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Die neuen Sozialversicherungsgrößen 2012 in Deutschland

Die neuen Rechengrößen für 2012 in Euro (in Klammer die Daten aus dem Jahr 2011)

Renten- und Arbeitslosenversicherung
West 5.600 (im Vorjahr 5.500)
Ost 4.800 (im Vorjahr 4.650)

Kranken- und Pflegeversicherung
bundesweit 3.825 (im Vorjahr 3.712,50)
Versicherungspflichtgrenze für Wechsler 4.237,50 (im Vorjahr 4.125)

Bezugsgröße
West 2.625 (im Vorjahr 2.555)
Ost 2.240 (im Vorjahr 2.240)

Entgeltumwandlung in Betriebsrente
bundesweit 224 220

Private Krankenversicherung muss 2012 nicht teurer werden

Wechselrecht. Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet 2012 auch Alternativen zur Beitragserhöhung. Versicherte müssen ab 1. Januar 2012 nicht unbedingt mehr bezahlen. Das Wechselrecht innerhalb der eigenen Gesellschaft ist wenig bekannt.

Die monatlichen Beiträge können teilweise um bis zu 40 Prozent in der Spitze steigen. So steht es in den Bescheiden, die kurz vor dem Weihnachtsfest, den versicherten Kunden eine unangenehme Bescherung bereiten.

Besonders hart trifft es im nächsten Jahr die Kunden der Central Krankenversicherung. Mit den durchschnittlichen Erhöhungen von 12,9 Prozent liegt die Central Krankenversicherung deutlich über dem Marktdurchschnitt, der auf fünf bis sieben Prozent jährlich geschätzt wird. Nach erheblichen Umstrukturierungen im Unternehmen, die im Verkauf der gesamten Maklersparte gipfelten, wurden die Beitragsanpassungen für 2012 besonders hoch angesetzt.

Die meisten privat Krankenversicherte verfügen aber über Wahlmöglichkeiten und Alternativen. Versicherte haben nach Paragraph 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) das Recht, jederzeit in einen günstigeren Tarif innerhalb der verschiedenen Angebote des eigenen Anbieters zu wechseln. Unter voller Anrechnung der über die Jahre aufgebauten Altersrückstellungen kann dies eine sinnvolle und sehr günstige Alternative sein. Versicherungsmakler und unabhängige Versicherungsberater helfen interessierten Verbrauchern.

Verbraucher sollten trotz der zum Teil exorbitanten Beitragssteigerungen, als erste Reaktion, nicht den Wechsel zu einem anderen Versicherer einleiten. Bei einem unüberlegten Wechsel zu einer anderen Gesellschaft geht eine großer Teil der jahrelang angesparten Altersrückstellungen verloren. Vernünftiger ist es da eine andere Alternative zu wählen. Versicherte sparen viel Geld, wenn sie innerhalb der eigenen Versicherungsgesellschaft in einen günstigeren Tarif wechseln. Das Leistungsniveau bleibt zumeist gleich oder wird in Einzelfällen sogar besser, eine erneute Gesundheitsprüfung ist selten notwendig und Kündigungsfristen bleiben unangetastet. Auch hier helfen spezialisierte Versicherungsmakler und erfahrene Experten in der privaten Krankenversicherung weiter.

BKK AXEL SPRINGER und DAK fusionieren, eine andere BKK ist pleite

Unruhe bei den gesetzlich Versicherten. Während einzelne Kassen zu immer größeren Einheiten fusionieren, gehen andere Anbieter pleite. Die DAk-Gesundheit wird zum Jahreswechsel größer und die BKK für Heilberufe wird durch das Bundesversicherungsamt geschlossen.

Die von der Bundesregierung beschlossene Gesundheitsreform, mit dem Ziel mehr Wettbewerb unter den gesetzlichen Kassen zu schaffen, führt vor allem zu Fusionen oder auch zu Kassenpleiten.

Bei der Vereinigung der DAK mit der BKK Gesundheit kommt es zum Zusammenschluss mit einer weiteren Betriebskrankenkasse. Die DAK-Gesundheit wird so zu einem der größten Anbietern gesetzlicher Krankenversicherung in Deutschland. Sie wird 5,1 Millionen Mitglieder und 6,6 Millionen Versicherte haben. Im Januar 2012 soll sich der neue Verwaltungsrat konstituieren und den Haushalt für 2012 beschließen. Der Haushalt der neuen Kasse wird im Jahr 2012 knapp 20 Milliarden Euro umfassen.

“Auch mit der aktuellen Fusion setzen wir unseren strategischen Ansatz fort, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Es soll die Stärken einer flächendeckend in Deutschland präsenten Ersatzkasse mit denen der betrieblichen Krankenversicherung verknüpfen”, kommentiert DAK-Chef Herbert Rebscher die Entscheidung.

Christa Lemke, Vorstand der BKK AXEL SPRINGER, betont: „Mit der Fusion schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Versicherten, denn wir kombinieren unser Know-how im betrieblichen Gesundheitsmanagement mit der bundesweiten Betreuung der DAK.“ Die BKK AXEL SPRINGER ist eine geschlossene Betriebskrankenkasse, bei der nur Mitarbeiter der Axel-Springer AG versichert sind. Sie hat zur Zeit knapp 12 000 Versicherte.

Ab 1. April 2012 soll, laut DAK-Vorstand Rebscher, der aktuelle Mehrbeitrag für die Kunden von acht Euro monatlich, wieder entfallen. Allerdings betonte auf Anfrage das Bundesversicherungsamt, dass über die Abschaffung des Zusatzbeitrags noch nicht endgültig entschieden sei.

Kassensterben geht weiter
Während die einen fusionieren, müssen andere gesetzliche Krankenkassen schließen. Das Bundesversicherungsamt hat mit Bescheid vom 02.11.2011 nach § 153 SGB V in Verbindung mit § 46 Abs. 5 SGB XI entschieden:

“Die BKK für Heilberufe und die BKK für Heilberufe-Pflegekasse werden zum 01.01.2012 (mit Ablauf des 31.12.2011) geschlossen.”

Die großen finanziellen Schwierigkeiten der BKK für Heilberufe und die Erkenntnis, dass die Leistungsfähigkeit der BKK für Heilberufe zu einer vertretbaren Belastung der Versicherten beziehungsweise Mitglieder auf Dauer nicht zu gewährleisten ist, haben das Bundesversicherungsamt veranlasst, die BKK für Heilberufe zu schließen. Die Schließung tritt mit Ablauf des 31.12.2011 in Kraft.

Frust und Lust auf der DKM

Wer auf eine Messe geht, der hat nicht nur hinterher was zu erzählen, sondern scheint auch Lust und Frust aus dem Vertriebsalltag mitzubringen. Neu war, dass dies nicht nur für manche Besucher galt, sondern auch einige Anbieter und Maklerpools umtrieb. Positiv war der Mut die Herausforderungen auch direkt anzusprechen und nachhaltige Lösungswege zu suchen.
Produktneuheiten sind ein Grund zur 15. DKM Fachmesse 2011 zu gehen. Die Innovationen für das Jahresendgeschäft oder das Vertriebsjahr 2012 waren Produkte mit verbesserten Bedingungen, neue Kombinationen aus Einzelprodukten oder ein Mehrwert im Service für Kunden und Vermittler.

Branchengeflüster und Gerüchte als Auftakt
Bei der klassischen Abendveranstaltung vor der Messe trafen sich Besucher und Aussteller zum Kontakten und Einstimmen auf die zwei Messetage. Ohne musikalische Unterhaltung stand dieses Jahr das persönliche Gespräch im Mittelpunkt.
Der Abend war auch von dem neuesten Klatsch und Tratsch der Branche geprägt. Die neuesten Gerüchte der Branche machten ihre Runde. Was wird aus der „Dortmunder Erklärung“? Im Vorfeld war bekannt geworden, dass Transparenz-Regeln die Zusammenarbeit zwischen Maklerpools und Versicherer neu ordnen sollen. (VersicherungsJournal 26.10.2011, 31.10.2011).
Neben den personellen Veränderungen in der Branche, spielte auch die „Alte-Hasen-Regelung“ für Vermittler von Finanzanlagen eine Rolle. Im Branchengeflüster wurde bekannt, dass schon eine einmalige „Negativ-Erklärung“ im Prüfbericht gegenüber dem Gewerbeamt ausreiche, um die Anerkennung einer fortlaufenden Vermittlertätigkeit, für den Sachkundenachweis, zu gefährden.
Auch über das Image der Branche wurde diskutiert, vor allem über die Initiative des „Ehrbaren Kaufmanns“ (VersicherungsJournal 27.10.2011) des Bundesverbandes der Versicherungskaufleute (BVK). Der historische Ansatz über die Tradition des Vermittlerberufes wurde von den einen als „Branchenfolklore“ kritisiert, andere sahen gerade in der Tradition von Vermittlergenerationen und ihrem sozialen und volkswirtschaftlichen Dienst in der Gesellschaft einen guten Ansatz.
Diskutiert wurde auch über nicht mehr auf der Messe vertretene Aussteller, wie etwa die Central Krankenversicherung, hier wurde heftig über weitere Opfer von Marktbereinigungen in Tarifen und Vertriebswegen spekuliert.

