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Gothaer integriert Direktversicherer

Freitag, Juli 7th, 2017

Die eigenen Direktversicherer wurden von Versicherer oft als eigenständige Marke geführt. Es sollte der direkte Wettbewerb zu den Vertriebskanälen Ausschließlichkeit und Makler so verdeckt werden.

2017-07-07 (db finanzwelt) Die Asstel Sachversicherung AG war bisher eine Eigenmarke als ein selbständiger Direktversicherer der Gothaer Versicherungsbank.

Um zukünftig sich stärker in einer Multikanalstrategie aus einer Hand auszurichten, wird die Asstel Sachversicherung AG von der Gothaer Gruppe am 7. Juli 2017 mit der Gothaer Allgemeine Versicherung AG verschmolzen. Die Verschmelzung betrifft alle Versicherten der Asstel Sachversicherung AG. Die Kunden der Asstel Sachversicherung AG wurden bereits schriftlich informiert.

„Für unsere Kunden ändert sich durch die Verschmelzung nichts: Alle Rechte und Pflichten aus den Verträgen mit der Asstel Sachversicherung AG bleiben unverändert bestehen und alle Versicherungsscheine behalten ihre Gültigkeit. Auch an den versicherten Leistungen ändert sich nichts“, sagt Dr. Mathias Bühring-Uhle, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Asstel Gruppe und heute Vorstandsmitglied im Gothaer Konzern.

Versicherte, die ihre Beiträge für den Asstel-Vertrag bislang selbst überweisen, müssen jetzt den Zahlungsempfänger in „Gothaer Allgemeine Versicherung AG“ ändern – alle Kontoverbindungen und weitere Bankverbindungsdaten bleiben unverändert. (db)

Von Unisex zu Uniage – die neuen Einheitsbeiträge

Dienstag, März 26th, 2013

In der vom Arbeitgeber finanzierten betrieblichen Krankenversicherung sind neu Einheitsbeiträge für alle Versicherte im Angebot. Die Transparenz und Gleichbehandlung aller Versicherten im Kollektiv wird so gewährleistet und der Aufwand für Arbeitgeber minimiert.

2013-03-26 (db) Die Gothaer Krankenversicherung bietet seit April 2013 private Krankenversicherung im arbeitgeberfinanzierten Kranken-Kollektivgeschäft wahlweise mit altersunabhängigen Einheitsbeiträgen an. Damit wird die betriebliche Kollektivversicherung deutlich transparenter, individuelle Rückfragen zur Beitragshöhe fallen nicht mehr an.

Voraussetzung für den Abschluss einer Kollektivversicherung mit Einheitsbeitrag ist die vollständige Übernahme der Beiträge durch den Arbeitgeber. Weiter müssen zum einen mindestens 90 Prozent der versicherungsfähigen Mitarbeiter im Kollektiv sein und zum anderen darf eine Mindestzahl an versicherten Personen nicht unterschritten werden. Versicherte Personen können hierbei nur die Mitarbeiter des Unternehmens sein. Die Kollektivversicherung wird so transparenter für alle.

Potentielle Streitpunkte zwischen den Mitarbeitern über einen unterschiedlich hohen Beitrag und die damit verbundene unterschiedlich hohe Förderung durch den Arbeitgeber entfallen. Durch den Einheitsbeitrag kann ebenso sichergestellt werden, dass die Freigrenze für steuer- und sozialabgabenfreie Sachleistungen durch den Arbeitgeber für keinen Mitarbeiter überschritten wird.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Gothaer Krankenversicherung