Posts Tagged ‘Makler’

Neues DiVana online

Montag, März 13th, 2017

DiVana 03/2017

wondermag von fgbraun.de

Ist das Leben durch die Hilfsmittel der digitalen Technik nur noch ein Schaufenster? Ja und Nein. Mehr Möglichkeiten liefern Risiken und Chancen. DiVana zeigt was geht und was zu meiden ist.

Makler erhalten Nobel-Preis 2016

Dienstag, Oktober 11th, 2016

Auf den diesjährigen Nobelpreis darf jeder Versicherungsmakler und juristischer Produktentwickler der Versicherer zu Recht stolz sein. „Theorie komplexer Verträge“-Forscher wurden ausgezeichnet.

Einsteins Energieformel

2016-10-11 (db finanzwelt) Die Stockholmer Nobelpreis-Jury verlieh 2016 die begehrte Auszeichnung an die in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) lehrenden Wissenschaftler Oliver Hart (USA) und Bengt Holmström (Finnland). Die beiden Experten forschen und lehren am Massachusetts Institute of Technology (MIT, deutsch Institut für Technologie Massachusetts in Cambridge/USA) über komplizierte Verträge und Risiko-Management in der Praxis.

Die „Contract-Theorie“ hilft Menschen und Unternehmen herauszufinden, welche Summen für Versicherungen sinnvoll sind und hilft auf der anderen Seite Versicherten zu verstehen, weshalb diese als Versicherte bei einem Verlust oder Schaden nicht die komplette Leistung, sondern einen Abzug in Form eines Selbstbehaltes erhalten.

Ein Beispiel aus der Praxis hilft die Theorie der Wirtschafts-Nobelpreisträger 2016 zu verstehen:

„Wenn ich voll versichert bin, habe ich nicht so einen großen Anreiz vorsichtig zu fahren“, erklärt Tessa Bold, Wirtschaftswissenschaftlerin und Expertin für die „Contract-Theorie“ von der Universität Stockholm.

Professor Halmström zeige, wie Anreize und Risiken in einem Vertrag (Contract) ausgeglichen werden, während Professor Hart davon ausgehe, dass es vieles gibt, das nur schwierig in Verträgen festgehalten werden kann. Letzteres müssen dann Juristen und Gerichte klären.

Fazit: Verträge brauchen „Vertragsaushändler“, zu Deutsch „Makler“, dann müssen nicht hinterher die Gerichte zum Interessenausgleich bemüht werden. Die Nobelpreisträger empfehlen eine schlichte juristische Weisheit „Die Akte muss fertig sein, bevor es zum Rechtsstreit kommt.“ Das ist eine Herausforderung für Entwickler von Versicherungsverträgen und die tägliche Pflicht der Versicherungsmakler da die Interessen der Kunden und der Versicherer auszugleichen. Notfalls mit Risikovereinbarungen oder Klauseln. Schön dass es dafür den Nobelpreis gab.

Offline-Show über Online-Vertrieb für Makler

Dienstag, August 12th, 2014

Vor Ort „Offline“ informieren um „Online“ verkaufen zu können. Getreu diesem Motto ist die Fonds Finanz Maklerservice GmbH auf Deutschland-Tournee. Für Teilnehmer die Makler werden wollen und für Makler gibt es vor Ort alle Infos rund um das Verkaufen übers Internet.

2014-08-12 (db) „Online zum Kunden“, so lautet das Motto der diesjährigen Fonds Finanz Spezial-Roadshow 2014. Vom 7. Oktober bis 20. November 2014 wird das Experten-Team in Feldafing, Leipzig, Nürnberg und Mannheim vor Ort zu erleben sein.

Wo suchen die Menschen heute Erstinformation über Versicherungen und Finanzprodukte? Was werden diese Interessenten tun, wenn sie diese Flut an Informationen, Halbwahrheiten und Laienmeinungen überfordert? Wo werden die potentiellen Kunden nach einem kompetenten Ansprechpartner suchen, welche die Informationsflut für sie ordnet, bewertet und sie am Ende zu einem erfolgreichen Abschluss führt? Die Antworten darauf finden sich in aktuellen Studien:

Über zwei Drittel aller Menschen in Deutschland ab dem 10. Lebensjahr nutzen das Internet.

