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20.10.2011 von fgbraun.
Studie. Die Deutschen setzen in der Vorsorge verstärkt auf das Eigeneim, investieren auch alternativ in physisches Gold und in die betriebliche Altersvorsorge. Ältere haben Angst vor Armut und die Jungen haben zur Hälfte noch keinen Plan für die Zukunft.
Jeder fünfte Berufstätige ab 50 Jahre glaube im Alter seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. Dies sei der höchste Wert, der in der jährlichen Studie “Altersvorsorge in Deutschland” der Postbank AG seit 2006 je gemessen wurde.
Die Postbank-Studie “Altersvorsorge in Deutschland” ist in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge seit 2003 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt worden. Für die Studie wurden in einer repräsentativen Umfrage in diesem Jahr 1.771 in Deutschland lebende Bürger ab 16 Jahre befragt.
Erschreckend sei dass nur etwa die Hälfte der jungen Berufstätigen unter 30 Jahren noch einen Ausbau der eigenen privaten Altersvorsorge plane. Das sei ein Negativrekord seit 2003 meinen die Autoren der Studie.
Klaren Favorit in der Altersvorsorge sei laut der Studie das Eigenheim. Jeder Dritte der an privater Vorsorge interessierte Berufstätigen plane den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände. Ein neuer Trend sind mehr Berufstätige die zur Altersvorsorge in Goldmünzen oder Goldbarren investieren als Alternative zu einer privaten Riester-Rente.
Verschuldung in Europa verunsichert Deutsche
Laut Postbank-Studie betrifft die größte Sorge der Bundesbürger eine Entwertung von Ersparnissen durch Inflation. Jeder dritte Deutsche befürchtet dies aktuell. Dass durch Zahlungen Deutschlands an andere Länder Geld für die staatliche Rentenkasse fehlt, beunruhigt 30 Prozent der Bundesbürger.
Wie nachhaltig die Verunsicherung ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: 43 Prozent aller Berufstätigen fragen sich “welche private Anlageform überhaupt noch Sinn macht”. Jeder Dritte hat auch stärkere Zweifel an der Sicherheit der privaten Altersvorsorge.
Geringer Ausbau der Altersvorsorge in Deutschland
Mit der wachsenden Unsicherheit erlahmt der Ausbau privater Altersvorsorge in Deutschland. Fast vier von zehn Berufstätigen geben aktuell an, keinen Ausbau mehr zu planen. Bei der Gruppe die vorsorgt, hat sich die Höhe ihrer monatlichen Beiträge um sechs Prozent gegenüber 2010 auf derzeit 188 Euro im Monat reduziert.
Auffällig ist das Verhalten der jungen Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren. Unter ihnen will nur rund die Hälfte noch weiter privat vorsorgen. Zum Vergleich: Vor dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 waren es noch 65 Prozent.
Ein Viertel der jungen Berufstätigen sagt jetzt ausdrücklich, nicht weiter vorsorgen zu wollen - ein Rekordwert in den Messungen der Postbank-Studien seit 2003 und eine Verdopplung allein gegenüber dem Jahr 2010.
Gold schlägt in der Gunst aktuell die Riester-Rente
Die Suche nach einer vermeintlich sicheren Altersvorsorge lässt das Interesse an Goldbarren und Goldmünzen stark ansteigen. Mit 13 Prozent plant mehr als jeder achte Berufstätige, der seine private Vorsorge noch ausbauen will, einen Goldkauf. Eine private Riester-Rente kommt hier auf nur zwölf Prozent.
Spiegelbildlich ist dazu die Einschätzung, welche Anlageform als “besonders sicher” gesehen wird. Hier kommt das Gold auf 39 Prozent und die private Riester-Rente auf nur 21 Prozent.
Der “Wohn-Riester” für die Anschaffung eines Eigenheims erreicht gar nur sieben Prozent der Nennungen. Allerdings: Vier von zehn Berufstätigen hörten in der diesjährigen Postbank-Befragung “jetzt zum ersten Mal vom Angebot Wohn-Riester”.
Immobilien und die betriebliche Altersvorsorge sind Gewinner
Jeder dritte Berufstätige, der seine Altersvorsorge noch erweitern will, plant den Erwerb einer eigenen Wohnung oder eines eigenen Hauses. Dies sind gut 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wertschätzung des Eigenheims als “ideale Vorsorgeform” ist bei jungen Berufstätigen unter 30 und bei Berufstätigen in Ostdeutschland gewachsen. Hier schließen die Ostdeutschen mit 64 Prozent nun erstmals fast auf das Niveau im Westen auf, wo der Wert bei 68 Prozent liegt.
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2011 stieg gegenüber dem Vorjahr, nach den Daten des Statistische Bundesamt, um gut 25 Prozent. Es wurden damit bereits fast zwei Drittel des Gesamtvolumens von 2010 erreicht. Bei steigendem Interesse und niedrigen Zinskonditionen für die Finanzierung könnte ein Aufwärtstrends im Immobilienbereich erwartet werden.
Neben Sachwerten gibt es noch eine Vorsorgeform, die 2011 in allen Bereichen zulegen kann: Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV). Als “Ideale Form der Alterssicherung” wird sie aktuell mit 48 Prozent der Befragten von jedem Zweiten genannt. Glatt verdoppelt hat sich gegenüber dem Vorjahr auch die Zahl derer, die hierin jetzt vermehrt investieren wollen.
Dr. Michael Meyer, Retailvorstand der Postbank AG, gab heute bei der Vorstellung der Postbank-Studie zur “Altersvorsorge in Deutschland 2011/2012″ folgende Empfehlungen:
1. Angebote zur privaten Altersvorsorge müssen stärker motivieren!
“Das Vorziehen staatlicher Förderung, etwa als attraktive “Sofort-Prämien” bei Riester-Produkten gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit, könnte verstärkte Anreize schaffen, insbesondere für berufstätige Frauen mit niedrigeren Einkommen, wo die Vorsorgeanstrengungen noch zu gering sind.”
2. Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge ausweiten!
“Vermehrte Beratung in den Unternehmen aber auch eine breitere Palette von Angeboten sind hier erforderlich, die auf unterschiedliche Einkommens- und Familiensituationen individueller eingehen.”
3. Die positive Stimmung zum Immobilienerwerb nutzen!
“Das Förderangebot des Wohn-Riesters ist kompliziert. Eine einfachere und schneller fühlbare Förderung könnte wie beim Ur-Produkt Riester-Rente hier deutlich höhere Nutzungszahlen bewirken.”
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11.10.2011 von fgbraun.
Stuttgart. Das robuste Wirtschaftswachstum in Deutschland sei nicht von Dauer, denn aktuell würden die Aussichten wieder schlechter werden, so die aktuelle Einschätzung der W&W Asset Management GmbH, ein Tochterunternehmen der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG).
Einer Rezession, die für die Europäische Wirtschaftsunion (EWU) im nächsten Jahr zu erwarten sei, könnte sich Deutschland zwar voraussichtlich entziehen. Mit einem stark verlangsamten und nur moderaten Wachstum sei 2012 zu rechnen.
Im zweiten Quartal sei das deutsche Wirtschaftswachstum mit geschätzten 2,7 Prozent im Jahresvergleich deutlich geringer ausgefallen als im letzten Quartal. Spuren im deutschen Industriesektor hinterlässt vor allem die geringere Nachfrage aus dem Ausland. In der EWU habe sich das Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt.
“Inzwischen gehen wir für 2011 zwar noch von einem positiven Wachstum von 1,25
Prozent in der EWU aus, für das kommende Jahr rechnen wir allerdings mit einer
Rezession. Dieser dürfte Deutschland entgehen können, aber auch hier wird das
Wachstum 2012 nur sehr moderat ausfallen”, erläutert Ortansa Becker,
Kapitalmarktanalystin der W&W Asset Management.
Die hohe Risikoaversion der Anleger beschere den Aktienmärkten weiter deutliche
Kursverluste. “Moderates Erholungspotenzial bis Ende des Jahres birgt lediglich
die bislang noch erfreuliche Entwicklung bei den Unternehmensgewinnen sowie die
höhere Attraktivität von Aktien gegenüber Staatsanleihen angesichts des historisch
niedrigen Niveau der Renditen”, meint die Stuttgarter Kapitalmarktanalystin.
