittler.

Aquaplaning

Wildschaden

Beim Einkauf etwas für die Rente tun

Dienstag, August 12th, 2014

Beim Einkaufen im Internet etwas für die eigene private Rente tun – das ist das neue Konzept welches Versicherungsgruppe „die Bayerische“ erfolgreich ihren Kunden bietet. Der Versicherer aus Bayern legt eine positive Halbzeitbilanz vor.

2014-08-12 (db) Die Versicherungsgruppe „Die Bayerische“ aus München meldet für die erste Jahreshälfte Erfolge in der Personen- und Sachversicherungssparte. Der Absatz in der Sparte Personenversicherung stieg im Segment Lebensversicherungen um 42 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres an, gemessen in der Netto-Beitragssumme (ohne Einmalbeiträge). Auch die neu entwickelten Tarife im Bereich der Schaden-Haftpflicht-Unfall-(SHU)-Versicherungen führten zu einer Steigerung des Neugeschäftes in Höhe von 104 Prozent bezogen auf den Netto-Jahresbeitrag.

„Die sehr gute Entwicklung unserer Gruppe zeigt, dass die eingeschlagene Wachstumsstrategie der Bayerischen greift“, erläutert Vorstand Martin Gräfer. „Wir sind zuversichtlich, auch in Zukunft überdurchschnittlich wachsen zu können. Nicht zuletzt trägt dazu unser Versprechen „Versichert nach dem Reinheitsgebot“ bei, mit dem wir uns gegenüber dem Wettbewerb differenzieren.“

Die mittelständische bayrische Versicherungsgruppe erwarte für 2014 insgesamt eine Steigerung der Prämieneinnahmen – nach einer marktüberdurchschnittlichen Zunahme der gebuchten Beiträge um elf Prozent im Geschäftsjahr 2013.

Beim Einkaufen im Internet die eigene Rente aufbessern

Dazu beigetragen habe, laut Pressemitteilung, vor allem die Produktentwicklung im Bereich der Lösungen zur Einkommenssicherung und zur Berufsunfähigkeit. Hervorragend sei das neuartige Konzept für die private Altersvorsorge, auf dessen Basis die Kunden durch Einkäufe im Internet über einen Cash-back-Bonus zusätzliche Gutschriften zu Gunsten ihrer privaten Rente sammeln können („Plus Rente“).

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Offline-Show über Online-Vertrieb für Makler

Dienstag, August 12th, 2014

Vor Ort „Offline“ informieren um „Online“ verkaufen zu können. Getreu diesem Motto ist die Fonds Finanz Maklerservice GmbH auf Deutschland-Tournee. Für Teilnehmer die Makler werden wollen und für Makler gibt es vor Ort alle Infos rund um das Verkaufen übers Internet.

2014-08-12 (db) „Online zum Kunden“, so lautet das Motto der diesjährigen Fonds Finanz Spezial-Roadshow 2014. Vom 7. Oktober bis 20. November 2014 wird das Experten-Team in Feldafing, Leipzig, Nürnberg und Mannheim vor Ort zu erleben sein.

Wo suchen die Menschen heute Erstinformation über Versicherungen und Finanzprodukte? Was werden diese Interessenten tun, wenn sie diese Flut an Informationen, Halbwahrheiten und Laienmeinungen überfordert? Wo werden die potentiellen Kunden nach einem kompetenten Ansprechpartner suchen, welche die Informationsflut für sie ordnet, bewertet und sie am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss führt? Die Antworten darauf finden sich in aktuellen Studien:

Über zwei Drittel aller Menschen in Deutschland ab dem 10. Lebensjahr nutzen das Internet.

88 Prozent verschaffen sich über das Netz Informationen über Waren und Dienstleistungen.
W
o sollte ein Versicherungsmakler heute folglich aktiv sein, damit er unabhängig von Zeit und Raum neue Kunden gewinnen und seine bestehenden Kunden langfristig an sich binden kann? Idealerweise da, wo sich die künftigen Kunden informieren, und das ist zumeist das Internet. Neben dem Internet spielt die Empfehlung von Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten eine große Rolle. Aber auch die nutzen zur Erstinformation zumeist das Internet.

Auf der Spezial-Roadshow „Online zum Kunden“ zeigen Experten, wie Versicherungsmakler den Umsatz steigern und sich gleichzeitig neue zeitliche Freiheiten verschaffen können, indem Sie Ihre Kunden online akquirieren und betreuen. Erfahrene Referenten zeigen wie Bestands- und Neukunden über das Internet noch effektiver beraten und betreut werden können.

Die Themenschwerpunkte der Spezial-Roadshow 2014:
– Grundlagen der Online-Beratung
– Notwendige Investitionen und worauf Sie verzichten können
– Neukundengewinnung mit Leads
– In drei Schritten zum Online-Makler
– Die neue Makler-Homepage der Fonds Finanz

Wer Interesse an der Road-Show hat, sollte schnell handeln, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind.

