Posts Tagged ‘Risiko-Management’

Basler – Frachtführer besser gesichert

Dienstag, August 15th, 2017

Der siebte Gang für Frachtführer

Ein neues Sicherheitspaket für Frachtführer hilft der Schaltzentrale und den Fahrern. /Foto: © db Media Dietmar Braun


Wer gewerbsmäßig den Transport von fremden Gütern mit Fahrzeugen des eigenen Betriebes durchführt, ist auch während der Beförderung für die Güter verantwortlich. Bei Schäden oder Verlusten haftet der Frachtführer im Umfang der rechtlichen Bestimmungen.

Die Basler Versicherungen sind mit einer aktualisierten Frachtführer-Haftpflichtversicherung seit Juli 2017 am Markt vertreten. Zahlreiche neue Leistungsbestandteile als Mehrwert charakterisieren den neuen Deckungsumfang.

Ein Muss – richtig gestalten
Für Unternehmen mit Fahrzeugen über 3,5 t ist die Frachtführer-Haftpflichtversicherung Pflicht und deshalb ein Muss für diese Betriebe. Gut, wenn man auf einen umfassenden Versicherungsschutz zurückgreifen kann.

Größter Vorteil des neuen Deckungskonzepts für Frachtführer ist die für alle bestehenden Verträge integrierte Leistungs-Update-Garantie. Werden die Versicherungsbedingungen der Basler zukünftig verbessert, gelten diese Verbesserungen automatisch für den nach jetzigen Bedingungen abgeschlossenen Vertrag. Vermittlungsunternehmer und Versicherungsmakler als Einkäufer profitieren hier von einer haftungssicheren Beratung und Versicherte erhalten stets den aktuellsten Versicherungsschutz.

Wird Versicherungsschutz für Schäden an fremden Ladungseinheiten benötigt, so steht ab sofort eine Deckungssumme bis zu 50.000 EUR je Schaden zur Verfügung. Optional kann bei Bedarf eine Pakethaftung bis 520 EUR je Paket in den Versicherungsschutz aufgenommen werden.

Fahrzeug-Entsorgung und Fahrer-Betreuung
Für besondere Bedürfnisse können weitere Leistungen optional vereinbart werden – die sogenannten Sicherheits-Plus-Bausteine. Mit dem Carrier Unfall-Schutz z.B. übernimmt die Basler Versicherung die Kosten für das Abschleppen und die Miete für ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug. Außerdem werden die Übernachtungs- und Rückreisekosten des Fahrers erstattet. Bei schweren Unfällen werden auch die Kosten für eine psychologische Betreuung ersetzt.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

Agilität bei Munich Re

Mittwoch, August 9th, 2017

Agiliät statt Aussitzen

Assekuranz braucht Agilität – statt nur die Rast und Ruh am Schwanensee /Foto: © db media Dietmar Braun


Es läuft mit einer klugen Preispolitik und einem exzellenten Risiko-Management. Das neue Management der Munich Re gilt als agiler als das seiner Vorgänger. Es lohnt sich für Anleger über Aktienanteile der Rückversicherer nachzudenken. Mit Markus Rieß kommt auch ERGO voran.

Für Rückversicherer herrschen schwierige Rahmenbedingungen. Neben der Munich Re Gruppe meldet auch der Mitbewerber Swiss Re dass das Geschäft der Rückversicherer kein Selbstläufer ist. Das sollte die Risiko-Manager nicht entmutigen, sondern daran erinnern, dass Rückversicherung noch größeren Schwankungen im Volumen ausgesetzt ist, als bei den Erstversicherern. Mut und Weitsicht sind ein Teil des Geschäftsmodells.

Der Anteil des Geschäftsfelds Rückversicherung am Konzernergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr von 991 auf 629 Millionen Euro. Von Januar bis Juni 2017 steuerte die Rückversicherung 1.095 Millionen Euro zum Konzernergebnis bei. Das operative Ergebnis betrug im 2. Quartal 896 Millionen Euro.

„Wir sehen Potential für profitables Wachstum, nicht nur durch innovative Lösungen oder neue digitale Geschäftsmodelle, sondern auch im traditionellen Bereich. Die Versicherungslücke ist selbst in entwickelten Märkten gewaltig. Entsprechend bestehen auch im derzeitigen Marktumfeld Chancen, profitables Geschäft zu zeichnen“, sagte Finanzchef Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied von Munich Re.