Statt Arztbesuch kommt die Krankenschwester
Bei höheren Deckungssummen, die einen Arztbericht zur Annahme erfordern, wird die Dialog Lebensversicherung AG künftig in den angebotenen Sparten Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit und in der Risikolebensversicherung mit Medical Home Service arbeiten. Der externe Anbieter soll den zeitaufwendigen Arztbesuch ersetzen. Eine examinierte Krankenschwester kann künftig den Kunden in seiner eigenen Wohnung untersuchen
Im Berufsunfähigkeitsschutz hat die Dialog über 200 Berufe risikoadäquat angepasst und meist besser eingestuft. So sollen die Kunden zukünftig günstigere Prämien zahlen. Rüdiger R. Burchardi, Vorstand für Vertrieb und Marketing, kündigte auch einen Pflegetarif, auf Lebensversicherungsbasis, für 2012 an.
Über Webinare und Handy-Apps (Zusatzdienste für Mobiltelefone) würde der Vertrieb in Zukunft mehr Service vor Ort abrufen können. Burchardi sieht generell in der Unterstützung, im dezentralen Service, eine Entlastung des Vertriebs, ein Gewinn an Zeit, dies sei auch ein Vorteil für Vermittler.
Das sahen Kritiker, aus der Zielgruppe, am Vorabend der Messe anders, Auslagerung wird nicht nur als ein Zeitgewinn bei der Annahme gesehen, sondern auch als eine Auslagerung von Kosten.

Modularer Verkauf soll Haftungsfrust mindern
Für die HDI-Gerling AG erläuterte, Kai Müller, Vorstand Maklervertrieb, die Zukunft des gemeinsamen Vertriebs von Personen- und Sachversicherungsparten als Vorteil für Vermittler. „Maßgerechte Risikoberatung erfordert mehr Auswahl, in Kenntnis aller ganzheitlich für den Kunden möglichen Lösungen. Nur so kann der Kunde mit dem Vermittler dokumentiert seinen Verzicht entscheiden“, so Müller. „Die Dokumentation des Verzichts schaffe mehr Klarheit und Rechtssicherheit für Vermittler.“
Für 2012 prognostiziert Müller einen sehr großen Nachholbedarf für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge. Hier habe es die meisten Veränderungen im Steuer-, Sozial- und Arbeitsrecht gegeben. Eine echte Herausforderung sei auch, welche Investmentstrategie von unterlegten Fondspolicen künftig verfolgt werde.
Müller erkennt einen hohen Bedarf in der Weiterbildung und unternehmerischen Unterstützung von Vermittlern: „Makler brauchen zum Überleben im Markt, Organisation und gemeinsame Prozesse mit den Anbietern als Back-Office-Lösung. Strukturell werden es Ein-Mann-Betriebe sehr schwer haben.“.

Sportlicher Rat für Lust und Frust im Beruf
In der großen Vortragshalle sorgten auch dieses Jahr wieder Branchenfremde für ausgebuchte Plätze. Den Anfang machte Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn. In seinem Vortrag „Die Kraft des Erfolgs als Kraft von innen“ empfahl die Torwartlegende vor allem unternehmerisch zu denken, „um den Kasten sauber zu halten“, aber auch sich selbst mental zu motivieren, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München e.V., wurde als früherer Manager des Fußballclubs mehrfach als Manager des Jahres ausgezeichnet. Hoeneß eröffnete seinen Vortrag mit seiner persönlichen Anforderung an Banker: „Ein Banker habe zuerst an sein Wohl als Kunde zu denken, und nicht an seinen Bonus.“
Dies sei auch sein Rat an Vermittler in der Assekuranz, wer mit dem Vertrauen seiner Kunden belohnt werden will, dürfe nicht zuerst an sein persönliches Einkommen denken. Werte und Wahrheit stünden immer im Vordergrund. Im Fußball zählen (Tor-)Abschlüsse und Ergebnisse, aber auch genauso Teamgeist, Respekt und Fairness.
Wer als Vermittler noch nicht genügend Trost und Motivation empfangen hatte, konnte dies am Stand der Süddeutsche Krankenversicherung nachholen. Anni Friesinger, 16fache Weltmeisterin und dreifache Olympia-Siegerin im Eisschnelllauf, erklärte mit einem strahlenden Lächeln. „Ohne eine private Krankenversicherung, wäre meine Karriere gar nicht möglich gewesen.“