88 Prozent verschaffen sich über das Netz Informationen über Waren und Dienstleistungen.
W
o sollte ein Versicherungsmakler heute folglich aktiv sein, damit er unabhängig von Zeit und Raum neue Kunden gewinnen und seine bestehenden Kunden langfristig an sich binden kann? Idealerweise da, wo sich die künftigen Kunden informieren, und das ist zumeist das Internet. Neben dem Internet spielt die Empfehlung von Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten eine große Rolle. Aber auch die nutzen zur Erstinformation zumeist das Internet.

Auf der Spezial-Roadshow „Online zum Kunden“ zeigen Experten, wie Versicherungsmakler den Umsatz steigern und sich gleichzeitig neue zeitliche Freiheiten verschaffen können, indem Sie Ihre Kunden online akquirieren und betreuen. Erfahrene Referenten zeigen wie Bestands- und Neukunden über das Internet noch effektiver beraten und betreut werden können.

Die Themenschwerpunkte der Spezial-Roadshow 2014:
– Grundlagen der Online-Beratung
– Notwendige Investitionen und worauf Sie verzichten können
– Neukundengewinnung mit Leads
– In drei Schritten zum Online-Makler
– Die neue Makler-Homepage der Fonds Finanz

Wer Interesse an der Road-Show hat, sollte schnell handeln, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind.

Wer Versicherungsmakler ist oder werden will, kann sich direkt beim Veranstalter Fonds Finanz für, die für Besucher kostenfreie, Veranstaltung anmelden.

Anmeldungs-Link zur Road-Show Spezial

Was sich BU-Makler wünschen

Donnerstag, Juli 25th, 2013

Biometrische Versicherungslösungen zählen zu den Hoffnungsträgern der Lebensversicherer und Versicherungsmakler in Deutschland. Was vom Biometrie-Markt aus Maklersicht zu erwarten ist, wurde in einer aktuellen Studie erforscht.

2013-07-25 (db) Das Marktforschungs- und Beratungsinstituts „Heute und Morgen“ aus Köln untersuchte in einer aktuellen Studie biometrische Lösungen für das Risiko der Berufsunfähigkeit und schwerer Erkrankungen.  Im Fokus standen relevante Marktentwicklungen, Produkt- und Anbieterpräferenzen, Bedingungswerke und die Auswahlkriterien im Bereich Berufsunfähigkeit, schwere Erkrankungen und funktionelle Invaliditätsabsicherung.

Laut den Autoren der Studie vermitteln Makler schwerpunktmäßig die selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU). Nur die SBU-Tarife würde den Kunden aus ihrer Sicht ein erstklassiges Leistungsspektrum bieten. Reine Risiko-Policen aus dem biometrischen Alternativmarkt – wie Dread Disease oder funktionelle Invaliditätsabsicherung – würden hingegen nicht als reale Alternativen zur BU eingestuft. Vielmehr diene diese als Ersatz oder Zusatzlösung für den Fall, dass sich die Kunden eine SBU finanziell nicht leisten können oder von den Anbietern aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden.

In der Studie wurden 30 hauptberufliche Versicherungsmakler mit unterschiedlicher Umsatzgröße und auch verschiedener regionaler Herkunft mit Vermittlungsschwerpunkt im Bereich biometrische Risiken im Juni 2013 im Rahmen der neuen Studienreihe „Klartext Assekuranz: Marktperspektiven aus Maklersicht“ ausführlich befragt.

Mehr Transparenz bei der BU-Risikoprüfung gefordert

Wie die Autoren der Studie berichten, fordern die Makler mehrheitlich eine größere Transparenz der Produktgeber bei ihrer BU-Risikoprüfung sowie mehr Transparenz über Entscheidungsparameter beim Prüfverfahren, um die Kunden noch besser und gezielter beraten zu können. Kritisch betrachtet werde zudem die häufig wechselnde oder ausgeweitete Berufsgruppeneinteilung in den BU-Bedingungswerken der Versicherer. Eine klare Orientierung werde dadurch erschwert.

Insgesamt würden die Makler Verbesserungen in den Bedingungen, in Klauseln und höhere Leistungsstandards bei den BU-Policen in den letzten Jahren erkennen, was ihrer Meinung nach auf den wachsenden Wettbewerbs zurückzuführen sei. Dennoch verbleiben aus Maklersicht bei den Anbietern noch zu viele Fallstricke oder Aushebelungen im Kleingedruckten bestehen.

Generell beobachten die Makler eine restriktive Annahmepolitik seitens der Versicherer. Viele Makler suchen auch eine Lösung für Zielgruppen, die eine BU dringlich brauchen, sich diese aber zumeist aufgrund sehr hoher Risikomehrbeiträge nicht leisten können. Aus Maklersicht gilt es hier, zusätzliche Stellschrauben und flexible Bedingungswerke zu entwickeln, die zur Folge haben, dass der Beitrag sinkt.

