Posts Tagged ‘Risiko’

EurAssMus 12/2016 am Kiosk

Freitag, Dezember 2nd, 2016

EurAssMus 12//2016

wondermag von fgbraun.de

Das Risiko-Management Online-Magazin EurAssMus richtet in der Ausgabe Dezember 2016 den Fokus auf Risiken rund um die Digitalisierung bis zu einer Lösung um absolut sicher vor digitaler Spionage zu kommunizieren.

DiVana #10 – Risiko, Luxus, Philosophie – Be wonderful! Read your copy

Montag, Oktober 24th, 2016

DiVana #10

wondermag von fgbraun.de

Risiken unserer Zeit sind nur teilweise neu. Vieles was uns im Alltag begegnet ist zu handhaben. Wo lassen Sie denken? Es lohnt sich selber nachzudenken und zu reflektieren, was wahr oder unwahr, was richtig und was falsch ist. Roboter arbeiten noch steuerfrei, zahlen keine Sozialversicherung, aber hat das Folgen?

DiVana – digital, verbal, analog – Risiko und Luxus

Dienstag, Oktober 11th, 2016

DiVana #09

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DiVana #9 ist das Magazin für den alltäglichen Umgang mit Risiken. Das Risiko eines Pflegefalls wird aus der Sicht eines Betroffenen gezeigt mit Hinweisen aus einer Studie zu den Pflegeberufen. Risiken von Manipulationen sind ein anderes Thema, weil Techniken der Manipulation nicht nur auf uns wirken sondern auch von uns ausgehen. Be wonderful! – Digital, verbal und analog – DiVana-Spirit.  

Makler erhalten Nobel-Preis 2016

Dienstag, Oktober 11th, 2016

Auf den diesjährigen Nobelpreis darf jeder Versicherungsmakler und juristischer Produktentwickler der Versicherer zu Recht stolz sein. „Theorie komplexer Verträge“-Forscher wurden ausgezeichnet.

Einsteins Energieformel

2016-10-11 (db finanzwelt) Die Stockholmer Nobelpreis-Jury verlieh 2016 die begehrte Auszeichnung an die in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) lehrenden Wissenschaftler Oliver Hart (USA) und Bengt Holmström (Finnland). Die beiden Experten forschen und lehren am Massachusetts Institute of Technology (MIT, deutsch Institut für Technologie Massachusetts in Cambridge/USA) über komplizierte Verträge und Risiko-Management in der Praxis.

Die „Contract-Theorie“ hilft Menschen und Unternehmen herauszufinden, welche Summen für Versicherungen sinnvoll sind und hilft auf der anderen Seite Versicherten zu verstehen, weshalb diese als Versicherte bei einem Verlust oder Schaden nicht die komplette Leistung, sondern einen Abzug in Form eines Selbstbehaltes erhalten.

Ein Beispiel aus der Praxis hilft die Theorie der Wirtschafts-Nobelpreisträger 2016 zu verstehen:

„Wenn ich voll versichert bin, habe ich nicht so einen großen Anreiz vorsichtig zu fahren“, erklärt Tessa Bold, Wirtschaftswissenschaftlerin und Expertin für die „Contract-Theorie“ von der Universität Stockholm.

Professor Halmström zeige, wie Anreize und Risiken in einem Vertrag (Contract) ausgeglichen werden, während Professor Hart davon ausgehe, dass es vieles gibt, das nur schwierig in Verträgen festgehalten werden kann. Letzteres müssen dann Juristen und Gerichte klären.

Fazit: Verträge brauchen „Vertragsaushändler“, zu Deutsch „Makler“, dann müssen nicht hinterher die Gerichte zum Interessenausgleich bemüht werden. Die Nobelpreisträger empfehlen eine schlichte juristische Weisheit „Die Akte muss fertig sein, bevor es zum Rechtsstreit kommt.“ Das ist eine Herausforderung für Entwickler von Versicherungsverträgen und die tägliche Pflicht der Versicherungsmakler da die Interessen der Kunden und der Versicherer auszugleichen. Notfalls mit Risikovereinbarungen oder Klauseln. Schön dass es dafür den Nobelpreis gab.

DiVana – Das neue wondermag

Montag, September 26th, 2016

DiVana #09

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DiVana #9 ist das Magazin für den alltäglichen Umgang mit Risiken. Das Risiko eines Pflegefalls wird aus der Sicht eines Betroffenen gezeigt mit Hinweisen aus einer Studie zu den Pflegeberufen. Risiken von Manipulationen sind ein anderes Thema, weil Techniken der Manipulation nicht nur auf uns wirken sondern auch von uns ausgehen. Be wonderful! – Digital, verbal und analog – DiVana-Spirit.  

Das neue Magazin EURAssMus ist da

Mittwoch, Juni 8th, 2016

EURASSMUS

wondermag von fgbraun.de

Nichts ist spannender wie Risiko. Europäisches Assekuranz Management und Service sind nicht nur in lokalen Märkten unterwegs sondern global im Fluss. Immer nah – immer da. Jeden Monat neue Beispiele aus der Praxis für die Praxis. 

Solide und sicher – die Alte Leipziger Hallesche

Donnerstag, April 7th, 2016

Sicherheit versprechen und nachhaltig dafür sorgen dass dies auch für die Versicherten funktioniert. Das ist für einen Versicherer ein hoher ethischer Anspruch. Ein deutscher Versicherer hat das als Ziel.

2015 pekarek wiltrud hallesche kl

2016-04-07 (fw/db) Die Alte Leipziger-Hallesche meldet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015. Der Gesamtumsatz erhöhte sich deutlich um 7,1 Prozent von 4,2 auf 4,5 Milliarden Euro.

Entgegen Branchentrend viel Leben in Leben
Der Neuzugang der Alte Leipziger Lebensversicherung kletterte zweistellig um 11,2 Prozent von 820 auf 912 Millionen Euro. 40 Prozent dieses Neuzugangs entfiel auf die Betriebliche Altersversorgung.

Hier nimmt der Versicherer aus Oberursel eine Spitzenstellung im Markt ein und ist als langjähriger und besonders erfahrener Anbieter anerkannt. Die übrigen 60 Prozent des Neuzugangs kamen aus dem Privatkundengeschäft, in dem die Produktbereiche „Berufsunfähigkeitsversicherung“ und „Private Rentenversicherung“ in der klassischen und fondsgebundenen Variante dominierten.

Die nachhaltige Sicherheit für Versicherte im Fokus
Strategischer Schwerpunkt war auch 2015 die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die um 103 Millionen Euro auf aktuell 2.500 Millionen Euro erhöht wurde. Diese Reserve dient dazu, die vertraglich vereinbarten Garantien der Versicherten mit Verträgen meist über lange Vertragslaufzeiten abzusichern. Die Verwaltungs- und die Abschlusskostenquote waren rückläufig.

Gesunde Entwicklung in der Privaten Krankenversicherung
Entwicklung von Beiträgen und Neugeschäft 2015 waren die Wachstumsimpulse bei Krankheitskosten-Vollversicherungen insgesamt gering. Die Hallesche aus Stuttgart behauptete sich in diesem Markt mit einem Neugeschäft auf Vorjahresniveau in Höhe von 2,4 Millionen Euro (Monats-Soll-Beitrag). Ebenfalls stabil waren die Prämieneinnahmen von 1.140 Millionen Euro (Vorjahr: 1.141 Millionen Euro). Die Bruttoprämien spiegeln die sehr geringen Beitragserhöhungen sowie Auswirkungen von Tarifwechseln im Bestand der Hallesche wider.
Für das neue Geschäftsfeld „betriebliche Krankenversicherung“ hat das Unternehmen ein eigenes Kompetenzcenter eingerichtet.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016
Auch im laufenden Jahr hat die Stärkung der Risikotragfähigkeit weiter Priorität, um so das Vertrauen der Versicherten in die Sicherheit der Unternehmen zu festigen. Die Anforderungen von Solvency II an die Eigenmittelausstattung werden von den Konzernunternehmen erfüllt.
Die Alte Leipziger Leben erwartet aufgrund ihrer anerkannten Versicherungslösungen und ihrer äußerst soliden Finanzkraft eine weiterhin rege Nachfrage in ihren angestammten Geschäftsfeldern Berufsunfähigkeit sowie Betriebliche und Private Altersversorgung.

