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Vorsicht beim Osterbasteln mit Kindern

Eier auspusten und schön bunt bemalen: Für Kinder ist das vor Ostern ein Riesenspaß. Doch die kleinen Künstler sollten die Eier nicht direkt mit dem Mund berühren, rät in einer Meldung die R+V Versicherung AG aus Wiesbaden.

Auf der Schale der Eier könnten sich Salmonellen tummeln. “Bei Kindern reicht eine kleine Menge dieser Bakterien, um eine schwere Durchfallerkrankung oder hervorzurufen”, warnt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim R+V-Infocenter.

Sein Tipp, als Arzt und Experte, zum Basteln für das Osterfest:

Einen dünnen Strohhalm, eine Einwegspritze oder einen speziellen Mini-Blasebalg aus Bastelgeschäften verwenden und die Eier vor und nach dem Auspusten gründlich mit warmem Wasser und Spülmittel abwaschen. So gelangen auch keine Salmonellen über die Hand in den Mund. Wem das zu aufwendig ist, kann auch hartgekochte Eier oder Eier aus Holz oder Kunststoff bemalen.

So vermeiden Eltern unnötige Bauchschmerzen oder Durchfall für die Kleinen, ausgelöst durch Nichtbeachtung von Hygiene beim Osterbasteln. Na dann, frohe Ostern.

PKV weist Forderung der AOK nach einem Verbot der PKV zurück

Der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV-Verband) reagiert auf die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot der PKV durch Jürgen Graalmann, Vorsitzender des AOK-Bundesverband.

In einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin erklärt PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach: “Die abfälligen Äußerungen des Vorsitzenden des AOK-Bundesverbandes über die PKV haben mit der Realität in Deutschland nichts zu tun. Wider besseres Wissen erfindet Herr Graalmann ein Horrorszenario, das durch nichts belegt ist.”

Tatsache sei vielmehr, so Leienbach, dass es aktuell so viele Versicherte in der PKV gibt wie nie zuvor: 9 Millionen Vollversicherte und 22 Millionen Zusatzversicherungen.

Die Forderung nach einer gesetzlichen Einheitskasse für Deutschland sei nicht neu. Dass der Chef einer privilegierten öffentlich-rechtlichen Körperschaft wie der AOK wahrheitswidrige Behauptungen über einen privatwirtschaftlichen Wettbewerber verbreite, sei eine üble Entgleisung, so Leienbach. Wenn in der freien Wirtschaft ein Unternehmen so etwas über ein anderes sagen würde, wären Schadenersatzansprüche fällig.

Es sei nicht nachvollziehbar, was Herrn Graalmanns Motive für diesen Regelverstoß seien. Die Äußerungen können jedenfalls nicht davon ablenken, was sich Tag für Tag in der Praxis beweist: Deutschland hat dank seines dualen Gesundheitssystems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung eine auch im internationalen Vergleich hervorragende Gesundheitsversorgung mit kurzen Wartezeiten, freier Arztwahl und medizinischem Fortschritt für alle Bürger.

“Nur die Private Krankenversicherung trifft Vorsorge für den demografischen Wandel. Die Privatversicherten haben einen großen Kapitalstock für ihre höheren Kosten im Alter gebildet - während die GKV ihre steigenden Ausgaben einfach den kleiner werdenden künftigen Generationen überlässt. Umso mehr stärkt der solide Finanzierungsbeitrag der PKV die Gesundheitsversorgung. Das kommt allen Patienten zugute, auch den GKV-Versicherten. Je mehr Menschen und Leistungen kapitalgedeckt in der PKV abgesichert werden, desto besser für die Zukunft des Gesundheitswesens”, erläutert Leienbach.

AOK fordert Einheitskasse als deutsches Gesundheitssystem

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, appelliert an die Politik, die private Krankenversicherung (PKV) in ihrer jetzigen Form nicht künstlich am Leben zu erhalten. “Die Lage der PKV ist ganz offensichtlich bedrohlich”, sagte Graalmann am heutigen Mittwoch im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor diesem Hintergrund halte er “einen einheitlichen Versicherungsmarkt für die logische Konsequenz”.

