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Allianz stärkt Assekuranz-Marktführung

Samstag, Juni 24th, 2017
Allianz verkauft Bank

Die Allianz konzentriert sich auf Versicherte als Kunden. /Foto: © Andrea Danti – Fotolia.com

(db 24.6.2017) Die Allianz Deutschland AG, eine Tochter der Allianz SE, verkauft ihre Beteiligung in Höhe von 90,2 Prozent an der Oldenburgische Landesbank AG (OLB). Bereits am 27. September 2016 wurde über einen gegebenenfalls anstehenden Verkauf der OLB informiert. Käufer ist die Bremer Kreditbank AG.

Die BKB Gruppe ist eine deutschlandweit tätige Bankengruppe mit kombinierten Bilanzsumme von vier Milliarden Euro und einem Fokus auf dem mittelständischen Firmenkundengeschäft, der gewerblichen Immobilienfinanzierung sowie der Akquisitionsfinanzierung. Über die Privatbank Neelmeyer bietet die BKB Gruppe darüber hinaus eine umfassende Beratung von gehobenen Privatkunden und Unternehmern, insbesondere in der Vermögensverwaltung.
Am 23. Juni 2017 wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Der vereinbarte Kaufpreis für die veräußerte Beteiligung beträgt 300 Millionen Euro.

„Die Allianz Deutschland konzentriert sich im Rahmen ihrer Erneuerungsagenda noch stärker auf ihr Kerngeschäft der Versicherung und Vermögensanlage. Vor diesem Hintergrund ist der Verkauf der OLB-Anteile ein konsequenter Schritt. Nach wie vor sind Banken für uns als Versicherer jedoch ein wichtiger Vertriebsweg. Daher besteht die Kooperation zum Vertrieb von Versicherungen mit der OLB unverändert fort“, sagt Dr. Manfred Knof, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG.

Die OLB ist aktuell gemessen an Bilanzsumme, Mitarbeiterzahl und Standortnetz die größte private Regionalbank in Deutschland. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich auf das Gebiet Weser-Ems. Die Anteile an der Bank befinden sich bereits seit 2001 im Besitz der Allianz Gruppe. (db finanzwelt)

Allianz wird jünger, weiblicher und erfahrener

Donnerstag, März 10th, 2016

Der Allianz SE ist erneut ein Coup bei ihren Top-Managern gelungen. Mit Jaqueline Hunt wurde eine Top-Managerin an die Spitze des Erstversicherers berufen, die globale Management-Erfahrung hat.

2016 Allianz SE Jaqueline Hunt kl

Neu im Vorstand der Allianz SE ist Jacqueline Hunt (47), bis vor kurzem für das Versicherungsgeschäft von Prudential in Großbritannien, Europa und Afrika zuständig. Die Managerin Hunt ist neben Helga Jung die zweite Frau in dem Führungsgremium, bereits ab Juli 2016 wird sie die Nachfolgerin von Jay Ralph (57).

Es gibt in der Assekuranz nicht viele vom Kaliber der neuen Allianz Top-Managerin. Hunt hat sich die letzten 25 Jahre in der Branche als herausragende Finanzexpertin erwiesen. Kein Wunder, dass sie nach ihrem Weggang von Prudential im vergangenen November von vielen Seiten umworben wurde. Am Ende entschied sich die gebürtige Südafrikanerin für die Allianz, wo sie ab Juli 2016 für das Asset Management und das Lebensversicherungsgeschäft in den USA zuständig sein wird.

Hunt, die in Johannesburg Wirtschaft studierte und ihre berufliche Karriere bei Deloitte & Touche begann, kennt die Finanz- und Versicherungsbranche von Grund auf. Die Managerin hat globale Erfahrung im Management, sie hat in Südafrika, Neuseeland, den USA und Europa gearbeitet, war Finanzchefin bei Aviva, bei Norwich Union und Standard Life, und hat bei Prudential zwei Jahre lang erfolgreich das Versicherungsgeschäft in Großbritannien, Europa und Afrika geleitet.

Mitarbeiter und Geschäftspartner hoben anfänglich ihre ruhige, zurückhaltende Art hervor, in der einige Kommentatoren zu Beginn ihrer Karriere mangelnde Durchsetzungsfähigkeit erkennen wollten. Sie wurden bald eines Besseren belehrt.

„Ich liefere lieber Ergebnisse, als dass ich für große Ankündigungen bekannt bin, die ich dann nicht erfüllen kann“, sagt Hunt, die ursprünglich den Beruf einer Geologin ausüben wollte.

Die neue Top-Managerin der Allianz SE weiß, was es heißt, als Frau in einer Männerdomäne zu bestehen.

„Ich kenne das Gefühl, wenn man sich als eine von vielleicht drei Frauen in einem Versammlungssaal mit Hunderten von Männern befindet. Einerseits ist es eine Ehre, eine Art Vorreiterrolle für Frauen zu übernehmen, aber man steht auch viel stärker unter Beobachtung. Es ist eine große Verantwortung“, sagt die heute 47-Jährige Managerin. Und sie kennt auch den Druck, den diese Position unweigerlich mit sich bringt, die Erwartungen, die damit verbunden sind, die besondere Aufmerksamkeit, die sie, die Frau im Vorstand, auch in den Medien erfährt.

