Posts Tagged ‘Kümmerer’

Die Fintech-Show ist vorbei – Zeit zu liefern

Dienstag, August 8th, 2017

Fintech müssen liefern

Die Träume sind vorbei – jetzt müssen die digitalen Boten endlich liefern. /Foto: db media Dietmar Braun


Einige Zeit wedelte der Schwanz mit dem Hund. Insure- und FinTechs wollten die etablierten Versicherer aus dem Markt drängen. Ein Unternehmer aus Berlin erklärte sogar, dass er mit Clark & Co Startups „am Fließband produziere“, die globale Giganten in der Assekuranz werden würden. Mit den Forderungen der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) an die Rückstellungen und Risiko-Management für Leistungen kehrte Realität ein. Zeigen was wirklich geht ist gilt es jetzt, nicht nur beschreiben was gehen könnte, sondern Versprechen einlösen.

Die Realität und ein nüchterner Blick auf digitale Prozesse und Startup als Dienstleister haben vor allem die Rückversicherer der Assekuranz. Der Chef des weltgrößten Rückversicherers sieht die Chancen und Grenzen. „Insurtech ist eine Facette der Digitalisierung: ein Trend, der die Art und Weise, wie man Versicherungsgeschäft betreibt, wie der Kunde Versicherung erlebt, und wie Versicherungslösungen zum Kunden gelangen, grundlegend verändern wird”, sagt Joachim Wenning, CEO und Vorstandsvorsitzender der Munich Re, im Fachmagazin des Unternehmens.

Auch bei einigen Erstversicherern kehrt die Realität nach den überzogenen Shows und Forderungen für Investoren-Millionen der jungen Unternehmer von Fintech und Insuretech-Unternehmen die sehr in ihrer Art bei den Pitch dem früheren Neuen Markt ähnelten.

Oliver Bäte, Chef der Allianz SE, sagte aus der Sicht des Marktführers der Erstversicherer: „Im Fokus unserer Aktivitäten stehen unsere Versicherten und die Bedürfnisse der Kunden besser zu erkennen und zu bedienen. Digitale Prozesse können dabei helfen.“

So sagte im exklusiven Gespräch in Stuttgart der Vorstandsvorsitzende des Alte Leipziger-Hallesche Konzern Dr. Walter Botermann: „Sicher werden wir dem Vertrieb und den Kunden mehr Apps für Information und Kommunikation zur Verfügung stellen, aber unser Fokus liegt auf der langfristigen Verlässlichkeit und der Sicherung des Vertrauens unserer Versicherten auf ihre Kollektive.“ Die Aktuarin Wiltrud Pekarek ergänzte: „Wir verstehen uns als Kümmerer für Kunden, nicht nur als Abwickler im Schadens- oder Leistungsfall, sondern weit im Vorfeld über Prävention und Mehrwerte in der Beratungsfunktion als Versicherer, als Partner der Versicherungsmakler und des eigenen Außendienstes.“

Die Münchener Versicherer haben sich von dem Spezialversicherer die Bayerische bis zur Allianz als Marktführer zu einem Versicherungs-Hub zusammengefunden, der die Assekuranz mit den neuen digitalen Hilfsmitteln umbauen soll. Der bayerische Freistaat will einen solchen Hub unterstützen. Im Raum Stuttgart zeichnet sich ein Bausparkassen-Banken-Versicherungs-Hub ab, der digitale Banken nutzen will um Versicherungsleistungen rund ums Eigenheim nebst Vorsorge für die Bewohner zu bieten.

Der Botschafter für das Eigenheim, als Sprecher der ARGE der privaten Bausparkassen Bernd Hertweck, im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Wüstenrot sagte: „Vorsorge rund um das Eigenheim, vom lebenslangen Wohnrecht, Pflege bis zu einer zufriedenstellenden Rente, das wurde früher als Spießertum bezeichnet, heute nennen wir es Sicherheit und Vorsorge rund um das eigene Heim.“

Fazit: Es tut gut, dass nach langem Zögern die Besonnenheit der erfahrenen Risiko-Manager sich mit den Jungunternehmern der Digitalbranche zusammenschließt, um die Zukunft der Assekuranz und ihrer Versicherungskollektive gemeinsam zu sichern. Das entspricht dem Vertrauen der Versicherten in die Kompetenz und Verlässlichkeit der Branche. Versicherungskunden wollen sich nicht wirklich mit Versicherungsschutz und Bedingungen befassen oder diese gar vergleichen, wie selbsternannte Verbraucherschützer das immer wieder behaupten, Kunden wollen ihre Ängste und Sorgen gegen Prämie bei den Versicherern abladen und dafür im Bedarf solide Sicherheit für den Fall des Eintritt von Risiken oder Schäden. Einfach machen durch einfach machen – nicht mehr und nicht weniger.