Wer Versicherungsmakler ist oder werden will, kann sich direkt beim Veranstalter Fonds Finanz für, die für Besucher kostenfreie, Veranstaltung anmelden.

Anmeldungs-Link zur Road-Show Spezial

Lohnt sich Lebensversicherung?

Montag, August 11th, 2014

Die klassische deutsche Lebensversicherung ist nach dem Lebensversicherungs-Reformgesetz in der Zukunft mehr als nur ein Spar- oder Kapitalanlageprodukt. Nach der Reform bräuchten die Menschen und die Unternehmen Makler als Facheinkäufer mehr denn je, für Marktvergleiche und Bestands-Sanierungen, so Deutschlands größte Maklergenossenschaft.

2014-08-11 (db) Die VEMA e.G., als größte deutsche Maklergenossenschaft, meldet zum, seit dem 7. August 2014 in Kraft getretenen, Lebensversicherungs-Reformgesetz (LVRG), dass dieses vor allem die private Altersvorsorge über langfristige klassische Kapitallebensversicherung und die private Rentenversicherung wieder stärke.

LVRG stärkt die lebenslange Privatrente

Ein Bank-Sparplan, so die Maklergenossenschaft, sei keine Alternative zur biometrischen Lösung über eine klassische deutsche Lebensversicherung. Ein späterer Entnahmeplan auf eine Bankeinlage könne am Ende sogar dazu führen, dass das Geld im Alter einfach nicht ausreicht. Aus einem Sparplan mit Bankprodukten könne bei Rentenbeginn und später nur so viel entnommen werden, wie zuvor angespart wurde.

Die Lebensversicherer garantieren im Gegensatz dazu eine bestimmte Rente bis ans Lebensende – völlig unabhängig davon, ob der Versicherte nun 80 Jahre, stolze 110 Jahre oder mehr alt wird.
Das Geld reicht für den 365-Tage-Urlaub jedes Jahr auf das Neue. Die private Rente wird zuverlässig Monat für Monat ausbezahlt. Wenn es reicht, dann reicht es, vor allem mit lebenslanger Garantie, so laute die moderne Formel für Wohlstand bis ins hohe Alter.

„Der Gesetzgeber hat in Deutschland mit den staatlich geförderten Vorsorgeprodukten wie Riester- und Rürup-Rente sowie der steuerbegünstigten betrieblichen Altersvorsorge nach § 3 Abs. 63 EStG attraktive Rahmenbedingungen für private Vorsorge geschaffen. Unabhängige Versicherungsmakler helfen bei der optimalen Auswahl, der individuellen Ausgestaltung und kaufen mit Ihren Kunden den besten Versicherungsschutz beim richtigen Versicherer“, erläutert Andreas Brunner, Vorstand der Maklergenossenschaft VEMA e.G. die Bedeutung seines Berufstandes, dem der Versicherungsmakler.

Um ab dem 67. Lebensjahr über eine lebenslange monatliche Zusatzrente von 500 Euro zu verfügen muss ein heute 25jähriger im Durchschnitt bei einer Lebensversicherung nur 90 Euro im Monat investieren. Ein heute 45jähriger muss für eine lebenslange Monatsrente in gleicher Höhe bereits durchschnittlich 270 Euro monatlich investieren. Das wird sich aber lohnen, da diese private Zusatzrente lebenslang geleistet wird – garantiert!

Lebensversicherer investieren sehr nachhaltig

Der Versicherungsexperte Manfred Poweleit (Map-Report) sieht in dem künftig stark veränderten Anlageverhalten der Lebensversicherer die Ursache eines neuen positiven Trends, denn „in den Kapitalanlage-Abteilungen der Lebensversicherer sitzen eigene Profis, die ihren Job können. Statt auf den Bundesschrott deutscher Staatsanleihen zu aktuellen Niedrigzinsen zuzugreifen, wurde in Anleihen anderer Länder und Unternehmen investiert.“ Die Verantwortlichen haben konsequent stärker in Länder investiert, die eine vergleichbare Bonität wie Deutschland, aber auskömmlichere Zinsen ausweisen. Auch der Markt für Unternehmensanleihen ist mit der gebotenen kaufmännischen Vorsicht stärker bedient worden.

Staat stärkt Lebensversicherer, aber Makler-Rat wird notwendiger

„Die klassische Lebensversicherung ist durch die Reform-Gesetze sicherer geworden. Künftig ist es erlaubt Bewertungsreserven zu Gunsten der langfristig Versicherten einzusetzen. Auch das aktuelle BGH-Urteil über die Gültigkeit von älteren Lebenspolicen, weist die Altersvorsorge-Gegner unter den Verbraucherschützern, in die Schranken. Allerdings ist die Auswahl der richtigen Lebensversicherer für das Neugeschäft mit privaten Kunden und Sanierungen betrieblicher Altersvorsorge eine Domäne für Makler, da es auch schwache Anbieter im Markt gibt und geben wird.“, merkt Brunner kritisch an.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Studie: Neukunden in der BU vergleichen gerne

Freitag, August 8th, 2014

Seit der Umstellung in der gesetzlichen Rentenversicherung von Berufsunfähigkeitsrente auf die schwache Erwerbsminderungsrente ist eine private Rente für den Fall der Berufsunfähigkeit sehr wichtig. Eine aktuelle Studie zeigt wie die Zielgruppe für diese Deckung denkt.

2014-08-04 (db) Da die staatlichen Leistungen bei einer Berufsunfähigkeit inzwischen sehr gering ausfallen, raten sogar, die sonst mit Versicherungen nicht so vertrauten Verbraucherschützer zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Im Durchschnitt ist der Neukunde einer BU 31 Jahre alt, rund die Hälfte von ihnen ist ledig und verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von rund 3000 Euro monatlich. So die aktuelle Studie, die mit dem Target Report Assekuranz des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts You Gov erstellt wurde. Mit dem TargetReport sind jederzeit individuelle Zielgruppenuntersuchungen zu verschiedensten Themen möglich.

Jeder zweite aus der Zielgruppe für Berufsunfähigkeits-Policen (51 Prozent) holt sich vor dem Abschluss einer BU-Versicherung meist nur ein oder zwei Angebote ein, bei den Gesamtbefragten tun dies allerdings 63 Prozent. Auch sind BU-Neukunden deutlich kritischer. Bevor eine Police abgeschlossen wird, denken 73 Prozent meist gründlich über diese Entscheidung nach. Nur rund jeder Vierte (27 Prozent) entscheidet sich aus dem Bauch heraus. Beim Bedürfnis nach Sicherheit unterscheiden sich die BU-Neukunden aber nicht vom durchschnittlichen Versicherungsnehmer. Rund sieben von zehn Befragten fühlen sich nur wohl, wenn sie rundum gut abgesichert sind. Bei denen, die bereits länger eine BU besitzen, ist das Bedürfnis nach Sicherheit noch höher (80 Prozent).

Geht es um konkrete Leistungserwartungen der BU-Neukunden an allgemeine Versicherungspolicen, so sticht hier besonders der Einschluss aller relevanten Risiken und Leistungen beim Abschluss hervor. 36 Prozent der Befragten ist dieser Aspekt sogar so wichtig, dass sie dafür etwas höhere Prämien bezahlen würden. Unter den Gesamtbefragten ist es rund jeder Fünfte (22 Prozent). Ebenfalls ist eine schnelle und unbürokratische Hilfe im Leistungsfall von Bedeutung: 21 Prozent würden hierfür höhere Prämien für die BU-Deckung in Kauf nehmen, bei Versicherungsnehmer für sonstige Policen sind es lediglich 13 Prozent.

Einen Trend gibt es auch bei den Einkommensgruppen, die eine BU abschließen. Im Zeitraum 2011 bis 2013 lag das durchschnittliche monatliche Haushalts-Nettoeinkommen der Neukunden bei 3.084 Euro. Das sind 17 Prozent mehr bei den Neukunden der Jahre 2008 bis 2010 und 27 Prozent mehr als im Zeitraum 2005-2007. Die Marktforscher geben zum Vergleich die Gesamtstichprobe an, das ist der Durchschnitt aller Befragten, also mit und ohne BU. Deren mittleres Einkommen von 2.424 Euro wurde von den neu in der Sparte Berufsunfähigkeit Versicherten um 27 Prozent übertroffen.
Der Anteil der Antragsteller mit einem Einkommen bis 1.500 Euro ging in dem Beobachtungszeitraum vom 19 über 13 auf zuletzt neun Prozent zurück. Gleichzeitig wuchs der Neugeschäftsanteil der Einkommensgruppe über 3.500 Euro von 19 über 27 auf nun 32 Prozent. Besserverdienende interessieren sich zunehmend für die Absicherung ihres Lohns im Fall einer Berufsunfähigkeit.

„Für Versicherer und Vermittler gilt es, potenzielle Kunden für eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Sachen Verhalten schon vor dem ersten Beratungsgespräch gründlich unter die Lupe zu nehmen“ weiß Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzmarktforschung bei YouGov. „So können sich diese optimal an deren Bedürfnissen orientieren und so die Wahrscheinlichkeit eines Abschlusses steigern“, so Dr. Gaedeke weiter.

Für die Studie wurden über 80.000 Versicherungs(mit)entscheider in den Jahren 2005-2013 befragt. Speziell bei den BU-Neukunden sind fast 800 Personen über die letzten neun Jahre befragt worden.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist