Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Sonstiges.

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  
Kategorien

Archiv der Kategorie Sonstiges

Finanz- und Geldwissen für Studenten und Auszubildende

Die Kosten für das Erststudium oder eine erste berufliche Ausbildung können nach einem aktuellen Urteil des BFH unmittelbar nach dem Schulabschluss in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Finanz- und Geldwissen bringt hier eine bis zu fünfstellige Rückerstattung.

Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied bei zwei Urteilen (BFH-Urteil vom 28.7.2011, VI R 7/10 und BFH-Urteil vom 28.7.2011, VI R 38/109) für die Kläger. Eine Medizinstudentin und ein Auszubildender zum Berufspiloten machten die Kosten für ihre Ausbildung als in der Steuererklärung als vorweggenommene Werbungskosten für die künftige Tätigkeit geltend. Die Kläger beantragten mit ihrer Steuererklärung einen Verlustvortrag – wurden aber vom jeweils zuständigen Finanzamt zunächst negativ beschieden. Die dagegen eingelegten Revisionen der beiden Kläger beim obersten Finanzgericht zeigten nun Wirkung.

Rückwirkende Anerkennung der Studienkosten
Die typische Frage für viele Studierende lautet aktuell: “Wie lange kann ich rückwirkend die Kosten in einer Einkommensteuererklärung geltend machen?” Diese Frage zielt auf die Verjährung der Steuerfestsetzung.

Die Frist zur Festsetzung beträgt für die Einkommensteuer vier Jahre nach § 169 AO. Sie beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem die Steuer entstanden ist nach § 170 AO.

Ist der Steuerzahler verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, kommt es zu einer Anlaufhemmung und die Festsetzungsfrist beginnt erst mit Ablauf des Jahres, in dem die Steuererklärung abgegeben wurde. Die Anlaufhemmung beträgt maximal drei Jahre. Die

Die richtige Antwort lautet daher: Es können aktuell rückwirkend maximal bis 2004, als Jahr der Veranlagung, noch Steuererklärungen abgegeben werden, weil die Festsetzung der Verjährung durch das Finanzamt für diesen Zeitraum der Veranlagung erst mit Ablauf des 31.12.2011 eintritt. Eine Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung besteht bei der Erzielung von Einkünften oder des Bezugs von Einkommensersatzleistungen.

Wenn bereits Steuererklärungen abgegeben wurden, ist zu prüfen, ob die Steuerbescheide noch offen sind. Beispiel: Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung gemäß § 164 Abs. 2 AO.

Finanzverwaltung kann allgemeine Anwendung stoppen

Es bleibt abzuwarten, welchen Standpunkt die Finanzverwaltung zu dem aktuellen Urteil des BFH zukünftig vertritt und ob sie im Rahmen ihrer politischen und gesetzgeberischen Möglichkeiten die neuen Chancen behindert oder per Verordnung die Nichtanwendung dieser Entscheidung für andere Steuerfälle anordnet (und damit stoppt).

Tipp: Studenten und Auszubildende müssen sich im eigenen Interesse steuerlich weiterbilden und sich zumindest Grundkenntnisse zum Abzug von Werbungskosten für die Ausbildung oder Studium aneignen. Es geht um eine hohe Steuerersparnis, im Falle des beschriebenen Urteils ging es um zirka 28.000 Euro.

Zu den steuerlich absetzbaren Kosten gehören die Studiengebühren, die Aufwendungen für Fachliteratur, notwendige Arbeitsmittel und die Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Studienort. Unsicher ist die Behandlung von weiteren Kosten, wie sie zum Beispiel bei auswärtiger Unterbringung entstehen. Die Aufwendungen für das Studium führen dann insgesamt zu einem Verlust, der vom Finanzamt anhand der vom Steuerpflichtigen angegebenen Kosten festzustellen ist. Ein vom Finanzamt anerkannter Verlust wird über einen Verlustvortrag mit anfallenden zukünftigen steuerpflichtigen Einnahmen verrechnet und mindert so die Steuerschuld.

Wohnfinanzierung in Deutschland bleibt konstant

130 Milliarden Euro an Darlehen zur Wohnungsfinanzierung haben die deutschen Kreditinstitute und Lebensversicherungen in 2010 an ihre Kunden ausgereicht. Das Volumen entspricht dem Ergebnis im Vorjahr. Die Rangliste in der Baufinanzierung:

Stärkste Institutsgruppe sind mit 42,1 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 32,5 Prozent die Sparkassen.

Den zweiten Platz nehmen die 23 deutschen privaten Bausparkassen ein. Sie zahlten Baugelder in Höhe von 30,2 Milliarden Euro aus und kommen damit auf einen Marktanteil von 23,3 Prozent. Innerhalb der Bausparbranche entfallen drei Viertel der Auszahlungen auf die privaten Bausparkassen.

Auf dem dritten Rang folgen die Genossenschaftsbanken mit Auszahlungen von 24,2 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 18,7 Prozent. Diese Angaben machte heute der Verband der Privaten Bausparkassen.

Auf vierte Rang liegen die Kreditbanken mit 20,5 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 15,8 Prozent.

Mit großem Abstand folgen dann die Realkreditinstitute (private Hypothekenbanken und öffentlich-rechtliche Grundkreditanstalten), die 6,8 Milliarden Euro ausgezahlt haben und auf einen Marktanteil von 5,2 Prozent kommen.

Die Lebensversicherungen belegen mit 5,0 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 3,9 Prozent den vorletzten Platz.

Am Ende der Skala rangieren die Landesbanken mit 0,8 Milliarden Euro und einem Marktanteil von 0,6 Prozent.

Die Wohnfinanzierung  profitiert von der Entwicklung im Eigenheimbau

Von Januar bis Juni 2011 wurde in Deutschland der Bau von 108 600 neuen Wohnungen genehmigt. Laut den aktuellen Zahlen des Statistische Bundesamt (Destatis) für das erste Halbjahr 2011,  waren das 27,9 % oder 23 700 Wohnungen mehr als im Vergleichshalbjahr 2010. Es verstärkte sich der bereits im Jahr 2010 beobachtete positive Trend (+ 5,5 % gegenüber 2009) bei den Genehmigungen im Wohnungsbau.
 
In Wohngebäuden wurden im ersten Halbjahr 2011 insgesamt 94 900 Neubauwohnungen genehmigt, das waren 28,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Von dieser Zunahme profitierte vor allem der Bau von Wohnungen in Einfamilienhäusern (+ 30,4 %) und in Mehrfamilienhäusern (+ 30,2 %), während der Anstieg von Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern (+ 16,5 %) weniger stark ausfiel.
 
Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude stieg von Januar bis Juni 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,3 % auf 96,2 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung wurde allein von steigenden Genehmigungen für nichtöffentliche Bauherren getragen, die um 13,5 % auf 88,2 Millionen Kubikmeter zunahmen.

Die öffentlichen Bauherren hingegen senkten ihr genehmigtes Bauvolumen um 22,5 %, auf 8,0 Millionen Kubikmeter. Bezogen auf die Gebäudeart wurde vor allem der Bau von Fabrik- und Werkstattgebäuden (+ 40,7 %) sowie von Büro- und Verwaltungsgebäuden (+ 26,3 %) deutlich öfter genehmigt als im Vorjahreszeitraum.

Mehr Deutsche informieren sich über das Internet

Nielsen gab die Onlinenutzerzahlen für den Monat Juli 2011 bekannt. Laut den aktuellen Nielsen-Daten gingen im vergangenen Monat rund 46,3 Millionen Internetnutzer in Deutschland ins Internet, das sind rund 2,8 Millionen Besucher mehr als noch im Juli 2010 – ein Plus von 6,3 Prozent. Die Internetnutzer verbrachten im Durchschnitt 22 Stunden, 8 Minuten und 50 Sekunden im World Wide Web.

Alle Top Marken des Vormonats halten sich weiterhin in der Bestenliste nach Unique Audience, angeführt von Google mit 39,2 Millionen Besuchern, die mindestens einmal im Monat Juli die Seiten aufsuchten. Auf dem zweiten Platz kann sich weiterhin Facebook mit insgesamt 26,1 Millionen Nettonutzern behaupten und erreicht mit einem Plus von 4,4 Prozent zum Vormonat den stärksten Besucherzuwachs unter den Top 10 der Internetmarken. Auch YouTube schafft es, nach einer kurzen Pause im Juni auf Platz 4, mit einem Besucheranstieg von 2,8 Prozent auf 21,9 Millionen Nettonutzern zurück in die Top 3, gefolgt von eBay mit insgesamt 21,4 Millionen Unique Audience. Unter allen Marken der Bestenliste musste Wikipedia mit minus 3,8 Prozent den stärksten Besucherrückgang verzeichnen, kann sich damit aber wie auch im Vormonat weiterhin auf Platz 8 halten.