Kriterien und Präferenzen der Makler bei der Produktwahl

Für Makler sei das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der für den einzelnen Kunden geeigneten BU das Bedingungswerk, das letztlich über die Produkt-Qualität entscheiden würde. Um die einzelnen Bedingungen der jeweiligen Tarife und Anbieter in der BU vergleichbar zu machen, nutzen alle befragten Makler mindestens eine Vergleichssoftware – derzeit am häufigsten die vom Analysehaus Morgen & Morgen, gefolgt von Softfair sowie Franke und Bornberg. Neben weiteren Kriterien wie berufsgruppenspezifische Angeboten, Anbieter-Expertise, Maklerbetreuung sowie Erfahrungen mit der Schadenabwicklung und Prozess-Quote, würde zunehmend auch die Finanzkraft der Produktgeber eine Rolle spielen, da nur dadurch ein nachhaltiger Versicherungsschutz garantiert werden könne.

Die Kunden gehen heute informierter als früher in das Beratungsgespräch. Nicht selten würden potentielle Kunden auch Rankings oder Tests aus Publikums- oder Fachzeitschriften mitbringen. Zugleich bleibe ihr Wissen im Thema, nach Maklermeinung, zumeist oberflächlich und lückenhaft.

Zu den beliebtesten und vergleichsweise am häufigsten vermittelten BU-Anbietern im Maklermarkt zählen laut Studie derzeit Alte Leipziger, Nürnberger, Swiss Life und Volkswohl Bund. Aber auch der Marktführer Allianz, der Versicherungsverbund Continentale und die Talanx-Konzerntochter HDI zählen zum maklerseitigen Favoritenkreis.

„Unsere Expertenbefragung zeigt, dass sich die Makler in der Regel ein differenziertes Bild von den Stärken und Qualitäten der einzelnen Anbieter und deren Angeboten machen, und dann je nach Bedarf im Einzelfall aus einem Portfolio von etwa fünf bis sieben Produktgebern auswählen“, sagt Heute-und-Morgen-Geschäftsführerin Tanja Höllger. „Die Möglichkeiten der Anbieter biometrischer Produkte, sich vom Wettbewerb zu differenzieren werden gleichzeitig enger und spezifischer. Daher lohnt ein genaues Hinschauen auf den wichtigen und starken unabhängigen Vertriebskanal in diesem beratungsintensiven Produktsegment.“

Biometrischer Alternativmarkt wird unterschiedlich beurteilt

Zum vergleichsweise noch jungen biometrischen Alternativmarkt zeigt die Maklerbefragung deutlich, dass es vielen Maklern derzeit noch schwer fällt, sich vom Konzept des Komplettschutzes der BU zu lösen.

Neue Biometrie-Produkte wie Dread Disease, funktionelle Invaliditätsabsicherung und weitere Alternativen – die das Risiko einer Berufsunfähigkeit nur partiell beziehungsweise auslösespezifisch absichern – haben im Maklermarkt daher längst kein so positives Image wie die hochangesehene SBU. Im Gegenteil: „Notprodukte“, „zweitklassige Lösung“ oder „Nischenprodukte“ sind laut der Studie die häufig zur Beschreibung gewählte Begriffe. Bereits mit den „sperrigen“ Produktbegriffen könnten sich viele Makler nur wenig identifizieren. Viele Makler wünschen sich eher Weiterentwicklungen und bedarfsorientierte zielgruppenspezifische Differenzierungen innerhalb der etablierten BU als im Bereich neuer alternativer Biometrie-Produkte.

Gleichzeitig werde aber auch deutlich, dass sich die Makler mit den neuen Biometrie-Produkten und deren Chancen bei weitem noch nicht so intensiv wie mit der BU auseinandergesetzt haben und diese im Maklermarkt erst schrittweise ankommen. In der Öffentlichkeit beziehungsweise bei den Kunden sind diese Biometrie-Produkte aus Maklersicht bisher kaum bekannt, was ein zusätzliches Hemmnis in der Vermittlung darstellt.