Da das Ergebnis im 2. Quartal hinter den Erwartungen zurückblieb, unter anderem aufgrund der Ablöse eines verlustreichen Vertrags, dem weitere folgen könnten, senkt die Gruppe ihre Schätzung für das Gesamtjahr von bisher 450 auf 400 Millionen Euro.

Der Ergebnisbeitrag der Schaden- und Unfallrückversicherung verringerte sich im 2. Quartal von 778 auf 517 Millionen Euro. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich von 99,8 auf 93,9 Prozent der verdienten Nettobeiträge. Damit liegt sie auf einem guten Niveau, um das angestrebte Ziel von rund 97 Prozent für das Gesamtjahr 2017 zu erreichen.
Da die Schadenmeldungen für die sogenannten Basisschäden früherer Jahre insgesamt weiterhin spürbar unter dem erwarteten Niveau liegen, konnten im 2. Quartal Rückstellungen in Höhe von 240 Millionen Euro aufgelöst werden. Dies entspricht 5,7 Prozentpunkten der Schaden-Kosten-Quote des 2. Quartals. Munich Re strebt im Risiko-Management an, Rückstellungen für neu auftretende Schäden insgesamt am oberen Rand angemessener Einschätzungsspielräume festzusetzen, so dass spätere Gewinne aus der Auflösung eines Teils dieser Rückstellungen möglich sind.

In der Erneuerungsrunde (Schaden/Unfall) zum 1. Juli 2017 stand Vertragsgeschäft aus den USA, Australien und Lateinamerika sowie von globalen Kunden mit einem Vorjahresgeschäftsvolumen von 2,2 Milliarden Euro zur Erneuerung an. Die Preise gaben bei der Juli-Erneuerung leicht nach. Der Preisrückgang betrug jedoch wie im Vorjahr -0,4Prozent. In einzelnen Märkten konnten selektiv Chancen genutzt werden, daher stieg das Prämienvolumen auf 2,6 Milliarden Euro an.

ERGO erholt sich langsam aber sicher
Das Konzernergebnis des Erstversicherer ERGO Group stieg im 2. Quartal auf 104 Millionen Euro. Das über den Erwartungen liegende Ergebnis wurde durch eine Steuergutschrift begünstigt. Von Januar bis Juni verzeichnete ERGO einen Gewinn von 195 Millionen Euro.

Alle drei Segmente – Leben/Gesundheit Deutschland, Schaden/Unfall Deutschland und International – konnten ihr Halbjahres-Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr stark verbessern. Das operative Ergebnis des Geschäftsfelds ERGO für die Monate April bis Juni sank jedoch von 463 auf 260 Millionen Euro.

„Das vor rund einem Jahr gestartete ERGO Strategieprogramm entwickelt sich gut. Wir liegen im Plan bei der Umsetzung der Maßnahmen wie auch bei der angestrebten Ergebnissteigerung. ERGO bleibt auf das Ziel verpflichtet, zum Abschluss des Strategieprogramms im Jahr 2021 einen nachhaltigen Ergebnisbeitrag von mehr als 600 Mio. € jährlich zum Konzernergebnis beizusteuern“, sagte Risiko-Manager und CEO Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender von ERGO und Vorstandsmitglied von Munich Re.

Munich Re erwartet 2017 bis 2,4 Milliarden Euro Gewinn
Munich Re rechnet für das Geschäftsjahr 2017 weiterhin mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 48 und 50 Milliarden Euro und strebt unverändert ein Konzernergebnis in einer Spanne von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro an.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

Die Fintech-Show ist vorbei – Zeit zu liefern

Dienstag, August 8th, 2017

Fintech müssen liefern

Die Träume sind vorbei – jetzt müssen die digitalen Boten endlich liefern. /Foto: db media Dietmar Braun


Einige Zeit wedelte der Schwanz mit dem Hund. Insure- und FinTechs wollten die etablierten Versicherer aus dem Markt drängen. Ein Unternehmer aus Berlin erklärte sogar, dass er mit Clark & Co Startups „am Fließband produziere“, die globale Giganten in der Assekuranz werden würden. Mit den Forderungen der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen (BaFin) an die Rückstellungen und Risiko-Management für Leistungen kehrte Realität ein. Zeigen was wirklich geht ist gilt es jetzt, nicht nur beschreiben was gehen könnte, sondern Versprechen einlösen.

Die Realität und ein nüchterner Blick auf digitale Prozesse und Startup als Dienstleister haben vor allem die Rückversicherer der Assekuranz. Der Chef des weltgrößten Rückversicherers sieht die Chancen und Grenzen. „Insurtech ist eine Facette der Digitalisierung: ein Trend, der die Art und Weise, wie man Versicherungsgeschäft betreibt, wie der Kunde Versicherung erlebt, und wie Versicherungslösungen zum Kunden gelangen, grundlegend verändern wird”, sagt Joachim Wenning, CEO und Vorstandsvorsitzender der Munich Re, im Fachmagazin des Unternehmens.

Auch bei einigen Erstversicherern kehrt die Realität nach den überzogenen Shows und Forderungen für Investoren-Millionen der jungen Unternehmer von Fintech und Insuretech-Unternehmen die sehr in ihrer Art bei den Pitch dem früheren Neuen Markt ähnelten.

Oliver Bäte, Chef der Allianz SE, sagte aus der Sicht des Marktführers der Erstversicherer: „Im Fokus unserer Aktivitäten stehen unsere Versicherten und die Bedürfnisse der Kunden besser zu erkennen und zu bedienen. Digitale Prozesse können dabei helfen.“

So sagte im exklusiven Gespräch in Stuttgart der Vorstandsvorsitzende des Alte Leipziger-Hallesche Konzern Dr. Walter Botermann: „Sicher werden wir dem Vertrieb und den Kunden mehr Apps für Information und Kommunikation zur Verfügung stellen, aber unser Fokus liegt auf der langfristigen Verlässlichkeit und der Sicherung des Vertrauens unserer Versicherten auf ihre Kollektive.“ Die Aktuarin Wiltrud Pekarek ergänzte: „Wir verstehen uns als Kümmerer für Kunden, nicht nur als Abwickler im Schadens- oder Leistungsfall, sondern weit im Vorfeld über Prävention und Mehrwerte in der Beratungsfunktion als Versicherer, als Partner der Versicherungsmakler und des eigenen Außendienstes.“

Die Münchener Versicherer haben sich von dem Spezialversicherer die Bayerische bis zur Allianz als Marktführer zu einem Versicherungs-Hub zusammengefunden, der die Assekuranz mit den neuen digitalen Hilfsmitteln umbauen soll. Der bayerische Freistaat will einen solchen Hub unterstützen. Im Raum Stuttgart zeichnet sich ein Bausparkassen-Banken-Versicherungs-Hub ab, der digitale Banken nutzen will um Versicherungsleistungen rund ums Eigenheim nebst Vorsorge für die Bewohner zu bieten.

Der Botschafter für das Eigenheim, als Sprecher der ARGE der privaten Bausparkassen Bernd Hertweck, im Hauptberuf Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Wüstenrot sagte: „Vorsorge rund um das Eigenheim, vom lebenslangen Wohnrecht, Pflege bis zu einer zufriedenstellenden Rente, das wurde früher als Spießertum bezeichnet, heute nennen wir es Sicherheit und Vorsorge rund um das eigene Heim.“

Fazit: Es tut gut, dass nach langem Zögern die Besonnenheit der erfahrenen Risiko-Manager sich mit den Jungunternehmern der Digitalbranche zusammenschließt, um die Zukunft der Assekuranz und ihrer Versicherungskollektive gemeinsam zu sichern. Das entspricht dem Vertrauen der Versicherten in die Kompetenz und Verlässlichkeit der Branche. Versicherungskunden wollen sich nicht wirklich mit Versicherungsschutz und Bedingungen befassen oder diese gar vergleichen, wie selbsternannte Verbraucherschützer das immer wieder behaupten, Kunden wollen ihre Ängste und Sorgen gegen Prämie bei den Versicherern abladen und dafür im Bedarf solide Sicherheit für den Fall des Eintritt von Risiken oder Schäden. Einfach machen durch einfach machen – nicht mehr und nicht weniger.

Dietmar Braun (db)

Allianz ist ein Fels in der Brandung

Freitag, August 4th, 2017

Allianz - Schildkröte und Fels

Allianz ist wie ein Schildkröten-Panzer, über 125 Jahre und ein Fels in der Brandung. /Foto: db Media Dietmar Braun


Die Allianz wird in Großbritannien drittgrößter Versicherer in der Personenversicherung und kooperiert in der Sachversicherung. Das erste Halbjahr 2017 lief für die Allianz SE sehr gut. Die Allianz verwaltet fast 2 Billionen Euro an Vermögen. Das ist mehr als ein Fintech hat. Wer eine Allianz Aktie hat darf sich freuen. Wer keine hat, sollte jetzt darüber nachdenken.

Die Allianz SE hat im zweiten Quartal 2017 sehr gute Ergebnisse erzielt. Der Gesamtumsatz stieg um 2,0 Prozent auf 30,0 Milliarden Euro (zweites Quartal 2016: 29,4 Milliarden Euro).

Alle Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei, überwiegend der Geschäftsbereich Lebens- und Krankenversicherung. Das operative Ergebnis betrug 2,9 (2,3) Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 22,9 Prozent, der von allen Geschäftsbereichen, insbesondere vom Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft, erwirtschaftet wurde.

Der auf Anteilseigner entfallende Quartalsüberschuss stieg um 83,4 Prozent auf 2,0 (1,1) Milliarden Euro. Dies ist sowohl auf das höhere operative Ergebnis als auch auf ein verbessertes nicht-operatives Ergebnis zurückzuführen. Das nicht-operative Ergebnis des Vorjahres wurde durch die negative Auswirkung des Geschäfts in Südkorea belastet.
Das Ergebnis je Aktie (Basic Earnings per Share, EPS) betrug 4,45 (2,39) Euro. Die annualisierte Eigenkapitalrendite lag bei 13,4 Prozent (Gesamtjahr 2016: 12,3 Prozent). Annualisierte Zahlen stellen keine Prognose für das Gesamtjahr dar. Die Solvency-II-Kapitalquote stieg auf 219 Prozent zum Ende des zweiten Quartals, im Vergleich zu 212 Prozent zum Ende des ersten Quartals 2017, hauptsächlich gestützt durch das günstige Marktumfeld.

Der Gesamtumsatz hat sich in den ersten sechs Monaten des Jahres in allen Geschäftsbereichen gesteigert. Das operative Ergebnis wuchs im ersten Halbjahr um 15,7 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Dieser Anstieg lag deutlich über dem avisierten Ertragsziel für das Gesamtjahr.

Im Laufe des ersten Halbjahres 2017 stieg der auf Anteilseigner entfallende Periodenüberschuss um beachtliche 17,9 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.

Das stärkste Wachstum hat das Personenversicherungsgeschäft in den Erträgen erzielt, dessen auf Aktionäre entfallender Periodenüberschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 78 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro stieg. Wenn Medien berichten die Lebensversicherung sei tot und die private Krankenversicherung brauchge eine Bürgerversicherung, dann sprechen die Allianz Fakten und Zahlen eine andere Sprache.

Ebenso wichtig war ein Anstieg im Geschäftsbereich Asset Management in Höhe von 19,5 Prozent auf 700 Millionen Euro, der Sektor Schaden- und Unfallversicherung steigerte den auf Anteilseigner entfallenden Periodenüberschuss um 7,7 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro.

Allianz CEO im Plan und auf Kurs trotz Niedrigzinsen

Allianz kann Assekuranz

Allianz ist global ein Fels in der Brandung. /Grafik: Allianz

„Wir sind nun in der Halbzeit unserer dreijährigen Renewal Agenda angelangt, und an diesem Punkt wird klar, dass diese Maßnahmen für alle unsere Stakeholder Früchte tragen. Wir hatten ein sehr gutes Halbjahr mit einem zweistelligen Zuwachs des operativen Ergebnisses und Nettogewinns. Dieser Erfolg zeigt, dass unser diversifizierter Ansatz, über Geschäftsfelder und Regionen hinweg, deutlich positive Ergebnisse liefern kann. Unsere starke Kapitalisierung unterstreicht die Wiederstands- und Anpassungsfähigkeit, für die die Allianz bekannt ist. Wir können nun sagen, dass wir mit einem operativen Ergebnis für 2017 am oberen Endes der Zielspanne von 10,8 Milliarden Euro, plus oder minus 500 Millionen Euro, rechnen können“, sagte Oliver Bäte, CEO und Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.