Einen großen Besucheransturm konnte ebenfalls die im Juli gestartete Seite Lebensmittelklarheit.de verzeichnen. Das Portal des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen ruft Konsumenten dazu auf, Lebensmittel mit irreführenden Produktverpackungen und Kennzeichnungen zu melden. Im ersten Monat gingen 464 Tausend Besucher mindestens einmal auf die Seiten, um sich über die sogenannten „Mogelpackungen“ zu informieren. Das Publikum von Lebensmittelklarheit.de ist mit 60,1 Prozent überwiegend männlich. Vor allem Männer zwischen 55 bis 64 Jahre besuchen das Internetportal überdurchschnittlich stark. Während ihr Anteil unter allen deutschen Internetnutzern 7,9 Prozent beträgt, sind es auf Lebensmittelklarheit.de 22 Prozent.

Die Daten der deutschen Nielsen Nutzerstatistik basieren auf dem Nielsen-Nutzerpanel, das die Onlinenutzung in Deutschland Monat für Monat repräsentativ abbildet.

Top 10 Brands for July 2011 (Germany, Home & Work)

Rank

Brand

Unique Audience
[000]

1 Google

39.205

2 Facebook

26.113

3 YouTube  

21.882

4 eBay

21.422

5 Microsoft

21.164

6 MSN/WindowsLive/Bing

19.566

7 Amazon

18.676

8 Wikipedia

16.964

9 T-Online

16.904

10 RTL Network

13.570

Quelle: Nielsen, NetView, July 2011

Lesebeispiel: 26,1 Millionen Personen, die das Internet im Juli von zu Hause oder auf der Arbeit nutzten, besuchten mindestens eine der Seiten oder Applikationen von Facebook.

Average German Internet Usage, Combined Home & Work, Include Internet Applications, Month of July 2011

Sessions/Visits per Person 52
Domains Visited per Person 77
Web Page Views per Person 2514
PC Time per Person 52:00:33
Duration of a Web Page viewed 00:00:50
Active Digital Media Universe 48.080.487
Current Digital Media Universe Estimate 58.065.667
Quelle: Nielsen, NetView, July 2011

Bausparkassen schreiben Förderpreis für Studierende aus

Der Verband der Privaten Bausparkassen e.V. meldet die 9. Ausschreibung des Werner Lehmann-Preises. Es ist ein Nachwuchsförderpreis. Teilnehmen können Studierende, Doktoranden oder auch wissenschaftliche Mitarbeiter, die bei Fertigstellung der Arbeit nicht älter als 35 Jahre sind.

Der Preis wird zweijährig für Arbeiten ausgeschrieben, die als Habilitation, Dissertation, Diplomarbeit oder Master Thesis angefertigt worden sind. Zugelassen sind Arbeiten, die sich mit dem Themenbereich Wohnen, Bauen, Finanzieren im weitesten Sinne befassen und in deutscher Sprache verfasst wurden.

Es werden nur Arbeiten angenommen, die nach dem 31. Juli 2009 abgeschlossen sowie abschließend (wissenschaftlich) bewertet worden sind. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011. Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 4.000 Euro, der dritte Preis mit 2.500 Euro und der vierte bis zehnte Preis mit je 1.000 Euro.

Zusätzlich erhält die Wissenschaftliche Institution (Institut, Lehrstuhl), bei der die mit den drei ersten Preisen ausgezeichneten Arbeiten angefertigt wurden, denselben Betrag wie die Preisträgerin oder Preisträger zur Förderung ihrer weiteren Forschungen.

Unterlagen können angefordert werden beim Verband der Privaten Bausparkassen, Klingelhöferstr. 4, 10785 Berlin, Tel.: 030-590091-500, Fax 030-590091-501, E-Mail: sturhahn@vdpb.de

Fotowettbewerb zum Tag des Windes 2011 auf Facebook

Spektakuläre Windrad-Fotos gesucht: Pünktlich zum Tag der erneuerbaren Energien 2011 am 30.April.2011 startet die Gothaer Versicherung einen kreativen Fotowettbewerb auf Facebook. Wettbewerbsende ist am Tag des Windes dem 15. Juni 2011

Der Wettbewerb steht ganz im Zeichen der praktischen Nutzung regenerativer Energiequellen. Bundesweite Aktionen und Initiativen zeigen, dass die Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energiequellen funktioniert.

Der Gothaer liegt das Thema besonders am Herzen: Als führender Versicherer von Windkraftanlagen in Deutschland unterstützt und fördert die Gothaer seit Jahren umweltschonende und zukunftsweisende Technologien zur Elektrizitätsgewinnung.

Und so geht es:

Windrad fotografieren, Bild auf Facebook hochladen und mit der Gothaer teilen. Die anderen User können dann per „Gefällt-mir“-Button für Ihr Bild abstimmen.

Je mehr Stimmen Ihr Foto erhält, desto besser stehen die Chancen, das iPad zu gewinnen. Das Gewinnerfoto wird im Gothaer Kundenmagazin veröffentlicht und der glückliche Gewinner benachrichtigt.

Bei der Motivwahl kann jeder Teilnehmer seiner Kreativität freien Lauf lassen: Ob mit spektakulärer Wolkenformation im Hintergrund, riesige Offshore-Windparks vor den Küsten oder das Windrad im Clinch mit Don Quijote: Alles ist erlaubt, auch Fotomontagen. Vielleicht steht ein Windrad dann einfach statt des Eiffelturms mitten in die Stadt der Liebe. Oder auf den Alexanderplatz in Berlin. Wichtig ist nur, dass das Motiv bei den anderen Nutzern gut ankommt. Und wer am besten ankommt, gewinnt das iPad 2 von Apple.

Tag des Steuerzahlers 14. Juli 2009

In 2009 müssen die Steuerzahler fast eine Woche länger für das Finanzamt und die Sozialabgaben arbeiten als noch im Vorjahr 2008.

Am Montag erklärte der Bund für Steuerzahler den heutigen Dienstag ab 8.42 Uhr zum diesjährigen “Tag des Steuerzahlers”. Ab diesem Zeitpunkt wirtschaften die Deutschen rechnerisch nur noch in die eigene Tasche.

Der Präsident der Organisation, Karl Heinz Däke, mahnte ebenso wie die Christlich Soziale Union (CSU) aus dem Freistaat Bayern erneut die Senkung von Steuern an.

Real sanken die Steuereinnahmen allerdings im ersten Halbjahr 2009 um fünf Prozent, wie das Bundesministerium für Finanzen in Berlin bekannt gab. Eine weitere Senkung der Abgaben ergibt sich aus der vom Bundesverfassingsgericht erzwungenen vollen steuerlichen Anerkennung der Beiträge zur Krankenversicherung.

Laut dem Bund für Steuerzahler müssen Arbeitnehmer in 2009 von ihrem Bruttolohn 53,3 Prozent an Steuern und Sozialkosten abführen, es verbleiben netto als nur noch 46,7 Prozent des Einkommens.

Einziger Trost, dass man ab heute den 14. Juli 2009 um 8.42 Uhr für die eigene Tasche arbeitet. Sorge bereitet nur, dass sich dieses Datum jährlich immer weiter nach hinten im Kalender verschiebt und die Überschuldung des Staates, nebst der Überalterung der Bevölkerung mit dem Druck auf die Sozialversicherung, wenig Hoffnung auf eine Besserung dieser Situation gibt.

Dietmar Braun

Profi-Sportler sind besser gesichert

Deckungen zum Schutz gegen Berufsunfähigkeit werden schon bei leicht erhöhtem Risiko abgelehnt. Versicherer vereinbaren aber hohe Versicherungssummen im Falle von Sportinvalidität für Fußballer.

Die Fußball-Bundesliga, das weiß Christian Hochstätter, Manager des Erstligisten Hannover 96, ist ein schnelllebiges Geschäft, und Erfolg ist nicht immer planbar. Vielleicht hat man in Hannover deshalb vor Beginn der Saison 2008 / 2009 die wichtigsten Spieler gegen Sportinvalidität versichert.