Daher müsse es wichtige Aufgabe der Produktgeber bleiben, den Maklern – wie auch der Öffentlichkeit – die neuen biometrischen Versicherungs-Produkte transparent und möglichst verständlich zu gestalten. Positiv wäre aus Maklersicht, wenn bessere Einstiegshilfen in das Thema geboten würden. Hierzu wünschen sich die Makler kurze faktenorientierte Produkt-Steckbriefe mit den Hauptvorteilen deutlich mehr als ausführliche, stärker am Anbietermarketing orientierte Produkt-Broschüren. Auch produktbezogene Schulungen, Roadshows und Webinare würden gern von den Maklern genutzt.

Als aktuelle Top-Anbieter im Bereich Dread Disease sehen die Makler insbesondere Canada Life, mit Abstand gefolgt von Gothaer und Skandia. Bei funktionellen Invaliditätsabsicherungen würden vor allem Axa und Janitos zu den wichtigsten Anbietern aus Maklersicht zählen, daneben auch Allianz und Barmenia.

„Auffällig ist, dass die Marktführer aus der BU im biometrischen Alternativmarkt unter den im Maklermarkt bevorzugten Anbietern kaum auftauchen. Gerade für etablierte BU-Versicherer mit gutem Ruf in der Maklerschaft könnte ein stärkerer Einstieg in den biometrischen Alternativmarkt erfolgsversprechend sein“, sagt Christina Barschewski, die Senior Projektleiterin bei Heute und Morgen.

Postversicherer baut Maklervertrieb um

Donnerstag, Juni 6th, 2013

Die Notbremse hat der älteste Postversicherer Deutschlands bei seiner Maklertochter in Köln gezogen. In Doppelfunktion soll jetzt der Stuttgarter Vertriebsvorstand den Vertriebsweg enger an die Zentrale binden und neu ausrichten.

2013-06-06 (db) Die VPV Vereinigten Postversicherungen bauen ihren Makler-Vertrieb um. Lars Georg Volkmann ist seit Monatsbeginn neuer Vorstandsvorsitzender der „Vereinigte Post. Die Makler AG„. Der 47-jährige Vertriebs-Vorstand der Vereinigten Postversicherungen wurde ab 1. Juni 2013 vom Aufsichtsrat der „VPV Vereinigte Post. Die Makler AG“ zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt. Die in Köln ansässige „VPV Vereinigte Post. Die Makler AG“ ist die im Makler-Vertrieb aktive Tochtergesellschaft der VPV aus Stuttgart. Volkmann wird beide Vorstands-Funktionen parallel ausüben. Volkmann übernimmt die operative Steuerung der VPV Makler AG von Dr. Peter Schmidt. Schmidt soll in Zukunft beratend für den VPV Konzern tätig sein, hat aber die Position in Köln geräumt, die Anbindung der bisher selbständig agierenden Kölner an die Zentrale in Stuttgart-Fellbach könnte die Auflösung der dezentralen Regionalleitung bedeuten.

Als neuer Vorstandschef will Volkmann das Profil der „VPV Vereinigte Post. Die Makler AG“ enger an die Konzernzentrale in Stuttgart anbinden und die Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern neu ausrichten. Neben Volkmann gehört Uwe Holzhausen (62) noch dem Vorstand der VPV Makler AG an. Er verantwortet die administrativen Abläufe des Unternehmens.

VEMA: Mehrwerte für Makler schaffen und Freude am Beruf fördern

Freitag, April 26th, 2013
2013 Vema-Vorstaende (vlnr) Andreas Brunner, Stefan Sommerer und Hermann Hübner (Vorsitzender) © Dietmar Braun
2013 Vema-Vorstaende (vlnr) Andreas Brunner, Stefan Sommerer und Hermann Hübner (Vorsitzender) © Dietmar Braun

Die Makler-Genossenschaft VEMA konnte 2012 deutlich an Marktanteil, Mitglieder und Mehrwerte zulegen. Die 1.419 Maklerunternehmen im Verbund lassen sich die Freude an ihrem Beruf und an der Arbeit für ihre Kunden von niemandem nehmen.

2013-04-26 (db) Der Maklerverbund VEMA konnte 306 neue Partnerbetriebe im Jahr 2012 hinzu gewinnen und die Zahl der angeschlossenen Maklerunternehmen so auf insgesamt 1.419 steigern. Dies vermeldet der erfolgreiche von Maklern für Makler gegründete Wirtschaftsverbund, mit eigener Makler-Genossenschaft, stolz auf den diesjährigen VEMA-Tagen 2013 in Fulda. Damit sei auch die Marktbedeutung der VEMA Maklergenossenschaft weiter angestiegen. Die VEMA sieht sich nach eigenen Angaben und Erhebungen direkt hinter der Swiss Life Select Deutschland GmbH ( früher AWD)) aus Hannover und der Heidelberger MLP AG in Erlös und Gewinn.

Was die VEMA nach eigenen Angaben so stark macht sei der Spaß am Beruf und die Freude Kunden bestens zu beraten, optimal zu bedienen und nachhaltig zu betreuen. Die „Spaßbremsen für Makler“ sieht die VEMA nicht in regulatorischen Anforderungen, vieles davon würden VEMA-Makler längst erfüllen, sondern in anderen Herausforderungen. So ist nach Einschätzung von VEMA-Chef Hermann Hübner etwa die „ausufernde Gesundheitsprüfung in der BU-Versicherung“ eine solche Herausforderung. Als Lösung schlägt Makler und VEMA-Chef Hübner hier vor, entweder die Prüfung in den Prozessen zu vereinfachen oder ein technisches Tool zur Verfügung zu stellen, mit denen die Makler die Risiko-Einschätzung der Versicherer vorab vornehmen können.

Billig-Töchter von Versicherungskonzernen in der Kritik

Der Billig-Wettbewerb mit nicht Kosten deckenden Prämienrabatten einiger Kfz-Versicherer über Zweitmarken auf Online-Plattformen wurde auf der Tagung offen kritisiert. Ein Versicherungsmakler könne es sich künftig nicht erlauben, mit den Versicherungskonzernen zusammenarbeiten, die so im Markt vorgehen würden, heißt es aus dem Verbund. Zudem hoffe die VEMA darauf, dass die Hauptfälligkeit jeweils zum 01.01. des Kalenderjahres fällt, vor allem in den für das Firmengeschäft wichtigen Flottentarifen.

Die zwischen Maklern und der Assekuranz noch nicht optimierten Geschäftsprozesse sowie das häufige Fehlen kompetenter, erreichbarer und nicht überlasteter Ansprechpartner, führen weiterhin zu Unmut auf der Maklerseite. Auch das schlechte Image der Branche führt die VEMA als „Spaßbremse“ an, zudem die Illusion, dass Honorarberatung hier etwas ändere. „Sie führt an der Lebenswirklichkeit vorbei“, so Hübner.

Klassische Lebensversicherung und moderner Service

Stark für die klassische Lebensversicherung machte sich VEMA-Vertriebsvorstand Andreas Brunner in seinem Vortrag. Zur klassischen Lebensversicherung mit ihren Garantie gäbe es keine Alternative, die Altersvorsorge „Made in Germany“ überzeuge vor allem durch ihre Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit. Der Versuch die klassische Lebensversicherung aus tagespolitischen Überlegungen zu gefährden sei „keine Spassbremse“ sondern ein sehr ernst zu nehmender Angriff auf die volkswirtschaftlich bedeutende private Altersvorsorge.

IT-Vorstand Stefan Sommerer stellte die Notwendigkeit von einem durchgängigen Datenaustausch und dessen weiteren Ausbau nach BiPro-Normen vor. Insbesondere in den Service-Punkten Weiterbildung und Extranet konnte die VEMA in den vergangenen Jahren deutlich punkten und wird diesen Service weiter ausbauen.

Neues Konzept: Marktplatz und Weiterbildung auf zwei Tage verteilt

Die VEMA-Tage teilten sich in einen Messe- und einen Workshop-Tag. Nach VEMA-Angaben nahmen 1.350 Makler an der Messe und Workshops teil. Die Besucher konnten sich an über 90 Ständen informieren. Der Vortrag des ehemaligen Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) Leo Martin sorgte zwischen den Fachthemen für Hintergrundwissen wie Vertrauensleute und Kunden gewinnbar sind. Mitnehmen konnten die Zuhörer Tipps, wie man sein Gegenüber besser einschätzen lernt, richtig mit ihm kommuniziert frei nach dem Motto des Sachbuchs von Martin „Ich krieg Dich“.

Die Abendveranstaltung mit 800 Gästen im Fuldaer Hotel Esperanto bot Unterhaltung, aber auch Zeit für intensive Gesprächen unter Kollegen in der VEMA-Familie, aber auch mit den Repräsentanten der Produktpartner und so manchem Fachjournalisten.

Nach den VEMA-Tagen ist vor den VEMA-Tagen

2014 werden die Fachmesse und Workshops wieder in Fulda am 02. und 03.04.2014 stattfinden. Freunde und Mitglieder der VEMA-Familie können sich den Termin jetzt schon vormerken.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken