Gesundheitsversorger ist Top-fit

Alte Leipziger- Hallesche im Aufwind

Lebensversicherer quicklebendig und Gesundheitsvorsorge top fit – die Alte Leipziger und Hallesche ©-nd3000 – Fotolia.com

Die Lebensversicherung ist eine quicklebendige Vorsorge für das Alter und eine servicestarke private Krankenversicherung ist machbar, so lautet die positive Bilanz des Alte Leipziger-Hallesche Konzerns.

2017-02-02 (db finanzwelt) Die Prämieneinnahmen und Mittelzuflüsse der Alte Leipziger-Hallesche blieben im Geschäftsjahr 2016 stabil und erreichten wie im Geschäftsjahr 2015 4,4 Milliarden Euro. Mit satten 3,5 Milliarden Euro entfiel ein Großteil der Umsätze auf die beiden Muttergesellschaften des Gleichordnungskonzerns, Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. aus Oberursel und Hallesche Krankenversicherung a.G. aus Stuttgart.

Lebensversicherer hat sich gut behauptet
Nach vorläufigen Zahlen erhöhten sich die gebuchten Beitragseinnahmen um 0,7 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Damit konnte der Lebensversicherer aus Oberursel das hervorragende Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 nochmals steigern. Der Lebensversicherer bezeichnet diese Entwicklung als sehr zufriedenstellend. In einem leicht rückläufigen Marktumfeld hat sich die Alte Leipziger gut behauptet und ihren Platz unter den zehn größten Lebensversicherern in Deutschland gefestigt.
Das Neugeschäft entwickelte sich, besonders vor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfelds, sehr erfreulich. Es wird leicht über dem Vorjahr (2015: 912 Millionen Euro) liegen.

Der Zinszusatzreserve wurden 400 Millionen Euro zugeführt, das erhöht die nachhaltige Sicherheit der Versprechen für die Versicherten deutlich. Trotz dieser hohen Reserve ist vorgesehen, das Eigenkapital mit zusätzlichen 40 Millionen Euro zu dotieren. Die Eigenmittel des Lebensversicherers werden dann bei mehr als 840 Millionen Euro liegen.

Hallesche sichert die Gesundheitsvorsorge
Nach einer stabilen Geschäftsentwicklung 2015 kann die Hallesche Krankenversicherung, als die private Gesundheitskasse, im Geschäftsjahr 2016 einen starken Anstieg ihrer Neugeschäftsprämien (inkl. gesetzlichem Zuschlag) verzeichnen. Sie stiegen von 2,4 auf 3,8 Millionen Euro Monatsprämie an. Neben dem Gewinn neuer Versicherten in der Krankheitskosten-Vollversicherung wurde der Zuwachs von 57 Prozent auch in Deckungen für Beihilfeablöseversicherungen erzielt.

Die versicherungstechnische Ergebnisquote stieg auf 16,5 Prozent. Die Bruttoprämieneinnahmen nahmen deutlich zu und stiegen von 1.140 auf 1.149 Millionen Euro.

Es wird ein Bruttoüberschuss von über 220 Millionen Euro erwartet. Das ermöglicht eine hohe Zuführung zur erfolgsabhängigen Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB), um die Mittel für dauerhafte Beitragslimitierungen und ‑rückerstattungen bei Leistungsfreiheit zu stärken.
Das Eigenkapital wird weiter aufgebaut und erhöht sich von 309 auf 337 Millionen Euro.

Positive Prognose für 2017
Mit dem Rückenwind eines erfolgreichen Geschäftsjahres 2016 und der Vorstellung des neuen flexiblen Rentenversicherungstarifs AL Rente Flex in einer Veranstaltungsreihe für Makler und Vermittlungsunternehmer ist der Konzern erfolgreich in das neue Jahr gestartet.

Neue Deckung für private Rente
Die Versicherungslösung AL Rente Flex vereint die Vorteile der fondsgebundenen und der klassischen Rentenversicherungen. Versicherte, denen vor allem Sicherheit und Garantien beim Aufbau der Altersvorsorge wichtig sind, können einen Teil oder die gesamten Beiträge in die klassische Anlage, d.h. das Sicherungsvermögen der Alten Leipziger, investieren. Wer von den Chancen des Aktienmarktes profitieren möchte, zahlt in Fonds ein. Es kann monatlich neu festgelegt werden, in welche Anlage die Beiträge fließen. Informationen zur Entwicklung der eigenen Rentenversicherung können Kunden über eine neu entwickelte App abrufen.

Auf Solvency II vorbereitet
Mit ihrer seit vielen Jahren sicherheitsorientierten Geschäftspolitik, einer sehr guten Ausstattung mit Eigenmitteln und einer hohen Risikotragfähigkeit kann die Alte Leipziger Lebensversicherung die Eigenmittelvorgaben von Solvency II ohne Stützung durch Übergangsmaßnahmen und ohne Volatility Adjustment einhalten.

Hallesche setzt auf bestmöglichen Service und Kooperation
Die Ratingagentur Assekurata bestätigte der Hallesche als Gesundheitsversicherer im 19. Rating in Folge die Bewertung „sehr gut“. Der Stuttgarter Krankenversicherer Hallesche weise eine exzellente Prämienstabilität, Sicherheitslage und einen exzellenten Unternehmenserfolg aus. Ergänzend zur bewährten Vollversicherung setzt der Gesundheitsversicherer verstärkt auch auf Zusatz- und Gruppenversicherungen. Beispielsweise wurde die neue Zahn-Zusatzversicherung DENT bereits mehrfach wegen seiner Leistungen ausgezeichnet. In der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) soll der noch junge Markt in Kooperation mit der gesetzlichen Betriebskrankenkasse mhplus BKK weiter erschlossen werden.

Dietmar Braun

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