Dietmar Braun (db)

Dialog mit Maklern – Mehrwert für Versicherte

Dienstag, August 1st, 2017

Neue Biometrie-Lösungen

Neue Lösungen für Makler – himmlische Mehrwerte sind zu entdecken. /Foto: db media Dietmar Braun


Die Dialog sieht den Dialog mit Versicherungsmaklern als ein Forum, der das Kerngeschäft Risiko-Management und Kümmerer für Kunden unterstützt und das gegenseitige Vertrauen stärkt.

Die Dialog Lebensversicherungs-AG, der Spezialversicherer für biometrische Risiken der Generali Deutschland AG, hat Versicherungsmaklern die neue Berufsunfähigkeitsversicherung SBU-professional Vitality vorgestellt.

Auf den „Sommer-Biometrie-Tagen 2017“ präsentierte der Maklerversicherer Dialog in mehreren deutschen Großstädten Versicherungsmaklern die Vorteile und Mehrwert der Berufsunfähigkeitsversicherung SBU-professional in Kombination mit dem Gesundheitsprogramm Generali Vitality.

Als erster deutscher Maklerversicherer fördert die Dialog mit dem BU-Schutz und den Risikolebensversicherungen RISK-vario® Vitality als Kümmerer das gesundheitsbewusste Verhalten der Versicherten.

Wer sich körperlich betätigt, gesund ernährt und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen geht, wird mit attraktiven Prämienrabatten und exklusiv rabattierten Einkaufsmöglichkeiten bei Kooperationspartnern in den Bereichen Sportartikel, Reisen oder Kaufhäuser belohnt. Zu diesem Zweck sammelt der Versicherte Punkte, die ihn in seinem Vitality-Status von Bronze über Silber und Gold bis hin zu Platin mit steigenden Rabatten führen.

„Unsere Risikolebensversicherungen ebenso wie unsere Berufsunfähigkeitsversicherung stellen in der Kombination mit Generali Vitality einen idealen Türöffner für Makler dar, um gesundheitsbewusste Kunden anzusprechen. Gerade junge Menschen sind von Sport und gesunder Lebensführung begeistert und somit eine ideale Zielgruppe – auch für das Cross-Selling“, sagt Hartwig Haas, Leiter Produkt- und Vertriebsmanagement der Dialog.

Risiko-Management und Praxisempfehlungen
Auf den Veranstaltungen stellte Peter Stockhammer, Geschäftsführer der Generali Vitality GmbH, das einzigartige Gesundheitsprogramm der Generali vor.

Maklerbetreuer der Dialog präsentierten im Anschluss das neue Produkt SBU-professional Vitality, das vor kurzem von der Agentur Franke und Bornberg mit der Spitzennote „Hervorragend“ ausgezeichnet wurde.

Versicherungs-Fachanwalt Stephan Michaelis von der Kanzlei Michaelis behandelte die häufig diskutierte Frage des Datenschutzes. Bei der Generali wurde die klare Regelung getroffen, dass alle Kundendaten aus dem Gesundheitsprogramm bei einer unabhängigen Gesellschaft gesammelt werden und dem Versicherer lediglich der Status des Versicherten übermittelt wird. Michaelis ging darüber hinaus auf rechtliche Rahmenbedingungen ein und gab wertvolle Hinweise, wie Fallstricke in der Versicherungsvermittlung zu vermeiden sind.

Zum Abschluss präsentierten Dialog-Maklerbetreuer wichtige Verkaufsargumente und überzeugende Behandlungen von Einwänden „in 60 Sekunden“ für die Beratungspraxis.

Über 200 Makler besuchten die Sommer-Biometrie-Tage 2017 und nahmen die Informationen und die beratungsbezogenen Hinweise und Empfehlungen für ihr Geschäft mit Interesse auf. Auf die Präsentationen folgte jedes Mal eine intensive Diskussion.

Die Auswertung der anschließend ausgeführten schriftlichen Befragung der Anwesenden ergab zwei wichtige Hauptergebnisse:

• 62 Prozent der Teilnehmer sind grundsätzlich von der Kombination eines Dialog-Versicherungsprodukts mit Generali Vitality überzeugt.

• 63 Prozent der Teilnehmer sind zuversichtlich, mit der Kombination aus Dialog-Versicherungsprodukt und Generali Vitality neue Zielgruppen zu erschließen und zu begeistern.

Die Dialog sieht den Dialog mit Maklern als ein Forum, der das Kerngeschäft Risiko-Management und Kümmerer für Kunden unterstützt und das gegenseitige Vertrauen stärkt.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

Allianz als Kümmerer – im Kampf gegen Stress

Dienstag, August 1st, 2017

Die Allianz hat ihr Angebot für die betriebliche Krankenversicherung (bKV) verbessert. Eine aktuelle Studie zeigt den Bedarf auf. Arbeitnehmer brauchen Hilfe und Beratung bei Stress.