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28.9.2011 von fgbraun.
Die HUK-Coburg Bausparkasse und die Aachener Bausparkasse verhandeln über ein Zusammengehen der beiden Unternehmen. Der Zusammenschluss der beiden Partner soll bereits im Laufe des Jahres 2012 erfolgen.
In Kürze soll die Absichtserklärung („Letter of Intent“) unterzeichnet werden. Dies stehe unter dem rechtlichen Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und Gremien beider Häuser. Hauptsitz der fusionierten Bausparkasse soll Aachen sein, der Standort Coburg soll aber erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen seien, nach Angaben der beiden Partner nicht geplant.
Für die Bestandskunden beider Bausparkassen soll sich nach eigenen Angaben mit der Verschmelzung nichts ändern. Im Neugeschäft wird das Produktangebot ein breites Spektrum abdecken, das den unterschiedlichen Produkt- und Marketingstrategien der Muttergesellschaften gerecht würde.
Die Kundensachbearbeitung in Coburg und die Vertriebsstruktur im Bundesgebiet bleiben erhalten. Die Stabsfunktionen werden in Aachen zusammengeführt. Mitarbeitern aus diesen Bereichen, die nicht nach Aachen wechseln wollen, werden vergleichbare Arbeitsplätze bei der HUK-Coburg angeboten.
Ziel der Zusammenführung sei es, die Kräfte der beiden Gesellschaften zu bündeln, um den Kunden dauerhaft günstige Produkte und Lösungen rund um das Bausparen und die Finanzierung der eigenen vier Wände zu bieten. Durch die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen soll das Geschäftsmodell stabiler und profitabler werden.
Historie der beiden Bausparkassen
Die Aachener Bausparkasse wurde 1926 von Aachener Bürgern als Verein der solidarischen Selbsthilfe zur Überwindung der Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg gegründet. Sie ist heute die zweitälteste deutsche Bausparkasse und wird aktuell von acht Versicherungskonzernen getragen, die wie die HUK-Coburg überwiegend aus der Tradition der Versicherungsvereine stammen. Größte Einzelaktionäre sind, neben dem Gothaer Konzern, die Universa-Versicherungen und die LVM. Im Jahr 2010 erzielte die Aachener Bausparkasse ein Netto-Neugeschäft von 29.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 541 Millionen Euro. Insgesamt betrug der Vertragsbestand Ende 2010 knapp 221.000 Verträge mit einer Bausparsumme von rund vier Milliarden Euro. Die Aachener Bausparkasse beschäftigte Ende 2010 im Unternehmen 235 Mitarbeiter, die Bilanzsumme betrug rund eine Milliarde Euro. Die Bauspareinlagen erreichten 592 Millionen Euro und die Baudarlehen 820 Millionen Euro.
Die HUK-Coburg-Bausparkasse wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, das Angebot der HUK-Coburg Versicherungsgruppe zur Alters- und Vermögensvorsorge durch Bausparprodukte abzurunden. 2010 erreichte das Unternehmen ein Netto-Neugeschäft von knapp 20.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 355 Millionen Euro. Der Bestand belief sich Ende 2010 auf 210.000 Verträge mit einer Bausparsumme von 3,6 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme belief sich auf 1,34 Milliarden Euro. Die Bauspareinlagen betrugen 963 Millionen Euro und der Darlehensbestand erreichte 893 Millionen Euro. Ende 2010 beschäftigte die Bausparkasse 141 Mitarbeiter.
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27.9.2011 von fgbraun.
Die Hypotheken-Zinsen sind erneut gefallen. Baugeld ist damit wieder so günstig wie beim Zinstief vor einem Jahr. Steht bald eine Anschlussfinanzierung an, lässt sich mit einem Forward-Darlehen die bisherige Rate reduzieren.