Workshops, Wissen und Werbegeschenke
Die Messe bot über 70 Workshops, die über Produkte, Verbände, Expertenwissen und Motivation, ein Vertiefungsangebot zu den Informationen der Aussteller am Stand darstellten.
In der Halle für Worksshops bot der neue Kongress „Perspektiva“ jungen Leuten, Berufseinsteigern und Studieninteressierten einen Überblick über das Angebot der Branche. An den Beratungsständen gab es konkrete Hilfe für Bewerbungen und Rat von Experten.
Professor Dr. Matthias Beenken, Fachhochschule Dortmund, zeigte im Eröffnungsvortrag, dass die Versicherungsbranche „über 200 Berufe“ bietet und zahlreiche Studiengänge offeriert. Ein Teil der über 350 angemeldeten Nachwuchskräfte war mit dem Bus angereist und am frühen morgen im Berufsstau stecken geblieben. Flexibel wurde der Vortrag, zu einem späteren Zeitpunkt am Tag, für die „Nachzügler“ wiederholt.
Für die Aussteller ein Frust, für manche Besucher eine Lust, sind Werbegeschenke. Die extremsten Ausprägungen waren dieses Jahr überdimensionierte Messetaschen für Sammler, aber auch die Mitgabe von Straßen- und Kehrbesen. Die über die Schulter getragenen Besen, wurden mit den gefüllten Tüten behängt. Bei manchem dieser Besucher galt wohl: „Außer Besen, nichts gewesen.“ Dass solche Besucher nach „Harry-Potter-Manier“ nach Hause geflogen seien, ist wohl ein Gerücht.

Urteil: Krankenversicherungspflicht verbietet Versicherer die Kündigung

Gemäß § 206 Absatz 1 Satz 1 VVG ist jede Kündigung einer Krankheitskostenvollversicherung, die eine Pflicht nach § 193 Absatz 3 Satz 1 erfüllt, durch den Versicherer ausgeschlossen.

Das Oberlandesgericht Hamm (OLG Hamm, 06.05.2011 - 20 U 153/10) lässt in seinem Urteil (anders als das OLG Celle, 24.02.2011 - 8 U 157/10) keinerlei Zweifel aufkommen, dass diese Vorschrift klar und eindeutig formuliert ist. Sie erfasst nach Ansicht des OLG deshalb alle Arten einer Kündigung, also gleichermaßen die ordentliche wie auch die außerordentliche Kündigung.

Eine irgendwie geartete Differenzierung zwischen den verschiedenen Arten einer außerordentlichen Kündigung, etwa zwischen solchen wegen Prämienverzuges einerseits und anderen wegen Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung, ist in dieser Vorschrift gerade nicht enthalten (”jede Kündigung”). § 206 Absatz 1 Satz 1 VVG stellt deshalb ein absolutes Kündigungsverbot dar.

Das OLG betont auch, dass die Abwägung der im Fall einer außerordentlichen Kündigung widerstreitenden Interessen nicht allein zwischen denjenigen des Versicherten und denjenigen des Versicherers erfolgen, denn die Versicherungspflicht bestehe ja gerade auch im Interesse der Allgemeinheit, nicht für die Kosten der Behandlung des Einzelnen aufkommen zu müssen.

Studie: Eigenheim, Gold und etwas mehr Altersvorsorge

Studie. Die Deutschen setzen in der Vorsorge verstärkt auf das Eigeneim, investieren auch alternativ in physisches Gold und in die betriebliche Altersvorsorge. Ältere haben Angst vor Armut und die Jungen haben zur Hälfte noch keinen Plan für die Zukunft.

Jeder fünfte Berufstätige ab 50 Jahre glaube im Alter seinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten zu können. Dies sei der höchste Wert, der in der jährlichen Studie “Altersvorsorge in Deutschland” der Postbank AG seit 2006 je gemessen wurde.

Die Postbank-Studie “Altersvorsorge in Deutschland” ist in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge seit 2003 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt worden. Für die Studie wurden in einer repräsentativen Umfrage in diesem Jahr 1.771 in Deutschland lebende Bürger ab 16 Jahre befragt.

Erschreckend sei dass nur etwa die Hälfte der jungen Berufstätigen unter 30 Jahren noch einen Ausbau der eigenen privaten Altersvorsorge plane. Das sei ein Negativrekord seit 2003 meinen die Autoren der Studie.

Klaren Favorit in der Altersvorsorge sei laut der Studie das Eigenheim. Jeder Dritte der an privater Vorsorge interessierte Berufstätigen plane den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände. Ein neuer Trend sind mehr Berufstätige die zur Altersvorsorge in Goldmünzen oder Goldbarren investieren als Alternative zu einer privaten Riester-Rente.