Bis zu 40 Prozent Rabatt für neue Wohngebäude

Die Grundeigentümer-Versicherung aus Hamburg meldet Veränderungen in der Wohngebäudeversicherung. Die Kunden erhalten künftig einen Neubaurabatt von bis zu 40 Prozent, mehr Leistungen und ein vereinfachtes Antragsverfahren.

Für die Versicherungstarife “Gebäude Schutz 60″ und “Gebäudeschutz 60 plus Sicherheitspaket” wird der Neubaurabatt der Hanseaten von 25 auf 35 Prozent erhöht. Bei einem Online-Vertragsabschluss über das Internet profitiert der Kunde zusätzlich von einem 5-Prozent-Nachlass. Im Basisschutz “Gebäude Schutz 45″ gilt weiterhin der Neubaurabatt von 25 Prozent.

Was steckt hinter dem Neubaurabatt?
Der Neubaurabatt wird im Jahr der Bezugsfertigkeit des Gebäudes und in den folgenden vier Kalenderjahren gewährt. Bleibt der Vertrag schadenfrei, gilt ab dem fünften Jahr weiterhin ein Nachlass von 25 Prozent für alle Tarifvarianten bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem ein Schaden gemeldet wird. Höchstens jedoch für weitere fünf Jahre.

Mehr Leistung in der Wohngebäudeversicherung
Ableitungsrohre des Gebäudes sind im Rahmen der Bedingungen künftig wieder ohne eine Prüfung der Dichtigkeit mitversichert. Im Gegenzug hierfür erhöht sich der Beitrag für Gebäude, die älter als 20 Jahre sind, um 0,10 Promille. Dafür verzichtet das Unternehmen auf den bisherigen Leitungswasserzuschlag für Mehrfamilienhäuser bis Baujahr 1956.

Neu in der Elementarschadenversicherung
Versicherungsnehmer, die Gebäude zusätzlich mit einer Versicherung für Elementarschäden schützen möchten, profitieren von einem einfacheren Vertragsabschluss, wenn sich das Gebäude, nach dem Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) in der Zone 1 und 2 befindet. Kunden brauchen künftig keinen Zusatzfragebogen mehr ausfüllen. Bei bestehenden Verträgen kann der Einschluss bei bisher schadenfreien Risiken formlos beantragt werden.

Mercedes-Benz Bank will mehr Versicherungen verkaufen

2011 war ein Rekordjahr für die Mercedes-Benz Bank. Das deutsche Tochterunternehmen von Daimler Financial Services hat bei allen wichtigen Kennzahlen Bestmarken erreicht. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Franz Reiner bei der Jahres-Pressekonferenz der Mercedes-Benz Bank heute in Stuttgart.

2011 war das beste Jahr in der 25-jährigen Unternehmensgeschichte der Spezialbank. Das Neugeschäft habe mit neun Milliarden Euro eine neue Rekordhöhe im Volumen erreicht. Der Marktanteil der Bank in der Finanzierung von Autos und Nutzfahrzeugen der Marke Daimler liege bei 55 Prozent.

Daimler-Kunden haben eine gute Zahlungsmoral

Die Risikokosten für Kreditausfälle seien auf ein historisches Tief gesunken. Mit anderen Worten: Noch nie war die Zahlungsmoral der Daimler-Kunden besser als 2011. Auch der Start ins laufende Jahr sei für die Mercedes-Benz Bank sehr erfolgreich verlaufen. In den Monaten Januar und Februar steigerte die Stuttgarter Autobank Neugeschäftsvolumen um 17 Prozent.

Mercedes-Bank will attraktive Versicherungspakete für die A-Klasse anbieten

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 der Bank sei optimistisch. Neue Fahrzeugmodelle des Daimler-Konzerns würden gute Geschäftschancen bieten:

Genannt wurden als Beispiele der neue Schwerlastwagen Actros oder für der neue Stadtlieferwagen Citan.

Im Fokus der Bank stehe die neue A-Klasse. Die Mercedes-Benz Bank werde die Einführung der neuen A-Klasse im September mit attraktiven Finanzdienstleistungsprodukten in der Zielgruppe junge Kunden stark unterstützen.

Die Bank plane dort mit günstigen Konditionen im Leasing- und Finanzierungsbereich in den Markt zu gehen . Wir werden das Thema Versicherung und Service zu Produktbündeln zusammenschnüren. Die monatlichen Raten sollen flexibel
gestaltet werden.