Allianz hat PIMCO final integriert

Die Allianz-Gruppe hat als Vermögensverwalter die anfänglichen Herausforderungen auf dem amerikanischen Markt fest im Griff. Generell ist die Allianz als Bank und Vermögensverwalter bestens global unterwegs.

„PIMCO verzeichnete Nettomittelzuflüsse in Höhe von 33 Milliarden Euro über einen breiten Kundenstamm und ein Einzelmandat in Höhe von 19 Milliarden Euro. Daraus resultierte im Quartal ein Rekordanstieg der gesamten Nettomittelzuflüsse Dritter bei PIMCO von 52 Milliarden Euro. PIMCO hat sich wieder zu einem starken Antrieb der Ergebnisse der Allianz Gruppe entwickelt“, sagte Allianz-Finanzchef Dieter Wemmer.

Im ersten Halbjahr 2017 stiegen die operativen Erträge um 10,1 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, was vor allem auf das stark gestiegene durchschnittliche für Dritte verwaltete Vermögen zurückzuführen ist. Da operative Aufwendungen nur um 4,9 Prozent gestiegen sind, sank das Aufwand-Ertrag-Verhältnis um 3,2 Prozentpunkte auf 62,9 Prozent.

Die Nettomittelzuflüsse Dritter und positive Markteffekte glätteten die negativen Fremdwährungseffekte.

Dies resultierte nach aktuellen Angaben der Allianz in einem gesamten verwalteten Vermögen in Höhe von von fast zwei Billionen Euro (1.915 Milliarden Euro) und einem Anstieg in Höhe von 44 Milliarden Euro im Vergleich zum Jahresende 2016.

Fazit: Wenn einige Journalisten jeden Fintech oder Insuretech feiern der eine Million oder zwei Millionen Kapital verwaltet, sollten sie immer auch die Allianz betrachten, bevor sie berichten, dass die kleinen StartUps als Insuretech oder Fintech demnächst Marktführer seien. Dies gilt vor allem für die Fragen der Risiko-Tragfähigkeit, der Kollektive und der Rückstellungen. (db)

EurAssMus 08/2017 ist da

Dienstag, August 1st, 2017

EURASSMUS 08/2017

wondermag von fgbraun.de

Das Magazin für Risiko-Management, Gesundheit, Philosophie und Leben. Aus der Praxis für die Praxis. Experinnen und Experten der Assekuranz berichten über Trends und aktuelle Herausforderungen.

Dialog mit Maklern – Mehrwert für Versicherte

Dienstag, August 1st, 2017

Neue Biometrie-Lösungen

Neue Lösungen für Makler – himmlische Mehrwerte sind zu entdecken. /Foto: db media Dietmar Braun


Die Dialog sieht den Dialog mit Versicherungsmaklern als ein Forum, der das Kerngeschäft Risiko-Management und Kümmerer für Kunden unterstützt und das gegenseitige Vertrauen stärkt.

Die Dialog Lebensversicherungs-AG, der Spezialversicherer für biometrische Risiken der Generali Deutschland AG, hat Versicherungsmaklern die neue Berufsunfähigkeitsversicherung SBU-professional Vitality vorgestellt.

Auf den „Sommer-Biometrie-Tagen 2017“ präsentierte der Maklerversicherer Dialog in mehreren deutschen Großstädten Versicherungsmaklern die Vorteile und Mehrwert der Berufsunfähigkeitsversicherung SBU-professional in Kombination mit dem Gesundheitsprogramm Generali Vitality.

Als erster deutscher Maklerversicherer fördert die Dialog mit dem BU-Schutz und den Risikolebensversicherungen RISK-vario® Vitality als Kümmerer das gesundheitsbewusste Verhalten der Versicherten.

Wer sich körperlich betätigt, gesund ernährt und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen geht, wird mit attraktiven Prämienrabatten und exklusiv rabattierten Einkaufsmöglichkeiten bei Kooperationspartnern in den Bereichen Sportartikel, Reisen oder Kaufhäuser belohnt. Zu diesem Zweck sammelt der Versicherte Punkte, die ihn in seinem Vitality-Status von Bronze über Silber und Gold bis hin zu Platin mit steigenden Rabatten führen.

