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Mai 2012
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Archiv der Kategorie Banken

Europäische Kommission bemängelt Wechselmöglichkeit für Bankkunden

Ein Kontowechsel von einer Bank zu einem anderen Institut ist laut einer Studie schwierig. Aus der heute von der Europäische Kommission in Brüssel veröffentlichten Verbrauchermarktstudie geht hervor, dass es mehr als zwei Dritteln der Testkäufer nicht gelungen ist, problemlos ihre Bankverbindung zu wechseln. Die Kommission prüfe derzeit, wie sich die in dieser Studie festgestellten Mängel in Bezug auf den Kontowechsel beheben lassen.

Die Erhebung im Auftrag der Kommission von 2007 zum Retail-Bankgeschäft hatte bereits erhebliche Behinderungen der Kundenmobilität aufgezeigt. Es folgte eine umfangreiche Konsultation, woraufhin die Kommission den Europäischen Ausschuss für das Kreditwesen, die European Banking Industry Committee (EBIC) aufforderte, tätig zu werden.

Der EBIC arbeitete eine Selbstregulierungsinitiative aus, die auf gemeinsamen Grundsätzen beruhte und Klarheit für Verbraucher schaffen sollte. Die heute vorgelegten Ergebnisse machen jedoch deutlich, dass die Selbstregulierung in diesem Fall nicht das erhoffte Ergebnis gebracht hat.

John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher, erklärte: “Ich hätte mir gewünscht, dass diese Selbstregulierungsinitiative besser funktioniert und die Banken mehr tun, um den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Europa den Wechsel zu erleichtern. Die Verbraucher müssen die Möglichkeit haben, Marktchancen/Angebote ohne unnötige Probleme oder/und ohne die Sorge um Störungen ihrer Kontobewegungen zu nutzen. Die Menschen sollten ihr Bankkonto genauso leicht wechseln können wie jede andere Dienstleistung.”

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagte hierzu: “Die Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie machen deutlich, warum Verbraucherinnen und Verbraucher so selten ihre Bank wechseln. Wenn sie nicht die Möglichkeit haben, mit ihrem Konto problemlos zu einer anderen Bank zu wechseln, können sie anderswo angebotene bessere und günstigere Bankdienstleistungen nicht in Anspruch nehmen. So wird dem Binnenmarkt der Wettbewerbsimpuls genommen, der zu Innovation, Kostenersparnis und höherwertigen Bankdienstleistungen führt. Dies kann langfristig ein Wachstumshemmnis sein.”

Im Dezember 2010 startete die Europäische Kommission in allen 27 EU-Mitgliedstaaten eine Testkaufaktion, um die Wirksamkeit der Selbstregulierung zu überprüfen. Testkäufer nahmen mehr als 1.000 Bewertungen vor. In 900 Fällen wurde geprüft, welche Informationen bereitgestellt wurden, in 400 Fällen, wie leicht der Wechsel war.

Wichtigste Ergebnisse aus der Testkaufaktion

Ergebnis der Studie war, dass es nur 19 Prozent der Testkäufer gelang, ein Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen und einen Dauerauftrag – nach dem in den Gemeinsamen Grundsätzen beschriebenen Verfahren – auf das neue Konto umzuleiten. Diese Grundsätze waren im Rahmen der Selbstregulierung festgelegt worden.

81 Prozent der Testkäufer hatten Probleme beim Kontowechsel; insbesondere nannten sie folgende Mängel:

71 Prozent der Banken leisteten keine Unterstützung bei der Umstellung (befolgten demnach nicht die in den Gemeinsamen Grundsätzen festgelegten Verfahren).

Innerhalb von vierzehn Arbeitstagen hatten sieben Prozent der getesteten Banken das neue Konto nicht eröffnet und/oder den Dauerauftrag nicht übertragen.

Drei Prozent der Testkäufer stellten fest, dass die neue Bank sich weigerte, ein Standard-Girokonto einzurichten. So wurde ihnen beispielsweise erklärt, Bedingung für die Einrichtung eines neuen Kontos sei, dass sie ihr laufendes Gehalt darauf überweisen lassen müssen.

Unzureichende Information für Verbraucher

In der Studie wurde festgestellt, dass zwar 86 Prozent der Verbraucher, die sich in einer Zweigstelle, online oder per Telefon wegen eines Wechsels erkundigten, Informationen aus mindestens einer Quelle erhielten, dass aber das Niveau dieser Auskünfte sehr unterschiedlich war.

14 Prozent der Verbraucher bekamen überhaupt keine Informationen. Die Studie zeigt auch, dass die Bankangestellten mit dem Thema Kontowechsel wenig vertraut sind.