Verschuldung in Europa verunsichert Deutsche

Laut Postbank-Studie betrifft die größte Sorge der Bundesbürger eine Entwertung von Ersparnissen durch Inflation. Jeder dritte Deutsche befürchtet dies aktuell. Dass durch Zahlungen Deutschlands an andere Länder Geld für die staatliche Rentenkasse fehlt, beunruhigt 30 Prozent der Bundesbürger.

Wie nachhaltig die Verunsicherung ist, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie: 43 Prozent aller Berufstätigen fragen sich “welche private Anlageform überhaupt noch Sinn macht”. Jeder Dritte hat auch stärkere Zweifel an der Sicherheit der privaten Altersvorsorge.

Geringer Ausbau der Altersvorsorge in Deutschland

Mit der wachsenden Unsicherheit erlahmt der Ausbau privater Altersvorsorge in Deutschland. Fast vier von zehn Berufstätigen geben aktuell an, keinen Ausbau mehr zu planen. Bei der Gruppe die vorsorgt, hat sich die Höhe ihrer monatlichen Beiträge um sechs Prozent gegenüber 2010 auf derzeit 188 Euro im Monat reduziert.

Auffällig ist das Verhalten der jungen Berufstätigen im Alter von 16 bis 29 Jahren. Unter ihnen will nur rund die Hälfte noch weiter privat vorsorgen. Zum Vergleich: Vor dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 waren es noch 65 Prozent.

Ein Viertel der jungen Berufstätigen sagt jetzt ausdrücklich, nicht weiter vorsorgen zu wollen - ein Rekordwert in den Messungen der Postbank-Studien seit 2003 und eine Verdopplung allein gegenüber dem Jahr 2010.

Gold schlägt in der Gunst aktuell die Riester-Rente

Die Suche nach einer vermeintlich sicheren Altersvorsorge lässt das Interesse an Goldbarren und Goldmünzen stark ansteigen. Mit 13 Prozent plant mehr als jeder achte Berufstätige, der seine private Vorsorge noch ausbauen will, einen Goldkauf. Eine private Riester-Rente kommt hier auf nur zwölf Prozent.

Spiegelbildlich ist dazu die Einschätzung, welche Anlageform als “besonders sicher” gesehen wird. Hier kommt das Gold auf 39 Prozent und die private Riester-Rente auf nur 21 Prozent.

Der “Wohn-Riester” für die Anschaffung eines Eigenheims erreicht gar nur sieben Prozent der Nennungen. Allerdings: Vier von zehn Berufstätigen hörten in der diesjährigen Postbank-Befragung “jetzt zum ersten Mal vom Angebot Wohn-Riester”.

Immobilien und die betriebliche Altersvorsorge sind Gewinner

Jeder dritte Berufstätige, der seine Altersvorsorge noch erweitern will, plant den Erwerb einer eigenen Wohnung oder eines eigenen Hauses. Dies sind gut 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Wertschätzung des Eigenheims als “ideale Vorsorgeform” ist bei jungen Berufstätigen unter 30 und bei Berufstätigen in Ostdeutschland gewachsen. Hier schließen die Ostdeutschen mit 64 Prozent nun erstmals fast auf das Niveau im Westen auf, wo der Wert bei 68 Prozent liegt.

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2011 stieg gegenüber dem Vorjahr, nach den Daten des Statistische Bundesamt, um gut 25 Prozent. Es wurden damit bereits fast zwei Drittel des Gesamtvolumens von 2010 erreicht. Bei steigendem Interesse und niedrigen Zinskonditionen für die Finanzierung könnte ein Aufwärtstrends im Immobilienbereich erwartet werden.

Neben Sachwerten gibt es noch eine Vorsorgeform, die 2011 in allen Bereichen zulegen kann: Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV). Als “Ideale Form der Alterssicherung” wird sie aktuell mit 48 Prozent der Befragten von jedem Zweiten genannt. Glatt verdoppelt hat sich gegenüber dem Vorjahr auch die Zahl derer, die hierin jetzt vermehrt investieren wollen.

Dr. Michael Meyer, Retailvorstand der Postbank AG, gab heute bei der Vorstellung der Postbank-Studie zur “Altersvorsorge in Deutschland 2011/2012″ folgende Empfehlungen:

1. Angebote zur privaten Altersvorsorge müssen stärker motivieren!
“Das Vorziehen staatlicher Förderung, etwa als attraktive “Sofort-Prämien” bei Riester-Produkten gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit, könnte verstärkte Anreize schaffen, insbesondere für berufstätige Frauen mit niedrigeren Einkommen, wo die Vorsorgeanstrengungen noch zu gering sind.”

2. Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge ausweiten!
“Vermehrte Beratung in den Unternehmen aber auch eine breitere Palette von Angeboten sind hier erforderlich, die auf unterschiedliche Einkommens- und Familiensituationen individueller eingehen.”

3. Die positive Stimmung zum Immobilienerwerb nutzen!
“Das Förderangebot des Wohn-Riesters ist kompliziert. Eine einfachere und schneller fühlbare Förderung könnte wie beim Ur-Produkt Riester-Rente hier deutlich höhere Nutzungszahlen bewirken.”

Studie: BMW weniger gefragt als bAV

Studie. Die Betriebliche Altersvorsorge (bAV) hat in kleineren Unternehmen die größten Wachstumschancen. Aus Sicht der Arbeitnehmer liegt das Angebot knapp vor der Wahl eines Dienstwagens, bei Arbeitgebern überwiegt die Fürsorgepflicht und vor allem die Chance der Mitarbeiterbindung.

Im aktuellen “bAV-Report 2011/2012″ des Instituts YouGovPsychonomics wurden im Auftrag der Zurich Versicherung über 550 bAV-Verantwortliche in deutschen Firmen mit bis zu 500 Mitarbeitern - darunter 100 Geschäftsführer befragt. Zusätzlich wurden 54 bAV-Verantwortliche in Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern interviewt.

Neun von zehn Unternehmen (85 Prozent) stellen für ihre Mitarbeiter ein Angebot bereit und 90 Prozent sehen in ihrer Offerte sogar eine besondere Fürsorgepflicht. Die bAV wird geschätzt und doch verkannt. Nur etwa jeder vierte bAV-Verantwortliche gibt an von
Mitarbeitern auf das Thema bAV angesprochen zu werden.

Nutzen der bAV ist unumstritten

Die Fürsorgepflicht steht für Entscheider an erster Stelle. Seit 2002 haben alle Beschäftige, die sozialversicherungspflichtig sind, ein Recht auf Entgeltumwandlung. Damit müssen die Arbeitgeber auch ein entsprechendes bAV-Angebot auf Wunsch
unterbreiten können. Unabhängig von dieser gesetzlichen Regelung sehen auch 82 Prozent der Befragten in der bAV den höchsten Effekt in Bezug auf die Versorgung ihrer Mitarbeiter.

Das wichtigste Argument für das Angebot einer bAV sehen mit 88 Prozent die Mehrheit der Befragten in ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihrer Belegschaft. “Unstrittig ist für die Entscheider der hohe Nutzen der bAV - für Mitarbeiter und Unternehmen. So nennen 64 Prozent die Möglichkeit zur Senkung der Lohnnebenkosten als ein weiteres Argument. Und auch Mitarbeiterbindung und Motivation zählen zu den Motiven der Arbeitgeber”, erklärt Dr. Marco Arteaga, Zurich Vorstand für den Bereich Corporate Life & Pensions.

Altersvorsorge in der Gunst knapp vor dem Dienstwagen
Nach der Einschätzung der Befragten nimmt die bAV bei der Bindung vorhandener Mitarbeiter eine wichtige Rolle ein: 59 Prozent der Befragten geben an, dass das Angebot einer bAV eine wesentliche Maßnahme zur Bindung ihrer Mitarbeiter darstellt. Somit nimmt die bAV nach Einschätzung der Entscheider eine ähnliche Attraktivität wie die
Bereitstellung eines Dienstwagens ein.

Je größer das Unternehmen, desto größer das bAV-Interesse
In Unternehmen mit 51 bis 100 Mitarbeitern erwartet jeder vierte bAV-Entscheider, dass mehr als die Hälfte der Belegschaft Interesse an einem bAV-Abschluss hat.

In Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten denkt dies bereits jeder zweite der  bAV-Entscheider.

Haftungsrisiken und Zusatzaufwand schrecken
Obgleich der bAV-Nutzen weitgehend unbestritten ist befürchten bAV-Entscheider eventuelle Haftungsrisiken oder Zusatzaufwände für ihr Unternehmen. 60 Prozent sind der Ansicht, dass die Haftungsrisiken noch immer unterschätzt werden. Und zwei Drittel der Befragten meinen, dass die gesetzlichen Regelungen den Umgang mit der bAV erschwert haben.

