Frauen erhalten weniger staatliche Rente

Frauen bekommen im Schnitt weniger Rente als Männer. Auch regionale Unterschiede in der Rentenhöhe wurden festgestellt. Das zeigt eine
Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in
Bonn.

Die Frauen müssen mit durchschnittlich 746 Euro im Monat auskommen. Männer stehen mit 1064 Euro deutlich besser da.

Vor allem im Westen klaffen die Rentenhöhen auseinander – dort, wo es lange Zeit üblich war, dass Frauen sich zu Hause um den Haushalt kümmern. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Frauen durchschnittlich 364 Euro weniger als den Männern.

Im Osten, wo berufstätige Frauen traditionell eher zum Alltag gehörten, ist mit 172
Euro die Differenz in der gesetzlichen Rente geringer.

Das macht sich in der Statistik auch bei der durchschnittlichen Rentenhöhe für beide Geschlechter zusammen bemerkbar. In der sächsischen Stadt Chemnitz bekommen Rentner im Alter von 65 Jahren und darüber durchschnittlich 1039 Euro. Das ist der Spitzenwert im Vergleich der 413 Kreise und kreisfreien Städte.

Am wenigsten bekommen die Rentner im rheinland-pfälzischen Landkreis Bitburg-Prüm.  Dort sind es nur 621 Euro. Deutschlandweit liegt das Mittel bei 878 Euro im Monat. In die Berechnung sind  alle gesetzlichen Rentenbezüge zum Stichtag 1. Juli 2008 eingeflossen.


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