Millionen für Kicker
So beläuft sich die Versicherungssumme, nach Angaben des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV), für Stürmer Mike Hanke auf 4,5 Millionen und die von Verteidiger Christian Schulz auf drei Millionen Euro. Auch Neuzugang Jan Schlaudraff, der vom großen FC Bayern München kam, aber bisher in der laufenden Saison seine Klasse nicht unter Beweis stellen konnte, ist wenigstens für den Fall, dass er schwer verletzt wird, mit zwei Millionen Euro gegen Sportinvalidität versichert.

Finanzkrise und ein Gedicht

Ein altes Gedicht ist immer noch aktuell:

Wenn die Börsenkurse fallen,

regt sich Kummer fast bei allen,

aber manche blühen auf:

Ihr Rezept heißt Leerverkauf

Keck verhökern diese Knaben

Dinge, die sie gar nicht haben,

treten selbst den Absturz los,

den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten

tun sie sich mit Derivaten:

Wenn Papier den Wert frisiert,

wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,

haben Sparer nichts zu lachen,

und die Hypothek aufs Haus

heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’ s hingegen große Banken,

kommt die ganze Welt ins Wanken

- auch die Spekulantenbrut

zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?

Da muss eingeschritten werden:

Der Gewinn bleibt privat,

die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,

und das bringt erneut Profite,

hat man doch in jedem Land

die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen

hat der kleine Mann

zu blechen und - das ist das Feine ja -

nicht nur in Amerika.

Neue Fachartikel im VersicherungsJournal

Oben unter der Rubrik “Fachartikel” gibt es Links zu den neuesten Berichten die im VersicherungsJournal unter wwww.versicherungsjournal.de veröffentlicht wurden.

Gewinner und Verlierer in der GKV

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind 90 Prozent der Deutschen versichert. Ab dem 1. Januar 2009 kommt der neue Gesundheitsfonds mit dem neuen einheitlichen Beitragssatz.

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen als Träger der gesetzlichen Krankenversicherung von diesem in Berlin noch 2008 festgelegten Einheitsbeitrag nur noch geringfügig mittels Zuschläge oder Abschläge abweichen.

Aktuell liegt der durchschnittliche Beitragssatz bei knapp 15 Prozent. Mit einführung des Gesundheitsfonds wird von Fachleuten ein Beitragssatz zwischen 15,5 und 15,8 Prozent erwartet.

Vor Einführung wechselten allein im ersten Halbjahr 2008 nach Angaben des Fachmagazins Dienst für Gesellschaftspolitik (DFG) über 400.000 Versicherte ihre Krankenkasse.

Gewinner waren preiswerte Anbieter oder Kassen die eine starke Marke entwickeln konnten.

Auf Platz 1 landete die IKK Direkt, welche ihren Kundenstamm um satte 19,9 Prozent oder 94.598 Mitglieder erweitern konnte.

Den zweiten Rang belegte die Gmünder Ersatzkasse (GEK) mit einem Zugewinn von 79.971 Versicherten oder einem Plus von 7,34 Prozent.

Den dritten Platz der Gewinner belegte die Techniker Krankenkasse (TK) mit 74.307 neuen Mitgliedern, was einem Zuwachs von 1,77 Prozent entspricht.

Wo es Gewinner gibt, stehen auf der anderen Seite einigen Kassen als Verlierer da. 

Größter Verlierer ist die Taunus BKK mit einem Verlust von 5 Prozent ihrer Versicherten oder einem Abgang von 32.661 Versicherten.

Den zweitgrößten Verlust an Mitgliedern hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) mit 23.996 Versicherten, bei der größten deutschen Ersatkasse sind das allerdings nur 0,52 Prozent ihrer Versicherten.

Den dritten Rang bei den Verlierern musste die AOK Baden-Württemberg hinnehmen, wo 0,8 Prozent der Versicherten oder in absoluter Zahl 21.641 Versicherte, der als Gesundheitskasse werbenden AOK, kündigten.

Für die Überprüfung der Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung und die Vorteile eines zulässigen Wechsels stehen neben den Beratern der Kassen mittlerweile auch unabhängige Versicherungsmakler zur Verfügung.

Auch die Stiftung Warentest und die Verbraucherzentralen halten Vergleichslisten bereit.