Studie: Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit

München, 11.10.2011  – Der deutsche Sozialstaat sieht ab 2012 vor, dass die Menschen mindestens bis zum 67. Lebensjahr arbeiten sollen und erst dann in Rente gehen. Das Berufsleben kann aber unverhofft ein jähes Ende nehmen – durch Krankheit oder Unfall. “Mir passiert schon nichts”, denken viele Deutsche. Die Realität sieht leider anders aus, denn jeder vierte Arbeitnehmer muss seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Welche Gründe bei den Versicherten von Swiss Life zu einer Berufsunfähigkeit (BU) geführt haben, hat der Lebensversicherer in einer Studie untersucht. Da der Versicherer selbst über einen großen Zahl an gegen Berufsunfähigkeit versicherte Kunden verfügt, konnten hier eigene Daten untersucht werden.

Schon seit Anfang der 90er-Jahre seien Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke für 29 Prozent der Versicherten der Hauptgrund für das Aus im Job. In den letzten Jahren hätten jedoch mit einem Anteil von 29 Prozent psychische Störungen wie Depressionen und Burnout deutlich aufgeholt

Arbeitnehmer scheinen vermehrt dem Stress am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen zu sein. Aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen sich bereits elf Prozent aus dem Berufsleben verabschieden, acht Prozent würden durch Krebserkrankungen berufsunfähig werden und fünf Prozent der Betroffenen leiden an sonstige Krankheiten. Lediglich in 13 Prozent der Fälle ist ein Unfall der Grund, warum die Betroffenen nicht mehr arbeiten können.

Die Mehrzahl der Erwerbstätigen ist sei für Berufsunfähigkeit nicht privat abgesichert. Dies könne schnell ins finanzielle Abseits führen. Darum sei es wichtig, rechtzeitig und in aller Ruhe frühzeitig die richtige Vorsorgemaßnahme zu treffen. Wer mit einer Versicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit finanziell vorsorgt, wird auch im Fall der Fälle seinen Lebensstandard halten können.

Die Swiss Life gehöre zu den erfahrensten BU-Versicherer, Kunden könnten sich bereits seit 1894 für den Fall einer Berufsunfähigkeit absichern. Im Laufe der Jahrzehnte habe der Münchner Anbieter reichlich Erfahrung in puncto intelligenter Vorsorgekonzepte gesammelt.

Die Angebote der Swiss Life sind auch über Versicherungsmakler verfügbar.  Makler können die Bedingungen in puncto Kundenfreundlichkeit vergleichen und das Preis- und Leistungsverhältnis gegenüber anderen Anbietern überprüfen.

Die Swiss Life gehört zu den Spitzenanbietern, siehe Artikel Die besten BU-Versicherer

GDV: Deutliches Nord-Süd-Gefälle im Kfz-Diebstahl

Berlin. Der Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) teilt mit dass im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt 36.551 Kraftfahrzeuge gestohlen wurden. Das sind 3,7 Prozent weniger als 2009. Die Gesamtentschädigungssumme stieg denoch um 10,5 Prozent auf rund 348 Millionen Euro.

Im Jahr 2010 wurden insgesamt 19.503 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Damit nimmt die Anzahl der Autodiebstähle in Deutschland im zweiten Jahr seit 1993 wieder zu.

“Der Anstieg hat im Vergleich zu 2009 zwar abgenommen, ist aber dennoch sehr ärgerlich”, so Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung. “Von den Diebstahlzahlen Anfang der 90er-Jahre, als weit mehr als 100.000 Pkw jährlich gestohlen wurden, sind wir aber weit entfernt.” In den Jahren von 1993 bis 2008 waren die gemeldeten Diebstähle in der Kaskoversicherung noch um bis zu 20 Prozent (2006) zurückgegangen. Die Häufigkeit der Diebstähle kann über die Tarifmerkmale der Typklasse und der Regionalklasse auch die Höhe der Prämie in der Kaskoversicherung beeinflussen.

Das geringste Diebstahlrisiko haben Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Hier wurden durchschnittlich nur 0,2 von 1.000 Pkw gestohlen. Bundesweit lag die Diebstahlrate pro 1.000 kaskoversicherter Fahrzeuge dreimal so hoch bei 0,6 (2009: 0,5).

Den Zahlen der jährlichen Untersuchung zum Autodiebstahl der Deutschen Versicherer zufolge, schlagen die Autodiebe auch in 2010 in Berlin am schlimmsten zu: In der Hauptstadt wurden 2010 pro 1.000 zugelassenen Fahrzeugen 3,7 gestohlen. Insgesamt wurden in Berlin 3.290 Pkw geklaut – 8,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die Großstädte Sachsens sind vom Anstieg der Autodiebstähle besonders betroffen: Hier gab es einen Anstieg von 20,1 Prozent in Dresden und 13,8 Prozent in Leipzig. In Bremen dagegen ist der PKW-Diebstahl nochmals um 21,2 Prozent zurückgegangen. Auch im Saarland gab es 2010 14 Prozent weniger Autodiebstahl als 2009, in Baden-Württemberg 9,2 Prozent weniger.

Eine dramatische Zunahme von Autodiebstählen auch in einige Großstädten Nordrhein-Westfalens. So gab es in der Stadt Bielefeld nahezu 70 Prozent mehr Autodiebstähle als im Jahr 2009. In Dortmund wurden 53,8 Prozent mehr Autos gestohlen, in Köln 33,9 Prozent. Auch in den Zulassungsbezirken Wuppertal Stadt (43,8 %), Essen Stadt (24,7 %), Detmold (37,2 %) und Arnsberg (27,4 %) stieg die Anzahl der gestohlenen PKW deutlich. Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 4.063 Autos gestohlen – 14,7 Prozent mehr als 2009.

Wie im vergangenen Jahr liegt der Toyota Lexus RX400 Hybrid (HXU3A) an der Spitze der Diebstahlliste. Er wurde am häufigsten gestohlen. Insgesamt 21,2 pro 1.000 versicherter Fahrzeuge dieses Typs wechselten ungewollt den Besitzer. Auf Platz zwei folgt der BMW M390 (M3 Coupe) mit 18,8 gestohlenen Exemplaren pro 1.000. Der VW 7DZ (T4 Caravelle, Multivan 2.5 TDI) folgt mit 15 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 auf Platz drei.

Das höchste Diebstahlrisiko der Automarken hatte 2010 die Marke Porsche mit 1,7 gestohlenen Fahrzeugen pro 1.000 versicherter Fahrzeuge. Auf Platz zwei die Marke Audi (1,3 von 1.000) und auf drei General Motors (1,2 von 1.000), gefolgt auf Rang 4 von BMW (1,1 von 1.000) und Rang 5 VW (1,0 von 1.000).

Diebstahl von Zweirädern rückläufig
Bei den Zweirädern sind die Diebstahlzahlen insgesamt zurückgegangen. Bei Mofas und Mopeds ist sogar ein Rückgang von 23,7 Prozent zu verzeichnen, bei Leichtkrafträdern und Motorroller um 15,5 Prozent. Bei Krafträdern und Motorroller waren es 7 Prozent weniger Diebstähle. 6.451 Mofas und Mopeds, 3.957 Krafträder und Motorroller sowie 1.230 Leichtkrafträder und Motorroller wurden gestohlen.

Deutsche Sicherheitsnorm in Spanien geadelt

Spanische Behörden fordern für Alarmanlagen künftig Euronorm-Konformität. Der Nachweis muss mittels Zertifizierung von speziell ausgewählten Prüfstellen erfolgen – darunter auch die von der deutschen Assekuranz unterstützte VdS (Vertrauen durch Sicherheit).

Köln, 7. Oktober 2011. In einem bisher einmaligen Vorgang hat König Juan Carlos per Dekret für ganz Spanien die Umsetzung von Europäischen Normen für Alarmanlagen verordnet.

Jetzt müssen alle in Spanien in Verkehr gebrachten Produkte die Anforderungen der Euronorm (EN) 50131 (für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen), EN 50132 (für Videoüberwachungsanlagen), EN 50133 (für Zutrittskontrollanlagen) oder EN 50136 (bei Installationen in auf Alarm-Empfangsstellen aufgeschaltete Anlagen) erfüllen.

Den iberischen Sicherheitsverantwortlichen reicht es aber nicht aus, dass eine hierfür akkreditierte europäische Prüf- und Zertifizierungsstelle (PÜZ-Stelle) die Konformität mit den neuesten Ausgaben der Normen feststellt. Nur speziell ausgewählte PÜZ-Stellen werden von den spanischen Behörden akzeptiert – Voraussetzung ist ein nachgewiesen hoher Qualitätsstandard. Eines dieser wenigen akzeptierten Institute ist VdS.

„Das unterstreicht eindrucksvoll unsere Reputation in Europa“, erklärt Günter Grundmann, Leiter der VdS-Laboratorien für Sicherungstechnik. „Unsere Kunden wissen: Wenn sie ihre Produkte bei VdS prüfen und zertifizieren lassen, ist das eine sichere Investition für einen globalen Marktzugang. Die länderübergreifende Anerkennung für unsere Prüfleistungen ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und reiht sich in die zahlreichen Alleinstellungsmerkmale der VdS-Laboratorien ein.“