Auch beim Trend hin zu mehr Elektromobilität sieht sich die Mercedes-Benz Bank als Finanzdienstleister gefordert. Hier wolle die Bank Verantwortung übernehmen, um die umweltfreundlichen Mobilität dank der neuen Technologie aus dem Konzern auf die Straße zu bringen.

Ein Beispiel wäre hier der neue smart electric drive, der im Sommer auf den Markt kommt. Hier wird die Mercedes-Benz
Bank, unter anderem ein Modell anbieten, wo dem Kunden das Fahrzeug und die Batterie separat als ein sorgenfreies Mietprodukt offeriert werde.

Refinanzierung über eigene Direktbank gesichert 

Im Direktbankgeschäft ist das Volumen der Einlagen bei der Mercedes-Benz Bank 2011 leicht auf 11 Milliarden Euro gewachsen. Mit diesem Liquiditätspolster aus den am freien Markt angebotenen Tages- und Festgeldern sieht sich die Autobank gut aufgestellt, um private und gewerbliche Kunden sowie Mercedes-Benz Händler weiterhin mit günstigen Krediten zu versorgen.

Mehr Deutsche sparen mit Riester-Förderung

Frankfurt am Main, 26. März 2012. Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) meldet, dass das Vermögen der Riester-Fondssparer per 31. Dezember 2011 um 12,7 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen sei und damit den Vorjahreswert um eine Milliarde Euro übertraf. Die Zahl der Sparer mit Riester-Förderung wuchs insgesamt um 6,7 Prozent.

Nach den Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wuchs innerhalb von zwölf Monaten die Zahl der Riester-Fondssparpläne um 4,9 Prozent auf fast drei Millionen Fondssparpläne per Ende 2011.

Der Anteil der Fondssparpläne an den Riester-Verträgen insgesamt liege aktuell bei 19,2 Prozent. Die Zahl der Riester-Versicherungsverträge stieg 2011 um 4,8 Prozent auf fast 10,9 Millionen Verträge.

Die erst im Jahr 2008 eingeführte Riester-Eigenheimrente der Bausparkassen hat mit 775.000 Verträgen die 750.000 Riester-Sparpläne der Banken erstmals überholt. Insgesamt wurden per Ende 2011 knapp 15,4 Millionen Riester-Verträge gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs an deutschen Sparern mit Riester-Förderung um 6,7 Prozent.

Trotz steigender Kredite, Schiffahrtskrise prägt diesen Markt für Sachwerte

Die Deutsche Shipping hat trotz eines anhaltend schwierigen Marktes 2011 ihre Kreditzusagen um ein Drittel gesteigert. Wie die Schiffe finanzierenden Sparte der Deutschen Bank AG heute mitteilte, stiegen die Kreditzusagen in 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 auf 1,6 Milliarden Euro.

2011 wurden die Kreditzusagen insbesondere im Wachstumsmarkt Asien deutlich ausgeweitet, wie Ralf Bedranowsky und Simon Booth, Global-Co-Heads of Deutsche Shipping, betonten. Der Anteil der Region Asien an allen Kreditzusagen stieg 2011 von 7,5 auf 18,7 Prozent.

“Mit der geschäftlichen Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 sind wir insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit in den drei wesentlichen Schifffahrtsmärkten sehr zufrieden”, kommentierte Bedranowsky.

Die Anteile der Regionen am Gesamtergebnis hätten sich stärker aneinander angeglichen. “Wir bewegen uns mit dieser
Politik der geografischen Portfolio-Diversifikation in unserem angestrebten Zielkorridor”, so Bedranowsky.

Bei den Inanspruchnahmen erhöhte sich das Gesamtvolumen als Bar- oder Avalkredit 2011 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nachdem bereits 2010 eine Ausweitung um 15 Prozent zu verzeichnen war. Damit stieg das Volumen um über 600 Millionen Euro auf nunmehr 5,8 Milliarden Euro. Zusätzlich zu den beanspruchten Krediten bestehen feste Zusagen in Höhe von 800 Millionen Euro. Dies sei ein niedrigerer Betrag als im Vorjahr, der seine Ursache in der spürbaren Zurückhaltung der Schifffahrtskunden bei Neubaubestellungen und Bestandsverkäufen in einem von Überkapazitäten geprägten Umfeld findet.

So funktioniert das Risikomanagement

Annemarie Ehrhardt, Global Head of CRM Shipping erläuterte die Qualität des Kreditportfolios: “Durch aktives Risikomanagement können Konzentrationsrisiken vermieden werden. Wir steuern das Kreditportfolio sowohl nach Schiffstypen, Größenklassen und Sitz des Kreditnehmers, als auch in Bezug auf indirekte Risiken wie Konzentration bei Charterern. Neben dem Schiffsalter liegt der Fokus vermehrt auf Tonnage, die zunehmende Umweltanforderungen erfüllen muss.”

Schiffahrtskrise prägt den Markt

Für das laufende Jahr geht die Deutsche Shipping laut Bedranowsky und Booth davon aus, dass die Schifffahrtskrise
weiterhin den Markt prägen wird. Zudem befindet sich der Schiffsfinanzierungsmarkt in einem strukturellen Wandel. Es
gäbe einen Trend zu einer stärkeren Nutzung der Kapitalmärkte
sowie potentiellen Konsolidierungen. Etablierte Anbieter würden tendenziell Portfolien abbauen, während neue Anbieter hinzukommen.

“Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die neu eingetretenen Kreditinstitute die Schiffsfinanzierungen nachhaltig als Kerngeschäftsfeld definieren werden. Die Deutsche Bank bleibe auch in 2012 ein verlässlicher Partner des maritimen Mittelstands”, so die beiden Experten Bedranowsky und Booth.

Die Branche zwitschert Twitter geht nach Berlin

Twitter, so wird in der Medienbranche gezwitschert, wählt für seine Zentrale in Deutschland die Hauptstadt Berlin. Damit würde Twitter auf einen andere Metropole setzen als andere Internetdienste.

Google, Facebook und XING bevorzugen jeweils die hanseatische Metropole Hamburg für ihre Zentrale in Deutschland. Amazon und Microsoft entschieden sich jeweils bei der Wahl für die Hauptstadt der Herzen im Süden und legten ihre Zentrale nach München.

Die Wahl von Twitter könnte der wachsenden Bedeutung Berlins als deutsche Internet-Hauptstadt geschuldet sein oder der berühmten Berliner Schnauze, die gerne Neues “zwitschert”. An Gerüchten dürfte es in Berlin auch nicht mangeln.

Dieser Blog für Finanz- und Geldwissen hat weiterhin seine Zentrale in Heilbronn-Franken, der heimlichen Region der Weltmarktführer. Wo Audi Autos baut, Würth Befestigungselemente handelt, Lidl als Discounter seinen Stammsitz hat und viele andere studieren, forschen, produzieren und denken lassen.

30 Jahre Bund der Versicherten

Heute am 24. März 2012 wird der Bund der Versicherten e.V. (BdV) aus Henstedt-Ulzburg nach eigenen Angaben 30 Jahre alt. “Der BdV habe über Jahrzehnte Maßstäbe im Verbraucherschutz gesetzt”, stellt Axel Kleinlein, Vorstandsvorsitzender des BdV, anlässlich des Jubiläums fest.

Der BdV sieht sich als ein Vertreter der Rechte aller Versicherten und würde nicht nur von Verbrauchern um Rat gefragt. “Wir werden uns auch weiterhin für mehr Verbrauchergerechtigkeit, Transparenz und offensiven Verbraucherschutz einsetzten,” verspricht Vorstandsvorsitzender Kleinlein.

“Viele Medien, ob Fernsehen, Rundfunk oder Print richten ihre Fragen an uns und auch die Politik sucht immer häufiger unseren Rat in Form von Stellungnahmen oder der Teilnahme bei Anhörungen. Wir freuen uns über diese Aufmerksamkeit und werden den Kampf um mehr Verbrauchergerechtigkeit auch die nächsten Jahrzehnte weiterführen,” so Kleinlein.

Juristisch kann der BdV einige Erfolge vorweisen. So ist es dem BdV zu verdanken, dass Lebensversicherer mittlerweile gezwungen sind, ihren Kunden verbindlichere Angaben zur Überschussbeteiligung zu machen.

