Daten als IT-Gedächtnis schützen

Die Datenwiederherstellung muss regelmäßig zur Probe als Prävention erfolgen. Von Zeit zu Zeit sollten Betriebe prüfen, ob sie mithilfe der Sicherheitskopien ihre Daten wiederherstellen können.

Updates für Betriebssysteme oder Programme müssen sofort erfolgen. Oft verbergen sich dahinter sogenannte Sicherheitspatches, also Versionen einer Software, in der Sicherheitslücken geschlossen wurden. Wie wichtig solche Updates sind, zeigte die Angriffswelle mit der Wanna-Cry-Schadsoftware im Mai 2017, die mehr als 230.000 Windows-Computer in über 100 Ländern betraf. Der Virus nutzte eine Sicherheitslücke, die bekannt war, schon zwei Monate zuvor hatte Microsoft ein Sicherheits-Patch herausgegeben. Wer dieses rechtzeitig installiert hatte, war gegen den Angriff immun.

Betriebssysteme laden in der Regel automatisch die aktuellen Updates herunter und installieren diese. Diese Update-Funktion sollte auf keinen Fall deaktiviert werden. Zudem müssen die Rechner nach dem Update regelmäßig heruntergefahren und neu gestartet werden. Ansonsten können die Updates nicht installiert werden.

Einzelne Programme oder Plugins können Sicherheitslücken enthalten, auch für die sollten aktuelle Versionen eingespielt werden.

Vor einem Update sollte eine Datensicherung als Punkt zur Wiederherstellung des Systems gesetzt werden, da ein Update manchmal auch zu technischen Problemen führen kann.

Die Firewall funktioniert wie eine Grenzkontrolle. Nur mit aktuell gültigen Ein- und Ausreisepapieren dürfen Datenpakete vom eigenen Netzwerk ins offene Internet und umgekehrt. Solch einen Schutz sollte jeder Server haben, um die zahllosen Angriffe aus dem Netz abzuwehren. Eine spezielle Software zur Sicherheitsüberwachung (Security Monitoring) oder zur Erkennung von Eindringlingen (Intrusion Detection) sind gute Maßnahmen, um die Sicherheit des eigenen Netzwerks zu stärken.

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