Eine Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland leidet unter Stress in ihrem Job. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Allianz Deutschland AG sind Alarmierende 71 Prozent. Die Mehrheit der Beschäftigten kennen aus dem Berufsalltag das Gefühl, größerer psychischer Belastung ausgesetzt zu sein, als dies gesundheitlich gut für sie wäre. Das bestätigt die aktuelle Ipsos-Umfrage. Befragt wurden 1000 Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 65 Jahren.

Hauptursachen für die Belastung sind für alle Befragten ein hohes Arbeitsaufkommen und die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten. Auffällig sind die Unterschiede zwischen der Gruppe der jungen und der älteren Arbeitnehmern. Die Älteren gehen deutlich gelassener mit Stress um.

Ältere kompensieren Druck mit Gelassenheit und Routine
Tatsächlich fühlen sich junge Arbeitnehmer durch ihren Job gestresster als ihre älteren Kollegen. Die psychische Belastung ist bei vielen jungen Beschäftigten so hoch, dass 53 Prozent schon einmal in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt waren. Bei den Älteren sind es „nur“ 46 Prozent. Kein Wunder also, dass bereits 56 Prozent der Jungen mit dem Gedanken spielten, die Arbeitszeit zu reduzieren oder den Arbeitgeber zu wechseln, bei den Älteren sind es mit 39 Prozent deutlich weniger.

„Stress ist auch ein Zeichen einer beschleunigten Lebenswelt, und das betrifft verstärkt die junge Generation. Auch das Privatleben bietet oft keine Entspannung mehr, denn dank Facebook, WhatsApp und Co. sind viele permanent auf Abruf“, sagt die Studienautorin, Ärztin und Psychotherapeutin Dr. med. Nilufar Heydari.

Die Allianz als Kümmerer will hier den Versicherten helfen.

Permanent auf Abruf: Jüngere Berufstätige tun sich schwerer als ältere, mal abzuschalten – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Allianz als Kümmerer

Stress am Arbeitsplatz – Allianz als Versicherer und Kümmerer will helfen. /Foto: Allianz istockphoto/fizkes

„Vielen fällt es heutzutage zwar generell schwer, abzuschalten. Die ältere Generation lässt sich aber nicht so schnell aus der Ruhe bringen“, so Allianz Expertin Heydari.

Das erklärt wohl auch, dass 50 Prozent der jungen Beschäftigten wegen zu hoher Belastung im Job schlechter schlafen. Bei den Älteren betrifft das mit 38 Prozent sehr viel weniger Arbeitnehmer.
Allianz Expertin Heydari weiß, dass ältere Arbeitnehmer privat deutlicher Prioritäten setzen, was ihnen in ihrer Freizeit wirklich wichtig ist und wo sie vielleicht nicht unbedingt „dabei sein“ müssen. Außerdem helfen ihnen Routine und Erfahrungen, die Belastungen im Job zu kompensieren.

Chefs können ihren Mitarbeitern helfen, gesund zu bleiben
Ältere Arbeitnehmer sind zwar gelassener als ihre jüngeren Kollegen, Stress und psychische Belastungen im Job betreffen aber alle Altersgruppen. Die große Herausforderung für Unternehmen ist, dies zu erkennen, um dem Betroffenen zu helfen, denn nur 26 Prozent der befragten Arbeitnehmer vertrauen sich ihrem Chef an.

Allianz Expertin Heydari empfiehlt Unternehmen, offen für die Probleme ihrer Mitarbeiter zu sein. Unternehmen müssten sich bewusst sein, dass ihre Mitarbeiter stärkeren psychischen Belastungen ausgesetzt sind als noch vor 20 Jahren. Wer als Chef diese Tatsachen im Hinterkopf habe und Hilfsangebote macht, trage schon viel zur Gesundheit in seinem Betrieb bei.

Auch eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) kann Chefs dabei helfen, sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu engagieren. Unterstützung bei seelischen Belastungen bietet etwa der Tarifbaustein „Vorsorge Extra“ der Allianz: Diese Versicherung leistet bei beruflichem Stress oder bei privaten Problemen einmal pro Jahr die Kosten für ein dreimonatiges telefonisches Coaching durch einen Spezialisten. Die psychologische Begleitung ist für den Mitarbeiter kostenlos und absolut vertraulich.

Weitere Infos zu einer „Krankenversicherung vom Chef“, die unter anderem bei psychischen Problemen helfen kann, findet man zum Beispiel auf der Website allianz.de.

Dietmar Braun (db finanzwelt)