„Unsere Risikolebensversicherungen ebenso wie unsere Berufsunfähigkeitsversicherung stellen in der Kombination mit Generali Vitality einen idealen Türöffner für Makler dar, um gesundheitsbewusste Kunden anzusprechen. Gerade junge Menschen sind von Sport und gesunder Lebensführung begeistert und somit eine ideale Zielgruppe – auch für das Cross-Selling“, sagt Hartwig Haas, Leiter Produkt- und Vertriebsmanagement der Dialog.

Risiko-Management und Praxisempfehlungen
Auf den Veranstaltungen stellte Peter Stockhammer, Geschäftsführer der Generali Vitality GmbH, das einzigartige Gesundheitsprogramm der Generali vor.

Maklerbetreuer der Dialog präsentierten im Anschluss das neue Produkt SBU-professional Vitality, das vor kurzem von der Agentur Franke und Bornberg mit der Spitzennote „Hervorragend“ ausgezeichnet wurde.

Versicherungs-Fachanwalt Stephan Michaelis von der Kanzlei Michaelis behandelte die häufig diskutierte Frage des Datenschutzes. Bei der Generali wurde die klare Regelung getroffen, dass alle Kundendaten aus dem Gesundheitsprogramm bei einer unabhängigen Gesellschaft gesammelt werden und dem Versicherer lediglich der Status des Versicherten übermittelt wird. Michaelis ging darüber hinaus auf rechtliche Rahmenbedingungen ein und gab wertvolle Hinweise, wie Fallstricke in der Versicherungsvermittlung zu vermeiden sind.

Zum Abschluss präsentierten Dialog-Maklerbetreuer wichtige Verkaufsargumente und überzeugende Behandlungen von Einwänden „in 60 Sekunden“ für die Beratungspraxis.

Über 200 Makler besuchten die Sommer-Biometrie-Tage 2017 und nahmen die Informationen und die beratungsbezogenen Hinweise und Empfehlungen für ihr Geschäft mit Interesse auf. Auf die Präsentationen folgte jedes Mal eine intensive Diskussion.

Die Auswertung der anschließend ausgeführten schriftlichen Befragung der Anwesenden ergab zwei wichtige Hauptergebnisse:

• 62 Prozent der Teilnehmer sind grundsätzlich von der Kombination eines Dialog-Versicherungsprodukts mit Generali Vitality überzeugt.

• 63 Prozent der Teilnehmer sind zuversichtlich, mit der Kombination aus Dialog-Versicherungsprodukt und Generali Vitality neue Zielgruppen zu erschließen und zu begeistern.

Die Dialog sieht den Dialog mit Maklern als ein Forum, der das Kerngeschäft Risiko-Management und Kümmerer für Kunden unterstützt und das gegenseitige Vertrauen stärkt.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

App für betriebliche Gesundheitsvorsorge

Dienstag, Juli 25th, 2017

Betriebliche Gesundsvorsorge mit App

Kompetenz in einem Boot über Dienstleister für die betriebliche Gesundheitsvorsorge. /Foto: db Media Dietmar Braun


Eine 2,2 Millionen Series B-Finanzierungsrunde haben die machtfit GmbH und Seventure Partners vereinbart. Die Dr. Becker Klinikgruppe, der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Technologie Berlin und PHS Capital beteiligen sich. Die Lösung der machtfit GmbH ist die führende Plattform für Betriebliche Gesundheitsförderung in Deutschland.

Die 2011 gegründete machtfit GmbH bietet eine Online-Plattform und Smartphone-App zur betrieblichen Gesundheitsförderung an. Teilnehmende Unternehmen bezuschussen ihren Mitarbeitern darüber regionale Fitness- und Gesundheitsangebote mit bis zu 500 Euro lohnsteuerfrei pro Jahr und Mitarbeiter.

Die komplette Koordination, Kommunikation und Administration zwischen allen Parteien übernimmt dabei machtfit. Zu den derzeit über 100 Firmenkunden der machtfit GmbH gehören die Vattenfall Europe AG, DB Vertrieb GmbH, N24 und die TOTAL Deutschland GmbH.
Seit 2011 hat das Unternehmen kontinuierlich seine Position im Markt ausgebaut und die machtfit-Plattform zur führenden Lösung für digitales BGM gemacht.