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Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren sind aktuell mit einer effektiven Verzinsung von deutlich unter vier Prozent zu haben. Baugeld ist damit wieder so günstig wie vor einem Jahr, als die Zinsen einen neuen Tiefpunkt erreicht hatten. Der Grund liegt in der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Viele Investoren, denen die europäische Schuldenkrise Sorgen bereitet, suchen Sicherheit und finden sie vor allem in deutschen Bundesanleihen. Bei wachsender Nachfrage sinkt die Rendite dieser erstklassigen Papiere, die sogenannte Umlaufrendite, an der sich dann die Zinsen für Baufinanzierungen orientieren.
So war zum Beispiel 2008 ein zehnjähriges Hypotheken-Darlehen für einen nominalen Sollzins von knapp 5,5 Prozent zu haben. Verglichen damit besteht bei einem aktuell angenommenen Zins von 3,5 Prozent, einem Kreditvolumen von 100.000 Euro und einer Anfangstilgung von zwei Prozent ein Einsparpotenzial von monatlich rund 167 Euro. Wer jetzt plant, eine Immobilie zu erwerben, kann sich die niedrigen Zinsen für mehrere Jahre sichern.
Über ein Forward-Darlehen vorzeitig Zinsen sichern
Aber auch Immobilienbesitzer, die bereits eine laufende Finanzierung haben, können das niedrige Zinsniveau nutzen. “Wenn die Zinsbindung des alten Darlehens in den nächsten drei Jahren ausläuft, kann schon jetzt eine Anschlussfinanzierung vereinbart werden. Mit einem Forward-Darlehen lassen sich die aktuell günstigen Konditionen bereits für die Zukunft festschreiben,” erläutert Dr. Jens Wohlfahrt, Baufinanzierungs-Experte Deutsche Bank AG. Die Kreditnehmer könnten die weitere Zinsentwicklung dann in aller Ruhe abwarten. Gerade wenn das Zinsniveau wieder steigen kann, garantiert den Darlehensnehmern das Forward-Darlehen ab Beginn der Anschlussfinanzierung den vereinbarten niedrigen Zins.
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22.9.2011 von fgbraun.
Am gestrigen Mittwoch fand an der Stuttgarter Börse der traditionelle Börsenempfang statt. Vor rund 400 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sprach als Gastredner Friedrich Merz, ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
In seinem Vortrag betonte Merz, dass die momentane Krise beispiellos sei. „Es handelt sich nicht um eine Krise des Euros, sondern um eine Staatsschuldenkrise. Für die Bewältigung dieser Staatsschuldenkrise gibt es keine Lehrbücher, denn sie betrifft einen gemeinsamen Währungsraum verschiedener Volkswirtschaften. Dies ist eine Herausforderung, die in ihren Dimensionen fast vergleichbar mit der deutschen Einheit ist“, so Merz.
Eine gemeinsame Währung sei auf Dauer nur mit einer politischen Integration aller Staaten in Europa möglich. Eine Rückkehr in die alte Zeit sei keine Option. Merz zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die aktuellen Probleme bewältigt werden könnten. Schon nach der letzten Finanzkrise sei es die exportorientierte mittelständische Industrie in Deutschland gewesen, die wesentlich dazu beigetragen habe, die Krise schnell hinter sich zu lassen.
Von der Börse Stuttgart erhoffe er sich auch in Zukunft Signale für die Märkte. So habe Stuttgart den Weg für den Mittelstand an die Kapitalmärkte auch unterhalb eines Börsenganges geebnet. Damit werde die Börse Stuttgart den Bedürfnissen der Marktteilnehmer gerecht. Dies zeige, dass die Kapitalmärkte in Deutschland funktionierten.
In Zeiten volatiler Märkte und globaler Börsenfusionen komme der Börse Stuttgart eine besondere Rolle zu, sagte Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH. In seiner Rede betonte er, dass sich Anleger in Stuttgart auch in turbulenten Marktphasen auf eine schnelle und zuverlässige Ausführung ihrer Orders verlassen könnten. Der zunehmende Wandel in der Börsenlandschaft führe dazu, dass die Interessen privater Anleger aus dem Blick vieler Handelsplätze gerieten. „Deshalb richtet die Börse Stuttgart ihre Angebote und Services konsequent auf die Bedürfnisse der Privatanleger aus“, so Lammersdorf. Ein hybrides Handelsmodell, das Technologie mit menschlicher Expertise verknüpft, und Services wie eine kostenlose Kundenhotline seien hierfür gute Beispiele.
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31.8.2011 von fgbraun.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) stellte heute das Ergebnis einer umfassenden Studie der Beratungsqualität von 26 Top-Vermögensverwaltern in Deutschland vor. Nur ein Drittel der Spezialisten glänzte mit einer sehr guten Leistung, 30 Prozent der Verwalter dagegen wurden mit ausreichend oder schlechter bewertet.
Testsieger und „Bester Vermögensverwalter 2011“ wurde in der Studie Hauck & Aufhäuser. Die Privatbank erstellte den besten Anlagevorschlag und beriet professionell.
Auf Rang zwei folgte Credit Suisse Deutschland. Die Schweizer hätten sehr gute Leistungen in der Beratung geboten und bei ihrem Anlagevorschlag das beste
Risikomanagement gezeigt.
Avesco Financial Services belegte Rang drei. Besondere Stärken seien hier das hervorragende Beratungsgespräch sowie der ausgesprochen ganzheitliche Ansatz gewesen.
Die Fürst Fugger Privatbank überzeugte in der Studie durch die beste Beratung vor Ort, BHF Bank mit dem besten Portfolio.
Die Beratung wurde von den Testern insgesamt als gut bewertet. Am Telefon hätten die Verwalter freundlich und kompetent agiert. Etwa ein Drittel der Gesprächspartner sei schon im telefonischen Kontakt individuell auf den Interessenten eingegangen.
Bei der Beratung vor Ort erlebten die Tester zuvorkommende und fachkundige Berater, die sich viel Zeit genommen hätten. Immerhin rund 60 Prozent der Vermögensverwalter hätten die Kundenbedürfnisse gründlich und umfassend erfasst. Ein Viertel wurde im Test mit mangelhaft bewertet. “Eine detaillierte Bedarfsanalyse ist zwingende Voraussetzung für passgenaue Empfehlungen – gerade bei komplexen Vermögensituationen“, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.
Große Qualitätsunterschiede zeigten sich bei den ausgehändigten Anlagevorschlägen. Positiv fiel auf, dass Kosten und Gebühren im Vergleich zu den letzten Jahren zunhmend transparenter ausgewiesen wurden. In über 40 Prozent der Portfolios sei die angestrebte Rendite aber nicht plausibel genannt erläutert worden. Bei rund einem Drittel wurden die Risiken nicht angemessen abgebildet.
“Im Testszenario wurde ein unrealistisches Zusammenwirken von Renditeerwartung und Risikobereitschaft vorgegeben - nur gut ein Viertel der Verwalter machte den Tester explizit darauf aufmerksam, dass die Anlegerziele nicht darstellbar sind“, kommentiert Dr. Sven Christiansen, Geschäftsführer des Institut für quantitative Finanzanalyse (IQFin). Das Institut für Finanzanalyse hatte die detaillierte Analyse der im Test unterbreiteten Anlagevorschläge hinsichtlich der Qualität des Portfolios, des ganzheitlichen Beratungsansatzes und die Güte des Risikomanagements übernommen.
Weniger als die Hälfte der Verwalter sei auf sämtliche vorgegebenen Kundenwünsche eingegangen und habe einen ganzheitlichen Beratungsansatz verfolgt. Nur bei jedem vierten Vorschlag wurde das Portfolio auch dem gewünschten Stresstest bei steigender Inflation unterzogen.
Die vollständigen Ranglisten als Ergebnislisten der Studie finden sich hier im Internet.
Falls Sie noch mehr Informationen zu der Studie erhalten wollen, schicken Sie eine E-Mail an: info@disq.de
Weitere detaillierte Studienergebnisse sind dort gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.
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31.8.2011 von fgbraun.
Der Bundesverband privater Banken wird ab 1. September das Ombudsmannwesen weiter ausbauen. Der Bankenverband hat in Abstimmung mit der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Angelika Lange als neue zweite Ombudsfrau bestellt. Damit wächst das Team der Ombudsleute auf sieben Juristen an, davon zwei Frauen.
Bis zu Ihrer Pensionierung im vergangenen Jahr war Frau Lange als Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main tätig, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende eines Senats mit dem Schwerpunkt Banksachen; in den Jahren 2009 und 2010 fungierte sie als Vorsitzende dieses Senats.
„Wir freuen uns, dass wir mit Frau Lange eine ausgewiesene Expertin für unser Ombudsmannwesen gewinnen konnten“, kommentiert Andreas Krautscheid, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbandes. Mit der Neuberufung trägt der Bankenverband der anhaltend hohen Nachfrage der Kunden Rechnung.
Entwicklung der Beschwerden über Banken
Die Zahl der Beschwerden lag nach Angaben des Verbandes vor der Finanzkrise jährlich bei etwa 3.500, stieg 2008 auf 4.837, im Jahr 2009 auf 6.514 und stabilisierte sich 2010 mit 6.494 Fällen auf diesem Niveau. „Frau Lange wird das bisherige Team sehr gut ergänzen und ich denke, dass wir hiermit im Sinne der Verbraucher einen weiteren guten Schritt getan haben.“
Das Team der Ombudsleute
Angelika Lange verstärkt die bisher sechsköpfige Riege der Ombudsleute des Verbandes privater Banken mit Ekkehard Bombe, vormals Präsident am Landgericht Wiesbaden, Horst-Diether Hensen, früherer Vizepräsident des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, Dr. Gerhart Kreft, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof, Dr. Rainer Mößinger, zuletzt Präsident des Landgerichts Hanau, Dr. Gerda Müller, ehemalige Vorsitzende Richterin und Vizepräsidentin des Bundesgerichtshofs sowie Werner Weiß, zuletzt Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium der Justiz.
Kontakt zu den Ombudsleuten privater Banken
Die Ombudsleute der privaten Banken sind für alle Verbraucher erreichbar über die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken, Postfach 04 03 07, 10062 Berlin oder über www.bankenombudsmann.de.
Tipp: Aufgabe der Ombudsleute ist in einem außergerichtlichen und für den Beschwerdeführer kostenfreien Verfahren Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und privaten Banken zu schlichten. Entscheidungen der Ombudsleute bis 5.000 Euro sind für die betroffene Bank bindend.
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30.8.2011 von fgbraun.
Zwei Drittel des deutschen Riester-Marktes beherrscht die Assekuranz und ein Drittel wird von den Banken dominiert.
In der staatlich geförderten Altersvorsorge nach dem Riester-Gesetz sind im Wettbewerb die Assekuranz, Banken und Bausparkassen aktiv. Die deutsche Assekuranz ist mit über zehn Millionen Riester-Verträgen und einem Marktanteil von über 70 Prozent am erfolgreichsten im Riester-Geschäft unterwegs.
Nach der deutschen Assekuranz belegen die Investmentbanken den zweiten Platz. Die Zahl der Riester-Fondssparpläne liegt per Ende Juni 2011 bei 2,88 Millionen Verträgen, so die aktuelle Marktstatistik des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI).
Die Mitgliedsunternehmen haben, nach Angaben des Verbandes, in den vergangenen zwölf Monaten rund 170.000 neue Riester-Fondssparpläne abgeschlossen.
Gegenwärtig verwalten die Fondsgesellschaften in Riester-Fondssparplänen über 8,2 Milliarden Euro.
Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland fördert der Fondsverband
auch eine verstärkte Aufklärung über die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge.
Um mehr Bundesbürger über die Möglichkeit des Vorsorgesparen mit Investmentplänen aufzuklären, engagieren sich der Bundesverband und seine Fondsgesellschaften im Rahmen der Weiterbildung an deutschen Schulen mit dem seit fünf Jahren laufenden Projekt „Hoch im Kurs“. Auf dem Internet-Portal “Hoch im Kurs” können sich Lehrer, Schüler und am Thema Interessierte informieren und kostenlos Material herunter laden.
Auf einem weiteren Internetportal „Investmentfonds. Nur für alle.“ finden sich Studien und Statistiken über die Investmentbranche in Deutschland. Auch diese Initiative wird vom BVI gefördert.
Banken belegen mit Konten-Sparplänen den dritten Rang, sie haben 720.000 Riester-Sparverträge in ihrem Bestand.
Die Bausparkassen sind mit dem erst vor drei Jahren an den Markt gekommenen Wohn-Riester, der sogenannten Eigenheimrente, bereits mit 591.000 Riester-Verträgen am Markt vertreten. Mit Rang vier will sich die Branche nicht abfinden, die Aufholjagd des jüngsten Anbieters läuft in Riesenschritten und die Bausparbranche wird, nach aktuellen Angaben ihrer beiden Verbände, dieses Jahr noch die Grenze von 600.000 Verträgen überschreiten.
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29.8.2011 von fgbraun.
130 Milliarden Euro an Darlehen zur Wohnungsfinanzierung haben die deutschen Kreditinstitute und Lebensversicherungen in 2010 an ihre Kunden ausgereicht. Das Volumen entspricht dem Ergebnis im Vorjahr. Die Rangliste in der Baufinanzierung:
Stärkste Institutsgruppe sind mit 42,1 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 32,5 Prozent die Sparkassen.
Den zweiten Platz nehmen die 23 deutschen privaten Bausparkassen ein. Sie zahlten Baugelder in Höhe von 30,2 Milliarden Euro aus und kommen damit auf einen Marktanteil von 23,3 Prozent. Innerhalb der Bausparbranche entfallen drei Viertel der Auszahlungen auf die privaten Bausparkassen.
Auf dem dritten Rang folgen die Genossenschaftsbanken mit Auszahlungen von 24,2 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 18,7 Prozent. Diese Angaben machte heute der Verband der Privaten Bausparkassen.
Auf vierte Rang liegen die Kreditbanken mit 20,5 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 15,8 Prozent.
Mit großem Abstand folgen dann die Realkreditinstitute (private Hypothekenbanken und öffentlich-rechtliche Grundkreditanstalten), die 6,8 Milliarden Euro ausgezahlt haben und auf einen Marktanteil von 5,2 Prozent kommen.
Die Lebensversicherungen belegen mit 5,0 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 3,9 Prozent den vorletzten Platz.
Am Ende der Skala rangieren die Landesbanken mit 0,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 0,6 Prozent.
Die Wohnfinanzierung profitiert von der Entwicklung im Eigenheimbau
Von Januar bis Juni 2011 wurde in Deutschland der Bau von 108 600 neuen Wohnungen genehmigt. Laut den aktuellen Zahlen des Statistische Bundesamt (Destatis) für das erste Halbjahr 2011, waren das 27,9 % oder 23 700 Wohnungen mehr als im Vergleichshalbjahr 2010. Es verstärkte sich der bereits im Jahr 2010 beobachtete positive Trend (+ 5,5 % gegenüber 2009) bei den Genehmigungen im Wohnungsbau.
In Wohngebäuden wurden im ersten Halbjahr 2011 insgesamt 94 900 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 28,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Von dieser Zunahme profitierte vor allem der Bau von Wohnungen in Einfamilienhäusern (+ 30,4 %) und in Mehrfamilienhäusern (+ 30,2 %), während der Anstieg von Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (+ 16,5 %) weniger stark ausfiel.
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude stieg von Januar bis Juni 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,3 % auf 96,2 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung wurde allein von steigenden Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren getragen, die um 13,5 % auf 88,2 Millionen Kubikmeter zunahmen.
Die öffentlichen Bauherren hingegen senkten ihr genehmigtes Bauvolumen um 22,5 %, auf 8,0 Millionen Kubikmeter. Bezogen auf die Gebäudeart wurde vor allem der Bau von Fabrik- und Werkstattgebäuden (+ 40,7 %) sowie von Büro- und Verwaltungsgebäuden (+ 26,3 %) deutlich öfter genehmigt als im Vorjahreszeitraum.
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26.8.2011 von fgbraun.
Das Geldvermögen der privaten Haushalte Deutschlands belief sich laut dem heutigen Bericht der Deutschen Bundesbank am Ende des 1. Quartals 2011 auf 4.824 Milliarden Euro. Die Geldvermögen der Deutschen nehmen erneut zu, die Verschuldung sinkt geringfügig, stellt die Bundesbank fest.
Die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte stieg im 1. Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 33 auf knapp 50 Milliarden Euro. Die Ursache für diese Entwicklung sahen die Bundesbanker in ihrem Bericht vor allem in der stark angestiegenen Wirtschaftsleistung, die zu einer spürbaren Zunahme der verfügbaren Einkommen geführt habe.
Zuwächse gab es hauptsächlich bei den Bankeinlagen, den Wertpapieren sowie den Ansprüchen gegenüber Versicherungen.
Die Bankeinlagen (einschließlich Bargeld) nahmen netto um knapp acht Milliarden Euro zu und wurden damit gegenüber dem Vorquartal vergleichsweise schwach dotiert. Unterschiede gab es, nach Angaben der Bundesbank, bei der Entwicklung der einzelnen Bankeinlageformen. Insbesondere die gestiegenen Zinsen für weniger liquide Einlagen könnten im 1. Quartal 2011 zu einer Umschichtung von täglich fälligen Einlagen zu höherverzinslichen Einlagen geführt haben. So hätten sich die Sichteinlagen rückläufig entwickelt, während die Spareinlagen einen Nettozuwachs von über sieben Milliarden Euro verzeichnet hätten. Mit einem Anstieg von knapp zwei Milliarden Euro hätten sich die Sparbriefe ebenfalls positiv entwickelt.
Kurzfristige Termineinlagen (Tagesgelder) gingen um eine Milliarde Euro zurück. Dieses Ergebnis ist vor allem auf eine stark rückläufige Entwicklung bei den kurzfristigen Termineinlagen zurückzuführen. Langfristige Termineinlagen (Festgelder) hätten im Berichtsquartal weiter zugenommen.
Die Zuflüsse bei den festverzinslichen Wertpapieren und Geldmarkpapieren summierten sich im Berichtsquartal netto auf 2,7 Milliarden Euro. Mitverantwortlich hierfür war die gestiegene Unsicherheit über die Kreditwürdigkeit der USA und einiger Euro-Länder. Insbesondere die längerfristigen Bundesanleihen wurden in diesem Zusammenhang als vergleichsweise sichere Anlagen angesehen und profitierten im 1. Quartal 2011 von starken Zuflüssen.
Eine positive Entwicklung war auch bei Aktien zu verzeichnen, die in einem Volumen von zwei Milliarden Euro gekauft wurden. Diese Entwicklung dürfte hauptsächlich auf die inländische Konjunkturerholung und das verbesserte Geschäftsklima im 1. Quartal 2011 zurückzuführen sein.
Die Investmentfonds verzeichneten dagegen im Berichtsquartal einen Abfluss von knapp 3,5 Milliarden Euro, nachdem der Abfluss bereits im Vorquartal rund eine Milliarde Euro betragen hat. Dabei haben sich im 1. Quartal 2011 insbesondere die Rentenfonds signifikant rückläufig entwickelt.
Die Ansprüche gegenüber Versicherungen hingegen hätten erneut spürbar zugenommen. Sie stiegen netto um rund 23 Milliarden Euro. Auch die Sonstigen Forderungen verzeichneten einen signifikanten Anstieg von knapp 15 Milliarden Euro.
Zum zuvor beschriebenen transaktionsbedingten Anstieg des Geldvermögens kamen Kursverluste bei den bereits gehaltenen Wertpapieren im Umfang von zehn Milliarden Euro hinzu. Im Ergebnis führte dies zum Ende des 1. Quartals 2011 zu einem Geldvermögensbestand der privaten Haushalte von 4.824 Milliarden Euro.
Die Verschuldung der privaten Haushalte nahm gleichzeitig geringfügig ab; per saldo wurden Kredite und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von knapp vier Milliarden Euro getilgt. Zum Quartalsende summierten sich die Schulden der Deutschen bei Banken und Versicherungen auf insgesamt 1.534 Milliarden Euro. In der Summe stieg folglich das Nettogeldvermögen auf 3.291 Milliarden Euro.
Link zu ergänzenden Informationen: Vermögensbildung und Finanzierung
Die vollständigen Daten der Finanzierungsrechnung der Bundesbank findet sich im Internet unter:http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?open=wirtschaftsdaten
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