Die Hallesche wird sich weiter auf die Vollversicherung fokussieren und die Stärken von betrieblicher Kranken- und Pflegeversicherung ausbauen. Auch 2016 wird sie die Beiträge überwiegend stabil halten.

Dietmar Braun

Studie: Extremsportler unterschätzen ihr Risiko

Donnerstag, August 22nd, 2013

Extremsportarten wie Mountainbiking, Tauchen, Klettern oder Bungee-Jumping sind gerade wegen der Gefahr und des damit verbundenen Nervenkitzels beliebt. Häufig werden sie nur einmalig ausgeübt, aber für viele sportlich Aktive gehören sie auch regelmäßig zum Freizeit-Programm.

2013-08-22 (db) Eine aktuelle Unfallstudie der SV SparkassenVersicherung (SV) zeigt, dass viele Extremsportler ihr Hobby als ungefährlich ansehen und nicht wissen, ob sie über ihre private Unfallversicherung abgesichert sind.

„Wer einen Extremsport in seiner Freizeit betreibt, sollte wissen, dass die gesetzliche Unfallversicherung bei Unfällen nicht einspringt“, erklärt Nicolai Auer, Hauptabteilungsleiter Privatkunden der SV. Diese bezahlt nur bei Unfällen während der Arbeit oder auf dem Weg zum Arbeitsplatz und zurück. 80 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit und die meisten davon beim Sport.

„Privat vorzusorgen ist für Hobbysportler daher besonders wichtig“, rät Experte Auer, „sonst besteht die Gefahr, dass der Sportler auf hohen Behandlungskosten sitzenbleibt oder bei schwerer Invalidität keinen Anspruch auf eine Rente hat.“

Freizeitsportler können Sportunfälle über eine private Unfallversicherung in der Regel gut absichern. Viele Extremsportler machen dies bereits. 70 Prozent der befragten Extremsportler besitzen eine, was weit über der deutschlandweiten Versicherungsdichte von rund 40 Prozent liegt.

Große Unsicherheit besteht allerdings darüber, ob die eigene Unfallversicherung für Sportunfälle aufkommt. Über 80 Prozent der Befragten verneinen dies oder wissen es nicht genau.

Berufs-, Luft- und Motorsportler brauchen Extraschutz

Die private Unfallversicherung deckt in der Regel neben den gängigen Sportarten wie Fußball, Handball oder Leichtathletik auch Sportarten wie Mountainbiking, Klettern, River-Rafting, Bungee-Jumping, Skifahren und Marathon ab. Und zwar egal wie regelmäßig der Sport betrieben und wo er ausgeübt wird, solange es ein Hobby ist.

Um zu prüfen inwieweit und ob für die ausgeübte Sportart Versicherungsschutz besteht, ist ein Blick in das bestehende Bedingungswerk ratsam. Denn nicht jede Police deckt auch alle Extremsportarten gleich mit ab. Je nach Anbieter und Vertrag variiert der Schutz und kann zu teilweisen Ausschlüssen oder Risikozuschlägen führen.

„Vergewissern Sie sich, ob ihre Sportart versichert ist und setzen Sie sich direkt mit dem Anbieter in Verbindung“, rät Auer.

Flugsportarten, für die in Deutschland ein Schein benötigt wird wie Segelfliegen, Fallschirmspringen, Drachenfliegen oder Paragliding müssen zusätzlich versichert werden. Gleiches gilt für Motorrennen und bei den Trainings dafür. Berufssportler können ihren Sport in der Regel gegen Risikozuschläge einschließen. Auer erklärt: „Über die private Unfallversicherung abgedeckt ist aber beispielsweise ein Tandemsprung mit dem Fallschirm oder ein Paraglider-Tandem im Urlaub.“

Eigenes Risiko wird als gering eingeschätzt

Wie wichtig private Vorsorge ist, zeigt die Statistik: Rund 1,2 Millionen Freizeitsportler verletzen sich pro Jahr so schwer, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Unabhängig von ihrer Schwere, geschehen die meisten Unfälle beim Fußball, Volleyball, Handball, Reiten, Skifahren sowie beim Inlineskaten. Das Risiko extremer Verletzungen mit schweren Folgen ist bei den Luft-, Rad-, Motor- und Wassersportarten entsprechend größer.

Die SV Unfallstudie zeigt, dass jeder zweite Extremsportler seine ausgeübte Sportart als ungefährlich einstuft. „Wir raten aber immer zur Vorsicht“, so der Unfallexperte Auer.

Häufig sind Einsteiger von Sportunfällen betroffen, die ihre Kraft und Kondition überschätzen. Wer sich untrainiert stundenlange Kraftanstrengung etwa beim Mountainbiking oder Klettern zumutet, fordert eine Verletzung heraus. Daher ist neben regelmäßigen Training, auch das Aufwärmen und die Ausrüstung entscheidend.

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Die Studien-Ergebnisse kurz und knapp

Die Fans extremer Sportarten sind überwiegend zwischen 20 und 49 Jahre alt.

Extremsport ist überwiegend eine männliche Domäne.

Extremsportarten werden überwiegend einmalig ausgeübt.

Montainbiken, Skifahren oder Marathon werden hingegen regelmäßig ausgeübt.

Mehr als die Hälfte der Extremsportler (55 %) stuft ihre Sportart als ungefährlich ein.

69 Prozent der Extremsportler haben eine private Unfallversicherung.

70 Prozent der versicherten Extremsportler wissen nicht, ob ihre Unfallversicherung ihren Sport abdeckt, 12,3 Prozent verneinen dies sogar.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Einbruchschutz schreckt Diebe ab

Dienstag, Mai 7th, 2013

Die Wohnungseinbrüche in Deutschland erreichen ein Rekordhoch – doch fast die Hälfte der Einbrecher scheitert an vorhandenen Sicherungen.

2013-05-07 (db) Das Institut „Vertrauen durch Sicherheit“ (VDS-Institut) veröffentlicht erstmals Richtlinien für Fensterbeschläge zum Nachrüsten.

Wohnungseinbrüche haben bereits im Jahr 2011 den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht. Die offiziellen Zahlen für 2012 stehen zwar noch aus, Regionalzeitungen berichten aber bereits von deutlichen Anstiegen um bis zu einem Drittel. Hauptangriffspunkt sind und bleiben die Fenster und baugleichen Fenstertüren.

„Deutschland entwickelt sich zum Paradies für Einbrecher“, warnt bereits die Gewerkschaft der Polizei (GdP).

© Kletr - Fotolia

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“Die Gesamtzahl der erfassten Straftaten hat sich zwar nicht nennenswert verändert, jedoch ist das kein Grund zum Jubeln und kein Gewinn an innerer Sicherheit. Deutliche Steigerungsraten zum Beispiel bei Wohnungseinbrüchen und Eigentumsdelikten sowie im Bereich der Cyberkriminalität verunsichern zu Recht die Bürgerinnen und Bürger.

Vielerorts fehlt der Polizei das Personal, um beispielsweise Einbrecher intensiv verfolgen zu können. Die immer schwächer werdende Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum lädt Straftäter geradezu ein, in Wohnungen und Häuser einzudringen“, warnt Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der GdP.

Einbrecher mit einfachen Mitteln stoppen

Dabei ist genau bekannt, wie die Kriminellen vorgehen und wie Bürger sie mit einfachen Mitteln stoppen können.

„Fast die Hälfte der Einbrecher scheitert an vorhandenen Sicherungen. Dazu kommen noch all die Täter, deren Einbruchversuch aufgrund der starken Sicherungen nicht einmal bemerkt wird“, weiß Sebastian Brose, Konzeptentwickler bei VdS. „Schon nach wenigen erfolglosen Minuten an Fenstern oder Türen geben die meisten Täter auf – und hierfür können Vermieter, Eigenheimbesitzer und Mieter ganz einfach sorgen.“ Die entscheidenden Minuten Schutz sichern schon kostengünstige Nachrüstprodukte. Brose betont: „Diese stoppen selbst die Experten in unseren Prüf-Laboratorien, wie die VdS-Dokumentationen auf YouTube zeigen. Geben Sie dafür einfach `VdS Schadenverhütung´ ins Suchfeld ein.“

Im Sicherheitsmarkt besteht großer Bedarf an der Nachrüstung bestehender Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren – bevorzugt mit unsichtbaren Elementen, die keine zusätzlichen Bedienschritte erfordern. Vermieter, Eigentümer und Versicherer konnten allerdings bisher die Qualität dieser nachgerüsteten Beschläge nicht sicherungstechnisch bewerten. Um für diese Techniken Klarheit zu schaffen, hat VdS ein neues Zertifizierungsverfahren entwickelt. Diese Richtlinien „VdS 3168: Einbruchhemmende, in Fenster und Fenstertüren montierte Beschläge zur Nachrüstung“ sind jetzt in Kraft getreten.