Im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde wird Oxana Kukhaneva, Seventure Partners, Beiratsmitglied der machtfit GmbH.

„Gesundheit und Wellness ist ein Geschäftsbereich welcher massiv von digitalen Innovationen profitieren wird. Mit dem neuen Investment kann machtfit seine Spitzenposition im wachsenden und dynamischen Umfeld der Prävention und Wellness in Europa stärken und ausbauen“, sagt Isabelle de Cremoux, CEO von Seventure Partners.

„Der Markt für Betriebliche Gesundheit gewinnt weiterhin an Bedeutung, das neue Präventionsgesetz sorgt für spürbar mehr Dynamik, machtfit ist hier in einer exzellenten Ausgangsposition. PHS ist stolz darauf, mit machtfit zu arbeiten und sie zu unterstützen. Wir sind beeindruckt wie sie es geschafft haben, den noch jungen Bereich der digitalen Betrieblichen Gesundheit zu erobern und zur führenden Plattform auf diesem Gebiet zu werden“, ergänzt Daniel Steffen, Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft. Stephen Seuntjens, Partner bei PHS Capital.

Die machtfit GmbH arbeitet bundesweit mit mehr als 4.500 Gesundheitspartnern zusammen. Die Angebote stammen aus den Kategorien Bewegung, Stress, Ernährung und Suchtentwöhnung.

„Viele moderne Unternehmen haben bereits erkannt, dass Gesundheitsmanagement eine Notwendigkeit ist. Es mangelt jedoch an mitarbeiterfreundlichen Angeboten, die mehr als nur einen Bruchteil der Mitarbeiter aktivieren. Durch das vielfältige Angebot vom regionalen Fitnessstudio, zertifizierten Online-Stress-Coachings bis hin zu Apps wie Freeletics oder Weight Watchers und den nutzerfreundlichen digitalen Zugang über die Plattform, erreicht machtfit mehr Mitarbeiter als Unternehmen auf dem herkömmlichen Weg“, so Dr. Petra Becker, Dr. Becker-Klinikgruppe, über den aktuellen Stand der Branche.

Mit der digitalen Gesundheitsplattform „machtfit“ erreichen Unternehmen Mitarbeiter an allen Standorten, im Schicht- und Außendienst oder auch Home-Office und digitalisiert gleichzeitig die administrativen Prozesse in HR-Abteilungen. (db)

Direktversicherer hat Vorteile

Dienstag, Juli 18th, 2017

Ohne Werbung Versicherungen verkaufen

Beratung- und Werbverzicht senkt Kosten. /Foto: © db media Dietmar Braun


Wer auf persönliche Beratung vor Ort, Kompetenz, Betreuung und Haftung verzichten kann, der wird von Direktversicherer kostengünstig bedient. Die Kosten für Beratungsaufwand und Akquise machen sich bemerkbar. In digitalen Zeiten gibt das Direktversicherer zusätzlichen Aufwind.

Die Cosmos Lebensversicherungs-AG, als Direktversicherer der Generali Group, hat sich in diesem Jahr erneut der Beurteilung durch die unabhängige Rating-Agentur ASSEKURATA gestellt. Für die Bewertung wurde nicht-öffentliches Datenmaterial des Unternehmens herangezogen.

Die Ergebnisse zu den wichtigen Teilqualitäten Sicherheit, Erfolg, Kundenorientierung und Wachstum/Attraktivität im Markt spiegeln laut ASSEKURATA die aus Kundensicht zentralen Qualitätsanforderungen an das Unternehmen wider. Zum 12. Mal in Folge erhält die Cosmos Lebensversicherungs-AG die Bestnote A++.

Exzellente Sicherheiten
Die Cosmos Lebensversicherungs-AG erhält in drei von vier Teilqualitäten das Prädikat „exzellent“: Sicherheit, Erfolg und Kundenorientierung. Bei der Teilqualität Erfolg verbessert sich das Unternehmen von „sehr gut“ auf „exzellent“.

Maßgebend für das Ergebnis ist auch der Geschäftsmix mit starker Fokussierung auf die Absicherung biometrischer Risiken. Durch die bewusste Unternehmensentscheidung, das Einmalbeitragsgeschäft deutlich zu reduzieren, ändert sich das Ergebnis im Bereich Wachstum/Attraktivität im Markt von „sehr gut“ auf „gut“.

