Neue private Pflegerente

Frauen fördern Pflegerente

Neue private Pflegerente
Risikomanagerin und Vorstand Manuela Kiechle vom Konzern Versicherungskammer unterstützt die private Pflegerente. /Foto: VKB

Risikomanagerin Manuela Kiechle sieht ab 2018 die private Pflegerente als eine Notwendigkeit. Dr. Jutta Krienke begrüßt den Nutzen und Mehrwert der Pflegerente als Vermögensschutz und Vorsorge.

(db) Der Konzern Versicherungskammer (VKB) aus München meldet als privater Pflegeversicherer in Deutschland einige Änderungen und Innovationen bei der privaten Pflegerente.

Ab Januar 2018 startet als Versicherungslösung die „PflegeRente VermögensSchutz“ als Pflegerentenversicherung gegen Einmalbeitrag. Neben einem entsprechenden Schwerpunkt in der Beratung soll dazu auch eine neue Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH beitragen, die ganz unkompliziert die Erstellung einer Patientenverfügung erlaubt.

„Das Thema Pflege bleibt für uns eine Herzensangelegenheit, die wir mit maßgeschneiderten Produkten, neuen Services sowie Initiativen wie unserem Pflegeinnovationspreis kontinuierlich verfolgen“, sagt Manuela Kiechle, Kranken-Vorstand des Konzerns Versicherungskammer.  

So wolle der Konzern als Markführer bei der Versicherungslösung Pflegetagegeld einen Beitrag dazu leisten, dieses wichtige Thema in der Fläche zu verankern. Kiechle verwies dabei auf die statistische Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent bei Männern und 66 Prozent bei Frauen, im Laufe des Lebens ein Pflegefall zu werden. Entsprechend wichtig sei entsprechende Information und Absicherung.

„Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine Vollversicherung, denn sie kommt nur etwa für die Hälfte der anfallenden Pflegekosten auf“, warnt Risikomanagerin Kiechle.

Pflegerente schützt doppelt

Ab sofort bietet der Konzern Versicherungskammer eine Pflegerente gegen Einmalbeitrag an. Diese ergänzt das bestehende Angebot bestehender Pflegezusatzversicherungen und Produkten der Förderpflege.

„Unsere neue Pflegerente spricht Kunden an, die sowohl Vermögensschutz als auch Pflegevorsorge in einem Produkt wünschen“, sagt Risikomanagerin Dr. Jutta Krienke, Leiterin Produkte Leben.

Die Pflegerente kann der Versicherte frei verwenden, zum Beispiel für die Finanzierung einer professionellen Haushaltshilfe oder eines Pflegeheims. Bei bestimmten Ereignissen – wie etwa der Pflegebedürftigkeit des Ehepartners – hat der Versicherte die Wahl, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung an seine neue Lebenssituation anzupassen. Auch Teilkapitalentnahmen für eventuelle Umbaumaßnahmen am eigenen Haus sind dann möglich.

„Sollte der Kunde die Pflegeleistung nicht in Anspruch nehmen, geht das Vermögen nicht verloren und bleibt im Todesfall für die Hinterbliebenen erhalten“, erläutert Expertin Krienke.

Bei PflegeRente VermögensSchutz kommt die Kapitalanlage Chance (ROK Chance) zum Einsatz. Versicherte profitieren von der langjährig erprobten Anlagestrategie der Kapitalanlagespezialisten des Konzerns Versicherungskammer und können die Chancen des Kapitalmarkts für sich nutzen.

Patientenverfügung für Pflege

Der Konzern Versicherungskammer setze 2018 einen Schwerpunkt in der Beratung zur Pflegeabsicherung und adressiert dabei vor allem die Gruppe der über 45-Jährigen. Zu den Maßnahmen gehören rund 40 dezentrale Pflegetreffs mit Experten wie der Bestseller-Autorin Martina Rosenberg, bei dem sich Kunden und Interessenten zum Thema Pflege informieren können. Außerdem erhalten Versicherte einen 10-Euro-Rabatt für die Erstellung einer Patientenverfügung bei der Deutschen Gesellschaft für Vorsorge mbH.

Finanz- und Geldwissen empfiehlt sich mit dem Thema in 2018 zu beschäftigen, da die Situation ein Pflegefall zu sein oder Pflegehilfe zu benötigen früher oder später jeden treffen wird. Die staatliche Pflegepflichtversicherung ist nur eine lückenhafte Grundversorgung.     

Dietmar Braun (db)

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