Die Richtlinien VdS 3168 erhalten Sachversicherungs-Experten und Risikomanager als Download kostenlos, hier im Internet – inklusive einer Montagebescheinigung als Kopiervorlage zur Dokumentation der Nachrüstung.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken

Unfälle mit Todesfolge sind vermeidbar

Donnerstag, Oktober 4th, 2012

Laut aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen jährlich 1,2 Millionen Menschen im Straßenverkehr ums Leben, 50 Millionen werden verletzt. Dieser Trend könnte nach Meinung von Experten sich in Zukunft sogar noch verstärken.

2012-10-04 (db) Die Verkehrsexperten des Allianz Zentrums für Technik (AZT) beklagen im heute veröffentlichten „Allianz Risk Pulse“ zur Mobilität und Verkehrssicherheit deutliche Defizite in der Verkehrssicherheit.
Schon durch kleine Maßnahmen wie das Anlegen eines Sicherheitsgurtes wären viele Verletzungen vermeidbar. Die Risikoexperten fordern, dass die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für Verkehrssicherheit weltweit gestärkt werden müssen. Verkehrsunfälle sind weltweit eine der Haupttodesursachen, die in ihrer Bedeutung für die globale Gesundheit unterschätzt werden.

„Um die steigende Zahl der Verkehrstoten wirksam zu bekämpfen, brauchen wir eine neue Sicherheitskultur. Jedes Verkehrssystem ist nur so sicher, wie sich die Verkehrsteilnehmer verhalten“, sagt Christoph Lauterwasser, Leiter des Allianz Zentrums für Technik (AZT).
Die Verkehrsexperten sehen einen deutlichen Zusammenhang zwischen Verkehrssicherheit und den wirtschaftlichen Bedingungen und technischen Standards eines Landes.

„Je geringer das Prokopf-Einkommen einer Gesellschaft desto höher das Todesrisiko im Straßenverkehr – dieser besorgniserregende Trend muss gestoppt werden, denn Verkehrssicherheit darf keine Frage des Wohlstandes sein“, sagt Lauterwasser.

In vielen Ländern muss die passive sowie die aktive Sicherheit weiter gestärkt werden. Zu passiver Sicherheit gehören das Anlegen von Sicherheitsgurten und der Gebrauch von Kindersitzen oder Helmen. Aktive Verkehrssicherheit kann durch Verkehrserziehung an Schulen und eine strengere Vergabe von Führerscheinen gestärkt werden. Gesetzliche Regelungen gegen das Autofahren unter Alkoholeinfluss sind unerlässlich, da Alkoholkonsum laut OECD für 10 bis 32 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge verantwortlich ist. Auch Fahrer-Assistenz-Systeme können in einkommensstärkeren Ländern in einem hohen Maß zur Bekämpfung von Unfällen beitragen.

„Gezielte Aufklärung muss ein grundlegendes, kulturelles Umdenken bewirken. Dazu gehört ein entsprechendes rechtliches Rahmenwerk genauso wie der Bau von sicheren Straßen. Nur so können wir das Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle weltweit zu reduzieren, erreichen“, sagt Lauterwasser.

Seit 2011 unterstützt die Allianz in Kooperation mit dem „Road Safety Fund“ der FIA-Foundation die UNO-Initiative „Decade of Action for Road Safety 2011-2020”. Darüber hinaus organisieren Allianz Einheiten in aller Welt regelmäßig öffentliche Aktivitäten rund um die Verkehrssicherheit – zum Beispiel Fahrtrainings, Informationstage oder Konferenzen. Das Allianz Zentrum für Technik (AZT Automotive) gibt es bereits seit 1972: hier arbeiten Experten unter anderem in den Bereichen Verkehrssicherheit, Schadenanalyse und Reparaturentwicklung. Unter dem Motto „Drive Safely“ läuft auch das Allianz-Sponsoring der Formel 1.

Dietmar Braun, Fachjournalist Assekuranz und Banken