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Archiv der Kategorie Versicherung

Bis zu 40 Prozent Rabatt für neue Wohngebäude

Die Grundeigentümer-Versicherung aus Hamburg meldet Veränderungen in der Wohngebäudeversicherung. Die Kunden erhalten künftig einen Neubaurabatt von bis zu 40 Prozent, mehr Leistungen und ein vereinfachtes Antragsverfahren.

Für die Versicherungstarife “Gebäude Schutz 60″ und “Gebäudeschutz 60 plus Sicherheitspaket” wird der Neubaurabatt der Hanseaten von 25 auf 35 Prozent erhöht. Bei einem Online-Vertragsabschluss über das Internet profitiert der Kunde zusätzlich von einem 5-Prozent-Nachlass. Im Basisschutz “Gebäude Schutz 45″ gilt weiterhin der Neubaurabatt von 25 Prozent.

Was steckt hinter dem Neubaurabatt?
Der Neubaurabatt wird im Jahr der Bezugsfertigkeit des Gebäudes und in den folgenden vier Kalenderjahren gewährt. Bleibt der Vertrag schadenfrei, gilt ab dem fünften Jahr weiterhin ein Nachlass von 25 Prozent für alle Tarifvarianten bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem ein Schaden gemeldet wird. Höchstens jedoch für weitere fünf Jahre.

Mehr Leistung in der Wohngebäudeversicherung
Ableitungsrohre des Gebäudes sind im Rahmen der Bedingungen künftig wieder ohne eine Prüfung der Dichtigkeit mitversichert. Im Gegenzug hierfür erhöht sich der Beitrag für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind, um 0,10 Promille. Dafür verzichtet das Unternehmen auf den bisherigen Leitungswasserzuschlag für Mehrfamilienhäuser bis Baujahr 1956.

Neu in der Elementarschadenversicherung
Versicherungsnehmer, die Gebäude zusätzlich mit einer Versicherung für Elementarschäden schützen möchten, profitieren von einem einfacheren Vertragsabschluss, wenn sich das Gebäude, nach dem Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) in der Zone 1 und 2 befindet. Kunden brauchen künftig keinen Zusatzfragebogen mehr ausfüllen. Bei bestehenden Verträgen kann der Einschluss bei bisher schadenfreien Risiken formlos beantragt werden.

Mercedes-Benz Bank will mehr Versicherungen verkaufen

2011 war ein Rekordjahr für die Mercedes-Benz Bank. Das deutsche Tochterunternehmen von Daimler Financial Services hat bei allen wichtigen Kennzahlen Bestmarken erreicht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Franz Reiner bei der Jahres-Pressekonferenz der Mercedes-Benz Bank heute in Stuttgart.

2011 war das beste Jahr in der 25-jährigen Unternehmensgeschichte der Spezialbank. Das Neugeschäft habe mit neun Milliarden Euro eine neue Rekordhöhe im Volumen erreicht. Der Marktanteil der Bank in der Finanzierung von Autos und Nutzfahrzeugen der Marke Daimler liege bei 55 Prozent.

Daimler-Kunden haben eine gute Zahlungsmoral

Die Risikokosten für Kreditausfälle seien auf ein historisches Tief gesunken. Mit anderen Worten: Noch nie war die Zahlungsmoral der Daimler-Kunden besser als 2011. Auch der Start ins laufende Jahr sei für die Mercedes-Benz Bank sehr erfolgreich verlaufen. In den Monaten Januar und Februar steigerte die Stuttgarter Autobank Neugeschäftsvolumen um 17 Prozent.

Mercedes-Bank will attraktive Versicherungspakete für die A-Klasse anbieten

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 der Bank sei optimistisch. Neue Fahrzeugmodelle des Daimler-Konzerns würden gute Geschäftschancen bieten:

Genannt wurden als Beispiele der neue Schwerlastwagen Actros oder für der neue Stadtlieferwagen Citan.

Im Fokus der Bank stehe die neue A-Klasse. Die Mercedes-Benz Bank werde die Einführung der neuen A-Klasse im September mit attraktiven Finanzdienstleistungsprodukten in der Zielgruppe junge Kunden stark unterstützen.

Die Bank plane dort mit günstigen Konditionen im Leasing- und Finanzierungsbereich in den Markt zu gehen . Wir werden das Thema Versicherung und Service zu Produktbündeln zusammenschnüren. Die monatlichen Raten sollen flexibel
gestaltet werden.

Auch beim Trend hin zu mehr Elektromobilität sieht sich die Mercedes-Benz Bank als Finanzdienstleister gefordert. Hier wolle die Bank Verantwortung übernehmen, um die umweltfreundlichen Mobilität dank der neuen Technologie aus dem Konzern auf die Straße zu bringen.

Ein Beispiel wäre hier der neue smart electric drive, der im Sommer auf den Markt kommt. Hier wird die Mercedes-Benz
Bank, unter anderem ein Modell anbieten, wo dem Kunden das Fahrzeug und die Batterie separat als ein sorgenfreies Mietprodukt offeriert werde.

Refinanzierung über eigene Direktbank gesichert 

Im Direktbankgeschäft ist das Volumen der Einlagen bei der Mercedes-Benz Bank 2011 leicht auf 11 Milliarden Euro gewachsen. Mit diesem Liquiditätspolster aus den am freien Markt angebotenen Tages- und Festgeldern sieht sich die Autobank gut aufgestellt, um private und gewerbliche Kunden sowie Mercedes-Benz Händler weiterhin mit günstigen Krediten zu versorgen.

Mehr Deutsche sparen mit Riester-Förderung

Frankfurt am Main, 26. März 2012. Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) meldet, dass das Vermögen der Riester-Fondssparer per 31. Dezember 2011 um 12,7 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen sei und damit den Vorjahreswert um eine Milliarde Euro übertraf. Die Zahl der Sparer mit Riester-Förderung wuchs insgesamt um 6,7 Prozent.

Nach den Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wuchs innerhalb von zwölf Monaten die Zahl der Riester-Fondssparpläne um 4,9 Prozent auf fast drei Millionen Fondssparpläne per Ende 2011.

Der Anteil der Fondssparpläne an den Riester-Verträgen insgesamt liege aktuell bei 19,2 Prozent. Die Zahl der Riester-Versicherungsverträge stieg 2011 um 4,8 Prozent auf fast 10,9 Millionen Verträge.

Die erst im Jahr 2008 eingeführte Riester-Eigenheimrente der Bausparkassen hat mit 775.000 Verträgen die 750.000 Riester-Sparpläne der Banken erstmals überholt. Insgesamt wurden per Ende 2011 knapp 15,4 Millionen Riester-Verträge gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs an deutschen Sparern mit Riester-Förderung um 6,7 Prozent.

30 Jahre Bund der Versicherten

Heute am 24. März 2012 wird der Bund der Versicherten e.V. (BdV) aus Henstedt-Ulzburg nach eigenen Angaben 30 Jahre alt. “Der BdV habe über Jahrzehnte Maßstäbe im Verbraucherschutz gesetzt”, stellt Axel Kleinlein, Vorstandsvorsitzender des BdV, anlässlich des Jubiläums fest.

Der BdV sieht sich als ein Vertreter der Rechte aller Versicherten und würde nicht nur von Verbrauchern um Rat gefragt. “Wir werden uns auch weiterhin für mehr Verbrauchergerechtigkeit, Transparenz und offensiven Verbraucherschutz einsetzten,” verspricht Vorstandsvorsitzender Kleinlein.

“Viele Medien, ob Fernsehen, Rundfunk oder Print richten ihre Fragen an uns und auch die Politik sucht immer häufiger unseren Rat in Form von Stellungnahmen oder der Teilnahme bei Anhörungen. Wir freuen uns über diese Aufmerksamkeit und werden den Kampf um mehr Verbrauchergerechtigkeit auch die nächsten Jahrzehnte weiterführen,” so Kleinlein.

Juristisch kann der BdV einige Erfolge vorweisen. So ist es dem BdV zu verdanken, dass Lebensversicherer mittlerweile gezwungen sind, ihren Kunden verbindlichere Angaben zur Überschussbeteiligung zu machen.

Nach einem weiteren Urteil des BGH darf der Rückkaufswert bei Kapitallebensversicherungen prinzipiell nicht mehr klein gerechnet werden, was vor allem bei vorzeitiger Kündigung in den ersten Jahren wichtig ist. Jetzt kann der kündigende Versicherungsnehmer wenigstens nach Abrechnung und Abzug bestimmter Kostenanteile mit der Zahlung von ungefähr 40 Prozent seiner eingezahlten Beitragssumme rechnen. Axel Kleinlein: “Wir scheuen auch zukünftig die gerichtliche Konfrontation mit der Versicherungswirtschaft nicht.”

Der BdV setze zukunftsweisende Akzente durch seine Arbeit, die besonders durch den Wissenschaftlichen Beirat begleitet wird. So lädt der Beirat jedes Jahr zu einer Wissenschaftstagung ein, auf der aktuell brisante Themen erörtert werden. Bei der diesjährigen Tagung am 26. April 2012 werden Experten wie der Rechtswissenschaftler Professor Schwintowski und der Ombudsmann für Versicherungen Professor Günther Hirsch unter anderem über die Novellierung der Mindestzuführungsverordnung und den Missbrauch des Revisionsverfahrens in Versicherungsfragen diskutieren. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zur Tagung anzumelden. “Die BdV-Wissenschaftstagung ist seit jeher ein wichtiger Ort, um sich über aktuelle Trends in Wissenschaft und Praxis auszutauschen”, weist Kleinlein hin. Und: Akteure aus dem Verbraucherschutz erhalten Sonderkonditionen.

Volkswohlbund war 2011 mit Privatrente und Betriebsrenten erfolgreich

Die Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. meldet heute in Dortmund für das Geschäftsjahr 2011 um sieben Prozent gestiegene Beitragseinnahmen. Die Volkswohl Bund Sachversicherung AG verbucht für 2011 einen Jahresüberschuss von 8,4 Millionen Euro nach Steuern.

Die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung wuchsen um sieben Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro an und entwickelten sich damit entgegengesetzt zur Branche, die ein Minus von 4,6 Prozent hinnehmen muss. Die laufenden Beiträge stiegen um sechs Prozent, der Branchenschnitt liegt hier bei 0,9 Prozent.

Die Sicherheitsmittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 27 Millionen auf über 817 Millionen Euro und entsprechen so 12,1 Prozent der Guthaben der Versicherten. Der größte Teil der Zuführungen floss ins Eigenkapital sowie in die Freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung.

Der Neuzugang erhöhte sich um acht Prozent auf über 3,9 Milliarden Euro Beitragssumme. Besonders erfolgreich hat sich im Neugeschäft die 2010 eingeführte Rente PLUS entwickelt, die über alle Schichten der Altersversorgung hinweg mit über 820 Millionen Euro Beitragssumme zum Ergebnis beiträgt. Mit einem Anstieg von 13 Prozent auf fast 902 Millionen Euro Beitragssumme hat sich auch das Neugeschäft in der Betrieblichen Altersversorgung (bAV) sehr positiv entwickelt.

Die Kapitalanlagen brachten in der Lebensversicherung eine Nettoverzinsung von 3,8 Prozent ein. Im Drei-Jahres-Durchschnitt liegt das Unternehmen bei rund 4,5 Prozent. Für 2012 kann der Volkswohl Bund deshalb seinen Versicherten erneut eine überdurchschnittlich hohe laufende Verzinsung von 4,05 Prozent bieten. Die Verwaltungskostenquote blieb 2011 mit zwei Prozent konstant.

Die Volkswohl Bund Sachversicherung AG verzeichnet für 2011 einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 0,6 Prozent auf 72,7 Millionen Euro. Aufgrund einer guten Schadenentwicklung ergab sich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

Mit der Anfang 2012 neu gegründeten prokundo GmbH hat der Volkswohlbund seine Sachversicherung durch ein weiteres Standbein mit großem Vertriebspotenzial verstärkt. Bei prokundo handelt es sich um eine Online-Plattform für Vermittler zum zeitsparenden und besonders kostengünstigen Abschluss von Unfall-, Haftpflicht- und Hausratversicherungen.

Die deutsche PKV als ein Modell für Europa

Das Modell der Privaten Krankenversicherung (PKV) aus Deutschland gilt in der Europäischen Union als vorbildlich. In einer Brüsseler Diskussionsveranstaltung aus Anlass des “Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen” lobten Europaabgeordnete die deutsche PKV als ein Musterbeispiel, um den demografischen Herausforderungen einer alternden Gesellschaft in Europa solidarisch und generationengerecht zu begegnen.

Vor über 100 Entscheidungsträgern aus Europäischen Institutionen und den Vertretungen der Mitgliedstaaten diskutierten vier Verbandsvertreter und der Vizepräsident im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten über die Rolle der deutschen Privaten Kranken- und Pflegeversicherung als eine Unterstützung der staatlichen Sozialversicherungssysteme.

Es bestand Einigkeit, dass nur mit nachhaltigen und stabilen Finanzierungsmodellen den Herausforderungen einer alternden europäischen Gesellschaft begegnet werden kann. Dazu könne die europäische Versicherungswirtschaft einen entscheidenden Beitrag leisten.

Als Beispiel wurde das Modell der PKV in Deutschland hervorgehoben, da es mit dem Aufbau von Alterungsrückstellungen in Höhe von mehr als 170 Milliarden Euro zur Generationensolidarität beiträgt, ohne auf staatliche Mittel und damit auf die Steuerzahler zurückzugreifen.

Die Stellvertretende Generaldirektorin der Generaldirektion für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten der Europäischen Kommission, Lenia Samuel, begründete das Europäische Themenjahr mit der Notwendigkeit einer umfassenden Strategie zum Umgang mit einer alternden Gesellschaft. Samuel appellierte an die EU-Mitgliedsländer, Präventionsmassnahmen und Altersvorsorge stärker in den öffentlichen Diskussionen zu verankern. Der deutsche Europaabgeordnete Thomas Mann verwies auf die Bedeutung generationengerechter Rahmenbedingungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Zur Veranstaltung eingeladen hatte der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) zusammen mit der Fédération Francaise des Sociétés d’Assurances (FFSA), der Association of British Insurers (ABI) und dem Versicherungsverband Österreich (VVO). Mit dem Themenjahr möchte die Europäische Kommission die demographischen Herausforderungen Europas in den Fokus rücken und nach Lösungen suchen, welche die Solidarität der Generationen und letztlich den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft garantieren.

Bei so großem Lob auf europäischer Bühne, verwundert die Kritik deutscher Bundespolitiker und Abgeordneten im Deutschen Bundestag an der bewährten privaten Krankheitskostenvollversicherung. Die Forderung nach einer einheitlichen staatlichen Bürgerversicherung erscheint, wie eine Kampfansage an einen fairen Wettbewerb im Gesundheitsmarkt.

Assekuranz und Assistance einfach erklärt

“Assekuranz” ist ein anderer, im Deutschen etwas veralteter Ausdruck für “Versicherung” oder auch “Versicherungsunternehmen”. Im internationalen Sprachgebrauch sind “Assurance” oder “Insurance” durchaus gebräuchliche Begriffe für die Branche.

Eine Versicherung funktioniert nach dem Prinzip der kollektiven Risikoübernahme, dem so genannten “Versicherungsprinzip”: Viele Menschen sichern sich gegen ein bestimmtes Risiko ab, indem sie eine Versicherung abschließen und Beiträge in ein Kollektiv bezahlen. Kommt es bei einem der Versicherten zum Versicherungsfall, erhält er die zuvor vereinbarte Leistung von der Versicherung.

Für die Leistung verwendet die Versicherer den “Geldtopf” des Kollektivs, den alle Versicherungsnehmer zusammen mit ihren Beiträgen gefüllt haben. Der Vorteil dabei: Weil der Versicherungsfall immer nur bei einem Teil der Versicherten eintritt, ist diese Leistung oft um ein Vielfaches höher, als der vom einzelnen Versicherungsnehmer tatsächlich eingezahlte Betrag. Der Nutzen des Versicherungsprinzips für Versicherte ist: Es ist deutlich kostengünstiger, sich als Gruppe gegen ein Risiko abzusichern, als dies für den Einzelnen möglich wäre.

Was steckt hinter dem Begriff Assistance-Leistungen?

Bisher kennen wir nur den finanziellen Ausgleich, doch heute leisten Versicherungen oft nicht nur finanzielle Hilfe: Sie helfen ihren Kunden im Versicherungsfall auch mit praktischer Unterstützung, den so genannten Assistenz-Leistungen.

Verunfallt zum Beispiel ein in der Unfallversicherung versicherter Kunde und liegt im Bett, organisieren einige Versicherungen eine Haushaltshilfe oder kümmern sich um geeignete Rehabilitations-Maßnahmen – sofern diese Assistenz-Leistungen Teil des Versicherungsvertrages sind.

Die Koordination der Leistungen übernehmen dabei spezielle, von der Versicherung beauftragte Unternehmen: die so genannten Assisteure.

Diese sind auf sofortige und schnelle Hilfe im Schadenfall spezialisierte Unternehmen und verfügen ihrerseits über ein ausgeprägtes Netzwerk von Dienstleistern vor Ort – wie etwa Krankentransportunternehmen oder Pflegediensten, die dann direkt der versicherten Person, Hilfe leisten.

Von einer guten Versicherung, die sowohl finanzielle als auch praktische Hilfe leistet, profitieren Versicherungsnehmer also gleich mehrfach. Wer zum Beispiel verunfallt, möchte sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren – und sich vom Krankenbett aus weder um einen Fahrdienst oder einen Wäscheservice, noch um deren Finanzierung kümmern müssen.

Weitere Assistance-Leistungen sind in der Kraftfahrtversicherung bekannt. Hier können über Schutzbriefe das Abschleppen und Bergen des Fahrzeuges, der Ersatzteilversand, die Übernachtung des Fahrers bei Reparaturen oder die Rückreise des Fahrers aus dem Ausland und die Rückführung des Fahrzeuges abgedeckt werden. Bekannter Spezialist bei Glasschäden am Fahrzeug ist der vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft initierte Spezialist Carglass.

In der Berufsunfähigkeitsversicherung und in der Pflegeversicherung können über optionale Assistance-Tarife die wichtigen Sofortleistungen für die Betroffenen abgesichert werden, wie etwa der Pflegedienst oder Übergangsleistungen.

Sehr nützlich sind in der Wohngebäudeversicherung und in der Hausratversicherung die Zusatzleistungen für den Handwerkerservice, der schnelle fachgerechte Soforthilfe vor Ort garantiert.

Dietmar Braun

Mehr Flexibilität bei Risikopolicen

Die Universa Lebensversicherung a.G. aus Nürnberg meldet Verbesserungen in der Risikolebensversicherung. Für Nichtraucher wird eine günstigere Absicherung angeboten. Junge Leute erhalten ohne erneute Gesundheitsprüfung mehr Flexibilität bei der Umwandlung des Versicherungsschutzes.

Zusätzlich Beiträge sparen kann, wer die Überschussbeteiligung gleich direkt zur Beitragsverrechnung nutzt. Alternativ können die Überschüsse auch verzinslich angesammelt oder in einen von acht Investmentfonds investiert und später steuerfrei ausbezahlt werden.

Mitversichert sind umfangreiche Optionsrechte und Garantien für die Nachversicherung, durch die der Schutz flexibel an geänderte Lebenssituationen anpassbar ist. Innerhalb der ersten zehn Versicherungsjahre kann die  Risikopolice ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine neue Absicherung umgetauscht und damit bis zu einer Gesamtlaufzeit von 35 Jahren verlängert werden.

Das ist besonders für jüngere Menschen mit noch unklarer Lebensplanung von Vorteil. Die jungen Kunden können sich eine bedarfsgerechte Absicherung nachkaufen, ohne dass sie noch einmal nach Gesundheitszustand, Arztbesuchen, Größe und Gewicht gefragt werden.

Über die garantierte Nachversicherung kann der Versicherungsschutz alle fünf Jahre bei bestimmten Lebensereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes, Selbstständigkeit oder Immobilienfinanzierung ohne erneute Gesundheitsprüfung aufgestockt werden.

Auf eine nachträgliche Anpassung der Beiträge, wie dies nach dem deutschen Versicherungsvertragsgesetz (VVG) möglich wäre, verzichtet die Universa zu Gunsten der Versicherten in ihren Versicherungsbedingungen. Ebenso auf eine Leistungsfreiheit bei schuldloser Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht.

BU-Schutz der Altersvorsorge ohne Gesundheitsprüfung

Die Absicherung der privaten Altersvorsorge  bei Berufsunfähigkeit ist für Versicherte außerordentlich wichtig. Im Falle einer Berufsunfähigkeit können Kunden der Stuttgarter Versicherung ab sofort einen Zusatztarif zur Sicherung der Beitragszahlung ohne Gesundheitsprüfung abschließen.

Die neue Zusatzversicherung “BUZ-B Xpress” kann optional zu den Stuttgarter Rententarifen hinzugewählt werden.

Mit dieser neuen BUZ-Beitragsbefreiung beschleunigt sich der Antragsprozess erheblich, denn es sind keinerlei Gesundheitsfragen und keine Fragen nach sonstigen Risiken mehr zu beantworten. Nur seinen Beruf muss der Versicherte angeben. Die Wartezeit beträgt drei Jahre, ist die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall verursacht, entfällt sie komplett.

Die Vorteile für Versicherungsvermittler und Kunden liegen auf der Hand: Der neue Zusatztarif übernimmt im Fall der Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Rentenversicherung, der Vermittler profitiert von einem deutlich schlankeren Verkaufsprozess und der Kunde kann sich seine Altersvorsorge auch für den Fall einer Berufsunfähigkeit sichern.

Kunden können die BUZ-B Xpress ohne Gesundheitsprüfung zu folgenden Tarifen der Stuttgarter wählen: BasisRente, DirektRente, FlexRente, Gesundheitskonto sowie in der betrieblichen Altersversorgung.

Die ergänzende Leistung ist pro Person bei allen Rententarifen generell bis zu einem monatlichen Höchstbeitrag der Hauptversicherung von 250 Euro wählbar, in der bAV sind höhere Maximalbeiträge der Hauptversicherung möglich.
Klaus-Peter Klapper, Leiter Produkte und Software, erläutert: “Mit der innovativen BUZ-B Xpress gehen wir aktiv und lebensnah auf die realen Bedürfnisse der Menschen ein. Wir beweisen damit, dass wir unsere Werte Modernität und Dynamik als hohe Kundenorientierung verstehen und unsere Produktentwicklung an den Bedürfnissen des Marktes ausrichten. Wir verfolgen damit konsequent unsere über 100-jährige Tradition als Anbieter, auf die wir besonders stolz sind.”

Die beste Versicherung für Motorrad und Fahrer

Ein großer Versicherungs-Check der Fachzeitung “Motorrad” und der Ratingagentur Franke und Bornberg analysiert Preise und Versicherungsleistungen von 55 Tarifen. Die Ergebnisse der Tarifberechnung: Prämien und Versicherungsleistungen differieren enorm.

So schwankt der Preis für eine Haftpflichtversicherung (Musterfall: Suzuki Bandit 1250 S mit ABS, Fahrer aus dem Zulassungsbezirk Gelsenkirchen, Schadensfreiheitsklasse 10) zwischen 42,41 und 98,88 Euro pro Jahr, der günstigste Teilkaskotarif liegt bei 83,49 Euro, die höchste Prämie lag im Test bei Euro 230,80.

Noch weiter klafft die Schere bei den Vollkasko-Tarifen auseinander: Hier verlangt der günstigste Versicherer 244,07 Euro, die höchste Prämie liegt mehr als vier Mal so hoch bei 1002,69 Euro.

Auch bei den Versicherungsleistungen deckt der Tarif-Check des Fachmagazins Motorrad große Unterschiede auf. Generell gilt: Vieles, was bei den meisten Autoversicherungen bereits Standard ist, zum Beispiel die Neu- oder Kaufwertentschädigung nach einem Diebstahl oder einemTotalschaden, klammern Motorradversicherer fast kategorisch aus. Schäden an der Fahrerausstattung werden bislang nur von einem Direktversicherer, der Direct Line, abgedeckt.

Bei Unfällen mit Tieren oder dem Diebstahl des Motorrads, die häufigsten Totalschäden bei der Teilkaskoversicherung, sind die Bedingungen im Bedingungswerk der Kraftfahrt-Versicherungen AKB), unbedingt zu berücksichtigen. Bei einer ungünstigen Regelung kann das im Schadenfall eine teure Odyssee für den Motorradfahrer bedeuten.

Vor allem die “Zusätzlichen Regelungen bei Entwendung” können sich zu einem echten Horrorszenario für die Betroffenen entwickeln, wie manche Fälle aus der Schadenbearbeitung zeigen: Einige Versicherer bürden dem Besitzer die Rückführung eines nach einem Diebstahl wieder aufgefundenen Motorrads auf. Andere handeln kundenfreundlicher, begutachten das gestohlene Motorrad vor Ort, erledigen die Behördenkorrespondenz und sorgen schließlich für die Rückführung oder den Verkauf vor Ort.

Dem optimalen Produkt kommen nur wenige Tarife nahe. Als Gesamtpaket überzeugen die VHV Versicherungen und die Wüstenrot & Württembergische Versicherung AG (W&W) mit moderaten Tarifen, günstigen Einstufungsprozenten, geringer Rückstufung nach einem Schaden und dem Rabattretter ab SF-Klasse 10.

Den vollständigen Versicherungs-Check sowie Empfehlungen und Kriterien für die Auswahl der passenden Motorradversicherung finden sich in der aktuellen Motorrad-Ausgabe 7/2012, die ab heute am Kiosk erhältlich ist.

Motorrad ist Europas größte Motorradzeitschrift, die vom Verlag Motor Presse Stuttgart herausgegeben wird. Das Fachmagazin für Motorradfahrer erscheint alle 14 Tage zum Preis von 3,90Euro mit einer durchschnittlichen Auflage von 111.597 verkauften Exemplaren pro Ausgabe.