Die Opernliebhaberin, die mit ihrer Familie gern auf Reisen geht, hat sich ihren Erfolg mit Können und Ausdauer hart erarbeitet. Die, die sie kennen, bescheinigen ihr eine „stille Unnachgiebigkeit“, wenn es darum geht, ein Ziel zu verfolgen. Sie selbst beschreibt sich als rational, zielorientiert und überlegt.

„Doch rational bedeutet nicht, dass man kein Einfühlungsvermögen besitzt“, sagt Hunt, und wer mit ihr redet, merkt sehr schnell, dass sie beides auf überzeugende Weise miteinander verbindet.

Zum Beispiel, wenn sie auf die Probleme zu sprechen kommt, mit denen berufstätige Mütter im Alltag zu kämpfen haben.

„Ich habe das alles selbst mitgemacht“, sagt die Mutter eines 17jährigen Sohns und einer 14jährigen Tochter.
Dass sie trotz Kindern Karriere gemacht hat, lag neben ihrer herausragenden Qualifikation auch an der Unterstützung durch ihren Ehemann und die Schwiegereltern. Doch sie weiß: Nicht immer können berufstätige Frauen auf solche Hilfe bauen. Ihre Sache liegt Hunt besonders am Herzen.

„Aber es geht nicht nur um Frauen. Es geht auch um Männer, die mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen. Es geht um Menschen, die ihre Angehörigen pflegen. Wir müssen das Thema von Beruf und Familie viel weiter fassen“, fordert die neue Allianz-Managerin.

Mit Jackie Hunt, die künftig für Asset Management und das Lebensversicherungsgeschäft in den USA zuständig sein wird, holt sich die Allianz eine ausgewiesene Fachfrau ins Unternehmen. Und wie es aussieht, nicht nur eine, die in der Vermögensverwaltung etwas bewegen kann.

Dietmar Braun

Allianz Leben deklariert für 2013 hohe Verzinsung

Donnerstag, Dezember 5th, 2013

Die rund zehn Millionen Kunden der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben) dürfen sich freuen. Sie erhalten eine attraktive Verzinsung ihrer Altersvorsorge. Die gesamte Verzinsung liegt 2013 bei mindestens 4,2 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent). Sie setzt sich zusammen aus der laufenden Verzinsung von 3,6 Prozent sowie dem Schlussüberschuss und einem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven der Kollektive von zusammen 0,6 Prozent.

2013-12-05 (db) Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Jahren verfolgte expansive Geldpolitik bestimmt weiterhin das niedrige Zinsniveau festverzinslicher Wertpapiere. Diese gehören aufgrund ihrer hohen Sicherheit zu den bestimmenden Kapitalanlageklassen der Lebensversicherer. Eine nachhaltige Zinssteigerung bei festverzinslichen Wertpapieren ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB sowie der Wirtschaftsprognosen nicht zu erwarten.

„Dank unserer Finanzstärke sowie der langfristig ausgerichteten und breit gestreuten Kapitalanlagen können wir unseren Kunden weiterhin eine sehr attraktive Verzinsung bieten“, sagt Markus Faulhaber, Vorstandsvorsitzender und Aktuar der Allianz Leben.

Markus Faulhaber Allianz AG

Gerade in der aktuellen Phase niedriger Marktzinsen zeigten sich die Vorteile eines effizienten Risikomanagement, einer professionellen, weltweit ausgerichtete Kapitalanlagepolitik von einem Lebensversicherer der über eine hohe Ertragskraft verfüge, stellt der Vorstandsvorsitzende selbstbewusst fest.

„Davon profitieren unsere Lebensversicherungskunden. Sie können gegenwärtig bei anderen sicheren Anlageformen keine bessere Rendite erzielen“, ist sich Faulhaber sicher.

Zur laufenden Verzinsung von 3,6 Prozent in 2013 (2012: 4,0 Prozent) kommen 0,6 Prozent (2012: 0,5 Prozent) aus dem Schlussüberschuss und dem Sockelbetrag für die Beteiligung an den Bewertungsreserven hinzu. Beide Komponenten werden während der Vertragslaufzeit angespart und bei Vertragsablauf ausgezahlt. Dieses versicherungstechnische Fremdkapital ermöglicht die Spielräume für eine chancenorientierte Kapitalanlage – zu Gunsten der versicherten Kunden. Für das Jahr 2013 ergibt sich bei der Allianz eine gesamte Verzinsung der Sparanteile von mindestens 4,2 Prozent (2012: 4,5 Prozent).

Hinzu kommt eine zusätzliche Verzinsung auf Basis des bei Vertragsablauf aktuellen Niveaus der Bewertungsreserven.

Faulhaber stellt vor dem Hintergrund der verbraucherpolitischen Diskussion um die Altersvorsorge klar: „Um die Sicherheit der Lebensversicherung muss sich niemand Sorgen machen. Lebensversicherungen ermöglichen auch in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen und hoher Marktunsicherheiten eine verlässliche und attraktive Vorsorge. Gleichwohl müssen wir aber in der neuen Normalität nach der Finanzkrise akzeptieren, dass die in der Vergangenheit erzielten Renditen nicht als Maßstab für künftige Zinserträge gelten können.“

Finanz- und Geldwissen über den Begriff „Gesamtleistung“

Kunden einer Lebensversicherung haben Anspruch auf garantierte Versicherungsleistungen. Um diese garantierten Leistungen zu finanzieren, werden Deckungsrückstellungen gebildet. Für deren Berechnung legt der Gesetzgeber den sogenannten Höchstrechnungszins fest. Dieser beträgt gegenwärtig 1,75 Prozent.

Altverträge haben eine höhere Verzinsung

Verträge, die vor 2012 abgeschlossen wurden, erhalten je nach Abschlusstermin weiterhin einen garantierten Zinssatz von bis zu vier Prozent. Bei Allianz Leben beträgt die im Durchschnitt aller Verträge gewährte Garantieverzinsung 3,1 Prozent.
Die Mittel für die Garantien erwirtschaften die Lebensversicherer insbesondere mit ihren Kapitalanlagen.

Da die Unternehmen bei der Kapitalanlage mehr Erträge erzielen als für die den Kunden garantierten Leistungen erforderlich sind, entstehen Überschüsse. An diesen Überschüssen beteiligen die Lebensversicherer ihre Kunden traditionell über die laufende Überschussbeteiligung, die jährlich zugeteilt wird, sowie gegebenenfalls über einen Schlussüberschuss und einen Sockelbetrag, die während der Laufzeit des Vertrages angespart und bei Vertragsfälligkeit oder Kündigung ausbezahlt werden.

Die versicherten Kunden werden, wie im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) vorgesehen, an den Bewertungsreserven beteiligt. Die Bewertungsreserven ergeben sich aus dem Unterschied zwischen Zeitwert und Buchwert der zu Anschaffungskosten bewerteten Kapitalanlagen. Sie orientieren sich an der Höhe und der Anlagedauer des vom Kunden zur Verfügung gestellten Kapitals.

Allianz Leben stellt bei speziellen Verträgen gegen Einmalbeitrag durch eine auf die längerfristige Bindung des Kunden ausgerichtete Überschussbeteiligung sicher, dass es nicht zu einer unangemessenen Benachteiligung des übrigen Versicherungsbestandes kommt. Bei diesen Verträgen werden für die Anfangsjahre, in der Regel in den ersten drei Jahren, eigene Überschussanteilsätze deklariert.

Dietmar Braun, freier Fachjournalist

Sicher in die digitale Zukunft

Mittwoch, Juli 10th, 2013

Gegenüber steigender Internetkriminalität reicht normale IT-Sicherheit nicht aus. Ein ganzheitlicher Ansatz für das Risikomanagement ist gefordert. Eine neue Police bietet umfassenden Schutz gegen Gefahren aus dem Netz.

2013-07-10 (db) Unternehmen drohen Schäden in Millionenhöhe und Imageverluste, wenn Kriminelle über das Internet Daten stehlen, Schadprogramme in Netzwerke einschleusen oder Server mit Denial-of-Service-Attacken lahmlegen.

Mit der neuen Versicherungslösung „Allianz Cyber Protect“ der Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) können sich Unternehmen künftig umfassend gegen Gefahren aus dem Netz absichern. Gedeckt sind vielfältige Eigen- und Drittschäden, die Unternehmen als Opfer von Internetkriminalität selbst erleiden oder für die sie von ihren Kunden haftbar gemacht werden können.

„Unsere neue Cyberversicherung kombiniert Bausteine aus der Sach-, Haftpflicht- und Vermögensschadenversicherung und bietet so einen umfassenden Schutz gegen die wachsenden Gefahren aus dem Netz. Unser Ziel war es, ein transparentes Versicherungsprodukt zu entwickeln, das unkompliziert abzuschließen ist und sich an die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen lässt“, erklärt Hartmut Mai als verantwortliches AGCS-Vorstandsmitglied und Chief Underwriting Officer Corporate Lines.

Unternehmen sind ein Angriffsziel

Die Kriminalität aus dem Netz ist auf dem Vormarsch. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen sind im Fadenkreuz. 2012 wurden allein in Deutschland 60.000 Internetstraftaten registriert (BKA); jedoch gehen Experten davon aus, dass nur einer von 1.000 Cybercrime-Fällen überhaupt aktenkundig wird. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft schätzt den Schaden durch Internetkriminalität für die deutsche Wirtschaft auf 50 Mrd. Euro jährlich.

Zugleich wird der Datenschutz durch Vorschriften wie die Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes 2009 oder die geplante EU-weite Meldepflicht von Hackerangriffen weiter gestärkt. Dies bedeutet für Unternehmen, dass sie immer mehr Datenschutz-Vorschriften einhalten müssen, um Bußgelder oder Haftungsfälle zu vermeiden.

Mit Blick auf die steigenden Risiken werden sich Cyberversicherungen nach Ansicht von AGCS in den kommenden Jahren auch in deutschen Großunternehmen etablieren. In den USA sind sie bereits fester Bestandteil im Versicherungsportfolio von Firmen und erzielen ein Prämienvolumen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (990 Millionen Euro), (Betterley Report 2013).

„In Deutschland und Europa besteht eindeutig Aufholbedarf. Wir sind überzeugt, dass sich Cyberversicherungen auch hierzulande zu einer eigenständigen Produktgattung in der Industrieversicherung entwickeln werden. Wir wollen dieses neue Marktsegment aktiv besetzen und mit gestalten“, sagt Mai. In Europa könnte der Markt für Cyberversicherungen nach AGCS-Berechnungen bis 2018 ein Prämienvolumen von 700-900 Millionen Euro erreichen.

Deckung in drei Varianten

„Allianz Cyber Protect“ ersetzt einerseits eigene Schäden, die bei einem versicherten Unternehmen entstehen, das Opfer von Internetkriminalität wird.  Diese beinhalten beispielsweise Aufwendungen für die Benachrichtigung von Kunden, für IT-forensische Untersuchungen, für die Wiederherstellung von geschädigten oder zerstörten Daten oder für Ertragsausfälle durch Betriebsstörungen. Ein weiterer Baustein ist die Übernahme der Kosten für Krisenkommunikation zum Reputationsschutz. Andererseits kommt die Police für Haftpflichtschäden auf, die Kunden des versicherten Unternehmens infolge von Hackerangriffen, Denial-of-Service-Attacken, Datenschutzverletzungen oder fehlerhafter digitaler Kommunikation erleiden. Mit einer Deckungssumme bis 10 Millionen Euro bietet „Allianz Cyber Protect“ somit einen breiten Schutz gegen alle wichtigen Cyberrisiken, erfordert aber nur eine schlanke Risikoprüfung vor Vertragszeichnung.

Neben dieser Standarddeckung gibt es „Allianz Cyber Protect“ noch in zwei weiteren Varianten, nämlich „Premium“ und „Premium plus“.

„Unsere Kunden können den Cyberschutz wählen, der ihrem Risikoprofil entspricht. Je nach Geschäftsmodell und IT-Anwendungen ist das Angriffsrisiko höher oder niedriger“, erklärt Joachim Albers, der die spartenübergreifende Entwicklung des neuen Produkts koordiniert hat.

Bei den Premium-Varianten handelt es um individuell maßgeschneiderte Lösungen mit bis zu 50 Millionen Euro Versicherungssumme und einem erweiterten Deckungsumfang, der auch von einem Unternehmen selbst verschuldete Prozessschwächen oder Mitarbeiterfehler als Auslöser für IT-Ausfälle oder Datenpannen einschließt. Die Premium-Modelle beinhalten eine ausführliche Vorabprüfung der IT-Prozesse des Unternehmens durch spezialisierte Risikoingenieure von AGCS.

Prüfung des IT-Reifegrads von Unternehmen

„Dabei verschaffen wir uns einen Eindruck von der Qualität der IT-Systeme und der Risikokultur in dem Unternehmen und begleiten unseren Kunden in der Verbesserung seines Risikomanagements. Wichtig ist, dass Prävention und eine kontinuierliche Verbesserung der eigenen Schwachstellen Vorrang haben“, erklärt AGCS-Risikoingenieur José Fidalgo.

Die Kosten für einen möglichst sicheren Datenaustausch seien immer geringer als der Schaden, der durch Datendiebstahl, Datenverlust oder ein negatives Image entstehe. „Allianz Cyber Protect“ wird mittelfristig die IT-Versicherung Global Net & ESI Net ablösen, die AGCS seit 2004 ausgewählten Großkunden nur in Deutschland angeboten hatte.

„Wir haben einen ordentlichen Kundenstamm aufgebaut und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, erläutert Mai. „Mit Allianz Cyber Protect haben wir nun ein Produkt für den weltweiten Einsatz entwickelt.“

Die IT-Police, die zuerst in Deutschland eingeführt wird, soll in diesem Jahr auch noch in Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Australien und Neuseeland angeboten werden. Nächstes Jahr will AGCS die Cyberversicherung in ausgewählten asiatischen Märkten einführen.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Dietmar Braun

Allianz fordert Ausbau des Hochwasser-Schutz

Mittwoch, Juni 5th, 2013

2013-06-05 (db) Nach den Regenfällen beruhigt sich heute vielerorts die Lage in den vom Hochwasser und Überschwemmung betroffenen Regionen in Mitteleuropa. In einigen Gebieten schwellen die Flüsse noch immer an.

Nachdem die Schaden-Hotlines in den letzten Tagen ohne Unterbrechung heiß liefen, fahren jetzt nach Angaben der Allianz SE hunderte Allianz Schadenregulierer in die betroffenen Gebiete, um Privat- und Geschäftskunden aufzusuchen und ihnen zu helfen, so schnell wie möglich wieder zum Alltag kehren zu können.

„Mit Naturkatastrophen wie diesen sind immer auch sehr persönliche Schicksale verbunden; und unsere Gedanken sind bei all den Betroffenen. Wie sorgen dafür, dass wir professionelle Schadensachverständige in die Überschwemmungsgebiete schicken, die unseren Kunden schnell helfen können“. so Clem Booth, Mitglied des Vorstands der Allianz SE.

Clem Booth, Vorstandsmitglied Allianz SE © Allianz SE

Clem Booth, Vorstand Allianz SE © Allianz SE

„Wir können das gar nicht oft genug wiederholen, aber Menschen in harten Zeiten wie diesen zu unterstützen, das ist die Aufgabe der Versicherer. Auch wenn einige schon das Ausmaß der Schäden berechnen, enthält sich die Allianz jeglicher Schätzung. Es wird noch eine Weile dauern, bis der volle Umfang der Schäden bekannt ist“, so Booth weiter.

Die Situation spitzt sich mancherorts noch zu

Wenn man sieht, wie die Menschen in Sachsen, der österreichischen Wachau oder in Prag gegen die Wassermassen kämpfen, erinnert dies an die großen Überschwemmungen im Jahr 2002.

„Viele Menschen sehen eine Parallele zu 2002. Wir können allerdings bis jetzt noch nicht dasselbe Ausmaß an Schäden feststellen“, erläutert Booth. „Ein Grund dafür ist unter anderem, dass zwei Ereignisse nie vollständig identisch sind, was Extremwetterszenarien betrifft. Außerdem hat man seit der letzten Überschwemmung vor 11 Jahren Etliches unternommen. So wurde beispielsweise in Prag dieses Mal die U-Bahn rechtzeitig abgeriegelt und der Zoo evakuiert. Die historische Altstadt wird durch Hochwasserbarrieren vor dem Schlimmsten bewahrt.“

Leider bleibt die Lage auch in den kommenden Tagen noch unklar. In vielen Gegenden haben die Flüsse ihren Scheitelpunkt noch nicht erreicht. Auch die Wetterberichte können bezüglich der Entwicklungen der nächsten Tage noch keine völlige Entwarnung geben, da am Wochenende möglicherweise erneut Regen fällt.

Booth: „In Prag wurden die U-Bahn rechtzeitig abgeriegelt und der Zoo evakuiert. Die historische Altstadt wird durch Hochwasserbarrieren vor dem Schlimmsten bewahrt.“

Hochwasserbarriere in Prag © Allianz SE

Hochwasserbarriere in Prag © Allianz SE

Widerstandsfähiger Hochwasserschutz erforderlich

Bezogen auf die Zukunft wünscht sich die Allianz, dass man nicht nur dem Hochwasserschutz größere Aufmerksamkeit schenkt, wie durch den Bau und Ausbau von Dämmen oder die geeignete Versicherungsdeckung – sondern auch der Widerstandsfähigkeit gegenüber Hochwasser. Diese verringert Schäden durch Überschwemmungen, beispielsweise wenn Gebäude so konstruiert werden, dass sie zwar nicht unbedingt vor den Fluten geschützt sind, wohl aber deren Auswirkungen minimiert werden.

„So umfangreich die Vorbereitungen auch sein mögen, kein Ort ist vor Naturkatastrophen gefeit“, betont Booth. „Die Berücksichtigung des Hochwasserschutzes bei neuen Entwicklungsprojekten wird für den zukünftigen Umgang mit Überschwemmungen ausschlaggebend sein.“

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Allianz SE

Allianz SE mit Umsatzrekord

Mittwoch, Mai 15th, 2013

Die Allianz Gruppe hat ihre erfolgreiche Entwicklung des Jahres 2012 mit einem historisch starken ersten Quartal 2013 fortgesetzt. Vorstandschef Diekmann begrüßt die Expansion in der Türkei.

2013-05-15 (db) Mit 32 Milliarden Euro erzielte die Allianz SE den höchsten Gesamtumsatz ihrer Geschichte in einem Quartal, ein Anstieg von 6,6 Prozent im Vergleich zu 30,1 Milliarden Euro im ersten Quartal 2012. Das operative Ergebnis hat sich um 19,9 Prozent von 2,3 auf 2,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft profitierte die Gruppe in den meisten Regionen von anziehenden Preisen und einem verbesserten technischen Ergebnis sowie von einer geringen Anzahl von Naturkatastrophen.

In den Sparten Lebens- und Krankenversicherung legte besonders das Lebensversicherungsgeschäft in den Allianz Kernmärkten Deutschland, Frankreich und Italien bei Umsatz und Ergebnis zu.

Die Solvabilitätsquote ging um 14 Prozentpunkte von 197 Prozent zum 31. Dezember 2012 auf 183 Prozent zum 31. März 2013 zurück, liegt aber deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Ohne Berücksichtigung des negativen Effekts aus der Änderung des Rechnungslegungsstandards für Pensionen hätte sich die Solvabilitätsquote im Vergleich zum Jahresende um zwei Prozentpunkte verbessert.

Unternehmensrating wurde bestätigt und der Ausblick angehoben

Im Berichtszeitraum erhöhte sich das Eigenkapital um 3,1 Prozent von 50.388 auf 51.950 Millionen Euro. Unter Verweis auf die gute Kapitalausstattung der Allianz hat die Ratingagentur Standard & Poor’s im März 2013 das „AA“-Rating bestätigt und den Ausblick auf „stabil“ von „negativ“ angehoben.

Das nicht-operative Ergebnis sank auf minus 119 Millionen Euro nach minus 88 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2012. Das Vorjahresergebnis hatte von positiven Bewertungseffekten für Optionsscheine auf The Hartford profitiert. Die Steueraufwendungen erhöhten sich auf 877 Millionen Euro von 794 Millionen Euro. Die effektive Steuerquote betrug im ersten Quartal des Jahres 33 Prozent, nach 35 Prozent im Vorjahresquartal. Der auf Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss erreichte 1,7 Milliarden Euro im ersten Quartal 2013, ein Anstieg von 24,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro.

„Das ist ein vielversprechender Jahresauftakt. Alle Segmente lieferten starke Ergebnisse, dank unserer Anstrengungen der vergangenen Jahre. Davon profitieren auch unsere Kunden, die im ersten Quartal 25 Milliarden Euro an Versicherungsleistungen erhielten“, sagte Dieter Wemmer, Mitglied des Vorstands der Allianz SE.

Expansion in der Türkei stärkt Allianz SE

„Wir sind gut aufgestellt, um zu wachsen – intern wie auch extern. Zum Beispiel erwarten wir durch den vereinbarten Kauf des türkischen Versicherers Yapı Kredi Sigorta eine deutliche Stärkung unserer Stellung in diesem wichtigen Zukunftsmarkt“, sagte Michael Diekmann, CEO und Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.

Michael Dieckman, Vorstandsvorsitzender Allianz Se © Allianz

Michael Dieckmann, Vorstandsvorsitzender Allianz SE © Allianz

„Wir sind zuversichtlich, dass wir auch im weiteren Verlauf des Jahres 2013 profitabel wachsen werden. Es wäre jedoch angesichts der bestehenden Marktrisiken und einer möglichen steigenden Anzahl an Naturkatastrophen unangebracht, das aktuelle operative Ergebnis auf das Jahr hochzurechnen. Daher bestätigen wir den Ausblick für unser operatives Ergebnis für 2013 von 9,2 Milliarden Euro, plus/minus 0,5 Milliarden Euro.“

Die Schaden- und Unfallversicherung boomt

Das Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft erzielte im ersten Quartal 2013 einen Umsatz von 15,2 Milliarden Euro, ein Anstieg um 2,7 Prozent von 14,8 Milliarden Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Diese Entwicklung sei hauptsächlich eine Folge von positiven Preiseffekten innerhalb vieler Märkte und Produktlinien. Einen Großteil des Wachstums steuerten Deutschland, die Türkei, Allianz Worldwide Partners und Lateinamerika bei.

Das operative Ergebnis erreichte 1,3 Milliarden Euro und lag damit 11,5 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals von 1,2 Milliarden Euro. Das technische Ergebnis stieg auf 540 Millionen Euro von 333 Millionen Euro, gestützt durch eine verbesserte Geschäftsjahres-Schadenquote und durch eine günstige Preisentwicklung.

Mit einem Wert von 94,3 Prozent verbesserte sich die Schaden-Kosten-Quote des Quartals um 1,9 Prozentpunkte von 96,2 Prozent im vergangenen Jahr. Die Schaden-Kosten-Quoten lagen in den meisten Märkten deutlich unter 100 Prozent, auch dank geringer Schäden aus Naturkatastrophen. Die Schadenquote verbesserte sich auf 66,1 Prozent von 68,3 Prozent im Vorjahresquartal. Die Kostenquote lag bei 28,2 Prozent und damit leicht über dem Vergleichswert von 27,9 Prozent.

Vor allem höhere Kosten in Folge der Übernahme des französischen Versicherers Gan Eurocourtage im letzten Jahr, eine Reduzierung des Ernteausfallgeschäfts in den USA mit einer geringeren Kostenquote und eine regulatorische Gebührenänderung in Brasilien seien für diese Entwicklung verantwortlich.

 „Das erste Quartal war für die Schaden- und Unfallversicherung eines der besten Quartale seit einigen Jahren. Wir waren sowohl in unseren Kernmärkten in den Industrieländern als auch in den Wachstumsmärkten erfolgreich. Das Ausbleiben schwerer Naturkatastrophen hat gewiss geholfen, aber auch in sehr wettbewerbsintensiven Märkten wie Italien und Spanien haben wir hervorragende Ergebnisse erzielt“, erläutert Wemmer.

Lebens- und Krankenversicherung wächst bei Umsatz und Ergebnis

Der Umsatz in der Lebens- und Krankenversicherung stieg im ersten Quartal 2013 um 8,3 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro von 13,7 Milliarden Euro im Vergleichsquartal 2012.

Das Umsatzwachstum stammte hauptsächlich von fondsgebundenen Produkten. Trotz eines intensiven Wettbewerbs und des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes erhöhten sich die Beitragseinnahmen in den meisten Kernmärkten zweistellig, insbesondere in Deutschland, Frankreich, Italien und der Region Asien-Pazifik. Dagegen sanken die Einnahmen sowohl in den USA, aufgrund von Produkt- und Provisionsanpassungen im Jahr 2012 bei indexgebundenen und „Variable-Annuity“-Rentenprodukten, als auch in Polen aufgrund von Änderungen in der Regulierung.

Das operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei 855 Millionen Euro; ein Anstieg von 3,6 Prozent verglichen mit 825 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis wurde einerseits durch ein niedrigeres operatives Investmentergebnis beeinflusst und profitierte andererseits von geringeren Abschluss- und Verwaltungskosten.

Die Allianz hat eine Neugeschäftsmarge von 1,8 Prozent erzielt, nahe dem Niveau des Vorjahresquartals von 1,9 Prozent. Der Neugeschäftswert stieg von 223 auf 238 Millionen.

„Das Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft steht weiterhin vor Herausforderungen. Wir gehen davon aus, dass die Märkte angesichts niedriger Zinsen schwierig bleiben, die sowohl Sparer als auch Investoren betreffen. Trotzdem haben wir in diesem Quartal Umsatz und Ergebnis gesteigert. Das spiegelt den Wert unserer Produkte und Erträge für unsere Kunden wider“, betonte Wemmer.

Asset Management der Gruppe trotz Niedrigzinsen weiter erfolgreich

Das Allianz Asset Management erzielte erneut ein herausragendes Quartal. Der Umsatz erhöhte sich im ersten Quartal 2013 auf 1,9 Milliarden Euro von 1,4 Milliarden Euro, ein Anstieg um 32,8 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012.

Das operative Ergebnis erreichte 900 Millionen Euro, ein Plus von 46,8 Prozent nach 613 Millionen Euro im Vorjahresquartal, aufgrund gestiegener erfolgsabhängiger Provisionen, einem höheren verwalteten Vermögen und größerer Margen. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich weiter auf 52,9 Prozent von 57,4 Prozent.

Die gesamten verwalteten Anlagen stiegen auf 1.934 Milliarden Euro zum Ende des ersten Quartals von 1.653 Milliarden Euro zum Ende des Vorjahresquartals, ein Plus von 17,0 Prozent. Die für Dritte verwalteten Anlagen erhöhten sich auf 1.517 Milliarden Euro von 1.266 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse Dritter stiegen auf 42,6 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatten sie 23,5 Milliarden Euro betragen.

„Unser Asset Management war auch im ersten Quartal 2013 Garant für wachsende Erträge für unsere Kunden, unsere Aktionäre und die Allianz Gruppe“, sagte Wemmer. „Die Ergebnisse der Allianz Gruppe bestätigen unsere Strategie einer breiten Aufstellung über die Geschäftssegmente und die Regionen der Welt hinweg.“

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken
Dietmar Braun

 

Allianz und Hawking unterstützen Autismus-Stiftung

Dienstag, Mai 7th, 2013

Die Zahl der von Autismus betroffenen Kinder steigt und hat sich aktuell mehr als verzehnfacht. Professor Stephen Hawking hat bei einer Veranstaltung der Allianz und Stiftung Beyond Autism in London mitgewirkt, mit dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein und Wissen über Autismus zu erhöhen.

2013-05-07 (db) Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) hat die Hilfsorganisation Beyond Autism bei einer Veranstaltung im Königlichen Institut in London (British Royal Institution) mit dem international renommierten Wissenschaftler, Professor Stephen Hawking unterstützt.

Studien hätten gezeigt, dass der Anteil der autistischen Kinder steige, mit 1 von 100 Geburten in Großbritannien und 1 zu 88 Geburten in den USA. In den 1980er Jahren war das Verhältnis noch deutlich niedriger, es lag bei etwa einem Kind pro 1.000 Geburten.

Autismus ist aktuell die zweithäufigste neurologische Erkrankung bei Kindern, die verstärkte Forschung in den letzten Jahren habe zu neuen Erkenntnissen im Zusammenhang über Ursachen, Diagnose und Therapie von Autismus geführt.

Professor Hawking hat das erste Mal an der Royal Institution als weltweit herausragende Physiker und Astrophysiker gesprochen. Im Jahr 1963, kurz nach seinem 21. Geburtstag, erkrankte Hawking selbst an ALS, eine Form der Motoneuron-Erkrankung, seine Lebensprognose betrug damals nur noch zwei Jahre.

Doch er setzte dessen unbeachtet seine Karriere als brillanter Forscher an der Universität von Cambridge und Professor am Gonville und Caius Institut fort. Seit 1979 ist er Professor an der Universität Cambridge, er hat dort den Lucasischen Lehrstuhl für Mathematik inne, den der Physiker Isaac Newton im Jahre 1663 begründete. Das berühmteste Zitat von Hawking lautet: „Mein Ziel ist einfach. Es ist ein vollständiges Verständnis des Universums.“ Hawking hat über ein Dutzend Ehrendoktorwürden und erhielt die Ernennung zum britischen Ehrenritter (CBE) im Jahr 1982. Im Laufe seiner Karriere hat er oft über die Herausforderungen in der Kommunikation für an Autismus oder ALS erkrankte Menschen gesprochen.