Deutsche lieben Bargeld - auch wenn Wertverlust durch Inflation droht

Die Sicherheit einer Geldanlage im Auge zu behalten, ist fraglos vernünftig. Falsch verstandene Vorsicht führt allerdings zu Kapitalverlust, warnen Experten der Targobank. So würden Verbraucher, die ihre Ersparnisse daheim aufbewahren – laut einer aktuellen Umfrage von GfK Verein immerhin 28 Prozent der Deutschen – derzeit pro Jahr etwa 2,3 Prozent ihrer Rücklagen allein durch die Inflation verlieren.

Nach fünf Jahren sind 10.000 Euro dann nur noch rund 8.900 Euro wert. Nur wenig besser entwickeln sich Guthaben auf Sparbüchern, die der Studie zufolge jeder Fünfte für eine attraktive Anlageform hält. Die Zinsen sind dort aktuell so niedrig, dass sie von der Inflation aufgefressen werden.

Der Rat der Experten: Verbraucher sollten stets darauf achten, dass der Zinssatz für die Ersparnisse über der Inflationsrate liegt. Derartige Anlageformen gibt es auch für Kunden, die keinerlei Risiko eingehen möchten.

Bargeld bleibe das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen: Rund 58 Prozent der Einzelhandelsumsätze werden bar bezahlt. Diese Tatsache hat jetzt auch die Forschung beschäftigt, weiß die Targobank. Wirtschaftswissenschaftler der Deutschen Bundesbank hätten untersucht, warum manche Menschen fast ausschließlich mit Münzen und Scheinen einkaufen.

Das Ergebnis: Bargeld hilft bestimmten Verbrauchergruppen, den Überblick über ihre Ausgaben und die verbleibenden Geldmittel zu behalten. Im Vergleich zum durchschnittlichen deutschen Konsumenten sind diese Verbraucher finanziell schlechter ausgestattet, besitzen weniger Karten und heben auch seltener Geld am Automaten ab.

Deutschlands größte Direktbank auf Erfolgskurs

Die ING-DiBa bleibt mit über sieben Millionen Kunden die größte Direktbank in Deutschland. Die Kerngeschäftsfelder sind Spargelder, Wertpapiergeschäft, Baufinanzierungen, Verbraucherkredite und Girokonten. Die Bank arbeitet ohne ein kostenintensives Netz an Filialen vor Ort und bietet stattdessen einfache Produkte und günstige Konditionen über das Internet. Die Online-Bank ist jeden Tag 24 Stunden für ihre Kunden erreichbar. Das Wirtschaftsmagazin Euro kürte die ING-DiBa zu Deutschlands “Beliebteste Bank 2011″ und die Leser von Börse Online wählten die ING-DiBa zum “Onlinebroker des Jahres 2011″.

Die ING-DiBa konnte ihre Erfolgsgeschichte auch in 2011 fortsetzen. Roland Boekhout, Vorstandsvorsitzender der Bank, blickt auf ein für die Direktbank sehr erfreuliches Jahr zurück: “Gerade in dem von vielen Unsicherheiten geprägten Umfeld hat sich unser solides Geschäftsmodell, das auf wenige und transparente Produkte setzt, bewährt und uns den größten Kundenzuwachs in den letzten vier Jahren beschert.” Die Kundenzahl stieg um 300.000 Kunden auf 7,4 Millionen Kunden und das Ergebnis vor Steuern erreichte 660 Millionen Euro.

Rekord an Spareinlagen erreicht

Die bei der ING-DiBa angelegten Spargelder erreichten zum Jahresende mit 85,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von sieben Prozent. Damit ist die Direktbank nach der Deutschen Bank-Tochter Postbank die zweitgrößte Sparbank Deutschlands.

Niedrige Zinsen sorgen für Zunahme der Baufinanzierungen

Im Baufinanzierungsgeschäft stieg aufgrund des starken Neugeschäftes das Bestandsvolumen gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent und erreichte mit 56,5 Milliarden Euro ebenfalls einen neuen Rekordwert. Die privaten Baufinanzierungen bilden neben dem Spargeschäft das zweite zentrale Standbein der über das Internet arbeitenden Direktbank. Die Bank gehört zu den größten Anbietern von Baufinanzierungen in Deutschland. Mittlerweile wohnen etwa eine Million Bundesbürger in einer über die Direktbank finanzierten Immobilie.

Auch das Wertpapiergeschäft floriert

Im Wertpapiergeschäft stieg die Anzahl der verwalteten Depots um fünf Prozent auf 874.000. Damit ist die Onlinebank Marktführer bei den Direktbrokern. In einem turbulenten Börsenumfeld kletterte die Gesamtzahl der ausgeführten Wertpapieraufträge im Berichtsjahr auf den neuen Höchstwert von 7,0 Millionen. Insbesondere im August schichteten viele Anleger ihre Depots um und machten den ansonsten eher ruhigen Monat damit zum dem Monat mit den höchstem Umsatz der Unternehmensgeschichte. Aufgrund der rückläufigen Aktienmärkte sank das verwaltete Depotvolumen zum Jahresende allerdings gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 16,0 Milliarden Euro.

Starke Nachfrage nach Verbraucherkrediten

Bei den Verbraucherkrediten konnte die ING-DiBa erstmals ein Bestandsvolumen von mehr als drei Milliarden Euro erreichen. Insbesondere sehr günstige und innovative Angebote beim Autokredit ließen das Neugeschäft um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Das Bestandsvolumen legte bei gleich bleibender Qualität des Portfolios um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro zu.

Starker Zuwachs an Girokonten

Einen starken Zuwachs verzeichnete die ING-DiBa auch beim Girokonto, das im letztjährigen Marktvergleich der Stiftung Warentest das Gütesiegel “kostenlos ohne Bedingungen” erhielt. Die Anzahl der Konten stieg um 18 Prozent auf 859.000. Sehr erfolgreich war dabei ein im September 2011 gestartetes spezielles Girokonto-Angebot für Studenten.

Gesellschaftliches Engagement in der Sportförderung

Ein großer Erfolg für die Bank war die im letzten Jahr erstmalig durchgeführte bundesweite Aktion “DiBaDu und Dein Verein”. Dabei konnten 1.000 Vereine jeweils 1.000 Euro gewinnen. Rund 19.000 Vereine meldeten sich an und mobilisierten ihre Mitglieder und Freunde, ihre Stimme online abzugeben. Dazu Bankchef Boekhout: “Mit der Aktion wollen wir die wichtige gesellschaftliche Funktion der Vereine fördern und gleichzeitig zeigen, dass heute auch eine nicht in der Fläche mit Filialen vertretene Bank nahe an den Menschen sein und deren gesellschaftliche Aktivitäten fördern kann.”

Bausparen als System wird ein Exportschlager - Marktführer wächst global

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall konnte 2011 ihre Position als Marktführer der Branche ausbauen. Mit einem Marktanteil von 29,6 Prozent hat die Bausparbank um mehr als einen Prozentpunkt zugelegt. Die Realität nähert sich dem eigenen Werbeslogan “Deutschland ist Schwäbisch Hall-Land”. Hat bis heute jeder vierte deutsche Bausparer einen Vertrag bei dem Unternehmen aus Baden-Württemberg abgeschlossen, wird es bald jeder Dritte sein.

Stuttgart 2012-01-20 “Wir halten ein niedriges Zinsniveau in den Märkten nicht nur aus, sondern wir garantieren unseren Kunden dieses aktuell niedrige Zinsniveau auch für die nächsten acht bis zehn Jahre”, sagte Vorstandschef Dr. Matthias Metz auf der Jahrespressekonferenz in Stuttgart. In 2011 schloss der Branchenprimus in Deutschland 900.000 neue Bausparverträge mit einem Volumen von 31,7 Milliarden Euro ab. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (28,7 Milliarden Euro) ein Plus von 10,5 Prozent.

Die sichere Form zu sparen und zu finanzieren: Bausparen

Auch 2012 will Metz beim Neugeschäft wieder die Marke von 30 Milliarden Euro knacken. “Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr - und darüber hinaus - vom Trend zu sicheren Spar- und Finanzierungsformen profitieren”, sagte der Vorstandschef. Ende 2011 betreute die Bausparkasse in Deutschland rund 6,8 Millionen Kunden (Vorjahr: 6,7 Millionen). Deren 7,4 Millionen Verträge summieren sich auf einen Bausparbestand von 237 Milliarden Euro (Vorjahr: 225 Milliarden Euro). In der Baufinanzierung verzeichnet Schwäbisch Hall das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Das Volumen der Sofortfinanzierungen und Bauspardarlehen legte um 3,9 Prozent von 10,8 auf 11,2 Milliarden Euro zu.

Die Bausparbranche sieht sich im Aufwind. Die herben Verluste bei Aktien, Fonds und Anleihen während der Krise in den Finanzmärkten lassen die traditionell konservative, sichere Sparform mit einem Bausparkonto für viele Menschen wieder attraktiver erscheinen. Die Branche setzte neben der Eigenheimfinanzierung auf Modernisierung von Wohnraum, durch eine umweltfreundliche und kostensparende Wärmedämmung der Bestandsimmobilien oder der barrierefreie Umbau für eine altersgerechte Nutzung durch die Bewohner.

Schwäbisch Hall hält das System “Bausparen” für einen Exportschlager

Ein großes Neugeschäft einzufahren verursache zunächst einen deutlich höheren finanziellen Mehraufwand. Das Volumen an Provisionen, welches die Außendienstmitarbeiter bekommen, steigt. Dies drückt auf den Gewinn. Zudem macht den Bausparkassen das anhaltend niedrige Zinsniveau Sorgen. Das Vorsteuerergebnis sank in Folge bei Schwäbisch Hall im vergangenen Jahr um 8,5 Prozent von 328 auf 300 Millionen Euro.

Die Position als Marktführer hat Schwäbisch Hall nach eigenen Angaben ausgebaut. Der Marktanteil liege stieg von 28,6 auf 29,6 Prozent. An zweiter Stelle liege der Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot und Württembergische (W & W).

Bis zum Jahr 2020 plant Metz die Zahl der Kunden weltweit um eine Million auf elf Millionen erhöhen. Dafür soll auch das Auslandsgeschäft weiter ausgebaut werden. “In Chile führen wir erste Gespräche über die Einführung des Bausparens, in Russland haben wir sie erneut aufgenommen”, sagte Metz. In mehreren osteuropäischen Ländern und China ist die Bausparkasse bereits aktiv. Rund 3,3 Millionen Kunden im Ausland haben Verträge mit einem Volumen von 52 Milliarden Euro. Vielerorts sei das Geschäft allerdings nicht leicht, das System Bausparen müsse erst bekanntgemacht werden, erläuterte Metz. Auch die Amerikaner hätten sich schon über das System aus erster Hand informieren lassen, verriet Metz, aber man sei noch weit davon entfernt in den USA-Markt einzutreten, das sei etwas anderes als in China.

Bauparkassen beschäftigen nur qualifizierte Verkäufer und Berater

Die Zahl der Mitarbeiter legte weltweit leicht von 14.592 auf 14.688 zu. In Deutschland stieg die Zahl der Beschäftigten um ein Prozent von 7.034 auf 7.110.

Die Zahl der Vertriebsmitarbeiter stieg von 3.799 auf 3.888. Im laufenden Jahr sollen in Deutschland 100 neue Außendienst-Mitarbeiter eingestellt werden. Dieses Ziel habe der Konzern im Vorjahr nur knapp verfehlt, die Gründe liegen, nach Angaben von Metz, nicht in der Anzahl der Bewerber, sondern in den hohen Qualitätsanforderungen für Berater und Verkäufer.

Studie: Eigenheim, Gold und etwas mehr Altersvorsorge

Studie. Die Deutschen setzen in der Vorsorge verstärkt auf das Eigeneim, investieren auch alternativ in physisches Gold und in die betriebliche Altersvorsorge. Ältere haben Angst vor Armut und die Jungen haben zur Hälfte noch keinen Plan für die Zukunft.

Jeder fünfte Berufstätige ab 50 Jahre glaube im Alter seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. Dies sei der höchste Wert, der in der jährlichen Studie “Altersvorsorge in Deutschland” der Postbank AG seit 2006 je gemessen wurde.

Die Postbank-Studie “Altersvorsorge in Deutschland” ist in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge seit 2003 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt worden. Für die Studie wurden in einer repräsentativen Umfrage in diesem Jahr 1.771 in Deutschland lebende Bürger ab 16 Jahre befragt.

Erschreckend sei dass nur etwa die Hälfte der jungen Berufstätigen unter 30 Jahren noch einen Ausbau der eigenen privaten Altersvorsorge plane. Das sei ein Negativrekord seit 2003 meinen die Autoren der Studie.

Klaren Favorit in der Altersvorsorge sei laut der Studie das Eigenheim. Jeder Dritte der an privater Vorsorge interessierte Berufstätigen plane den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände. Ein neuer Trend sind mehr Berufstätige die zur Altersvorsorge in Goldmünzen oder Goldbarren investieren als Alternative zu einer privaten Riester-Rente.

Verschuldung in Europa verunsichert Deutsche

Laut Postbank-Studie betrifft die größte Sorge der Bundesbürger eine Entwertung von Ersparnissen durch Inflation. Jeder dritte Deutsche befürchtet dies aktuell. Dass durch Zahlungen Deutschlands an andere Länder Geld für die staatliche Rentenkasse fehlt, beunruhigt 30 Prozent der Bundesbürger.

Wie nachhaltig die Verunsicherung ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: 43 Prozent aller Berufstätigen fragen sich “welche private Anlageform überhaupt noch Sinn macht”. Jeder Dritte hat auch stärkere Zweifel an der Sicherheit der privaten Altersvorsorge.

Geringer Ausbau der Altersvorsorge in Deutschland

Mit der wachsenden Unsicherheit erlahmt der Ausbau privater Altersvorsorge in Deutschland. Fast vier von zehn Berufstätigen geben aktuell an, keinen Ausbau mehr zu planen. Bei der Gruppe die vorsorgt, hat sich die Höhe ihrer monatlichen Beiträge um sechs Prozent gegenüber 2010 auf derzeit 188 Euro im Monat reduziert.

Auffällig ist das Verhalten der jungen Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren. Unter ihnen will nur rund die Hälfte noch weiter privat vorsorgen. Zum Vergleich: Vor dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 waren es noch 65 Prozent.

Ein Viertel der jungen Berufstätigen sagt jetzt ausdrücklich, nicht weiter vorsorgen zu wollen - ein Rekordwert in den Messungen der Postbank-Studien seit 2003 und eine Verdopplung allein gegenüber dem Jahr 2010.

Gold schlägt in der Gunst aktuell die Riester-Rente

Die Suche nach einer vermeintlich sicheren Altersvorsorge lässt das Interesse an Goldbarren und Goldmünzen stark ansteigen. Mit 13 Prozent plant mehr als jeder achte Berufstätige, der seine private Vorsorge noch ausbauen will, einen Goldkauf. Eine private Riester-Rente kommt hier auf nur zwölf Prozent.

Spiegelbildlich ist dazu die Einschätzung, welche Anlageform als “besonders sicher” gesehen wird. Hier kommt das Gold auf 39 Prozent und die private Riester-Rente auf nur 21 Prozent.

Der “Wohn-Riester” für die Anschaffung eines Eigenheims erreicht gar nur sieben Prozent der Nennungen. Allerdings: Vier von zehn Berufstätigen hörten in der diesjährigen Postbank-Befragung “jetzt zum ersten Mal vom Angebot Wohn-Riester”.

Immobilien und die betriebliche Altersvorsorge sind Gewinner

Jeder dritte Berufstätige, der seine Altersvorsorge noch erweitern will, plant den Erwerb einer eigenen Wohnung oder eines eigenen Hauses. Dies sind gut 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wertschätzung des Eigenheims als “ideale Vorsorgeform” ist bei jungen Berufstätigen unter 30 und bei Berufstätigen in Ostdeutschland gewachsen. Hier schließen die Ostdeutschen mit 64 Prozent nun erstmals fast auf das Niveau im Westen auf, wo der Wert bei 68 Prozent liegt.

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2011 stieg gegenüber dem Vorjahr, nach den Daten des Statistische Bundesamt, um gut 25 Prozent. Es wurden damit bereits fast zwei Drittel des Gesamtvolumens von 2010 erreicht. Bei steigendem Interesse und niedrigen Zinskonditionen für die Finanzierung könnte ein Aufwärtstrends im Immobilienbereich erwartet werden.

Neben Sachwerten gibt es noch eine Vorsorgeform, die 2011 in allen Bereichen zulegen kann: Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV). Als “Ideale Form der Alterssicherung” wird sie aktuell mit 48 Prozent der Befragten von jedem Zweiten genannt. Glatt verdoppelt hat sich gegenüber dem Vorjahr auch die Zahl derer, die hierin jetzt vermehrt investieren wollen.

Dr. Michael Meyer, Retailvorstand der Postbank AG, gab heute bei der Vorstellung der Postbank-Studie zur “Altersvorsorge in Deutschland 2011/2012″ folgende Empfehlungen:

1. Angebote zur privaten Altersvorsorge müssen stärker motivieren!
“Das Vorziehen staatlicher Förderung, etwa als attraktive “Sofort-Prämien” bei Riester-Produkten gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit, könnte verstärkte Anreize schaffen, insbesondere für berufstätige Frauen mit niedrigeren Einkommen, wo die Vorsorgeanstrengungen noch zu gering sind.”

2. Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge ausweiten!
“Vermehrte Beratung in den Unternehmen aber auch eine breitere Palette von Angeboten sind hier erforderlich, die auf unterschiedliche Einkommens- und Familiensituationen individueller eingehen.”

3. Die positive Stimmung zum Immobilienerwerb nutzen!
“Das Förderangebot des Wohn-Riesters ist kompliziert. Eine einfachere und schneller fühlbare Förderung könnte wie beim Ur-Produkt Riester-Rente hier deutlich höhere Nutzungszahlen bewirken.”

EWU: Analystin erwartet für 2012 Gefahr einer Rezession

Stuttgart. Das robuste Wirtschaftswachstum in Deutschland sei nicht von Dauer, denn aktuell würden die Aussichten wieder schlechter werden, so die aktuelle Einschätzung der W&W Asset Management GmbH, ein Tochterunternehmen der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG).

Einer Rezession, die für die Europäische Wirtschaftsunion (EWU) im nächsten Jahr zu erwarten sei, könnte sich Deutschland zwar voraussichtlich entziehen. Mit einem stark verlangsamten und nur moderaten Wachstum sei 2012 zu rechnen.
Im zweiten Quartal sei das deutsche Wirtschaftswachstum mit geschätzten 2,7 Prozent im Jahresvergleich deutlich geringer ausgefallen als im letzten Quartal. Spuren im deutschen Industriesektor hinterlässt vor allem die geringere Nachfrage aus dem Ausland. In der EWU habe sich das Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt.
“Inzwischen gehen wir für 2011 zwar noch von einem positiven Wachstum von 1,25
Prozent in der EWU aus, für das kommende Jahr rechnen wir allerdings mit einer
Rezession. Dieser dürfte Deutschland entgehen können, aber auch hier wird das
Wachstum 2012 nur sehr moderat ausfallen”, erläutert Ortansa Becker,
Kapitalmarktanalystin der W&W Asset Management.
Die hohe Risikoaversion der Anleger beschere den Aktienmärkten weiter deutliche
Kursverluste. “Moderates Erholungspotenzial bis Ende des Jahres birgt lediglich
die bislang noch erfreuliche Entwicklung bei den Unternehmensgewinnen sowie die
höhere Attraktivität von Aktien gegenüber Staatsanleihen angesichts des historisch
niedrigen Niveau der Renditen”, meint die Stuttgarter Kapitalmarktanalystin.

Bausparkassen aus Aachen und Coburg planen Hochzeit

Die HUK-Coburg Bausparkasse und die Aachener Bau­sparkasse verhandeln über ein Zusammengehen der beiden Unternehmen. Der Zusammenschluss der beiden Partner soll bereits im Laufe des Jahres 2012 erfolgen.

In Kürze soll die Absichtserklärung („Letter of Intent“) unterzeichnet werden. Dies stehe unter dem rechtlichen Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre und Gremien beider Häuser. Hauptsitz der fusionierten Bausparkasse soll Aachen sein, der Standort Coburg soll aber erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen seien, nach Angaben der beiden Partner nicht geplant.

Für die Bestandskunden beider Bausparkassen soll sich nach eigenen Angaben mit der Verschmelzung nichts ändern. Im Neugeschäft wird das Produktangebot ein breites Spektrum abdecken, das den unterschiedlichen Produkt- und Marketingstrategien der Muttergesellschaften gerecht würde.

Die Kundensachbearbeitung in Coburg und die Vertriebsstruktur im Bundesgebiet bleiben erhalten. Die Stabsfunktionen werden in Aachen zusammengeführt. Mitarbeitern aus diesen Bereichen, die nicht nach Aachen wechseln wollen, werden vergleichbare Arbeitsplätze bei der HUK-Coburg angeboten.

Ziel der Zusammenführung sei es, die Kräfte der beiden Gesellschaften zu bündeln, um den Kunden dauerhaft günstige Produkte und Lösungen rund um das Bausparen und die Finanzierung der eigenen vier Wände zu bieten. Durch die Nutzung von gemeinsamen Ressourcen soll das Geschäftsmodell stabiler und profitabler werden.

Historie der beiden Bausparkassen

Die Aachener Bausparkasse wurde 1926 von Aachener Bürgern als Verein der solidarischen Selbsthilfe zur Überwindung der Wohnungsnot nach dem ersten Weltkrieg gegründet. Sie ist heute die zweitälteste deutsche Bausparkasse und wird aktuell von acht Versicherungskonzernen getragen, die wie die HUK-Coburg überwiegend aus der Tradition der Versicherungsvereine stammen. Größte Einzelaktionäre sind, neben dem Gothaer Konzern, die Universa-Versicherungen und die LVM. Im Jahr 2010 erzielte die Aachener Bausparkasse ein Netto-Neu­geschäft von 29.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 541 Millionen Euro. Insgesamt betrug der Vertragsbestand Ende 2010 knapp 221.000 Verträge mit einer Bausparsumme von rund vier Milliarden Euro. Die Aachener Bausparkasse beschäftigte Ende 2010 im Unternehmen 235 Mitarbeiter, die Bilanzsumme betrug rund eine Milliarde Euro. Die Bauspareinlagen erreichten 592 Millionen Euro und die Baudarlehen 820 Millionen Euro.

Die HUK-Coburg-Bausparkasse wurde 1991 mit dem Ziel gegründet, das Angebot der HUK-Coburg Versicherungsgruppe zur Alters- und Vermögensvorsorge durch Bausparprodukte abzurunden. 2010 erreichte das Unternehmen ein Netto-Neugeschäft von knapp 20.000 Verträgen mit einer Bausparsumme von 355 Millionen Euro. Der Bestand belief sich Ende 2010 auf 210.000 Verträge mit einer Bausparsumme von 3,6 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme belief sich auf 1,34 Milliarden Euro. Die Bauspareinlagen betrugen 963 Millionen Euro und der Darlehensbestand erreichte 893 Millionen Euro. Ende 2010 beschäftigte die Bausparkasse 141 Mitarbeiter.

Günstige Baufinanzierung als Sonnenseite der Finanzkrise

Die Hypotheken-Zinsen sind erneut gefallen. Baugeld ist damit wieder so günstig wie beim Zinstief vor einem Jahr. Steht bald eine Anschlussfinanzierung an, lässt sich mit einem Forward-Darlehen die bisherige Rate reduzieren.

Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren sind aktuell mit einer effektiven Verzinsung von deutlich unter vier Prozent zu haben. Baugeld ist damit wieder so günstig wie vor einem Jahr, als die Zinsen einen neuen Tiefpunkt erreicht hatten. Der Grund liegt in der Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Viele Investoren, denen die europäische Schuldenkrise Sorgen bereitet, suchen Sicherheit und finden sie vor allem in deutschen Bundesanleihen. Bei wachsender Nachfrage sinkt die Rendite dieser erstklassigen Papiere, die sogenannte Umlaufrendite, an der sich dann die Zinsen für Baufinanzierungen orientieren.
So war zum Beispiel 2008 ein zehnjähriges Hypotheken-Darlehen für einen nominalen Sollzins von knapp 5,5 Prozent zu haben. Verglichen damit besteht bei einem aktuell angenommenen Zins von 3,5 Prozent, einem Kreditvolumen von 100.000 Euro und einer Anfangstilgung von zwei Prozent ein Einsparpotenzial von monatlich rund 167 Euro. Wer jetzt plant, eine Immobilie zu erwerben, kann sich die niedrigen Zinsen für mehrere Jahre sichern.
Über ein Forward-Darlehen vorzeitig Zinsen sichern
Aber auch Immobilienbesitzer, die bereits eine laufende Finanzierung haben, können das niedrige Zinsniveau nutzen.  “Wenn die Zinsbindung des alten Darlehens in den nächsten drei Jahren ausläuft, kann schon jetzt eine Anschlussfinanzierung vereinbart werden. Mit einem Forward-Darlehen lassen sich die aktuell günstigen Konditionen bereits für die Zukunft festschreiben,” erläutert Dr. Jens Wohlfahrt, Baufinanzierungs-Experte Deutsche Bank AG.  Die Kreditnehmer könnten die weitere Zinsentwicklung dann in aller Ruhe abwarten. Gerade wenn das Zinsniveau wieder steigen kann, garantiert den Darlehensnehmern das Forward-Darlehen ab Beginn der Anschlussfinanzierung den vereinbarten niedrigen Zins.

Krise als Herausforderung für funktionierende Märkte

Am gestrigen Mittwoch fand an der Stuttgarter Börse der traditionelle Börsenempfang statt. Vor rund 400 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sprach als Gastredner Friedrich Merz, ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

In seinem Vortrag betonte Merz, dass die momentane Krise beispiellos sei. „Es handelt sich nicht um eine Krise des Euros, sondern um eine Staatsschuldenkrise. Für die Bewältigung dieser Staatsschuldenkrise gibt es keine Lehrbücher, denn sie betrifft einen gemeinsamen Währungsraum verschiedener Volkswirtschaften. Dies ist eine Herausforderung, die in ihren Dimensionen fast vergleichbar mit der deutschen Einheit ist“, so Merz.

Eine gemeinsame Währung sei auf Dauer nur mit einer politischen Integration aller Staaten in Europa möglich. Eine Rückkehr in die alte Zeit sei keine Option. Merz zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die aktuellen Probleme bewältigt werden könnten. Schon nach der letzten Finanzkrise sei es die exportorientierte mittelständische Industrie in Deutschland gewesen, die wesentlich dazu beigetragen habe, die Krise schnell hinter sich zu lassen.

Von der Börse Stuttgart erhoffe er sich auch in Zukunft Signale für die Märkte. So habe Stuttgart den Weg für den Mittelstand an die Kapitalmärkte auch unterhalb eines Börsenganges geebnet. Damit werde die Börse Stuttgart den Bedürfnissen der Marktteilnehmer gerecht. Dies zeige, dass die Kapitalmärkte in Deutschland funktionierten.

In Zeiten volatiler Märkte und globaler Börsenfusionen komme der Börse Stuttgart eine besondere Rolle zu, sagte Christoph Lammersdorf, Vorsitzender der Geschäftsführung der Börse Stuttgart Holding GmbH. In seiner Rede betonte er, dass sich Anleger in Stuttgart auch in turbulenten Marktphasen auf eine schnelle und zuverlässige Ausführung ihrer Orders verlassen könnten. Der zunehmende Wandel in der Börsenlandschaft führe dazu, dass die Interessen privater Anleger aus dem Blick vieler Handelsplätze gerieten. „Deshalb richtet die Börse Stuttgart ihre Angebote und Services konsequent auf die Bedürfnisse der Privatanleger aus“, so Lammersdorf. Ein hybrides Handelsmodell, das Technologie mit menschlicher Expertise verknüpft, und Services wie eine kostenlose Kundenhotline seien hierfür gute Beispiele.

Beste deutsche Vermögensverwalter 2011

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) stellte heute das Ergebnis einer umfassenden Studie der Beratungsqualität von 26 Top-Vermögensverwaltern in Deutschland vor.  Nur ein Drittel der Spezialisten glänzte mit einer sehr guten Leistung, 30 Prozent der Verwalter dagegen wurden mit ausreichend oder schlechter bewertet.

Testsieger und „Bester Vermögensverwalter 2011“ wurde in der Studie Hauck & Aufhäuser. Die Privatbank erstellte den besten Anlagevorschlag und beriet professionell.

Auf Rang zwei folgte Credit Suisse Deutschland. Die Schweizer hätten sehr gute Leistungen in der Beratung geboten und bei ihrem Anlagevorschlag das beste
Risikomanagement gezeigt.

Avesco Financial Services belegte Rang drei. Besondere Stärken seien hier das hervorragende Beratungsgespräch sowie der ausgesprochen ganzheitliche Ansatz gewesen.

Die Fürst Fugger Privatbank überzeugte in der Studie durch die beste Beratung vor Ort, BHF Bank mit dem besten Portfolio.

Die Beratung wurde von den Testern insgesamt als gut bewertet. Am Telefon hätten die Verwalter freundlich und kompetent agiert. Etwa ein Drittel der Gesprächspartner sei schon im telefonischen Kontakt individuell auf den Interessenten eingegangen.

Bei der Beratung vor Ort erlebten die Tester zuvorkommende und fachkundige Berater, die sich viel Zeit genommen hätten. Immerhin rund 60 Prozent der Vermögensverwalter hätten die Kundenbedürfnisse gründlich und umfassend erfasst. Ein Viertel wurde im Test mit mangelhaft bewertet. “Eine detaillierte Bedarfsanalyse ist zwingende Voraussetzung für passgenaue Empfehlungen – gerade bei komplexen Vermögensituationen“, erläutert Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.

Große Qualitätsunterschiede zeigten sich bei den ausgehändigten Anlagevorschlägen. Positiv fiel auf, dass Kosten und Gebühren im Vergleich zu den letzten Jahren zunhmend transparenter ausgewiesen wurden. In über 40 Prozent der Portfolios sei die angestrebte Rendite aber nicht plausibel genannt erläutert worden. Bei rund einem Drittel wurden die Risiken nicht angemessen abgebildet.

“Im Testszenario wurde ein unrealistisches Zusammenwirken von Renditeerwartung und Risikobereitschaft vorgegeben - nur gut ein Viertel der Verwalter machte den Tester explizit darauf aufmerksam, dass die Anlegerziele nicht darstellbar sind“, kommentiert Dr. Sven Christiansen, Geschäftsführer des Institut für quantitative Finanzanalyse (IQFin). Das Institut für Finanzanalyse hatte die detaillierte Analyse der im Test unterbreiteten Anlagevorschläge hinsichtlich der Qualität des Portfolios, des ganzheitlichen Beratungsansatzes und die Güte des Risikomanagements übernommen.

Weniger als die Hälfte der Verwalter sei auf sämtliche vorgegebenen Kundenwünsche eingegangen und habe einen ganzheitlichen Beratungsansatz verfolgt. Nur bei jedem vierten Vorschlag wurde das Portfolio auch dem gewünschten Stresstest bei steigender Inflation unterzogen.

Die vollständigen Ranglisten als Ergebnislisten der Studie  finden sich hier im Internet.

Falls Sie noch mehr Informationen zu der Studie erhalten wollen, schicken Sie eine E-Mail an: info@disq.de
Weitere detaillierte Studienergebnisse sind dort gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.