Laut ASSEKURATA zeichnet sich die Cosmos Lebensversicherungs-AG durch eine „exzellente“ Kundenorientierung und Sicherheitslage aus.

Die aufsichtsrechtliche Bedeckung der Sicherheits-Anforderungen gemäß den Bestimmungen Solvency II erfüllt die Cosmos Lebensversicherungs-AG zum 31.12.2016 zu 542 Prozent.
Aufgrund der Einbindung in die Generali Group profitiert der deutsche Direktversicherer beim Risikomanagement in einem hohen Maße vom Know-how einer international aufgestellten Versicherungsgruppe.

Fazit: Trotz einem hohen Aufwand für Marketing und Werbung erweisen sich Direktversicherer als sehr robust. Das ist leider ein Hinweis, dass die Vertriebskosten und Aufwendungen für die vor Ort persönliche beratene Alternativen zu hoch sein könnten. Die Vorschläge von Maklerverbänden und Versicherungsmaklern die Courtage für den Erstabschluss zu senken und die Betreuungs-Courtage zu erhöhen macht da Sinn.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

Information zur Generali Group

Hannover Re nutzt Risiko-Transfers

Mittwoch, Juli 12th, 2017

Hannover Re platziert Risiko-Transfers

Jürgen Gräber, Vorstand Hannover Rück SE /Foto: db media © Hannover Re


(db finanzwelt 2017-07-12) Der drittgrößte deutsche Rückversicherer Hannover Rück SE (Hannover Re) hat im Rahmen ihrer Insurance-Linked Securities (ILS)-Aktivitäten drei Transaktionen abgeschlossen.

Der weltweit tätige Rückversicherer Hannover Re gehört zur Gruppe der Talanx AG. Die Hannoveraner unterstreichen damit ihre langjährige Erfahrung und ihr Know-how auf dem Gebiet des alternativen Risikotransfers.

„Wir freuen uns, dass wir mit den drei jüngsten Transaktionen sowohl bestehende Partnerschaften fortführen als auch einen neuen Kunden hinzugewinnen konnten. In den vergangenen Jahren konnten wir mit zusätzlich platzierten Haftungen von über 2,5 Milliarden US-Dollar unseren Marktanteil für das Transformer-Geschäft deutlich ausbauen“, sagt Jürgen Gräber, Vorstand der Hannover Re.

Durch ihre ILS-Aktivitäten könne die Hannover Rück SE risikoarme und gleichzeitig attraktive Margen generieren.

Für die American Integrity Insurance Company of Florida (AIIC) hat die Hannover Rück erstmalig Sturm- und Gewitterrisiken an Kapitalmarktinvestoren transferiert. Die Höhe des von institutionellen Investoren dafür bereitgestellten Kapitals beträgt 210 Millionen US-Dollar. Die Laufzeit liegt bei drei Jahren.

In zwei weiteren Transaktionen hat die Hannover Rück mit der Texas Windstorm Insurance Association (TWIA) und der Massachusetts Property Insurance Underwriting Association (MPIUA) erneut Risiken an Kapitalmarktinvestoren gegeben. Das Volumen der Katastrophenanleihe für die TWIA beträgt 400 Millionen US-Dollar, für die MPIUA 350 Millionen US-Dollar. Die Laufzeiten liegen ebenfalls bei circa drei Jahren.

Für die Strukturierung und Platzierung der drei Transaktionen des Rückversicherers ist die GC Securities alleinig verantwortlich, eine Division der MMC Securities LLC, verantwortlich.

Seit der Platzierung der ersten Risikoverbriefung durch die Hannover Rück im Jahr 1994 nutzt das Unternehmen die gesamte Bandbreite des ILS-Markts. Neben dem genannten Risikotransfer für Kunden sichert sie zudem eigene Risiken über den Kapitalmarkt ab. Darüber hinaus tritt das Unternehmen selbst als Investor in Katastrophenanleihen auf.

Dietmar Braun (db finanzwelt)

Neues DiVana online

Montag, März 13th, 2017

DiVana 03/2017

wondermag von fgbraun.de

Ist das Leben durch die Hilfsmittel der digitalen Technik nur noch ein Schaufenster? Ja und Nein. Mehr Möglichkeiten liefern Risiken und Chancen. DiVana zeigt was geht und was zu meiden ist.