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Solide und sicher – die Alte Leipziger Hallesche

Donnerstag, April 7th, 2016

Sicherheit versprechen und nachhaltig dafür sorgen dass dies auch für die Versicherten funktioniert. Das ist für einen Versicherer ein hoher ethischer Anspruch. Ein deutscher Versicherer hat das als Ziel.

2015 pekarek wiltrud hallesche kl

2016-04-07 (fw/db) Die Alte Leipziger-Hallesche meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015. Der Gesamtumsatz erhöhte sich deutlich um 7,1 Prozent von 4,2 auf 4,5 Milliarden Euro.

Entgegen Branchentrend viel Leben in Leben
Der Neuzugang der Alte Leipziger Lebensversicherung kletterte zweistellig um 11,2 Prozent von 820 auf 912 Millionen Euro. 40 Prozent dieses Neuzugangs entfiel auf die Betriebliche Altersversorgung.

Hier nimmt der Versicherer aus Oberursel eine Spitzenstellung im Markt ein und ist als langjähriger und besonders erfahrener Anbieter anerkannt. Die übrigen 60 Prozent des Neuzugangs kamen aus dem Privatkundengeschäft, in dem die Produktbereiche „Berufsunfähigkeitsversicherung“ und „Private Rentenversicherung“ in der klassischen und fondsgebundenen Variante dominierten.

Die nachhaltige Sicherheit für Versicherte im Fokus
Strategischer Schwerpunkt war auch 2015 die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die um 103 Millionen Euro auf aktuell 2.500 Millionen Euro erhöht wurde. Diese Reserve dient dazu, die vertraglich vereinbarten Garantien der Versicherten mit Verträgen meist über lange Vertragslaufzeiten abzusichern. Die Verwaltungs- und die Abschlusskostenquote waren rückläufig.

Gesunde Entwicklung in der Privaten Krankenversicherung
Entwicklung von Beiträgen und Neugeschäft 2015 waren die Wachstumsimpulse bei Krankheitskosten-Vollversicherungen insgesamt gering. Die Hallesche aus Stuttgart behauptete sich in diesem Markt mit einem Neugeschäft auf Vorjahresniveau in Höhe von 2,4 Millionen Euro (Monats-Soll-Beitrag). Ebenfalls stabil waren die Prämieneinnahmen von 1.140 Millionen Euro (Vorjahr: 1.141 Millionen Euro). Die Bruttoprämien spiegeln die sehr geringen Beitragserhöhungen sowie Auswirkungen von Tarifwechseln im Bestand der Hallesche wider.
Für das neue Geschäftsfeld „betriebliche Krankenversicherung“ hat das Unternehmen ein eigenes Kompetenzcenter eingerichtet.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Auch im laufenden Jahr hat die Stärkung der Risikotragfähigkeit weiter Priorität, um so das Vertrauen der Versicherten in die Sicherheit der Unternehmen zu festigen. Die Anforderungen von Solvency II an die Eigenmittelausstattung werden von den Konzernunternehmen erfüllt.
Die Alte Leipziger Leben erwartet aufgrund ihrer anerkannten Versicherungslösungen und ihrer äußerst soliden Finanzkraft eine weiterhin rege Nachfrage in ihren angestammten Geschäftsfeldern Berufsunfähigkeit sowie Betriebliche und Private Altersversorgung.

Die Hallesche wird sich weiter auf die Vollversicherung fokussieren und die Stärken von betrieblicher Kranken- und Pflegeversicherung ausbauen. Auch 2016 wird sie die Beiträge überwiegend stabil halten.

Dietmar Braun