Nach einem weiteren Urteil des BGH darf der Rückkaufswert bei Kapitallebensversicherungen prinzipiell nicht mehr klein gerechnet werden, was vor allem bei vorzeitiger Kündigung in den ersten Jahren wichtig ist. Jetzt kann der kündigende Versicherungsnehmer wenigstens nach Abrechnung und Abzug bestimmter Kostenanteile mit der Zahlung von ungefähr 40 Prozent seiner eingezahlten Beitragssumme rechnen. Axel Kleinlein: “Wir scheuen auch zukünftig die gerichtliche Konfrontation mit der Versicherungswirtschaft nicht.”

Der BdV setze zukunftsweisende Akzente durch seine Arbeit, die besonders durch den Wissenschaftlichen Beirat begleitet wird. So lädt der Beirat jedes Jahr zu einer Wissenschaftstagung ein, auf der aktuell brisante Themen erörtert werden. Bei der diesjährigen Tagung am 26. April 2012 werden Experten wie der Rechtswissenschaftler Professor Schwintowski und der Ombudsmann für Versicherungen Professor Günther Hirsch unter anderem über die Novellierung der Mindestzuführungsverordnung und den Missbrauch des Revisionsverfahrens in Versicherungsfragen diskutieren. Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zur Tagung anzumelden. “Die BdV-Wissenschaftstagung ist seit jeher ein wichtiger Ort, um sich über aktuelle Trends in Wissenschaft und Praxis auszutauschen”, weist Kleinlein hin. Und: Akteure aus dem Verbraucherschutz erhalten Sonderkonditionen.

Volkswohlbund war 2011 mit Privatrente und Betriebsrenten erfolgreich

Die Volkswohl Bund Lebensversicherung a.G. meldet heute in Dortmund für das Geschäftsjahr 2011 um sieben Prozent gestiegene Beitragseinnahmen. Die Volkswohl Bund Sachversicherung AG verbucht für 2011 einen Jahresüberschuss von 8,4 Millionen Euro nach Steuern.

Die Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung wuchsen um sieben Prozent auf über 1,2 Milliarden Euro an und entwickelten sich damit entgegengesetzt zur Branche, die ein Minus von 4,6 Prozent hinnehmen muss. Die laufenden Beiträge stiegen um sechs Prozent, der Branchenschnitt liegt hier bei 0,9 Prozent.

Die Sicherheitsmittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 27 Millionen auf über 817 Millionen Euro und entsprechen so 12,1 Prozent der Guthaben der Versicherten. Der größte Teil der Zuführungen floss ins Eigenkapital sowie in die Freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung.

Der Neuzugang erhöhte sich um acht Prozent auf über 3,9 Milliarden Euro Beitragssumme. Besonders erfolgreich hat sich im Neugeschäft die 2010 eingeführte Rente PLUS entwickelt, die über alle Schichten der Altersversorgung hinweg mit über 820 Millionen Euro Beitragssumme zum Ergebnis beiträgt. Mit einem Anstieg von 13 Prozent auf fast 902 Millionen Euro Beitragssumme hat sich auch das Neugeschäft in der Betrieblichen Altersversorgung (bAV) sehr positiv entwickelt.

Die Kapitalanlagen brachten in der Lebensversicherung eine Nettoverzinsung von 3,8 Prozent ein. Im Drei-Jahres-Durchschnitt liegt das Unternehmen bei rund 4,5 Prozent. Für 2012 kann der Volkswohl Bund deshalb seinen Versicherten erneut eine überdurchschnittlich hohe laufende Verzinsung von 4,05 Prozent bieten. Die Verwaltungskostenquote blieb 2011 mit zwei Prozent konstant.

Die Volkswohl Bund Sachversicherung AG verzeichnet für 2011 einen Anstieg der Beitragseinnahmen um 0,6 Prozent auf 72,7 Millionen Euro. Aufgrund einer guten Schadenentwicklung ergab sich ein Gewinn nach Steuern in Höhe von 8,4 Millionen Euro.

Mit der Anfang 2012 neu gegründeten prokundo GmbH hat der Volkswohlbund seine Sachversicherung durch ein weiteres Standbein mit großem Vertriebspotenzial verstärkt. Bei prokundo handelt es sich um eine Online-Plattform für Vermittler zum zeitsparenden und besonders kostengünstigen Abschluss von Unfall-, Haftpflicht- und Hausratversicherungen.