„Als international führender Versicherer will die AGCS ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und Beyond Autism bei der Wohltätigkeits-Veranstaltung mit Professor Hawking unterstützen. Hawking ist ein ausgezeichnetes Vorbild der Kinder mit Autismus inspirieren kann, und wir hoffen, dass diese Veranstaltung gezeigt hat, welchen großen Beitrag Beyond Autism für Kinder mit Autismus leistet“, begründete Carsten Scheffel, CEO von AGCS UK, das soziale Engagement seines Unternehmens

Professor Hawking erwiderte: „Die Arbeit die Beyond Autism leistet ist von unschätzbarem Wert, hier wird es Kindern mit Autismus ermöglicht, Grenzen zu überwinden und mit der Außenwelt in einer Weise zu kommunizieren, wie sie es sonst in ihrer Situation nicht könnten. Für Betroffene ist es in ihrer Situation das Beste über die wahrgenommene Einschränkungen hinaus zu gehen, es ist sehr wichtig, ich glaube fest an die Bedeutung dieser Wohltätigkeits- und Hilfsorganisation, und es ist toll, dass sie die Unterstützung eines großen Unternehmens wie der Allianz erfährt – vor allem in einer Zeit, wo auch Wohltätigkeitsorganisationen durch Sparmaßnahmen betroffen sind – es ist wichtig Kinder mit Autismus zu unterstützen und ihnen zu ermöglichen über ihre individuellen Grenzen hinaus zu gehen.“

Karen Sorab, Gründerin und CEO von Beyond Autism sagte: „Es ist fantastisch, die Unterstützung eines führenden Unternehmens und des global bekannten Stephen Hawking zu haben. Wir hoffen, dass diese Veranstaltung das Wissen über Autismus erhöht hat, und den Weg frei macht um vielen weiteren betroffenen Kindern zu helfen, ein völlig normales Leben zu führen.“

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

 

Unfälle mit Todesfolge sind vermeidbar

Donnerstag, Oktober 4th, 2012

Laut aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen jährlich 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 50 Millionen werden verletzt. Dieser Trend könnte nach Meinung von Experten sich in Zukunft sogar noch verstärken.

2012-10-04 (db) Die Verkehrsexperten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) beklagen im heute veröffentlichten „Allianz Risk Pulse“ zur Mobilität und Verkehrssicherheit deutliche Defizite in der Verkehrssicherheit.
Schon durch kleine Maßnahmen wie das Anlegen eines Sicherheitsgurtes wären viele Verletzungen vermeidbar. Die Risikoexperten fordern, dass die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Verkehrssicherheit weltweit gestärkt werden müssen. Verkehrsunfälle sind weltweit eine der Haupttodesursachen, die in ihrer Bedeutung für die globale Gesundheit unterschätzt werden.

„Um die steigende Zahl der Verkehrstoten wirksam zu bekämpfen, brauchen wir eine neue Sicherheitskultur. Jedes Verkehrssystem ist nur so sicher, wie sich die Verkehrsteilnehmer verhalten“, sagt Christoph Lauterwasser, Leiter des Allianz Zentrums für Technik (AZT).
Die Verkehrsexperten sehen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Verkehrssicherheit und den wirtschaftlichen Bedingungen und technischen Standards eines Landes.

„Je geringer das Prokopf-Einkommen einer Gesellschaft desto höher das Todesrisiko im Straßenverkehr – dieser besorgniserregende Trend muss gestoppt werden, denn Verkehrssicherheit darf keine Frage des Wohlstandes sein“, sagt Lauterwasser.

In vielen Ländern muss die passive sowie die aktive Sicherheit weiter gestärkt werden. Zu passiver Sicherheit gehören das Anlegen von Sicherheitsgurten und der Gebrauch von Kindersitzen oder Helmen. Aktive Verkehrssicherheit kann durch Verkehrserziehung an Schulen und eine strengere Vergabe von Führerscheinen gestärkt werden. Gesetzliche Regelungen gegen das Autofahren unter Alkoholeinfluss sind unerlässlich, da Alkoholkonsum laut OECD für 10 bis 32 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge verantwortlich ist. Auch Fahrer-Assistenz-Systeme können in einkommensstärkeren Ländern in einem hohen Maß zur Bekämpfung von Unfällen beitragen.

„Gezielte Aufklärung muss ein grundlegendes, kulturelles Umdenken bewirken. Dazu gehört ein entsprechendes rechtliches Rahmenwerk genauso wie der Bau von sicheren Straßen. Nur so können wir das Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle weltweit zu reduzieren, erreichen“, sagt Lauterwasser.

Seit 2011 unterstützt die Allianz in Kooperation mit dem „Road Safety Fund“ der FIA-Foundation die UNO-Initiative „Decade of Action for Road Safety 2011-2020”. Darüber hinaus organisieren Allianz Einheiten in aller Welt regelmäßig öffentliche Aktivitäten rund um die Verkehrssicherheit – zum Beispiel Fahrtrainings, Informationstage oder Konferenzen. Das Allianz Zentrum für Technik (AZT Automotive) gibt es bereits seit 1972: hier arbeiten Experten unter anderem in den Bereichen Verkehrssicherheit, Schadenanalyse und Reparaturentwicklung. Unter dem Motto „Drive Safely“ läuft auch das Allianz-Sponsoring der Formel 1.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken